Veränderungen ...
Verfasst: Sonntag 15. Februar 2009, 13:00
Veränderungen
„Ich will keine Mama mehr.“ Hatte sie ihm gesagt und er wollte es auch nicht mehr.
Irgendwie waren sie auch bisher immer zurecht gekommen die letzten Jahre und Rehya hatte auch niemals auch nur angedeutet das sie eine Mama vermisste.
Gut ihre kindlichen Vorhaltungen das er bei Darna nicht schnell genug gewesen war, und sie die Paladina gerne als Mutter gehabt hätte, hatte er eher mit Humor genommen.
Er wusste wie sehr, ja fast fanatisch Rehya die Freundin verehrte.
Am liebsten wollte Rafa das Wort Darna aus Rehyas Mund gänzlich verbannen.
Doch die Paladina war nun einmal das große Vorbild für seine Tochter.
Wie groß ihr Schmerz, ihr Unverständnis dafür das Darna bereits einen Knappen besaß, das Darna wohl in froher Erwartung war.
Erst Adrian hatte es vermocht die Kleine zu beruhigen, indem er ihr versprach das Darna, wenn Rehya erst einmal alt genug wäre für ihre Ausbildung zum Ritter bei ihr, zu dieser Zeit sicherlich NICHT Schwanger wäre, und das er jeden andren Knappen für sie davon jagen würde.
Lächelnd hatte Rafael den Kopf geschüttelt, was Darna wohl dazu sagen würde, wenn dem tatsächlich so wäre, wollte er sich gar nicht erst ausmahlen.
Rehya war einfach ein Sonnenschein, und sie schaffte es irgndwie jeden um den Finger zu wickeln mit ihrem Gemüht.
Was Feli wohl zu ihr gesagt hätte ... obwohl ... er schüttelte den Kopf.
Nein.
Wäre Feli noch da gewesen, wer weiss was aus Rehya geworden wäre.
Eine Hochnäsige Primadonna .. oder, er schob den Gedanken beiseite.
Nein Rehya war gut so wie sie war.
Und Rafael war stolz auf seine Ritterin des Holzschwertes, oder Ehrenmitglied der Khaz Aidur.
Oh ja sie hatte es wahrlich schon weit gebracht mit ihren sechs einhalb Jahren.
Und in drei Tagen würde sie sieben werden.
Sieben ...
Mit immer noch großer Sorge, blickte er auf seine schlafende Tochter herab.
Ruhig lag sie nun da, der Atem flach und immer wieder durch ein Husten unterbrochen.
Das Fieber war runter gegangen, aber Rafael hatte auch die ganze Nacht über die kalten Wickel immer wieder gewechselt.
Als sie gestern so vor ihm stand ... Hochfiebrig und nach Luft ringend ...
Er wäre fast umgekommen vor Sorge.
So Hilflos hatte er sich noch nie zuvor gefühlt.
Eine Verwundung, eine Verletzung. Damit hätte er umgehen können, aber das hier?
Er hatte Andreas zu Liliana gejagt und hatte Rehya die erbärmlich fror, obwohl ihre Haut kochte, oben ins Bett gebracht.
Er hatte versucht ihr etwas zu trinken zu geben ihre Stirn gekühlt, aber wusste nicht wirklich was er tun konnte.
Seine Rufe nach Sarina blieben unbeantwortet. Nun ja es war ja auch spät gewesen und viele der Angestellten weilten längst nicht mehr im Schloss.
Er musste sich wohl selbe darum kümmern.
Warum kam nur Liliana nur nicht ? Es kam ihm vor wie Stunden das Andreas schon weg war, obwohl es sicher erst Minuten waren.
Rehya bekam immer schlechter Luft, und Rafael schnürrte es das Herz zu.
Wenn Rehya etwas geschah... wenn sie gar ... Er schob den Gedanken zur Seite, versuchte die aufkommenden Tränen zu verbergen, während er beruhigend auf Rehya einredete.
