Kriegsgeschehnisse
Verfasst: Mittwoch 11. Februar 2009, 10:18
"08. Eisbruch des Jahres 252 unserer Herrin
Nachdem Verhandlungen um die Freilassung von Bruder Marlan
gescheitert sind, griff Rahal Adoran aus nord-östlicher
Richtung an.
Angriff wurde an der Brücke abgewehrt und zurückgeschlagen.
Drei Schwestern und zwei Brüder leicht verwundet.
Nach Sichtung der Lage Heimkehr nach Schwertwacht."
- Auszug aus dem Kriegstagebuch der Burg Schwertwacht
"09. Eisbruch des Jahres 252 unserer Herrin
Korporal Feruin erschien des Abends an den Mauern und
berichtete von einer neuerlichen Offensive des Feindes.
Um die verwundeten zu schonen kein Ausrücken.
Erhöhte Wachsamkeit angeordnet und dauerhafte bemannung
der Geschütze."
- Auszug aus dem Kriegstagebuch der Burg Schwertwacht
"10. Eisbruch des Jahres 252 unserer Herrin
Aufbruch mit einem Dutzend Brüder und Schwestern gen
Rahaler Grenze mit Aufspür- und Zerstörauftrag für
bewegliche und unbewegliche Ziele.
Ein Rahaler Bauernhof niedergebrannt, auf dem Rückzug einen
Letharen niedergestreckt und für Tot liegengelassen."
- Auszug aus dem Kriegstagebuch der Burg Schwertwacht
Das Dach, das Dach,
das Dach ist voll Feuer,
wir brauchen kein Wasser,
lass den Alatari brenn',
Brenn, Alatari, brenn!
(Frei nach Bloodhound Gang - Fire-water-burn)
Nachdem vor einigen Tagen die Verhandlungen um die Freilassung von Bruder Marlan gescheitert waren und Rahal
offensichtlich nicht daran dachte, sich an das Seitens der Bruderschaft gestellten Ultimatum zu halten, was man
recht deutlich an den beiden Offensiven der letzten Tage sah, gab es für die Bruderschaft nur eine einzige
Konsequenz daraus.
Sie würden anfangen, Rahal jeden Tag zuzusetzen, keinen Alatari mehr ungeschoren davonkommen lassen und unerbittlich wie nie zuvor gegen den Feind vorgehen.
Schwer gerüstet sammelte sich also auch an diesem Abend die Truppe um Paladin Silberhand, zwölf Brüder und Schwestern unter Waffen waren sie dieses Mal, als die Gemeinschaft aufbrach, die Grenze abzureiten.
Die in der Brückenschlacht bei Adoran leicht verwundeten waren wieder fast gänzlich genesen, nicht zuletzt der Tag Ruhe hatte wohl nicht unerheblich dazu beigetragen.
Der Befehl war simpel: Jegliches geeignete Ziel auf der anderen Seite der Grenze sollte ausgemacht werden, sei es ein Rahaler, ein Lethar, ein Haus oder eine Burg.
Von diesen Zielen sollte eines ausgewählt und zerstört werden.
Doch zuerst sammelten sie sich am Schrein der Geistlichkeit um für das Wohl Bruder Marlans zu beten, sie baten Temora darum, dass sie dem Bruder Stärke und Zuversicht schenken möge, damit er alles überstehen würde, was der Feind ihm wahrscheinlich antat.
Nachdem das Gebet beendet war, schlug die Truppe einen Weg nördlicher Richtung ein, um an der Küste entlang die Reiseroute des Feindes auf der Hauptstraße zu umgehen und so ungesehen weiter in das rahalische Hinterland vorzustoßen.
Durch teilweise unwegsames Gelände ritten sie, stets wachsam ob der Feind Patroullien ausgeschickt hatte um die eigene Grenze zu bewachen.
Nach einiger Zeit erreichten sie die Bauernhöfe im Vorland der Feindesstadt, es wurde sich kurz beratschlagt und dann beschieden, dass diese ein gutes Ziel abgeben würden.
