Der Wind - Alhawa
Verfasst: Samstag 7. Februar 2009, 16:49
i follow the wind.. east and west
i know i'll.. never never rest
'til i have found that.. happiness
in your good company
i've wished.. a thousand nights
to be in your.. heavenly light
that day i'll.. find my sight
in your good company
( entnommen :Yusuf Islam/Cat Stevens- Wind East and West)
Der Wind, er hatte ihr den Wind geschenkt. Oh, wie sie sich freute, wie sie sich darüber freute. Kein geeignetes Wort, das nur annähernd diese überschäumenden Gefühle in ihr beschreiben konnte. Wieder einmal verfluchte Faridah innerlich die Begrenztheit der Sprache, alles, das man gerade fühlte in Worte zu fassen. So musste einfaches 'Dhabir' genügen, in das sie all das versuchte, hineinzulegen, das sich in ihrem Inneren gerade abspielte. So lange hatte sie sich schon so ein prachtvolles Tier gewünscht, einen Mustang, der ihre Sehnsucht nach Ungebundenheit und Ausgelassenheit so tief in sich fühlte, wie sie selbst. Wie er da stand, so stolz und anmutig, sein braunes Fell im Mondlicht glänzte, die lange seidige Mähne, wie er sie anschaute, mit diesem Feuer in den Augen, als wüsste er genau, was in ihr vorging.
Ungeduldig sah sie dem Moment entgegen, an dem sie es endlich spüren durfte, mit jeder Faser ihres Körpers in sich aufnehmen. Den Wind auf ihrem Gesicht, in den Haaren, den Kleidern. Der aufwirbelnde Sand unter den davon galoppierenden Hufen. Faridah schmiegte ihr Gesicht in die Mähne des Mustangs, es immer noch nicht richtig glauben könnend. Aber es war wirklich, sie konnte es spüren, riechen, fühlen. Das leise Wiehern Alhawa's holte sie aus ihren Träumen zurück. Wieso hatte sie nur das Versprechen gegeben, den ersten Ausritt nicht alleine zu machen. Ein kurzer prüfender Blick gen Hazib, den Stallmeister. Niemand würde es erfahren. In ihren haselnussbraunen Augen blitzte es unternehmungslustig auf. Mit einem Kopfschütteln schob sie den Gedanken beiseite. Neda, das konnte sie Faris nicht antun. Er hatte ihr dieses Geschenk gemacht, und er sollte auch die Freude darüber mit ihr teilen, wenn sie es schon nicht in die richtigen Worte fassen konnte.
i know i'll.. never never rest
'til i have found that.. happiness
in your good company
i've wished.. a thousand nights
to be in your.. heavenly light
that day i'll.. find my sight
in your good company
( entnommen :Yusuf Islam/Cat Stevens- Wind East and West)
Der Wind, er hatte ihr den Wind geschenkt. Oh, wie sie sich freute, wie sie sich darüber freute. Kein geeignetes Wort, das nur annähernd diese überschäumenden Gefühle in ihr beschreiben konnte. Wieder einmal verfluchte Faridah innerlich die Begrenztheit der Sprache, alles, das man gerade fühlte in Worte zu fassen. So musste einfaches 'Dhabir' genügen, in das sie all das versuchte, hineinzulegen, das sich in ihrem Inneren gerade abspielte. So lange hatte sie sich schon so ein prachtvolles Tier gewünscht, einen Mustang, der ihre Sehnsucht nach Ungebundenheit und Ausgelassenheit so tief in sich fühlte, wie sie selbst. Wie er da stand, so stolz und anmutig, sein braunes Fell im Mondlicht glänzte, die lange seidige Mähne, wie er sie anschaute, mit diesem Feuer in den Augen, als wüsste er genau, was in ihr vorging.
Ungeduldig sah sie dem Moment entgegen, an dem sie es endlich spüren durfte, mit jeder Faser ihres Körpers in sich aufnehmen. Den Wind auf ihrem Gesicht, in den Haaren, den Kleidern. Der aufwirbelnde Sand unter den davon galoppierenden Hufen. Faridah schmiegte ihr Gesicht in die Mähne des Mustangs, es immer noch nicht richtig glauben könnend. Aber es war wirklich, sie konnte es spüren, riechen, fühlen. Das leise Wiehern Alhawa's holte sie aus ihren Träumen zurück. Wieso hatte sie nur das Versprechen gegeben, den ersten Ausritt nicht alleine zu machen. Ein kurzer prüfender Blick gen Hazib, den Stallmeister. Niemand würde es erfahren. In ihren haselnussbraunen Augen blitzte es unternehmungslustig auf. Mit einem Kopfschütteln schob sie den Gedanken beiseite. Neda, das konnte sie Faris nicht antun. Er hatte ihr dieses Geschenk gemacht, und er sollte auch die Freude darüber mit ihr teilen, wenn sie es schon nicht in die richtigen Worte fassen konnte.