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Neues entsteht

Verfasst: Dienstag 17. März 2009, 20:20
von Fabrizio al Cor
Wieder einmal waren Gregor und Fabrizio alleine in ihrem Kontor, südlich des Bergmassivs nahe Berchgard. Die zahlreiche Kundschaft, welche neuerdings täglich kam, war zuvorkommend und höflich bedient worden.

Spät am Abend, wenn alle gegangen und sie allein im Kontor waren, sprachen sie über den Ttag und was jeder erlebt hatte. Fabrizio hatte sich in der Zwischenzeit so an Gregor gewöhnt, dass er sich einen Kontor ohne ihn nicht mehr vorstellen konnte. Der Alte, leicht brabbelige aber gutmütig, war genau das, was er brauchte. Er brachte Ordnung in den Kontor, rückte ihm den Kopf zurecht, wenn er wieder einmal Flausen oder Unfug im Kopf hatte. Gregor war zwar nicht so alt wie sein Vater es jetzt gewesen wäre, wenn er noch gelebt hätte, doch Fabrizio sah in ihm den väterlichen Freund, das Vorbild zu dem er aufschaute.

Bei einem Blick aus dem Fenster sah Fabrizio, das Mutter Eluive, die Natur in den letzten Tagen zu neuem Leben erweckt hatte. Überall grünte es, die ersten Knospen bildeten sich an den Bäumen, Krokusse streckten ihre Blätter dem Licht entgegen und Vögel zwitscherten wie wild. Überall regte sich das neue Leben. Das Licht hatte wieder einmal über das Dunkel gewonnen.

Auch Fabrizio spürte die Energie des neuen Lebens. Die letzten Wochen waren sehr ereignisreich und schicksalsträchtig gewesen. Er hatte sich verändert. Aus dem ungestümen leichtfertigen Burschen war ein besonnener junger Mann geworden. Ab und an kam aber seine alte Art bei ihm durch. Doch dann holte ihn sein alter Freund Gregor wieder auf den Boden zurück. Er stauchte ihn zusammen, schalt ihn und rückte ihm den Kopf wieder zurecht.

Er wusste, Gregor hat Recht und war ihm deswegen auch nicht böse. Nein, er bewunderte an ihm, seine ruhige und besonnene Art. Er wusste ohne ihn hätte sein Leben einen anderen Verlauf genommen. Gregor und der Edle von Wolfenfels, hatten einen ausschlaggebenden Anteil daran, das er auf den rechten Weg zurück gefunden hatte.

An diesem Abend waren sie allein im Kontor. Fabrizio schaute Gregor an, bis dieser es bemerkte. „Was ist?“, fragte er in seiner brabbeligen Art, „siehst mich heute das ersten Mal?“ „Nene, ich habe gerade über uns nachgedacht und wie es weitergehen soll mit uns und unserem Kontor!“ antwortete Fabrizio. „Und zu welchem Ergebnis bist du gekommen?“ fragt er daraufhin. Dieser überlegt noch einen Augenblick ehe er antwortet.

„Weißt du, wir beide sind schon eine ganze Zeit zusammen. Die Geschäfte laufen gut und wir haben uns einen Namen gemacht. Nur“ überlegt kurz ehe er weiter spricht, „wir liegen hier weit ab von allem Geschehen, meinst du das nicht auch?“ Schaut ihn fragend an und als er Gregor nicken sieht fährt er fort „Was hältst du davon, wenn wir uns mal nach Baugrund umsehen und einen neuen Kontor bauen lassen? Wobei die bist Schreiner, bist vom Fach, kannst mit Holz umgehen, und ich kann Stein bearbeiten. Mit etwas Hilfe sollte es uns möglich sein einen Kontor nach unseren Vorstellungen zu errichten!“

Abwartend schaut er zu Gregor. Als nicht gleich eine Reaktion von ihm kommt, setzt er noch hinzu: „Schau, hier ist alles viel zu eng, wir brauchen mehr Platz. Was wenn wir eines Tages Gesellen haben, wo sollen sie wohnen? Denk einfach einmal darüber nach, du musst nicht gleich antworten!“

Schaut ihn noch einen Augenblick, mit einem Lächeln auf den Lippen, an, bevor er sagt: „Ich geh jetzt schlafen, der Tag war lang und es ist schon spät. Bis Morgen Gregor, Cirmias sei mit dir.“ Wendet sich dann um und geht nach oben in sein Zimmer, kleidet sich aus und legt sich ins Bett. Noch lange liegt er wach und denkt darüber nach was er eben zu Gregor gesagt hatte. Er ist selbst überrascht, wie selbstsicher er das Gregor vorgetragen hatte. Beim Einschlafen denkt er noch, jetzt kommt es auf dich an Gregor. Er verfällt in einen tiefen und ruhigen Schlaf wie er ihn lange nicht mehr hatte.

