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Die Nacht des Raben
Verfasst: Sonntag 15. Februar 2009, 13:39
von Perrin Catheres
Die Dunkelheit der Nacht hatte sich längst ausgebreitet. Der Schankraum der Herberge wurde schwach durch den fahlen, flackernden Schein der Öllampe erleuchtet. Schatten bewegten sich in den Ecken und unter den Tischen, einen scheinbar endlosen Kampf mit dem Feuerschein ringend. Perrin fröstelte etwas, da die Kälte des Winters allmählich hineinkroch und die Wärme des Tages vertrieb. Er schaute geradewegs in die blauen Augen von Leace, die ihn mit einem sanften Lächeln ansah. So recht wusste er nicht mehr, was er erzählen wollte. Er berichtete von seinen großen Taten, die er zusammen mit Kyle, Siran, Verdania und Andreas vollbrachte. Bei der Erinnerung an den Kämpfen mit den Riesen und dem Zyklopen schmerzte ihn wieder die rechte Schulter und er hatte große Mühe es vor Leace zu verbergen. Zugegeben, ein wenig übertrieben hatte er schon, das gab er zu, aber ein wenig imponieren wollte er ihr doch. Doch auch was er erzählte, sie schien davon zwar begeistert und fragte ihn ab und an, ob er es gut überstanden hatte, doch schien es nicht, als wäre es das, was sie wirklich wissen und sagen wollte. Er bemerkte ihre Verlegenheit und Unsicherheit, er selber war es allerdings auch und aus einem plötzlichen Impuls heraus, legte er seine große Hand auf ihre kleine rechte. Sie schien darüber erfreut, sie lächelte sogar darüber, bemerkte Perrin, wobei er ein seltsames Gefühl im Magen hatte. Doch bevor jemand etwas erwidern konnte, kam ein leises Schaben von der Tür. Ein Schaben, kalt und grausam, als würde es süße Verderbnis versprechen. Er blickte mit einem Anflug von Furcht zur Tür, versuchte aber jene schnell zu vergessen. Das Zittern Leaces bestärkte ihn, Stärke und Entschlossenheit zu zeigen. Er versprach ihr sie zu beschützen und nun würde er nicht vor Angst wimmernd sitzen bleiben. Während er sich gedanklich selber schalt, erstarkte das Kratzen, wurde grässlicher, gefährlicher. Die Schatten in den Ecken schienen wilder, bewegter, als würden sie vor Vorfreude tanzen und auf ihren Befreier warten.
Die Hand an den Schwertgriff legend, erhob sich Perrin, sich räuspernd und dann mit lauter Stimme sagend, dass wer auch immer da draußen sei, hereintreten solle.
Das höhnische schabende Geräusch hielt kurz inne um dann verstärkt auf die Tür einzuarbeiten, es wirkte wie ein Hämmern, ein sehnsüchtiges Verlangen widerzuspiegeln, endlich dies Hindernis zu überwinden. Perrins flaues Gefühl verstärkte sich und er zog halb das Schwert aus der Scheide, langsam zur Tür gehend. Er streckte langsam die Hand aus, sie zum Türgriff bewegend, mit sich selber ringend sie zu öffnen oder sie schnell zu verbarrikadieren. Doch zitternd fanden seine Finger diesen Griff und er zog die Tür vorsichtig auf.
Die Tür flog ihm entgegen und mit dem eisig pfeifendem Wind stürmte sofort ein widerwärtiges, höhnisch aus dem auglosen Schädel grinsendes Skelett auf ihn zu, ihn am Halse packend, ihn würgend. Er hörte einen Schrei von Leace, aber er konnte darauf nicht achten. Mit der linken Hand versuchte er die knochigen Hände des laufenden Todes wegzuziehen, während er mit der rechten das Schwert vollends herauszog und den Schwertknauf gegen die Rippen wuchtig schlug. Nicht so recht wissend, warum, ließ das Skelett ab und er setzte nach, die Knochen auseinanderschlagend. Die Knochen verteilten sich auf den Boden, doch erhörte er ein gackerndes Lachen, als käme es von überall und doch nur aus ihm. Der Schädel auf dem Boden wackelte und klapperte. Eine Hand an den Kopf haltend versuchte er das Lachen zu vertreiben, sah dann aber den klappernden Schädel und trat wuchtig mit einem Fuß darauf. Als er zersprang, hörte auch endlich diese grausame Lachen auf.
Einmal tief durchatmend wollte er sich zu Leace umwenden, als die Türen abermals erbebten und eine von grellem Licht umgebene Gestalt hindurchtrat. Die Schatten tanzten einen Freudestanz und der zerbrochene Schädel grinste grausam.
Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 01:58
von Anveena Midame
Es reichte ein Handwink, und die Türen der Herberge flogen weit auf und bliessen den kalten Wind dieser düsteren Nacht durch die spärlich beleuchteten Räume der herberge.