Worte die er kaum selber begriff, oder glaubte.
Liliana... wo war nur Liliana.
Er war im Begriff zu explodieren. Kaum etwas hielt ihn, nur mit Mühe blieb er ruhig.
Seine Rehya .. seine sonst so quirlige Rehya so da liegen zu sehen, machte ihn schier verrückt, und als Liliana endlich kam, dankte er Temora, Eluive, Horteras und Cirmias zugleich.
Nur unwillig machte er Platz, ließ sich gänzlich von Rehyas Bett vertreiben, während die Heilerin seine Tochter untersuchte.
Ihre Diagnose war für ihn niederschmetternd gewesen.
Lungenpest.
Mit zusammengepressten Lippen stand er da, während er glaubte irgendetwas würde ihm schier das Herz herausreißen.
Das er mit seinen Fragen Liliana nur im Weg stand bemerkte er nicht.
Es war auch wohl eher der Gräfin Valentina von Sternwall zu verdanken das er abgelenkt wurde.
Der Trubel im Schloss hatte sie wohl aufgeweckt und sie trat ins Zimmer.
Mitfühlend hatte sie ihm über den Arm gestrichen und irritiert hatte er festgestellt das ihm ihre Teilnahme gut tat.
Fast wütend hatte er sich die Tränen aus den Augen gewischt und war ihren Forderungen nach Saft für Rehya und Wasser sofort nachgekommen.
Sie beschäftigte ihn. So das er kaum Zeit hatte nach zu denken und als er wieder ins Zimmer kam, lag sie auf dem Bett, Rehya im Arm und seine Tochter hatte sich fest an sie gekuschelt.
Ein Bild das ihn bis tief ins Mark traf und sichtlich berührte.
„Geh nicht weg.“ Hatte Rehya zu ihr gemurmelt, und erneut traf es Rafael wie ein Peitschenhieb.
Seine Tochter hatte den Fortgang von Feli also noch immer nicht überwunden.
Wie sollte sie auch, sei war ein Kind.
Liliana verabschiedete sich, erklärte aber zu seiner Erleichterung das Rehya durch kommen würde. Nie zuvor war er Liliana so dankbar wie heute, das er sie am liebsten voller Erleichterung umarmt hätte.
Liliana meinte noch das sie, wann immer etwas wäre, jederzeit geholt werden könnte.
Dann ging sie und Rafael war mit seiner Tochter und der Gräfin alleine, die ihn zu sich winkte.
Vorsichtig nahm er auf der anderen Seite des Bettes Platz und irgendwie ... mied er ihren Blick.
Valentina strich beruhigend über Rehyas Arm, und irgendwie genoss Rafael diesen Anblick, ohne es zugeben zu wollen.
„Sie wollte gerne das ich bleibe.“ Erklärte Valentina leise. „Ich hoffe das ist euch recht?. „Schaut nur wie ruhig sie jetzt schläft. Es wird ihr morgen schon viel Besser gehen.“
„Ja, sicher.“ Entgegnete Rafael und meinte etwas krächzend. „Danke.“
Valentina lächelte ihn an. „Es kommt von Herzen. Ich hätte gerne eine Tochter wie Rehya, ihr könnt stolz auf sie sein.“ Das war Rafael auch, vorsichtig und dankbar legte er die Hand auf die der Gräfin. „Sie wickelt jeden um ihren Finger.“ Meint er brüchig, und lenkte den Blick auf seine Tochter. „Ich lasse sie nur zuviel alleine.“ Gab er zu.
Valentina lächelte auf Rehya hinab und meinte dann leise. „Sie hat mich gefragt ob ich ihre Mama sein will.“
Rafaels Blick zuckte herum, erst auf seine Tochter dann auf Valentina. „Sie hat was?“ fragte er sichtlich verwirrt..