Verfasst: Donnerstag 19. März 2009, 17:02
von Gregor Symner
Fabrizio war schon einige Zeit oben ehe Gregor sich erhob und nach draussen ging den Schafen ihr Wolle zu rauben. Viel war geschehen seitdem er hierher nach Gerimor gekommen war. Nie hätte er sich gedacht in so kurzer Zeit hier Fuss fassen zu können und all das verdankte er dem jungen, ungestümen Fabrizio. So noft wie er sich über ihn geärgert hatte war es wohl ein Wunder dass er mit ihm die letzten Wochen hatte durchstehen können. Aber irgendwie fühlte er sich ja doch wohl in seinem Haus. Auch wenn der junge Hitzkopf wohl ein wenig mehr in ihm zu sehen schien. Schliesslich wurde er nicht müde ihn als Freund zu betiteln und auch wenn Gregor es nicht gern zugab so waren die beiden in so kurzer Zeit wirklich recht enge Freunde geworden. Aber Gregor dachte zu oft an sein altes Leben und das letzte Bild was er von seinem besten Freund noch im Kopf hatte. Doch das musste er hinter sich lassen.

Gedankenverloren trat er in das Gatter ein das neben dem verspielten Fachwerkhaus stand. Handelskontor Symner und al Cor. So wollte Fabrizio es obwohl Gregor immer nur vom Kontor des Herren al Cor gesprochen hatte und er müsste lügen wenn er sagte dass es ihm nicht schmeicheln würde. Sie häten sich einen Namen gemacht so sagte Fabrizio aber war es wirklich ihre gemeinsame Leistung? Er hatte schon einige Kunden und auch waren ein oder zwei darunter die auch wiederkamen doch das meiste waren seine Kunden. Er rechnete es Fabrizio hoch an dass er sowas nicht hören wollte und auch da mochte er Recht haben. In der Kunst des Schreinern und Fässen binden hatte er es schon zu achtlichem Können gebracht und auch seine Fertigkeiten im Bogenbau waren immer besser geworden.

Aber der Platz wurde wirklich eng. Sein Holzwarenlager platze aus allen Nähten. Stühle, Tische, Betten und noch vieles mehr stapelte sich und liess wenig Raum für Fabrizios Waren und die Vorräte der Schneiderin. Wenn sie zusammen in der Werkstatt arbeiteten gingen sie sich manchmal schon ziemlich auf die Nerven weil man sich nicht drehen konnte ohne dem anderen mit Werkzeug oder Hölzern zu nah zu kommen. Und die die das Kontor fanden schienen es auf Anfrage oder mit Glück zu finden doch wo sollten sie hin? Nach Berchgard wollte er nicht. Das Handelshaus Gerimor schien wenig Platz für ein zweites Handelshaus in dem kleinen Ort zu lassen zudem war die kleine Minersiedlung recht verwinkelt wenn man in die Stadt ging. Und dort wo die grosse Burg stand würden sich nur noch weniger verirren. Bajard war ihm als Pflaster schlicht zu heiss denn bei jedem Besuch drohte er selbst in Streitereien zu schliddern oder er bekam sie wenigstens am Rande mit. Dort liessen sich keine ruhigen Geschäfte tätigen. Die grosse Stadt im Norden war auch kein passender Ort denn sie wirkte mit ihren mächtigen Mauern doch zu streitbar und erinnerte ihn zudem an seine Zeiten in den Armeen Alumenas. So blieb nur eine Wahl:

Adoran

Doch wie würde man sie dort empfangen? Fabrizios Querelen mit der Obrigkeit waren weit gedrungen und gewiss nicht vergessen. Aber auch er selbst wurde nicht mit offenen Armen empfangen. Wohl machte sich manch einer Gedanken ob wirklich er es war der mitgeholfen hatte die Wogen einigermassen zu glätten. Doch er hatte viel getan um die erste kleine Pallisade zu errichten um einen ersten Damm zu schaffen hinter dem an einer besseren Mauer gebaut werden konnte. Und auch Fabrizio hatte sich zur Hilfe angeboten so war er es der mit dem Herren Pendri vom Handelskontor Varuna weitergearbeitet hatte und vielleicht waren vom Oberst Toberen auch ein gutes Wort zu erhoffen ob der Spende fürs Regiment.

So sollte es denn sein. Gregor warf den Haufen Wolle ins Lager und setzte sich an den kleinen Tisch im Verkaufsraum und begann ein Schreiben aufzusetzen dass er Fabrizio auf seinen Schreibpult legte.

Verfasst: Donnerstag 19. März 2009, 17:21
von Gregor Symner
Als Fabrizio das nächste Mal zu seinem Pult geht liegt zuoberst das Schriftstück an die Freiin zu Dragenfurt.