Bedauerlicherweise war das Stroh der Dächer durch den Schnee jedoch so feucht, dass das mitgebrachte Öl nur für einen Hof reichen würde, doch war dies schon genug in den Augen der Bruderschaftler.
Sie spähten die Gegend aus, sicherten die Straße und einen Fluchtweg und nahmen dann Aufstellung.
Auf das Kommando des Paladins hin wurden zuerst die entkorkten Öl-Flakons auf das Dach geworfen, um mit ihrem Inhalt das Stroh zu tränken, kurz darauf flogen ein Dutzend Fackeln hinterdrein.
Hungrig frassen sich die Flammen in das Dach hinein, bereits nach wenigen Momenten züngelten die ersten Lohen in den Abendhimmel hinauf.
Leider hat nasses Stroh die Angewohnheit, unangenehm viel zu rußen, sodass neben dem Feuerschein auch eine dicke schwarze Rauchsäule zum Himmel emporkräuselte, weithin sichtbar selbst im Dämmerlicht des Abends.
Kurze Zeit später hörte man die rahaler Alarmglocken schlagen.
So nahmen die Brüder und Schwestern Position an der Strasse ein, um einen eventuellen Löschtrupp zurückhalten zu können, bis sich das Feuer weit genug ausgebreitet hätte, den Hof auch sicher zu verzehren.
Zu ihrem Pech schickten die Rahaler jedoch eine Kampftruppe und keinen Löschtrupp, sodass sich die Bruderschaft zurückzog, um nicht direkt vor den Toren Rahals in ein Gefecht verwickelt zu werden.
Zu ihrem Glück trafen sie jedoch nahe der Grenze noch auf einen einzelnen Letharen namens Q'in, der rasch niedergestreckt war und den Aasfressern überlassen wurde.
Eine Besonderheit die der Lethar bei sich trug, nahm der Paladin jedoch an sich.
Einen Siegelring, der den Weg zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurückfinden sollte.
Nachdem Verhandlungen um die Freilassung von Bruder Marlan
gescheitert sind, griff Rahal Adoran aus nord-östlicher
Richtung an.
Angriff wurde an der Brücke abgewehrt und zurückgeschlagen.
Drei Schwestern und zwei Brüder leicht verwundet.
Nach Sichtung der Lage Heimkehr nach Schwertwacht."
- Auszug aus dem Kriegstagebuch der Burg Schwertwacht
"09. Eisbruch des Jahres 252 unserer Herrin
Korporal Feruin erschien des Abends an den Mauern und
berichtete von einer neuerlichen Offensive des Feindes.
Um die verwundeten zu schonen kein Ausrücken.
Erhöhte Wachsamkeit angeordnet und dauerhafte bemannung
der Geschütze."
- Auszug aus dem Kriegstagebuch der Burg Schwertwacht
"10. Eisbruch des Jahres 252 unserer Herrin
Aufbruch mit einem Dutzend Brüder und Schwestern gen
Rahaler Grenze mit Aufspür- und Zerstörauftrag für
bewegliche und unbewegliche Ziele.
Ein Rahaler Bauernhof niedergebrannt, auf dem Rückzug einen
Letharen niedergestreckt und für Tot liegengelassen."
- Auszug aus dem Kriegstagebuch der Burg Schwertwacht
Das Dach, das Dach,
das Dach ist voll Feuer,
wir brauchen kein Wasser,
lass den Alatari brenn',
Brenn, Alatari, brenn!
(Frei nach Bloodhound Gang - Fire-water-burn)
Nachdem vor einigen Tagen die Verhandlungen um die Freilassung von Bruder Marlan gescheitert waren und Rahal
offensichtlich nicht daran dachte, sich an das Seitens der Bruderschaft gestellten Ultimatum zu halten, was man
recht deutlich an den beiden Offensiven der letzten Tage sah, gab es für die Bruderschaft nur eine einzige
Konsequenz daraus.