Valentina schmunzelte nun. „Ich habe ihr gesagt ich bin gerne ihre Leihmama, weil ihr Papa mich doch sonst heiraten müsste. Sie wollte noch etwas dazu sagen, ist dann aber eingeschlafen.“
Rafael senkte verwirrt den Blick das Gefühl in sich unterdrückend.
„Sie vermisst ihre Mutter.“ Führt sie dann an und Rafael schüttelte den Kopf.
„Sie sprach lange nicht mehr über sie, und ... nein, sicher nicht sie....“ man konnte ihm die Verwirrung sichtlich ansehen, und Valentina half ihm aus indem sie leise meinte. „Sie sprach im Fieber. Meinte ... Mama nicht weg gehen.“
„Sie muss euch wirklich mögen.“ Meint er leise, kaum fähig ob dessen was in ihm vorging Worte zu finden.
Stattdessen richtete er den Blick wieder auf Rehya, und leise erklärte er Valentina was es mit dem „Nicht weggehen,.“ Auf sich hatte.
Leise und lange sprachen sie noch miteinander.
Rafael erzählte ihr das Rehya keine Mutter mehr hatte haben wollen, von Rehyas Geburtstag in einigen Tagen, und entschuldigte sich für sein Verhalten von vor Tagen.
Irgendwann später im Gespräch meinte Valentina schmunzelnd „Wir schlafen noch alle hier ein.“
Rafael erschrak. „Das wäre... Fatal.“ Murmelt er und dachte an das Gerede das aufkommen könnte. Er wollte sie keinesfalls irgendwie kompromittieren.
„Das wäre eine besondere Situation.“ Erklärte sie ihm ruhig, dennoch blieb in ihm das ungute Gefühl.
Wenn auch er diese Situation genoss... genoss er sie doch viel zu sehr und würde sie viel weiter genießen als das er gut für sie beide war.
„Was würde Eirensee sagen.“ Ließ er sich vernehmen und Valentina schmunzelte. „Ihr wollt nicht wissen wer so alles bei ihm war über Nacht.“ Ihre Antwort versetzte ihm kurz einen Stich, während er sie kurz aber durchdringend anblickte. „Ihr kennt ihn wohl ... sehr gut?“
Schmunzelnd deutete sie seinen Blick wohl richtig. „Nicht SO gut wie ihr nun gerade denkt.“ Entgegnete sie nun wohl amüsiert, und Rafael fühlte sich ertappt.
„Wenn ihr zu Bett gehen wollt, so geht nur. Ich bleibe hier.“ Meinte Rafael schließlich.
Und bemerkte den enttäuschten Blick Valentinas, während sie jedoch vorsichtig aufstand um Rehya nicht zu wecken.
Rafael blickte dem ganzen etwas hilflos zu „Ich meine ... Rehya würde es sicher freuen ... Das Problem ist das ich nicht versprechen kann nicht auch ein zu schlafen.“ Und dann sie drei in einem Bett.. wenn das jemand mitbekommen würde... oder gar Adrian ...
Valentina deckte Rehya gut zu und meinte leise „Ich auch nicht ... und ich hätte es genossen.“
Mit diesen Worten ging sie zur Tür. „Eine Wohle Nacht noch.“
Rafael blickte ihr perplex nach und widerstand nur sehr schwer der Versuchung auf zu stehen und sie wieder zu holen.
Es war besser so. Er wollte gar nicht an Adrians Sarkastischen Kommentare denken.
Es war besser so, versuchet er sich selber ein zu reden und streckte sich dann neben seiner Tochter aus.
Das Bild jedoch, Valentina neben Rehya, hatte sich tief in seine Erinnerungen eingebrannt und trotz der Sorge, schlich sich ein leichtes Lächeln auf seine Züge.
Rehya war wirklich ein besonderes Kind.
Sein Juwel und Rafael war sich sicher das es das Beste war was ihm das Leben beschert hatte.
Nur kurz erlaubte er sich die Ruhe neben Rehya, den Gedanken an das Geschehene und Valentina, bevor er dann sich erhob um Rehyas kalten Tücher zu erneuern, um das Fieber zu bekämpfen.