Cirmias und dem Reich zur Ehr euer Hochwohlgeboren Freiin von Dragenfurt

Wir wenden uns an euch in dem Ersuchen um die Erwerbung eines Grundstückes auf dem Gebiet der Stadt Adoran. Wir möchten gern das Handwerksviertel Adorans mit unseren Fähigkeiten und Waren bereichern indem wir Schreinerwaren aller Arten, Bognerwaren, feingeschmiedete Erzeugnisse sowie meisterliches Rüstzeug und Waffen anzubieten. Zudem möchten wir uns in diesen Künsten auch anbieten junge Handwerker auszubilden um dem Nachwuchs des Reiches ihr Fortkommen zu ermöglichen. Des weiteren wird der zu errichtende Kontor darauf ausgelegt sein auch andere Gewerke mit aufzunehmen.

Wir sind uns durchaus im Klaren dass der unsrige Antrag ob der vergangenen Ereignisse in manchen Augen nicht gern gesehen sein mag doch hoffen wir durch die Bemühungen unsererseits die Zugehörigkeit zum lichten Pantheon und dem Reiche neu dargelegt zu haben.

So hoffen wir demütig auf eine Audienz bei euch oder einem Angestellten der Verwaltung auf dass wir zu einer Entscheidung kommen von der wir als Handwerker und die Stadt Adoran wachsende Perle des Reiches profitiren können.

Möge Eluive stets auf euren Wegen wachen.


Gregor Symner

Neben dem Schreiben liegt noch ein kleiner Zettel mit der Bitte um Unterschrift.

Verfasst: Donnerstag 19. März 2009, 19:01
von Fabrizio al Cor
Als er in den Kontor kommt, sieht er auf dem Tisch ein Schreiben liegen. Er erkennt Gregors Handschrift.

Grübelt, wenn es offen rumliegt kann ich es auch lesen. Gedacht getan, nickt als er fertig ist. Ja das ist gut geschrieben, sowas kann er. Wer weiß wie ich mich dabei angestellt hätte, denkt er. Als er das Schreiben gerade weglegen will fällt sein Blick auf den Kleinen Zettel, welchen er übersehen hatte bis dahin.

Unterschreiben, murmelt er, na ob das so eine gute Idee ist? Aber recht hat er, spielen wir ehrlich, Probleme haben wir schon genug. Die hohen Herrschaften sollen wissen, das ich auch mitkommen will.

Geht nach oben, das Schreiben an die Freiin in der Hand. Setzt sich dann an sein Schreibpult, taucht die Feder in die Tinte und setzt fein säuberlich seine Unterschrift neben Gregors.

Fabrizio al Cor

Verfasst: Sonntag 29. März 2009, 23:39
von Gregor Symner
[url=http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=40282]Der Schriftverkehr[/url]

Verfasst: Mittwoch 22. April 2009, 12:42
von Gregor Symner
Endlich war es soweit. Der Bauplatz war von den Bürokraten Adorans nach langem Warten endlich freigegeben sodass Gregor und Fabrizio damit beginnen konnten das Fundament für ihren neuen Kontor aufzuschütten. Etliche Fuhren Steine und Sand hatten sie am ersten Tag an die Baustelle gebracht sodass sich nun viele Baustoffe am Rande der Baustelle stapelten.
Mit Holzstämmen hatten sie die äussere Umrandung befestigt und nun galt es ein Mosaik aus Steinen zu setzen dass kräftig genug war die Last des Hauses zu tragen. Gregor nervte diese Arbeit denn es war nicht sein Ding mit Steinen um sich zu werfen zumal sich diese Arbeit wohl noch einige Tage hinziehen würde denn es sollte ja kein kleines Gebäude entstehen.

Die Baupläne in der Tasche wusste er schon jetzt wie es sich neben den Toren Adorans erheben würde mit den Mauern aus Fachwerk, dem bläulich-rötlich schimmernden Dach und der hölzernen Terasse mit dem Baldachin auf dem sich in Bälde der Efeu ranken würde. Fast konnte er den Geruch des frisch verlegten Parkettes riechen dass sie im Erdgeschoss verlegen wollten und so war es einfaches sich immer wieder anzutreiben weiterzumachen.

Hilfe war immer da so liessen sich weder die junge Schneiderin Moana noch der Lehrling von Fabrizio bitten Hand an zu legen und ihren neuen Arbeitsplatz mitzuerbauen. Inara kam vom Bauernhof nebenan immer wieder mit Speis und Trank zur Hilfe um den hart arbeitenden Männern zu neuer Kraft zu verhelfen. Doch trotz aller Hilfe schien es mit dem Fundament nicht weiterzugehen. Immer wieder suchte er aus den Haufen von Steinen passende Stücke heraus die ihren Platz in der zu errichtenden Platte finden sollten und jeden zweiten Stein musste er zu Fabrizio tragen damit er diesen noch in Form brachte und wohl war es diese Tatsache die ihn fehl am Platze vorkommen liessen aber es musste weitergehen.