Sie würden anfangen, Rahal jeden Tag zuzusetzen, keinen Alatari mehr ungeschoren davonkommen lassen und unerbittlich wie nie zuvor gegen den Feind vorgehen.
Schwer gerüstet sammelte sich also auch an diesem Abend die Truppe um Paladin Silberhand, zwölf Brüder und Schwestern unter Waffen waren sie dieses Mal, als die Gemeinschaft aufbrach, die Grenze abzureiten.
Die in der Brückenschlacht bei Adoran leicht verwundeten waren wieder fast gänzlich genesen, nicht zuletzt der Tag Ruhe hatte wohl nicht unerheblich dazu beigetragen.
Der Befehl war simpel: Jegliches geeignete Ziel auf der anderen Seite der Grenze sollte ausgemacht werden, sei es ein Rahaler, ein Lethar, ein Haus oder eine Burg.
Von diesen Zielen sollte eines ausgewählt und zerstört werden.
Doch zuerst sammelten sie sich am Schrein der Geistlichkeit um für das Wohl Bruder Marlans zu beten, sie baten Temora darum, dass sie dem Bruder Stärke und Zuversicht schenken möge, damit er alles überstehen würde, was der Feind ihm wahrscheinlich antat.
Nachdem das Gebet beendet war, schlug die Truppe einen Weg nördlicher Richtung ein, um an der Küste entlang die Reiseroute des Feindes auf der Hauptstraße zu umgehen und so ungesehen weiter in das rahalische Hinterland vorzustoßen.
Durch teilweise unwegsames Gelände ritten sie, stets wachsam ob der Feind Patroullien ausgeschickt hatte um die eigene Grenze zu bewachen.
Nach einiger Zeit erreichten sie die Bauernhöfe im Vorland der Feindesstadt, es wurde sich kurz beratschlagt und dann beschieden, dass diese ein gutes Ziel abgeben würden.
Bedauerlicherweise war das Stroh der Dächer durch den Schnee jedoch so feucht, dass das mitgebrachte Öl nur für einen Hof reichen würde, doch war dies schon genug in den Augen der Bruderschaftler.
Sie spähten die Gegend aus, sicherten die Straße und einen Fluchtweg und nahmen dann Aufstellung.
Auf das Kommando des Paladins hin wurden zuerst die entkorkten Öl-Flakons auf das Dach geworfen, um mit ihrem Inhalt das Stroh zu tränken, kurz darauf flogen ein Dutzend Fackeln hinterdrein.
Hungrig frassen sich die Flammen in das Dach hinein, bereits nach wenigen Momenten züngelten die ersten Lohen in den Abendhimmel hinauf.
Leider hat nasses Stroh die Angewohnheit, unangenehm viel zu rußen, sodass neben dem Feuerschein auch eine dicke schwarze Rauchsäule zum Himmel emporkräuselte, weithin sichtbar selbst im Dämmerlicht des Abends.
Kurze Zeit später hörte man die rahaler Alarmglocken schlagen.
So nahmen die Brüder und Schwestern Position an der Strasse ein, um einen eventuellen Löschtrupp zurückhalten zu können, bis sich das Feuer weit genug ausgebreitet hätte, den Hof auch sicher zu verzehren.
Zu ihrem Pech schickten die Rahaler jedoch eine Kampftruppe und keinen Löschtrupp, sodass sich die Bruderschaft zurückzog, um nicht direkt vor den Toren Rahals in ein Gefecht verwickelt zu werden.
Zu ihrem Glück trafen sie jedoch nahe der Grenze noch auf einen einzelnen Letharen namens Q'in, der rasch niedergestreckt war und den Aasfressern überlassen wurde.
Eine Besonderheit die der Lethar bei sich trug, nahm der Paladin jedoch an sich.
Einen Siegelring, der den Weg zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurückfinden sollte.