„Ich will keine Mama mehr.“ Hatte sie ihm gesagt und er wollte es auch nicht mehr.
Irgendwie waren sie auch bisher immer zurecht gekommen die letzten Jahre und Rehya hatte auch niemals auch nur angedeutet das sie eine Mama vermisste.
Gut ihre kindlichen Vorhaltungen das er bei Darna nicht schnell genug gewesen war, und sie die Paladina gerne als Mutter gehabt hätte, hatte er eher mit Humor genommen.
Er wusste wie sehr, ja fast fanatisch Rehya die Freundin verehrte.
Am liebsten wollte Rafa das Wort Darna aus Rehyas Mund gänzlich verbannen.
Doch die Paladina war nun einmal das große Vorbild für seine Tochter.
Wie groß ihr Schmerz, ihr Unverständnis dafür das Darna bereits einen Knappen besaß, das Darna wohl in froher Erwartung war.
Erst Adrian hatte es vermocht die Kleine zu beruhigen, indem er ihr versprach das Darna, wenn Rehya erst einmal alt genug wäre für ihre Ausbildung zum Ritter bei ihr, zu dieser Zeit sicherlich NICHT Schwanger wäre, und das er jeden andren Knappen für sie davon jagen würde.
Lächelnd hatte Rafael den Kopf geschüttelt, was Darna wohl dazu sagen würde, wenn dem tatsächlich so wäre, wollte er sich gar nicht erst ausmahlen.
Rehya war einfach ein Sonnenschein, und sie schaffte es irgndwie jeden um den Finger zu wickeln mit ihrem Gemüht.
Was Feli wohl zu ihr gesagt hätte ... obwohl ... er schüttelte den Kopf.
Nein.
Wäre Feli noch da gewesen, wer weiss was aus Rehya geworden wäre.
Eine Hochnäsige Primadonna .. oder, er schob den Gedanken beiseite.
Nein Rehya war gut so wie sie war.
Und Rafael war stolz auf seine Ritterin des Holzschwertes, oder Ehrenmitglied der Khaz Aidur.
Oh ja sie hatte es wahrlich schon weit gebracht mit ihren sechs einhalb Jahren.
Und in drei Tagen würde sie sieben werden.
Sieben ...
Mit immer noch großer Sorge, blickte er auf seine schlafende Tochter herab.
Ruhig lag sie nun da, der Atem flach und immer wieder durch ein Husten unterbrochen.
Das Fieber war runter gegangen, aber Rafael hatte auch die ganze Nacht über die kalten Wickel immer wieder gewechselt.
Als sie gestern so vor ihm stand ... Hochfiebrig und nach Luft ringend ...
Er wäre fast umgekommen vor Sorge.
So Hilflos hatte er sich noch nie zuvor gefühlt.
Eine Verwundung, eine Verletzung. Damit hätte er umgehen können, aber das hier?
Er hatte Andreas zu Liliana gejagt und hatte Rehya die erbärmlich fror, obwohl ihre Haut kochte, oben ins Bett gebracht.
Er hatte versucht ihr etwas zu trinken zu geben ihre Stirn gekühlt, aber wusste nicht wirklich was er tun konnte.
Seine Rufe nach Sarina blieben unbeantwortet. Nun ja es war ja auch spät gewesen und viele der Angestellten weilten längst nicht mehr im Schloss.
Er musste sich wohl selbe darum kümmern.
Warum kam nur Liliana nur nicht ? Es kam ihm vor wie Stunden das Andreas schon weg war, obwohl es sicher erst Minuten waren.
Rehya bekam immer schlechter Luft, und Rafael schnürrte es das Herz zu.
Wenn Rehya etwas geschah... wenn sie gar ... Er schob den Gedanken zur Seite, versuchte die aufkommenden Tränen zu verbergen, während er beruhigend auf Rehya einredete.
Worte die er kaum selber begriff, oder glaubte.