Am liebsten wäre er im Wald verschwunden der im Lichte des Frühlings zu neuem Leben erwachte um sich im Gewirr der Bäume den Geruch des Waldbodens um die Nase wehen zu lassen, den Vögeln zu lauschen und Fuchs und Hase bei ihren Spielchen zuzuschauen. Dort war er zuhause angekommen und das war es auch was er an seiner Arbeit zu lieben gelernt hatte. Nie würde er verstehen können wie man den ganzen Tag in der Mine stehen konnte um die Erze und Kohlen zu fördern die Fabrizio für seine Arbeit brauchte. Aber das war jetzt unwichtig so ging Gregor wieder zum grossen Haufen, holte einen passenden Stein für die nächste Fläche, brachte ihn zu Fabrizio der ihn in Form brachte und hoffte die Tage mit dem Fundamentbau würden schnell vorübergehen damit er endlich mit den Holzarbeiten anfangen konnte auf die er sich wesentlich mehr freute als auf diese Arbeit hier.

Aber das neue Kontor würde kommen. Das Warten war vorbei.

Verfasst: Mittwoch 22. April 2009, 22:35
von Fabrizio al Cor
Auch Fabrizio verging die Zeit wie im Fluge. Sie raste viel zu schnell, er hatte das Empfinden, dass der Tag viel zu kurz war für all die Arbeiten am Fundament. Es sollte ein tragfähiges und breites Ringfundament werden, welches sie dann mit dem Sand den sie ausgehoben hatten auffüllen wollten um eine ebene Fläche zu bekommen auf der Gregor später dann das frisch gefertigte Parkett verlegen wollte.

Seine drei Mitstreiter waren fleißig und arbeiteten ohne zu murren. Kalisar, sein Lehrling, wußte schon mit Steinen umzugehen, auch wenn er neu war in dem Geschäft. Gregor mühte sich redlich und kam oft zu ihm um einen Stein beschlagen zu lassen damit er richtig in das Fundament passte. Nur um Moana machte er sich Sorgen. Sie hatte so feine zarte Hände. Als Schneiderin war sie auf ihre Finger angewiesen. Trotzdem lies sie sich nicht davon abhalten mitzuhelfen. Viel lieber wäre ihm gewesen wenn sie sich um Speiß und Trank gesorgt hätte. Aber das tat Inara eine gute Freundin schon. Sie kümmerte sich rührig. Seit einiger Zeit entwickelte sich ein sehr gutes Verhältnis zwischen ihr und den Mitgliedern des Kontors. Alle freuten sich darauf das sie bald dicht bei einander wohnen würden.

Immer wieder schaute er zur Sonne um ihren Stand und damit die Zeit des Tages zu erkennen. Langsam begann das Fundament Gestalt anzunehmen. Zuerst hatte er die genau ausgemessenen Eckpunkte gesetzt, danach eine Schnur gespannt um eine gerade Kante des Fundament zu erhalten. So verfuhr er mit zwei Seiten. Dann war die Zeit erreicht um Schluß zu machen, er konnte kaum noch was erkennen.

Laut rief er den anderen zu Feierabend!

Erleichtert ließen alle die Steine fallen dort wo sie gerade waren. Auch er merkte wie ihm das Kreuz schmerzt. Es war doch eine ungewohnte Haltung welche er beim Bauen eingenommen hatte, der Rücken ständig krumm immer nach vorngebeugt.

Zufrieden schaut er auf das geschaffenen, noch zwei drei Tage dann sollte das Fundament stehen. Dann kam Gregors Teil, die Arbeit mit Holz, da wird er dann den Handlanger machen wenn er es will.

Langsam besteigt er das Pferd und reitet zusammen mit den anderen gemütlich nach Hause. Nach einem kurzem Abendbrot begibt er sich sofort zu Bett und schläft auf der Stelle ein.

Verfasst: Donnerstag 23. April 2009, 21:00
von Fabrizio al Cor
Am nächsten Morgen, es graute gerade, rekelt sich Fabrizio in seinem Bett. Er streckte sich um die Anstrengung des gestrigen Tages abzuschütteln. Noch eine Weile, unter der warmen Bettdecke liegend, denkt er über die gestrige Arbeit nach. Viel hatten sie geschafft, doch noch einmal soviel Arbeit lag vor ihnen.

Nach kurzer Zeit erhebt er sich aus dem Bett, geht zu seiner Waschschüssel und bespritzt sein Gesicht mit kaltem Wasser, um die Müdigkeit zu vertreiben. Nachdem er sich angekleidet hat geht er runter zum Frühstücken. Er dachte er wäre der Erste, doch Gregor werkelte schon in der Küche rum. Freundlich grüßten sich die Zwei. Jeder wußte das der Tag genauso anstrengend werden würde wie der Gestriege.

In Ruhe nahmen sie ihr Frühstück ein und machten sich dann auf zur Baustelle kurz vor Adorans Toren.