Langsam wandte sie ein, majestetisch, fast gleitend. Ihr Blick wanderte durch den großen Raum. Vor ihr Perrin, ihr armer, kleiner Perrin. Er sah schon nach diesem einen Skelett ziemlich zermürbt aus.
Doch mehr interessierte sie sich für das junge Geschöpf, was am Ende des Raumes am Tisch saß.
Ja, schon jetzt roch die Dienerin ihre Furcht.
Und das sollte die Frau sein, die Perrin herz erobert hatte?
Sie trat näher, ein Handwink und den Befehl, es nicht erst zu versuchen brachten Perrin dazu, seine Waffe zu senken und wie angesteinert stehen zu bleiben.
Ja, weiter näher trat sie, das bibbern des unschuldigen jungen Mädchens wurde mehr.
Es war eine reine Seele, ein gutes Opfer für den heiligsten aller heiligen Götter. Krathor würde diese Seele geniessen.
Es wurden einige Floskeln ausgetauscht, noch bemühte sich das junge Mädchen ruhig zu bleiben, höflich, so als wüsste sie nicht, dass ihr Leben auf dem Spiel stand.
Doch Sie war noch nicht reif, nein, man würde sie Brandmarken, sie zeichnen für die anderen Brüder und Schwestern um erkenntlich zu zeigen, dass jenes Mädchen erwählt worden ist...erwählt von Anveena.
Sie würden es spüren und sich so von ihr fern halten...alleine dem Finder sollte die Belohnung vergönnt sein.
Abermals schien Perrin der Mut zu fassen, Anveena hatte Mühen, ihren schwarzen Sarkasmus zu unterdrücken und so spielte Sie mit ihnen...mit ihren Ängsten...mit der Furcht, ein geliebter Mensch könnte nun sterben.
Doch natürlich, wie es in Bajard brauch ist, geschieht nichts, wie man es gerne wollte.
Eine Kriegerin stürmte hinein, Alexia ihr Name....sehr hochnässig, ziemlich sicher ihrer Sache. Als ob eine geworfene Axt eine heilige Dienerin Krathors ernsthaft etwas antun könnte.
Doch man tauschte sich aus, man sprach und mehr und mehr wurde auch ihr bewusst, was hier auf den Spiel stand.
Ja, die Zeit...das Seelenband baute sich auf, der Schmerz in der Frau namens Leace stieg. Die knochige Hand der Rabendienerin fasste ihr auf die Schulter und began zu leuchten.
Sie wollte Sie nur loswerden, diese Alexia, lockte Sie, indem man mit Gold ihr eine Seele nehmen könne...sie ging raus...doch Anveena hätte mit dem törrichten Handeln Unwissender rechnen müssen und so ergab sich, dass sie nur wenige Meter vor der Herberge um Hilfe schrie.
Ja, der panische Ruf, welch zierde in ihren Ohren. Die Angst, die sie alleine durch ihre Anwesenheit erreichte.
Leider mussten diese Hilferufe natürlich die falschen erwischen und ein Priester trat herbei.
Seine Gebetssprüche...ja...wieder diese alten Maschen und sie lernten nicht dazu.
Das Seelenband wurde stärker, sie durfte die Seele nicht verlieren, band Sie fest an sich.
Der Priester erkannte den Zweck.
Würde die Dienerin sterben, würde sie zu ihrem Gang zu Krathor die Seele des jungen Mädchen mitreissen.
Ja...doch es reichte ihm nicht.
Wie ein Narr trat er näher, sprach weiter seine Gebete. Einzig Perrin schien zu erkennen, was er anrichtet, als er sein Schwert nahm und es dem Priester an die Kehle drückte....ebenso wie diese Alexia, die ihres an Perrins drückte.
Ja diese Verwirrung, dieses Chaos...vielleicht würden Sie sich alle selber umbringen.
Die blinde Wut, die verzweifelte Angst macht Menschen zu nichts anderem als Tiere.
Doch der Priester liess sich nicht beirren. Nein, er sprach weiter seine Gebete und nun mussten altertümliche Mittel genutzt werden. Ein Dolch erschien in der Hand der Dienerin und jene drückte sie Leace leicht in ihrem Hals, nicht tief, nur das es leicht blutete.
Ja, natürlich war der Dolch vergiftet, und schon began das sterben des Mädchens.
Dennoch, ein Priester, einige Krieger...sie fürchtete den Tot nicht, doch wusste Sie nicht, ob sie schon von ihrem Gott empfangen würde, wusste nicht, ob Sie ihm genug Seelen gab für die Unsterblichkeit in seinem Reiche.
Der Priester liess seine Gebete wirken, und Anveena hatte Mühen das Seelenband aufrecht zu erhalten und noch gegen die gebete anzusprechen.