Liliana... wo war nur Liliana.
Er war im Begriff zu explodieren. Kaum etwas hielt ihn, nur mit Mühe blieb er ruhig.
Seine Rehya .. seine sonst so quirlige Rehya so da liegen zu sehen, machte ihn schier verrückt, und als Liliana endlich kam, dankte er Temora, Eluive, Horteras und Cirmias zugleich.
Nur unwillig machte er Platz, ließ sich gänzlich von Rehyas Bett vertreiben, während die Heilerin seine Tochter untersuchte.
Ihre Diagnose war für ihn niederschmetternd gewesen.
Lungenpest.
Mit zusammengepressten Lippen stand er da, während er glaubte irgendetwas würde ihm schier das Herz herausreißen.
Das er mit seinen Fragen Liliana nur im Weg stand bemerkte er nicht.
Es war auch wohl eher der Gräfin Valentina von Sternwall zu verdanken das er abgelenkt wurde.
Der Trubel im Schloss hatte sie wohl aufgeweckt und sie trat ins Zimmer.
Mitfühlend hatte sie ihm über den Arm gestrichen und irritiert hatte er festgestellt das ihm ihre Teilnahme gut tat.
Fast wütend hatte er sich die Tränen aus den Augen gewischt und war ihren Forderungen nach Saft für Rehya und Wasser sofort nachgekommen.
Sie beschäftigte ihn. So das er kaum Zeit hatte nach zu denken und als er wieder ins Zimmer kam, lag sie auf dem Bett, Rehya im Arm und seine Tochter hatte sich fest an sie gekuschelt.
Ein Bild das ihn bis tief ins Mark traf und sichtlich berührte.
„Geh nicht weg.“ Hatte Rehya zu ihr gemurmelt, und erneut traf es Rafael wie ein Peitschenhieb.
Seine Tochter hatte den Fortgang von Feli also noch immer nicht überwunden.
Wie sollte sie auch, sei war ein Kind.
Liliana verabschiedete sich, erklärte aber zu seiner Erleichterung das Rehya durch kommen würde. Nie zuvor war er Liliana so dankbar wie heute, das er sie am liebsten voller Erleichterung umarmt hätte.
Liliana meinte noch das sie, wann immer etwas wäre, jederzeit geholt werden könnte.
Dann ging sie und Rafael war mit seiner Tochter und der Gräfin alleine, die ihn zu sich winkte.
Vorsichtig nahm er auf der anderen Seite des Bettes Platz und irgendwie ... mied er ihren Blick.
Valentina strich beruhigend über Rehyas Arm, und irgendwie genoss Rafael diesen Anblick, ohne es zugeben zu wollen.
„Sie wollte gerne das ich bleibe.“ Erklärte Valentina leise. „Ich hoffe das ist euch recht?. „Schaut nur wie ruhig sie jetzt schläft. Es wird ihr morgen schon viel Besser gehen.“
„Ja, sicher.“ Entgegnete Rafael und meinte etwas krächzend. „Danke.“
Valentina lächelte ihn an. „Es kommt von Herzen. Ich hätte gerne eine Tochter wie Rehya, ihr könnt stolz auf sie sein.“ Das war Rafael auch, vorsichtig und dankbar legte er die Hand auf die der Gräfin. „Sie wickelt jeden um ihren Finger.“ Meint er brüchig, und lenkte den Blick auf seine Tochter. „Ich lasse sie nur zuviel alleine.“ Gab er zu.
Valentina lächelte auf Rehya hinab und meinte dann leise. „Sie hat mich gefragt ob ich ihre Mama sein will.“
Rafaels Blick zuckte herum, erst auf seine Tochter dann auf Valentina. „Sie hat was?“ fragte er sichtlich verwirrt..
Valentina schmunzelte nun. „Ich habe ihr gesagt ich bin gerne ihre Leihmama, weil ihr Papa mich doch sonst heiraten müsste. Sie wollte noch etwas dazu sagen, ist dann aber eingeschlafen.“
Rafael senkte verwirrt den Blick das Gefühl in sich unterdrückend.
