Erinnerungen eines treuen Reckens der Eisenwart
Verfasst: Freitag 6. Februar 2009, 15:38
Der alternde Saldor Falkenau sitzt am Ratstisch im Thronsaal der Feste Eisenwart über einer aufgeschlagenen Seite eines noch nicht beschriebenen Folianten. Anstelle seiner ansonsten pechschwarzen Rüste ist der dunkle Legionär in feinen Zwirn bestickt mit den Siegeln seines Fürsten gewandet, lediglich bewaffnet mit einer Schreibfeder und einem Tintenfass. Langsam benetzt er die Feder mit feiner Tinte, beugt sich über das Schreibwerk und beginnt seine Aufzeichnungen.
DIE ERSTEN TAGE ALS SOLDAT DES BURGHERREN: INMITTEN DER RECKEN DER ERSTEN STUNDE!
Er war gerade aus dem Dienste der Garde Varunas ausgetreten, nachdem das Berchgardmassaker an Gardisten der Varuna-Garde durch den Clan Hinrah von den Oberen Varunas ungesühnt gebleiben war. Jene Gardisten, die dies beanstandeten, wie Clarissa Ilvess, wurden gar aus der Garde getrieben. Also verliess auch Saldor die Garde und rächte sich an der Grafschaft durch eine Entführung eines Händlers, der seinen Sitz in den Landen Varunas hatte.
Doch zog er in jenen Tagen des 249. Jahres ziellos umher, als er von einem Bekannten berichtet bekam, dass es auf Lameriast einen Mann gebe, der treue Recken suche, um eine Gemeinschaft und eine Burg dort zu errichten. Kurzerhand traf Saldor den Mann mit dem Namen Khazkal Deslon in einer Taverne in Bajard. Jener beeindruckte Saldor von Anfang an durch seine klaren Vorstellungen, seinen festen Glauben an Alatar, seine autoritäre Aura sowie durch seine unnachgiebige Entschlossenheit. Saldor wusste sofort, dass ihm ein geborener Anführer gegenübersass, der auch im Stande war wieder Saldors Leben einen Sinn und Halt zu geben.
Ohne lange Umschweife schloss sich Saldor dem Burgherren Deslon an und sie brachen zusammen gen Lameriast auf, zu jenem Ort, an dem der Burgherr tief im Wald an einer Lichtung eine grosse Feste errichten wollte.
Zwar stand dort zu jener Zeit nur ein kleines Steinhaus umringt von Gerüstbauten, doch die Lage war vortrefflich gewählt. Der umgebende Wald mit seinem Dickicht bot eine Art natürlicher Wall, der es später einmal schwer machen sollte Belagerungsgerät oder ähnliches nah genug an die Burg heranzuführen. Saldor schwor dem Burgherren absolute Treue bis in den Tod und erhielt seinen Siegelring mit dem Wappen der Deslons.
Er war nun ein Soldat der Eisenwart
Mitglied einer Gefolgschaft, die sich dem Burgherren angeschlossen hatte, um auf Lameriast einen Bund von Alatargläubigen zu formen, der abseits des Machteinflusses Rahals auf Gerimor etwas Neues, ja Heiliges errichten wollte. Eine starke Gemeinschaft unter absoluter und einziger Führung ihres Burgherren Khazkal Deslon.
In den ersten Tagen als Eisenwartler lernte Saldor nun jene Recken der ersten Stunde kennen, die später einmal unter ihren Kameraden und unter ihren Feinden eine Legende werden sollten:
Kajol Kalveron: Offizierin der Eisenwart. Eine gestrenge und unnachgiebige Frau, deren Härte im Dienst genauso schwer wog wie ihr Hang zu Kameradschaft. Nie hat sie auch nur einen ihrer Mannen im Stich gelassen.
Mikhail Kalveron: Heiler der Eisenwart und Bruder von Kajol. Ein fürsorglicher Mann für seine Freunde, doch ein todbringender Giftmischer für seine Feinde.
Armoran Mares: Soldat der Eisenwart. Nie sah Saldor einen besseren und furchterregenderen Kämpfer, der im Konflikt förmlich mit seiner Klinge eins wurde.
Malachai Schwarzmourne: Schatten und Spion der Eisenwart. Seine Augen und Ohren waren überall. Der grösste Fehler seiner Feinde war, ihn zu unterschätzen.
Estin Deslon: Offizier und Bruder des Burgherren. Er half gerade in den Anfangstagen, die Gemeinschaft zu führen.
Taskia Deslon: Schmiedin und Schwester des Burgherren. Unermüdlich fertigte sie Rüsten und Waffen für die Recken und schürfte in den Minen der Insel. Gerade die Feinde der Eisenwart lernten später ihre Schmiedekunst auf unangenehme Weise kennen.
Inara Tiefenbach: Bäuerin der Burg. Dank ihr musste niemals jemand in der Eisenwart hungern und ihre Pferdezucht war in ganz Gerimor bekannt.
