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Muschelketten und andre Schmuckstücke

Verfasst: Samstag 21. Februar 2009, 14:07
von Zoljana Steinbeis
Schmuck...

Jepp lächelte leicht als sie die Samtschatulle ausrollte und die halbfertigen Stücke vor sich sah. Ja, die Arbeit an den Ketten, Ringen, Broschen und andren Schmuckstücken liebte sie, zusehen, wenn aus ungeformten Metall oder Steinen etwas neues unter ihren Fingern entstand, etwas, das den Leuten meist ein Lächeln oder gar ein Erstaunen aufs Gesicht zauberte.

Wie diese Muschelkette, die der Krieger wollte. Eine Kette aus Muscheln mit einem Anhänger, die er auch im Kampf sichtbar tragen wollte... Dies stellte sie vor einige Probleme, Perlmutt was so zerbrechlich, die Kette würde den Kontakt mit einer Plattenrüstung schon kaum überstehen können, geschweige denn gar einen Kampf. Aber sie war zu einer Lösung gekommen. Lange hatte sie gegrübelt und überlegt. Die Idee an sich war simpel, aber die Arbeit die dahinter steckte..
Sie hatte angefangen die Muscheln zu kopieren, aus Silber lebensecht nachgeformt, jede einzelne ein Kunstwerk. Dann hat sie mit einem speziellen Kleber hauchdünne Perlmuttplättchen darauf geklebt, so dass man auf den ersten Blick meinte, echte Muscheln vor sich zu haben. Nachdem sie nun die einzelnen Muscheln aufgefädelt hatte auf feinsten Silberdraht, war wirklich nicht zu erkennen, dass ihre Muscheln keine echten wären. Auch das Medallion, welches später das Bild aufnehmen sollte, passte sich nahtlos ein. Sie hoffte, dass der Krieger bald vorbei schauen würde, um seine Kette abzuholen. Sie kannte zwar den Namen, aber wusste nicht, wie sie ihn erreichen sollte. Naja, er hatte ja gesagt, dass er wieder vorbei schauen würde..

Verfasst: Samstag 21. Februar 2009, 14:21
von Zoljana Steinbeis
Das nächste Schmuckstück, welches sie in ihre Hand nahm war ein Silberring mit eine Fassung für einen Stein. Ein schwerer Ring für einen Männerfinger gemacht, der einen Siegelstein halten sollte.
Jepp wickelte einen grünen Stein aus, einen Smaragd, an dem sie Nächte gesessen hatte um ihn zu schleifen und gravieren. Es war kein reiner Stein den sie genommen hatte, eine Wolke in Form eines Auges schien darin zu schweben, wenn man ihn im Licht bewegte. Auf der Oberfläche hatte sie einen Baum, eine Eiche herausgearbeitet, dessen feine Details man eigentlich nur als Siegel erkennen würde.

Schnell und geschickt setzten ihre Finger den Stein in die Fassung, eine letzte Politur, und auch dieses Stück würde bald seinem neuen Besitzer Freude machen.

Verfasst: Samstag 21. Februar 2009, 14:39
von Arvid Adair
Mit bedacht nimmt Arvid, das Schmuckstück entgegen. Leicht streicht er mit seinen Fingern über die filigrane und meisterhafte Arbeit. Langsam zieht er den Ring über seinen Zeigefinger und murmelt zu sich selbt.



Von nun an wird der Name des Ringes Vior sein.