Reaktionen und Gefühle... Ist es genug?
Verfasst: Dienstag 10. Februar 2009, 00:41
Lange hatte er im Kontor des Ordens in Adoran verbracht und bei Arbeiten geholfen wo es nur ging. Leder von verschiedensten Tieren und Lebewesen hatte er für die Handwerker zusammen getragen.
Müde schloss er die Türe des Kontors hinter sich und fuhr seinem Pferd welches vor der Türe angebunden war ruhig über den Hals. Langsam löste er die Zügel welche er durch den Ring an der Hauswand gezogen hatte um sicher zugehen das es auch noch da war wenn er den Kontor wieder verließ.
Ruhig ließ er das Tier zuerst langsam im Schritt vor sich hin trotten doch nach einiger Zeit und der immer weiter voran schreitenden Zeit erhöhte er das Tempo hin zum Trab und kam nun deutlich schneller voran bis er auf eine kleine Gruppe von Passanten stieß und das Pferd wieder zum Schritt hin parrierte und dann vollends stehen blieb als ihn Liliana Drachenfels ansprach. Ob er es schon gehört hätte, hatte sie gefragt. Verdutzt blickte Tiberias vom Ross hinab zur Frau und fragte was er denn gehört haben solle.
Kurz angebunden erklärte sie das wohl sein Vater von Rahaler Truppen und Letharen gefangen genommen wurde ebenso wie einige andere Mitglieder seines Ordens.
Einige Augenblicke saß er wie starr auf dem Rücken des Tieres und blickte sie nur an. Nach einer endlosen Zahl sich immer steigernder Herzschläge nickte er ihr nur knapp zu und meinte das Temora sie alle schützen soll.
Im Galopp jagte er erst zur Ordensburg um seine Kettenrüstung zur Hand zu haben, welche er so schnell wie noch nie zuvor angelegt hatte. Weiter ging es schwer gerüstet zum Südtor Varunas wo sich einige Truppenteile des Reiches und Verbündeter aufhalten sollten.
Dort angekommen versuchte er sich einen Überblick über die Ansammlung der verschiedensten Menschen und Nicht-Menschen zu machen.
Nach einigen Augenblicken der Hilflosigkeit erkannte er Sir Cathal Llastobhar welcher sich gerade mit dem Hohepriester Tithus Hemmel unterhielt und näherte sich diesem und hörte dem Gespräch aufmerksam zu ehe er sein Tier herumschwenken ließ und an einem Haufen Menekaner vorbei ritt ehe er Sir Thelor von Reensdorf aus dem Augenwinkel warnahm. Dieser Schien jedoch in eine Unterhaltung mit anderen Menekanern vertieft zu sein. Gerade band Tiberias die Zügel seines Pferdes an einigen Ästen fest als Sir Cathal neben ihm hoch zu Pferd auftauchte. Tonlos erkundigte sich Tiberias nach der Situation und den Umständen und bekam sie bestätigt. Nach noch einigen hastig gewechselten Worten machte sich Tiberias sofort auf zur Ordensburg um die Wachen zu instruieren und die Mitglieder des Ordens zu informieren. Hastig und in Eile fertigte er mehrere Schriftstücke an welcher er dann an einigen Stellen in der Ordensburg verteilte. Auf diesen war zu lesen…
Am Abend des 9. Eisbruch wurde von Streitkräften der Stadt Rahal sowie Mitgliedern des Volkes der Letharen eine militärische Aktion gegen Varuna durchgeführt.
Im Zuge dieser Aktion wurden der Pater des Ordens sowie einige weitere Mitglieder unseres Ordens gefangen genommen. Ihr Aufenthaltsort ist nicht bekannt sowie ihre Verfassung.
Hiermit verfüge ich ab sofort, dass sich ein jedes Mitglied des heiligen Ordens der Temora zu bewaffnen und zu rüsten hat. Außerdem verhänge ich den Alarmzustand über die Ordensburg.
Reisen nach Bajard sind auf das strengste verboten und nur mit einer gesonderten Erlaubnis und in Begleitung einer bewaffneten Eskorte durchzuführen.