Es musste gehandelt werden, sie spürte, wie die Kraft sie verliess und so nutzte Sie das Seelenband, um Leace wie eine Marrionette zu bewegen, sie erheben zu lassen und ging mit dem Dolch in ihrer Hand gen Ausgang.
Niemand tat etwas, der Priester stand ruhig da, weiter seine Gebete murmelnd, die anderen Kampfbereit, aber vorsichtig.
Sie erkannten, dass das Aufhetzen vom Rabendiener gewünscht waren und besonnen sich auf das wichtige: das Leben des jungen Mädchen.
Sie liess die Türen aufstossen, trat heraus und mit einem Handwink schloss sich die Tür.
Sie atmete einmal die kalte Luft ein, erhob einmal ihre Hand und ein Skelett kroch aus dem Boden hervor, sich gegen die Tür stemmend.
Der Kraftverlust...er war immens, der Priester leistete ganze Arbeit und das Seelenband zerbrach. Sie war nicht mehr im Stande, es aufrecht zu erhalten und Leace fiel zu Boden.
Sie musste Sie zurück lassen, innen hämmerte und pochte man gegen die Türen und versuchte, Sie aufzudrücken.
Sie legte ihre Hand auf die bewusstlose Leace, ein letzter Fluch, die Ängste sollen ihr im Traume erscheinen, dann verschwand Sie in der ewigen Dunkelheit des Waldes.
Ja, sie würde Sie sich wiederholen, jene junge, reine Seele und Sie Krathor als Delikatesse servieren.
Noch war der Krieg nicht verloren...und die Beute ist gekennzeichnet.
Verfasst: Dienstag 17. Februar 2009, 13:48
von Perrin Catheres
Bilder zogen in schneller Abfolge durch seinen Verstand, sie waren kurz da und doch verschwanden sie schnell wieder. Ungeordnet erinnerte er sich, nein träumte er von dieser Nacht. Er sah wie er selbst verzweifelt diese Rabendienerin angriff, im nächsten Augenblick war es aber der Priester, dem er das Schwert an die Kehle hielt und im nächsten Augenblick wieder Alexia, die ihn zu Boden schlug. Doch immer wieder erblickte er Leaces Gesicht, wie sie ruhig mit der Priesterin redete, verzweifelte, ihn traurig anblickte und dann plötzlich entsetzt. Er wusste nicht wieso, er wollte sie doch nur retten. Er bot seine Seele im Austausch gegen die ihre und letztendlich..sie lag im Schnee, zitternd, frierend, dem Tode nahe. Halb betäubt trug er sie zu ihr nach Hause. Malachai erschien noch, er riet einen Priester und einen Heiler aufzusuchen. Worte wie Fluch und Gift drangen an sein Bewusstsein und schon wieder änderte das Bild sich, Leace mit aufgerissen, entsetzten Augen die von der Rabendienerin hoch in die Dunkelheit schwebte.
Keuchend setzte er sich auf, schnell atmend blickte er sich um. Die schweißnassen Haare klebten in seinem Gesicht und er fasste mit der Hand nach seiner Stirn. Einige Minuten vergingen, während ihn die Bilder dieses wirren Traumes im Nachhall verfolgten, aber langsam abebbten und tief unten in seinem Bewusstsein auf eine neue Gelegenheit warteten, lauerten.
Nur langsam realisierte er die Umgebung, ein roter Vorhang hing vorne vom Gestelle bis zum großen Bette herunter. Leise, unregelmäßige Atemgeräusche drangen an sein Ohr und er blickte neben sich herunter. Dort lag Leace und schlief, Worte murmelnd, sich hin und her werfend. Im Hinterkopf ertönte eine leise Stimme, was er denn hier machte und wieso er neben ihr schlief, doch ignorierte er jene und betrachtete Leace besorgt, wie sie mit den Fieberträumen kämpfte. Er legte ihr ein nasses Tuch auf die Stirn, was ihr heißes Fieber etwas senken sollte.
Sie erwachte kurzzeitig, ihn mit vernebelten Augen anschauend. Sie fragte leise, ob es ihm gutgehe und dass sie nicht genau wusste, was denn eigentlich passiert sei. Nur ausweichend antwortete Perrin, sie wieder zum Schlafe überredend. Solange würde er nach Priester und Heiler suchen.
Gesagt getan machte er sich kurz darauf auf dem Weg zur Herberge. Dort angekommen breitete sich ein gewohntes, überfülltes Bild aus und er berichtete Zoljana, Cedric, Siran und Verdania von dem Ereignis der Nacht und dass Leace in einem schlechten Zustand sei und unbedingt einen Priester benötige um einen Fluch zu brechen. Sofort erklärten sie sich bereit, jemanden zu suchen. Doch ihre aufbauenden Worte konnten ihn nicht ermutigen, zu sehr war er geplagt von Sorge und Schuldgefühlen. Wieder schossen ihm die Bilder des Traumes, oder doch Wirklichkeit, durch den Kopf und er sah sich selbst, unfähig einen Schritt zu tun oder gar sie zu retten, während die dunkle Gestalt der Dienerin vor Lachen zu zucken schien.