Als sie dort ankamen schaute sich Fabrizio fachmännisch das erste Teilstück des Ringfundaments an und überprüfte einige Stellen. Zufrieden nickte er und sagt, alles fest, wir haben gut gearbeitet. Nach kurzer Zeit kamen auch Moana und Kalisar. Fabrizio und Gregor nickten ihnen freundlich zu. Besonders Moana sah man an, dass die gestriege Arbeit ungewohnt für sie war, ihre Bewegungen wirkten leicht eckig, als wenn sie überall Schmerzen verspürt. Fabrizio dachte, eigentlich sollte ich sie nach Hause schicken, aber auch sie wünscht sich den neuen Kontor mit mehr Platz für alle. Also achtete er an diesem Tag besonders darauf, Moana die leichteren Arbeiten zuzuschieben.

Bis Mittag waren sie schon wieder ein gutes Stück voran gekommen. Die dritte Seite des Fundaments war fertig. Wieder war es der gute Geist Inara, der sie zu Speiß und Trank auf ihren Hof einlud. Das Wetter war ihnen wohlgesonnen. Sie setzten sich zum Essen unter einen Baum auf eine mitgebrachte Decke, breiteten das Essen vor sich aus und ließen es sich schmecken. In der Mittagsstunde verordnete Fabrizio allen eine Stunde Pause.

Immer wieder erschienen Leute, die auf den Weg nach Adoran waren oder von dort aufbrachen, und erkundigten sich danach, was denn dort Neues gebaut würde. Freundlich erzählten sie ihnen, dass der Kontor Symner & al Cor hier einen neuen Kontor baue.

Als die Stunde vorüber war gingen die Vier wieder ans Werk. Stein für Stein wurde mit Lehm an seinen vorbestimmten Platz gelegt. Die Arbeit machte gute Fortschritte, selbst Gregor schien langsam die Feinheiten der Steine erkannt zu haben. Immer seltener ging er zu Fabrizio oder Kalisar um einen behauen zu lassen.

Kurz vor Ende der sechsten Stunde, nach dem Mittagskrähen, legte Fabrizio die letzten Steine und schloß den Ring. Nocheinmal ging er um das Fundament herum und sagte dann zu den anderen: Ihr habt eine gute Arbeit geleistet, nun muß das Fundament zwei Tage Zeit haben um auszuhärten. Dann kann Gregor mit seinem Teil beginnen. Für den Rest des Baus wird er die Leitung haben, weil er sich mit Holz am besten auskennt.

Nickt allen anerkennend zu und beschließt den Bau des Fundament, mit einem Schnaps für jeden und den Worten:
Möge Cirmias das Fundament segnen, auf das der Kontor auf ewig zum Ruhme des Reiches darauf stehen kann.

Verfasst: Mittwoch 29. April 2009, 21:34
von Gregor Symner
Endlich ging es weiter!

Die Stämme waren schon lang an der Baustelle und die letzten Tage hatte er genutzt sie schon zu bearbeiten. So lagen die Träger der Fachwerkstruktur schon lang an der Seite und er konnte nun endlich beginnen das Grundgerüst für die untere Etage zu errichten. Fest verankert im Fundament sollten sie grosses Gewicht halten denn ihre Planungne verzichteten auf einige Stützende Balken im Innern. So lag einiges an Belastung auf den Aussenwänden und hier verwand Gregor nur die stabilsten Hölzer die sein Lager aufzuweisen hatte. Auf jeden Zweiten Schritt ein grosser Balken und dazwischen Schrägbalken zwischen denen das Mauerwerk liegen sollte.

Schweisstreibend war die Arbeit doch er wollte an diesem einen Tag damit fertig werden damit Fabrizio und Kalisar am nächsten Tag das Mauerwerk setzen konnten. Balken um Balken setzte sich in dem Puzzle zusammen. Etlich Nuten und Nasen schlug er um die Hölzer miteinander zu verbinden und so manches Kilo Eisen wurde in langen Nägeln in das Bauwerk miteingebracht.

Als die äussere Umrandung nunmehr stand begann er mit dem Boden im Innernraum. Auf das Fundament legte er ein Schachbrett an schmaleren Hölzern auf die er behandelte Platten legte, auf die er später wiederum das Parkett legen würde. Einzig an der Stelle an der Fabrizio seine Esse errichten wollte hatten sie im Vorwege schon eine Erhöhung in das Fundament eingebaut. Der Halbkreis war etwa doppelt so gross wie die Esse werden würde und davor begann nun seine Holzkonstruktion. Ebenso war der Sockel der Treppe bereits gesetzt denn auch diese würde ein zu hohes Gewicht nicht tragen wollen.