Zusammen bildeten sie alle eine Gemeinschaft. Und wenn damals auch nur ein kleines Steinhaus stand, war es doch schon zu jenem Zeitpunkt klar, dass die Gemeinschaft nie an ihrer Aufgabe zerbrechen würde:
Den Burgherren Khazkal Deslon bedingungslos zu schützen und ihm zu dienen. Für seine grenzenlose MACHT.
Die kommenden Monde und Jahre sollten noch viel bringen........
DIE ERSTEN TAGE ALS SOLDAT DES BURGHERREN: INMITTEN DER RECKEN DER ERSTEN STUNDE!
Er war gerade aus dem Dienste der Garde Varunas ausgetreten, nachdem das Berchgardmassaker an Gardisten der Varuna-Garde durch den Clan Hinrah von den Oberen Varunas ungesühnt gebleiben war. Jene Gardisten, die dies beanstandeten, wie Clarissa Ilvess, wurden gar aus der Garde getrieben. Also verliess auch Saldor die Garde und rächte sich an der Grafschaft durch eine Entführung eines Händlers, der seinen Sitz in den Landen Varunas hatte.
Doch zog er in jenen Tagen des 249. Jahres ziellos umher, als er von einem Bekannten berichtet bekam, dass es auf Lameriast einen Mann gebe, der treue Recken suche, um eine Gemeinschaft und eine Burg dort zu errichten. Kurzerhand traf Saldor den Mann mit dem Namen Khazkal Deslon in einer Taverne in Bajard. Jener beeindruckte Saldor von Anfang an durch seine klaren Vorstellungen, seinen festen Glauben an Alatar, seine autoritäre Aura sowie durch seine unnachgiebige Entschlossenheit. Saldor wusste sofort, dass ihm ein geborener Anführer gegenübersass, der auch im Stande war wieder Saldors Leben einen Sinn und Halt zu geben.
Ohne lange Umschweife schloss sich Saldor dem Burgherren Deslon an und sie brachen zusammen gen Lameriast auf, zu jenem Ort, an dem der Burgherr tief im Wald an einer Lichtung eine grosse Feste errichten wollte.
Zwar stand dort zu jener Zeit nur ein kleines Steinhaus umringt von Gerüstbauten, doch die Lage war vortrefflich gewählt. Der umgebende Wald mit seinem Dickicht bot eine Art natürlicher Wall, der es später einmal schwer machen sollte Belagerungsgerät oder ähnliches nah genug an die Burg heranzuführen. Saldor schwor dem Burgherren absolute Treue bis in den Tod und erhielt seinen Siegelring mit dem Wappen der Deslons.
Er war nun ein Soldat der Eisenwart
Mitglied einer Gefolgschaft, die sich dem Burgherren angeschlossen hatte, um auf Lameriast einen Bund von Alatargläubigen zu formen, der abseits des Machteinflusses Rahals auf Gerimor etwas Neues, ja Heiliges errichten wollte. Eine starke Gemeinschaft unter absoluter und einziger Führung ihres Burgherren Khazkal Deslon.
In den ersten Tagen als Eisenwartler lernte Saldor nun jene Recken der ersten Stunde kennen, die später einmal unter ihren Kameraden und unter ihren Feinden eine Legende werden sollten:
Kajol Kalveron: Offizierin der Eisenwart. Eine gestrenge und unnachgiebige Frau, deren Härte im Dienst genauso schwer wog wie ihr Hang zu Kameradschaft. Nie hat sie auch nur einen ihrer Mannen im Stich gelassen.
Mikhail Kalveron: Heiler der Eisenwart und Bruder von Kajol. Ein fürsorglicher Mann für seine Freunde, doch ein todbringender Giftmischer für seine Feinde.
Armoran Mares: Soldat der Eisenwart. Nie sah Saldor einen besseren und furchterregenderen Kämpfer, der im Konflikt förmlich mit seiner Klinge eins wurde.
Malachai Schwarzmourne: Schatten und Spion der Eisenwart. Seine Augen und Ohren waren überall. Der grösste Fehler seiner Feinde war, ihn zu unterschätzen.
Estin Deslon: Offizier und Bruder des Burgherren. Er half gerade in den Anfangstagen, die Gemeinschaft zu führen.
Taskia Deslon: Schmiedin und Schwester des Burgherren. Unermüdlich fertigte sie Rüsten und Waffen für die Recken und schürfte in den Minen der Insel. Gerade die Feinde der Eisenwart lernten später ihre Schmiedekunst auf unangenehme Weise kennen.
Inara Tiefenbach: Bäuerin der Burg. Dank ihr musste niemals jemand in der Eisenwart hungern und ihre Pferdezucht war in ganz Gerimor bekannt.
Zusammen bildeten sie alle eine Gemeinschaft. Und wenn damals auch nur ein kleines Steinhaus stand, war es doch schon zu jenem Zeitpunkt klar, dass die Gemeinschaft nie an ihrer Aufgabe zerbrechen würde:
Den Burgherren Khazkal Deslon bedingungslos zu schützen und ihm zu dienen. Für seine grenzenlose MACHT.
Die kommenden Monde und Jahre sollten noch viel bringen........