„Sie vermisst ihre Mutter.“ Führt sie dann an und Rafael schüttelte den Kopf.
„Sie sprach lange nicht mehr über sie, und ... nein, sicher nicht sie....“ man konnte ihm die Verwirrung sichtlich ansehen, und Valentina half ihm aus indem sie leise meinte. „Sie sprach im Fieber. Meinte ... Mama nicht weg gehen.“
„Sie muss euch wirklich mögen.“ Meint er leise, kaum fähig ob dessen was in ihm vorging Worte zu finden.
Stattdessen richtete er den Blick wieder auf Rehya, und leise erklärte er Valentina was es mit dem „Nicht weggehen,.“ Auf sich hatte.
Leise und lange sprachen sie noch miteinander.
Rafael erzählte ihr das Rehya keine Mutter mehr hatte haben wollen, von Rehyas Geburtstag in einigen Tagen, und entschuldigte sich für sein Verhalten von vor Tagen.
Irgendwann später im Gespräch meinte Valentina schmunzelnd „Wir schlafen noch alle hier ein.“
Rafael erschrak. „Das wäre... Fatal.“ Murmelt er und dachte an das Gerede das aufkommen könnte. Er wollte sie keinesfalls irgendwie kompromittieren.
„Das wäre eine besondere Situation.“ Erklärte sie ihm ruhig, dennoch blieb in ihm das ungute Gefühl.
Wenn auch er diese Situation genoss... genoss er sie doch viel zu sehr und würde sie viel weiter genießen als das er gut für sie beide war.
„Was würde Eirensee sagen.“ Ließ er sich vernehmen und Valentina schmunzelte. „Ihr wollt nicht wissen wer so alles bei ihm war über Nacht.“ Ihre Antwort versetzte ihm kurz einen Stich, während er sie kurz aber durchdringend anblickte. „Ihr kennt ihn wohl ... sehr gut?“
Schmunzelnd deutete sie seinen Blick wohl richtig. „Nicht SO gut wie ihr nun gerade denkt.“ Entgegnete sie nun wohl amüsiert, und Rafael fühlte sich ertappt.
„Wenn ihr zu Bett gehen wollt, so geht nur. Ich bleibe hier.“ Meinte Rafael schließlich.
Und bemerkte den enttäuschten Blick Valentinas, während sie jedoch vorsichtig aufstand um Rehya nicht zu wecken.
Rafael blickte dem ganzen etwas hilflos zu „Ich meine ... Rehya würde es sicher freuen ... Das Problem ist das ich nicht versprechen kann nicht auch ein zu schlafen.“ Und dann sie drei in einem Bett.. wenn das jemand mitbekommen würde... oder gar Adrian ...
Valentina deckte Rehya gut zu und meinte leise „Ich auch nicht ... und ich hätte es genossen.“
Mit diesen Worten ging sie zur Tür. „Eine Wohle Nacht noch.“
Rafael blickte ihr perplex nach und widerstand nur sehr schwer der Versuchung auf zu stehen und sie wieder zu holen.
Es war besser so. Er wollte gar nicht an Adrians Sarkastischen Kommentare denken.
Es war besser so, versuchet er sich selber ein zu reden und streckte sich dann neben seiner Tochter aus.
Das Bild jedoch, Valentina neben Rehya, hatte sich tief in seine Erinnerungen eingebrannt und trotz der Sorge, schlich sich ein leichtes Lächeln auf seine Züge.
Rehya war wirklich ein besonderes Kind.
Sein Juwel und Rafael war sich sicher das es das Beste war was ihm das Leben beschert hatte.
Nur kurz erlaubte er sich die Ruhe neben Rehya, den Gedanken an das Geschehene und Valentina, bevor er dann sich erhob um Rehyas kalten Tücher zu erneuern, um das Fieber zu bekämpfen.