Wieder saß er neben Leace, die Wege und Gänge zogen an ihm vorüber, bedeutungslos. Er streichte ihr das Haar sanft aus der Stirn und feuchtete abermals ein Tuch. Zu den Vorwürfen, den Sorgen, der Trauer über sein Versagen, über den Schmerz, den Leace ertragen musste stellte sich nun langsam ein körperlicher Schmerz ein. Er hatte selber Wunden, Blessuren, wenig Schlaf und nun hatte er schon einen Tag lang nichts mehr getrunken und gegessen.
Er befand sich an der Türe zur Taverne in Bajard, der Hunger trieb ihn her. Er wollte nicht in die Herberge, nicht Sorgen bereiten, nicht die ständigen Fragen und gutgemeinten, aber sinnlosen Aufmunterungen zu hören. Er sah einige Personen im Raum, uninteressant für ihn. Doch..nein, eine Gestalt in der Ecke erregte seine Aufmerksamkeit. Erinnerung kam wieder und formte einen Namen: Chaya. Sie saß da, verträumt, ihren Gedanken nachhängend. Nicht wissend warum, nicht wissen was es bringen sollte sprach er sie an, setzte sich zu ihr. Sie schien ihn verträumt anzusehen, beugte sich zu ihm vor. Ein erregender Duft drang an seiner Nase und ihm war es egal, was sie einander zu sagen hatten. Hauptsache in ihrer Nähe sein. Doch lehnte sie sich wieder zurück, wieder nur halb bei der Sache wirkend. Sie erzählte ihm einige Dinge über das Leben, über Wahrheiten und dass ein Mensch mit Trauer und Schmerz leben müsste, sie auf ewig ertragend. Wie trübselig und erbärmlich, seine Gedanken überschlugen sich, vermischten sich mit den eigenen. Worte Malachais drangen an sein Ohr. Schmerzen sind der schlimmste Feind. Ja, er musste erlernen, sie zu ertragen. Nein, sie war eine aufregende Frau, doch so uninteressiert an ihrem Leben, so voller Selbstmitleid. Er hatte eigene Sorgen und wollte sich jetzt nicht noch mehr aufbürden. Bei der Erwähnung der Kranken schien sie einen Vorwand zu finden, ihn fortzuschicken, doch war es ihm recht. Nein, er würde sich mit ihr später befassen. Jetzt war es ihm nicht möglich, sie anzusehen. Er wollte sie aufmuntern, doch schaffte er es selbst nicht und er schaffte nur ein gezwungenes Lächeln. Egal.
Der Raum war überfüllt. Sahira und Malachai standen im Raum, ruhig, abwartend. Sahira flüsterte ihm beruhigende Worte zu. Doch beachtete er sie nicht sonderlich. Seine Aufmerksamkeit war auf Malachai gerichtet. Er nutzte die Gelegenheit, während der dicke Tithus und die Heilerin Zoe, ihm Lehren über Schmerz und Möglichkeiten des Handelns zu vermitteln. Auch prophezeite er, dass er einmal eine große Entscheidung treffen müsste. So bleiben wie er jetzt ist, mit einem großen Herz, Nettigkeit und Hilfsbereitschaft und hoffen, dass er viel Glück haben wird oder... dieser Gedanke erschien ihm anstrebenswerter, auch wenn es ihn schmerzte daran zu denken. Er würde härter werden müssen, auf sich und jene bedacht, die er schützen will. Über Leichen gehen, skrupellos..der Hass anderer Mitmenschen. Malachai. Sein Lehrer zeigte ihm einen Weg, den er selbst ging. Er wusste nicht, ob er das fertigbringen würde.
Geliebte. Pass auf deine Geliebte auf. Das waren die Worte Malachais als er ging. Er saß neben Leace, sie im Schlaf betrachtend, sie wurde behandelt, sie würde überleben. Etwas daran war falsch. Er mochte Leace sehr gerne, er würde und er hatte sein Leben, seine Seele in Gefahr gebracht. Sie bedeutete ihm etwas, verlieren wollte er sie nicht. Doch Geliebte. Nein, das war sie nicht. Lange grübelte er darüber, bis auch er einschlief. Der Albtraum war vorüber. Er würde irgendwann seinen Schrecken verlieren und nurnoch ein Schauermärchen sein. Der quälende Gedanke dabei blieb, dass es vielleicht auch nur den Anfang bedeutete.