Die Ordensburg mit ihren Wehrgängen und dem Torhaus ist Belagerungstauglich zu machen und Bestände an Pfeilen, Waffen, Rüstungen und Verbandsmaterial ist aufzustocken.
Jeglicher Schriftverkehr betreffend Reichs Angelegenheiten und Rahal ist an mich auszurichten bis auf Widerruf.
Fest im Glauben und Vertrauen auf Temora

Wächter des Lichtes
Knappe des Reiches
Gläubiger Temoras
Unter den Schreiben hatte er das Wappen des Ordens sowie das Wappen seiner Familie angebracht. Nachdem er diese Arbeit erledigt hatte goss er sich einen Schwung kaltes, klares Wasser ins Gesicht und überlegte Fieberhaft was er als nächstes tun sollte.
Nach einigen Herzschlägen die er nur starr auf das Schreibpult blickte fuhr ihm der nächste Gedanke durch den Kopf. Er musste Sandroval und Sanyarin informieren sowie die anderen Priester. Sogleich fertigte er weitere Abschriften des Aushanges an und verschickte diese mit Boten an das Temora Kloster und das Priesterdomiziel in Berchgard.
Schon einige Zeit hatten diese Schreibarbeiten in Anspruch genommen aber das konnte noch nicht alles gewesen sein. „Denk nach!“ Schärfte er sich immer wieder ein und sofort nahm er wieder Papier und Tinte zur Hand begann weitere Briefe zuschreiben und diese mit bewaffneten Boten auf den Weg zu Thelor von Reensdorf, Cathal Llastobhar und Rafael von Arganta zu schicken. Jedem Brief fügte er noch zusätzlich eine Abschrift des Aushanges an wobei er sich mittlerweile aber von einem herbei geeilten Ordensmitglied mit den Schreibarbeiten helfen lies.
Mittlerweile musste es schon tief in der Nacht sein. Schlafen, daran konnte und wollte er aber nicht denken und so begann er das Burgtor zu inspizieren und den Wachen nochmals einzuschärfen wachsam zu sein.
Bis lange nach dem Morgengrauen würde er noch durch die Ordensburg laufen und auf Antwort auf einen seiner zahlreichen Briefe warten…
Müde schloss er die Türe des Kontors hinter sich und fuhr seinem Pferd welches vor der Türe angebunden war ruhig über den Hals. Langsam löste er die Zügel welche er durch den Ring an der Hauswand gezogen hatte um sicher zugehen das es auch noch da war wenn er den Kontor wieder verließ.
Ruhig ließ er das Tier zuerst langsam im Schritt vor sich hin trotten doch nach einiger Zeit und der immer weiter voran schreitenden Zeit erhöhte er das Tempo hin zum Trab und kam nun deutlich schneller voran bis er auf eine kleine Gruppe von Passanten stieß und das Pferd wieder zum Schritt hin parrierte und dann vollends stehen blieb als ihn Liliana Drachenfels ansprach. Ob er es schon gehört hätte, hatte sie gefragt. Verdutzt blickte Tiberias vom Ross hinab zur Frau und fragte was er denn gehört haben solle.
Kurz angebunden erklärte sie das wohl sein Vater von Rahaler Truppen und Letharen gefangen genommen wurde ebenso wie einige andere Mitglieder seines Ordens.
Einige Augenblicke saß er wie starr auf dem Rücken des Tieres und blickte sie nur an. Nach einer endlosen Zahl sich immer steigernder Herzschläge nickte er ihr nur knapp zu und meinte das Temora sie alle schützen soll.
Im Galopp jagte er erst zur Ordensburg um seine Kettenrüstung zur Hand zu haben, welche er so schnell wie noch nie zuvor angelegt hatte. Weiter ging es schwer gerüstet zum Südtor Varunas wo sich einige Truppenteile des Reiches und Verbündeter aufhalten sollten.
Dort angekommen versuchte er sich einen Überblick über die Ansammlung der verschiedensten Menschen und Nicht-Menschen zu machen.