So entstand im Erdgeschoss innerhalb des Gebälks eine unschöne Fläche aus dreckigen und schmuddeligen Brettern. Vor dem Haus auf der Veranda setzte er dieses Spiel fort. Er setzte die Grundpfeiler für den Baldachin und auf dem Boden legte er lose Platten aus da hier eine dicke Holzveranda aus Planken entstehen sollte die er sich vom Hafen abgeguckt hatte. Aber auch diese Hölzer wollte er nicht während der Bauphase hier liegen haben. So war es nach einem anstrengenden Tag schon dunkel als Gregor sein Werkzeug zusammenräumte und nach Hause ging zum alten Kontor. Morgen würde er seine Ruhe haben und den Laden hüten während Fabrizio und sein Lehrling Steine und Mörtel werfen konnten. Zuhause angekommen fiel er nach vorn ins Bett. Der Werkzeugkasten lag neben dem Fussende und am Fussende guckten zwei abgetragene Stiefel unter der Decke hervor.

Verfasst: Freitag 1. Mai 2009, 11:58
von Fabrizio al Cor
Zwei Tage nach dem Gregor mit dem Bau der Balkenkonstruktion fertig war, machten sich Kalisar und Fabrizio wieder ans Werk. Sie hatten sich einige junge kräftige Männer angeheuert, welche ihnen bei der Arbeit zur Hand gehen sollten.

Fabrizio und Gregor hatten miteinander abgesprochen, dass sie unten eine Backsteinwand fertigen wollten. Die untere Mauer sollte aus naturbelassenen oder nur roh behauenen Steinen bestehen. Diese wurden Schicht für Schicht in die von Gregor gefertigte Holzschalung gelegt. Die sich ergebenden Zwischenräume wurden mit kleineren Steinen ausgefüllt. Die dann noch verbleibenden Hohlräume wurden mit einem Gipsmörtel vergossen, sodass die Steine untereinander eine Verbindung eingehen konnten. Der aus dem Mauerwerk hinter die Schalung austretende Mörtelbrei floss zu einem putzartigen Mauerkleid in den Fugen der Steine zusammen.

Viel Schlepperei war angesagt. Zum Glück hatte Gregor außen um das zu bauende Haus ein Gerüst aufgestellt. Solange die Arbeiten unten waren ging es flott voran. Doch je höher die Mauer wurde, umso schwerer wurde die Arbeit. Zur Mittagszeit machten Kalisar, die Hilfskräfte und Fabrizio eine längere Pause. Selbst Fabrizio, der die schwere Arbeit in der Mine und an der Esse gewohnt war, bemerkte dass diese Arbeit, auch ihn an seine Grenze brachte. Wenn wir den heutigen Tag geschafft haben, dachte er, haben wir wieder ein bis zwei Tage Ruhe. Dann war Gregor wieder dran.

Nach der Mittagspause hatten alle Mühe wieder auf die Beine zu kommen. Aber der Lohn der in Aussicht stand, ein neuer Kontor mit mehr Platz, trieb Kalisar und Fabrizio wieder an. Langsam entstand eine Wandhöhe von zwei Metern. An den vorgesehenen Stellen setzten sie die Schalungen für die Fenster ein, damit sie später einen lichtdurchfluteten Kontor hatten. Aussen um die Fensterschalung verankerten sie, im noch Frischen Mörtel, Gitter welche später das Haus vor Einbrechern und Dieben schützen sollten.

Am späten Abend, die Sonne sandte ihre letzten Strahlen über das Land, waren sie fertig mit ihrem Tagewerk. Fabrizio entlohnte die Hilfskräfte großzügig und sicherte sich ihr Wohlwollen damit. Sie sagten sie würden zur zweiten Etage wieder da sein, er solle nur recht zeitig bescheid sagen. Dankend entließ er sie und machte sich mit Kalisar auf den Heimweg, wo er wie ein Stein noch in Sachen in sein Bett fiel und sofort einschlief.

Verfasst: Montag 4. Mai 2009, 23:14
von Gregor Symner
Ein, Zwei Tage Ruhe?

Gregor war sich nicht sicher ob ihm zum Lachen zumute sein sollte aber er lachte. Soll ich die Deckenbalken alleine wuchten? Und dabei noch die Enden mit den Stützbalken verbinden? Sag mal wie stellst du dir das vor? Als Gregor nun in Fabrizios Gesicht sah musste er auch wieder grinsen. Wenn dieser gestandene junge Mann, ein Meister seines Faches in allen Belangen, feststellte dass er einen Fehler gemacht oder etwas falsch eingeschätzt hatte liess er den Kopf sinken wie ein kleiner Schuljunge. Aber er konnte ihm nicht böse sein. Nie konnte er ihm wirklich böse sein ... zumindest nicht lange.

