Eine letzte Jagd...
Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2005, 17:55
Träge zog der Nebel über den moosbedeckten Waldboden, der Geruch von feuchtem Laub lag schwer in der Luft. Die Blätter glänzten teils schon rot und golden in den ersten Strahlen der kaum noch wärmenden Morgensonne. Tief sog Hogarth die Luft in seine Lungen, hielt sie in sich, ehe er sie wieder geräuschvoll ausatmete. Ein guter Morgen, um sich auf die Jagd zu begeben, und allen Ärger hinter sich zu lassen. Viel zu viel war passiert, und der Verstand Hogarths kam nicht mit alle dem mit. Der letzte Monat hatte sein Leben in vielerlei Hinsicht verändert, zum Guten wie zum Schlechten.
Aber darüber wollte er nun nicht nachdenken, es war der falsche Moment für solche Gedanken. Leicht gerüstet trat er aus seinem Zimmer, und es war außer ihm Niemand zu sehen im sonst so geschäftigen Grimwould. Sie schliefen oder waren anderweitig beschäftigt, dachte sich Hogarth, aber es war besser so. Knarzend fiel das eiserne Tor hinter ihm ins Schloss, und abermals atmete er tief durch. Er war jetzt alleine. Zum ersten mal wirklich allein.
Wer sich zu dieser Stunde innerhalb der Feste befand, wird noch einen lauten ruf vom Tor vernommen haben:
„Ich bin auf der Jagd. Stolz und Ehre dem Clan und der Familie!“
Dann ging er, ohne zurück zu schauen, festen Schrittes in Richtung des Waldes, und seid jener Stunde fehlt jede Spur von ihm…
Aber darüber wollte er nun nicht nachdenken, es war der falsche Moment für solche Gedanken. Leicht gerüstet trat er aus seinem Zimmer, und es war außer ihm Niemand zu sehen im sonst so geschäftigen Grimwould. Sie schliefen oder waren anderweitig beschäftigt, dachte sich Hogarth, aber es war besser so. Knarzend fiel das eiserne Tor hinter ihm ins Schloss, und abermals atmete er tief durch. Er war jetzt alleine. Zum ersten mal wirklich allein.
Wer sich zu dieser Stunde innerhalb der Feste befand, wird noch einen lauten ruf vom Tor vernommen haben:
„Ich bin auf der Jagd. Stolz und Ehre dem Clan und der Familie!“
Dann ging er, ohne zurück zu schauen, festen Schrittes in Richtung des Waldes, und seid jener Stunde fehlt jede Spur von ihm…