Nach einigen Augenblicken der Hilflosigkeit erkannte er Sir Cathal Llastobhar welcher sich gerade mit dem Hohepriester Tithus Hemmel unterhielt und näherte sich diesem und hörte dem Gespräch aufmerksam zu ehe er sein Tier herumschwenken ließ und an einem Haufen Menekaner vorbei ritt ehe er Sir Thelor von Reensdorf aus dem Augenwinkel warnahm. Dieser Schien jedoch in eine Unterhaltung mit anderen Menekanern vertieft zu sein. Gerade band Tiberias die Zügel seines Pferdes an einigen Ästen fest als Sir Cathal neben ihm hoch zu Pferd auftauchte. Tonlos erkundigte sich Tiberias nach der Situation und den Umständen und bekam sie bestätigt. Nach noch einigen hastig gewechselten Worten machte sich Tiberias sofort auf zur Ordensburg um die Wachen zu instruieren und die Mitglieder des Ordens zu informieren. Hastig und in Eile fertigte er mehrere Schriftstücke an welcher er dann an einigen Stellen in der Ordensburg verteilte. Auf diesen war zu lesen…
Am Abend des 9. Eisbruch wurde von Streitkräften der Stadt Rahal sowie Mitgliedern des Volkes der Letharen eine militärische Aktion gegen Varuna durchgeführt.
Im Zuge dieser Aktion wurden der Pater des Ordens sowie einige weitere Mitglieder unseres Ordens gefangen genommen. Ihr Aufenthaltsort ist nicht bekannt sowie ihre Verfassung.
Hiermit verfüge ich ab sofort, dass sich ein jedes Mitglied des heiligen Ordens der Temora zu bewaffnen und zu rüsten hat. Außerdem verhänge ich den Alarmzustand über die Ordensburg.
Reisen nach Bajard sind auf das strengste verboten und nur mit einer gesonderten Erlaubnis und in Begleitung einer bewaffneten Eskorte durchzuführen.
Die Ordensburg mit ihren Wehrgängen und dem Torhaus ist Belagerungstauglich zu machen und Bestände an Pfeilen, Waffen, Rüstungen und Verbandsmaterial ist aufzustocken.
Jeglicher Schriftverkehr betreffend Reichs Angelegenheiten und Rahal ist an mich auszurichten bis auf Widerruf.
Fest im Glauben und Vertrauen auf Temora
Wächter des Lichtes
Knappe des Reiches
Gläubiger Temoras
Unter den Schreiben hatte er das Wappen des Ordens sowie das Wappen seiner Familie angebracht. Nachdem er diese Arbeit erledigt hatte goss er sich einen Schwung kaltes, klares Wasser ins Gesicht und überlegte Fieberhaft was er als nächstes tun sollte.
Nach einigen Herzschlägen die er nur starr auf das Schreibpult blickte fuhr ihm der nächste Gedanke durch den Kopf. Er musste Sandroval und Sanyarin informieren sowie die anderen Priester. Sogleich fertigte er weitere Abschriften des Aushanges an und verschickte diese mit Boten an das Temora Kloster und das Priesterdomiziel in Berchgard.
Schon einige Zeit hatten diese Schreibarbeiten in Anspruch genommen aber das konnte noch nicht alles gewesen sein. „Denk nach!“ Schärfte er sich immer wieder ein und sofort nahm er wieder Papier und Tinte zur Hand begann weitere Briefe zuschreiben und diese mit bewaffneten Boten auf den Weg zu Thelor von Reensdorf, Cathal Llastobhar und Rafael von Arganta zu schicken. Jedem Brief fügte er noch zusätzlich eine Abschrift des Aushanges an wobei er sich mittlerweile aber von einem herbei geeilten Ordensmitglied mit den Schreibarbeiten helfen lies.
Mittlerweile musste es schon tief in der Nacht sein. Schlafen, daran konnte und wollte er aber nicht denken und so begann er das Burgtor zu inspizieren und den Wachen nochmals einzuschärfen wachsam zu sein.
Bis lange nach dem Morgengrauen würde er noch durch die Ordensburg laufen und auf Antwort auf einen seiner zahlreichen Briefe warten…