Und so nahmen die drei ihr Frühstück ein und fuhren wieder zur Baustelle. Kalisar stöhnte schon als er die grossen Balken nur sah die Gregor schon vorbereitet hatte. Sechzehn Schritt lang die vier längsten und auch die anderen beiden mit je neun Schritt länge warewn imposant. Tagelang war Gregor durch die Wälder gestrichen um die passenden Balken für die Decke zu finden. Dick mussten sie sein und unbiegsam. Dafür kam nur das Eichenholz in Frage. Beständig gegen Witterung und Kälte hatten diese Bäume ungezählte Jahrzehnte damit verbracht in die Höhe zu wachsen. So makellos waren sie gen Himmel gewachsen dass es Gregor fast leid tat diese Riesen zu Boden zu bringen aber auf diesen Balken sollten ein Stockwerk und ein Dach liegen.

So standen drei Männer in einem gemauerten Erdgeschoss und wuchteten dicke Balken auf die Stützpfeiler die schin in der Mauer integriert waren. Mit Hilfe von Seilen, Stützen und viel Manneskraft lagen nach einigen Stunden die sechs Balken auf den Wänden des Erdgeschosses. An den Seiten verankert konnte Gregor nun damit beginnen zwischen den Balken die Träger für den Fussboden aufzubringen und auf diesen dann die Bodenbretter. Als nach diesem Tag die Bodenkonstruktion fertig war konnten sie damit beginnen das Holzgerüst für den zweiten Stock aufzustellen. Aussenwände, Zwischenwände und die erste Grundkonstruktion fürs Dach waren es die am Ende des Tages das Hasu weiter empor wachsen liessen.

Mit Zufriedenheit blickte er auf den Rohbau der mit dem Gerippe des Fachwerkes in den abendlichen Himmel ragte. Morgen würde es weitergehen und weitere Mauern würden das Gerippe füllen und er würde die Treppe setzen damit es einfacher würde ins obere Geschoss zu kommen als die Leitern die ums Hauzs herumstanden.

Aber das würde morgen kommen.

Verfasst: Dienstag 5. Mai 2009, 11:45
von Kalisar Lafar
Kalisar war müde als er die letzten Tage Revue passieren ließ. Er war noch nicht lange Mitglied des Kontors geschweige denn war er bereits ein Meister seines Faches oder hatte auch nur die kleinste Ahnung vom Bau eines Hauses. So war er mehr Packesel denn etwas anderes. Doch er gehorchte und ließ es über sich ergehen. Balken über Balken. Wände über Wände. Karren über Karren.
Kalisar wusste aber dass etwas entstehen würde, dass das Bisherige übertraf. Und letztenendes würde es ihm und den ganzen Kontor nur von Vorteil sein. Und so würde er auch die nächsten Wochen brav seinen Dienst tun...

Verfasst: Samstag 9. Mai 2009, 11:44
von Fabrizio al Cor
Wieder waren einige Tage ins Land gegangen. Fabrizio, Kalisar und Gregor, sowie die Freiwilligen, die beim Bau gegen Entlohnung helfen wollten, waren gekommen. Fabrizio begrüßte sie alle und teilte sie zu den einzelnen Arbeiten ein.

Einige Männer machten sich nahe dem Bauplatz daran eine Lehmgrube auszuheben. Direkt unter der Humusschicht gelegen, fanden sie Lehm den sie leicht im Tagebau gewinnen und aufbereiten konnten.

Lehm ist eine Mischung aus Ton, Schluff, Sand und Wasser. Durch die Zugabe von Zink und Magnesium färbten sie ihn ocker, die Farbe welche sie für das obere Fachwerk vorgesehen hatten. Für eine optimale Bindekraft durfte der Lehm nicht zu fett sein, das heißt der Tonanteil sollte nicht mehr als zehn Prozent betragen. Andernfalls würden die Wände reißen und die Stabilität des Hauses gefährden. Aus diesem Grund mengten sie dem Lehm Stroh oder Sand bei. Damit verringerte sich auch das Gewicht des Baustoffs deutlich. Fabrizio beobachtete die Herstellung des Baustoffes sehr aufmerksam. Er verwendete diesen Baustoff im Obergeschoß weil er frostbeständig und schwer entzündbar ist. So würde es nicht so leicht werden den Kontor mittels Brandpfeilen in Brand zu stecken.

Nachdem das Lehmgemisch fertig war begannen sie die Zwischenräume von Gregors gebauter Holzstakung auszufüllen. Diese bestand aus Hölzern, die senkrecht in die Gefache eingelassen und anschließend mit Ruten umflochten worden waren. So hatte Gregor ein natürliches Gerippe aus Holzbalken gebaut, welches nun mit Lehm beworfen werden musste. Als das mit Lehmschlag ausgekleidete Gefach fertig gestellt war, mussten die Teile natürlich noch mittels eines Lehmputzes verkleidet werden. Zügig gingen diese Arbeiten voran.

Langsam nahmen die oberen Wände des Hauses Gestalt an und man konnte erkennen wie das Haus einmal aussehen sollte. Am späten Abend war es geschafft. Fabrizio entlohnte die Freiwilligen großzügig und entlies diese nach Hause. Sie betrachteten voller Stolz ihr Werk.

