Gedanken an die ersten Tage.
Verfasst: Freitag 13. März 2009, 14:07
Hanna war früh aufgestanden und hatte begonnen ihre Sachen zu packen. Trockenes Holz und Pfeile gehörten ebenso in die Tasche wie zwei warme Decken und ihr Proviant. Den Mantel zog die rothaarige Frau eng um sich, darüber den Umhang über den sie vor dem umlegen noch einmal strich.
Sie liess Bajard und die Herberge hinter sich.
Die Herberge.
Sie hatte nie zuvor in ihrem Leben so viel selbstlose hilfe und freundlichkeit erfahren. Zoljana, Cedric und Siran hatten ein grosses und offenes Herz für alle die zu ihnen kamen.
Selbst für sie.
Sogar ein warmes Bett hatte sie angeboten bekommen. Zwar musste sie es teilen, aber es war immenroch angenehmer als vieles das sie in ihrem Leben als Schlafplatz benutzt hatte. Sie stellten keine fragen, alles was sie sich erbaten war, das man ihnen etwas von ihrer fruendlichkeit zurückgab, und das man ihnen vielleicht mit Spenden half. Spenden mit denen sie sich um die nächsten Hilfebedürftigen kümmerten.
Ihre Stiefel hinterliessen Spuren im Schnee die immer weiter fort führten. Fort von Bajard, der Herberge und allem was für sie daran hing. Hinein in die Wildnis.
Die wilde Wildnis.
Hanna wollte fort, wollte ruhe und nachdenken.
Warum war ihr nichts besseres eingefallen? Sie war ein Stadtmensch, ein Kind der Strassen und Gassen, keine Waldläuferin oder Jägerin. Wenn sie es nicht schaffen würde heuteabend ein Feuer zu entzünden, würden sich all ihre Gedanken sowieso erledigt haben. Die Gedanken hielten sie auf ihrem Weg durch die Schneebedeckte Landschaft wieder gefangen, kaum ein Auge hatte sie für die schönheit der Umgebung.
Die Herberge.
Zum erstenmal in ihrem Leben fühlte sie sich irgendwo richtig wohl und umsorgt. Zum erstenmal dachte sie daran anderen zu helfen, nicht nur sich selbst. War es eine gute Veränderung?
Oder würde sie am Ende enttäuscht werden von allen und allem?
Fast unbewusst zog sie den blauen Umhang enger um sich. Dachte an den Besitzer des Umhanges. Ihre Lippen formten ein lächeln und für einen Moment war ihr Wärmer als es ihr sein sollte in der Kälte des schlechten Wetters. Ihre Gedanken kreisten um den jungen Mann mit seinem frechen lächeln. Auch er war oft in der Herberge, und sie genoss seine Anwesenheit. Würde er sie enttäuschen wenn sie sich ihm anvertraute? Wollte sie ihm überhaupt weit genug vertrauen um ihm die möglichkeit zu geben sie zu verletzen?
Durch und in der Taverne hatte sie in den wenigen Tagen die sie nun in Gerimor verweilte viele Leute kennengelernt.
Darindel mit der sie viel Zeit verbrachte.
Den sogenannten hübschen Knappen von Reensdorf und seinen Herrn.
Den Bringer von Milch und Keksen und seinen Freund Finsterauge.
Und viele andere nette Menschen die in der Herberge ein und aus gingen oder die sie in Bajard getroffen haten, von der lebenslustigen jungen Schneiderin bis zu dem grimmig wirkenden Legionär der Eisenwart.
Sie hatte ihr altes Leben sichtlich hinter sich gelassen, aber war es gut den neuen Bekannten zu viel zu vertrauen, zu sehr auf sie einzugehen?
Und immer wieder kehrten ihre Gedanken zu den zwei schurkischen Halunken zurück mit denen sie in letzter Zeit die abende in der Taverne verbracht hatte, vor allem an den, dessen Mantel sie eng um sich gezogen hatte während sie vielen Gedanken nachhängend durch den Schnee stapfte.
Sie liess Bajard und die Herberge hinter sich.
Die Herberge.
Sie hatte nie zuvor in ihrem Leben so viel selbstlose hilfe und freundlichkeit erfahren. Zoljana, Cedric und Siran hatten ein grosses und offenes Herz für alle die zu ihnen kamen.
Selbst für sie.
Sogar ein warmes Bett hatte sie angeboten bekommen. Zwar musste sie es teilen, aber es war immenroch angenehmer als vieles das sie in ihrem Leben als Schlafplatz benutzt hatte. Sie stellten keine fragen, alles was sie sich erbaten war, das man ihnen etwas von ihrer fruendlichkeit zurückgab, und das man ihnen vielleicht mit Spenden half. Spenden mit denen sie sich um die nächsten Hilfebedürftigen kümmerten.
Ihre Stiefel hinterliessen Spuren im Schnee die immer weiter fort führten. Fort von Bajard, der Herberge und allem was für sie daran hing. Hinein in die Wildnis.
Die wilde Wildnis.
Hanna wollte fort, wollte ruhe und nachdenken.
Warum war ihr nichts besseres eingefallen? Sie war ein Stadtmensch, ein Kind der Strassen und Gassen, keine Waldläuferin oder Jägerin. Wenn sie es nicht schaffen würde heuteabend ein Feuer zu entzünden, würden sich all ihre Gedanken sowieso erledigt haben. Die Gedanken hielten sie auf ihrem Weg durch die Schneebedeckte Landschaft wieder gefangen, kaum ein Auge hatte sie für die schönheit der Umgebung.
Die Herberge.
Zum erstenmal in ihrem Leben fühlte sie sich irgendwo richtig wohl und umsorgt. Zum erstenmal dachte sie daran anderen zu helfen, nicht nur sich selbst. War es eine gute Veränderung?
Oder würde sie am Ende enttäuscht werden von allen und allem?
Fast unbewusst zog sie den blauen Umhang enger um sich. Dachte an den Besitzer des Umhanges. Ihre Lippen formten ein lächeln und für einen Moment war ihr Wärmer als es ihr sein sollte in der Kälte des schlechten Wetters. Ihre Gedanken kreisten um den jungen Mann mit seinem frechen lächeln. Auch er war oft in der Herberge, und sie genoss seine Anwesenheit. Würde er sie enttäuschen wenn sie sich ihm anvertraute? Wollte sie ihm überhaupt weit genug vertrauen um ihm die möglichkeit zu geben sie zu verletzen?
Durch und in der Taverne hatte sie in den wenigen Tagen die sie nun in Gerimor verweilte viele Leute kennengelernt.
Darindel mit der sie viel Zeit verbrachte.
Den sogenannten hübschen Knappen von Reensdorf und seinen Herrn.
Den Bringer von Milch und Keksen und seinen Freund Finsterauge.
Und viele andere nette Menschen die in der Herberge ein und aus gingen oder die sie in Bajard getroffen haten, von der lebenslustigen jungen Schneiderin bis zu dem grimmig wirkenden Legionär der Eisenwart.
Sie hatte ihr altes Leben sichtlich hinter sich gelassen, aber war es gut den neuen Bekannten zu viel zu vertrauen, zu sehr auf sie einzugehen?
Und immer wieder kehrten ihre Gedanken zu den zwei schurkischen Halunken zurück mit denen sie in letzter Zeit die abende in der Taverne verbracht hatte, vor allem an den, dessen Mantel sie eng um sich gezogen hatte während sie vielen Gedanken nachhängend durch den Schnee stapfte.