„Na Gregor altes Haus was sagst, jetzt fehlt nur noch das Dach und fertig ist der neue Kontor. Dafür sollten wir aber Fachleute kommen lassen welche es decken, oder?“ Schaut dann zu Kalisar und lächelt ihm zu. „Ich habe mich nicht in dir getäuscht, du bist ein guter Mann und passt in unseren Kontor“ lobt er ihn.

„Jetzt sollte es nicht mehr lange dauern und wir können einziehen. Sag Gregor willst du das Dachgestell selber bauen oder sollen es die Dachdecker mit machen?“ Schaut ihn an auf eine Antwort wartend.

Verfasst: Mittwoch 13. Mai 2009, 11:54
von Gregor Symner
Gregor mühte sich ein leichtes Lächeln ab und winkte Fabrizio mit sich zum Schreinerhaus und öffnete die Tür. Dahinter lagen in grossen Stapeln die Dielen für die Terasse, der Parkettböden für die beiden Fussböden und die Holzverkleidungen für die Wände. "Das brauch ich morgen alles auf der Baustelle und meine Pferde sind schon mit dem halben Dachstuhl beladen." So liess er den jungen Schmied, der nicht schlecht guckte, in der Tür stehen und machte sich auf den Weg zur Baustelle. "Wann hast du das denn alles fertiggemacht?" hörte er die Stimme noch hinter sich war aber zu müde um zu antworten. Die letzten Wochen waren einfach zuviel für ihn gewesen und er war heilfroh wenigstens die Dachdeckerarbeiten abgeben zu können.

Aber den Dachstuhl wollte er in jedem Fall selber setzen. Zu gross war ihm die Gefahr dass seine Trägerkonstruktion nicht genau befolgt werden würde und das Dach eines Tages einstürzen würde. So mühte er sich einen weiteren Tag ab und schuf mit den Hölzern und Kalisars Hilfe einen weiteren Boden auf dem sie dann begannen den Dachstuhl zu errichten. Es war wie so oft eine Arbeit die fast zwei Tage benötige bis die Dachdecker dann am darauffolgenden Tag mit ihrem Teil beginnen konnten.

Da hatte Gregor schon die Terasse fertiggestellt und mit dicken Stoffbahnen belegt damit hier keine Schäden mehr entstehen würden durch herunterfallende Dachschindeln oder ähnlichem. Nun konnte er endlich mit dem Innenausbau beginnen. Es mussten Wände verkleidet, Fenster eingesetzt und Fussböden verlegt werden. Danach konnten sie beginnen die Zwischenwand im Erdgeschoss zu setzen und Fabrizio würde seine Esse setzen können und den Schornstein dazu.

Es nahm Form an und auch er konnte das Leben im Kontor schon spüren und doch entdeckte er an jeder Ecke noch Arbeiten die noch zu erledigen waren.

Verfasst: Dienstag 19. Mai 2009, 19:49
von Fabrizio al Cor
Er nahm wirklich langsam Gestalt an, der neue Kontor. Die beiden Etagen waren fertig, der Dachstuhl war durch Gregor und Kalisar in mühseliger Arbeit fertig gestellt worden. Nun mußten nur noch die Dachdecker ran und das Dach fachmännisch eindecken. Gregor hat alle Arbeiten beendet, selbst der Eingangsbereich war schon fertig gestellt worden. Es sah komisch aus, dieser mit alten Tüchern abgedeckten Bereich. Aber Gregor hat gesagt, dass es zum Schutz der Dielung ist.

Mit leichtem Stolz betrachtet er das Werk welches sie geschaffen haben. Es war ein großes Stück Arbeit. Nun fieberte er der Fertigstellung des Daches entgegen, dann endlich konnten sie mit dem Innenausbau und dem Umzug beginnen. Der Tag rückte langsam näher. Es wurde auch Zeit, das Land war in Aufruhr und Kämpfen verwickelt. Dort wo sie zur Zeit noch wohnten, waren sie nicht mehr sicher. Zu weit ab von jeder Behausung wo man Hilfe holen konnte. Das würde sich nahe bei Adoran ändern. Sie würden zur Not hinter den Stadtmauern Schutz finden.

Viel hatten sie auch getan um nicht so leicht ein Opfer von Dieben und Plünderern zu werden. Die Fenster im Untergeschoß waren vergittert worden. Die Wände im zweiten Stock bestanden zum großen Teil aus Lehm, welcher schwer entzündbar war, genauso das Dach welches aus steinernen Ziegeln bestand, so sollten es Brandfeile schwer haben dem Haus Schaden zuzufügen.

Nun würde es sich bald zeigen was diese Sicherungsmaßnahmen wert waren. Aber darüber wollte er nicht weiter nachdenken, erst einmal umziehen, dann sehen wir weiter.

Noch einmal warf er einen Blick auf den Neubau ehe er sich wieder auf den Weg zum alten Kontor machte.