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Immer diese Mörder

Verfasst: Donnerstag 5. Februar 2009, 13:31
von Nilas von Weidenheim
Er war fast schon wieder im Begriff zu gehen, zu sehr Langweilte ihn die Ignoranz der Bürger, wessen Aufmerksamkeit er nur durch das Erschlagen einer Katze herbei Rufen konnte, als ein bekanntes Gesicht die Straße aus Bajard heran trat.
Er kannte diesen Dicken Mann, wessen Gesicht schon von der wenigen Intelligenz geprägt war. Und dieser Steuerte, wieder einmal genau auf sie zwei zu.
Es wäre nicht das erste mal gewesen, das ihn ein Akorither die Kutte verbrannte, oder er von dem Glatzköpfigen Templer seinen Stab erbetteln wollte. Doch ward der Mann wohl nicht belehrbar. Die Augen, glänzend voller gier auf den Stab des Templers richtend trat er an sie heran und erhob das Wort.
„Tuh Gebähn mir schäne Glitzä.Stab“
Das seufzen des Templers und des Schwarz Berobten Magiers hätte an Synchronisation nicht besser sein können. Mussten sie sich nun schon wieder mit diesem Kerl herumschlagen.
Das letzte mal, als dieser Mann Nilas begegnete, brachte er ihm mit den dauernden Beleidigten Worten gegen seine Haarpracht ihn schon auf die Glorreiche Idee, sein Werkzeug zu Werden.
Er wusste um die Haarbracht seines Gegenspielers, mit welchem ein offener Konflikt für den jungen Templer noch undenkbar gewesen wäre. Aber mit diesem Mann, könnte er Sandroval sicherlich auf die Probe stellen. Ihn in seiner Tugendfestigkeit testen, und vielleicht ein wenig Hass und Zorn in dem Priester der Lichten Streiterin pflanzen.
So schickte er ihn mit einem Versprechen einen großen Schatz im Kloster zu finden, wenn er nur nach dem Glatzkopf fragte von dannen. Doch fruchtete dieses Unterfangen leider nicht. Entweder hatte man ihm die Toren nicht geöffnet, oder Sandroval war Standhafter als er dachte.
Doch ein zweitesmal, würde er mit dieser Nervensäge nicht Spielen. Seine Gedanken kreisten, während die Finger Provokant über den Kahlen Kopf wanderten und die Kapuze nach hinten Abwurfen.
„GLATZÄÄ…Du hast mich Belogen!!“
Fing der Dicke augenblicklich an zu Schreien und hob Wütend und Drohend die Hände, die Finger zum Würgen verkrampft trat er auf ihn los. Der Stab wechselte die Hand des Templers und die Rechte zog die Gesegnete Klinge aus ihrem Bett, die Spitze in Halshöhe, dem Gegenüber entgegen streckend, was seinen lauf Einhalt gebot.
Doch was macht dieser Tor, er schreit weiter, immer weiter Schreit er mit seinem lauten Stimmorgan den Templer an.
Eine merkwürdige Spannung festigte sich bei jedem Wort des Mannes in seinem Handgelenk, bis auf einmal die Elle einknickte, und die dünne Klinge sich drohend erhob. Einen Schritt setzte der Templer nach vorne und ließ die Klinge hinab sausen, und das Schreien verstummte.
Der dicke Riss die Augen auf, Gluckste und Blubberte. Wie Butter hatte sich die schwarze Klinge durch seine Kehle gefressen, und von Blutspritzern verfolgt dieser wieder verlassen.
Es war endlich wieder Still, und die Klinge senkte sich langsam, wie auch der Massige Blutüberströmte Körper seines Gegenübers.

Krieg oder Frieden?

Verfasst: Freitag 6. Februar 2009, 13:28
von Nilas von Weidenheim
Doch ließen sie nicht mehr lange auf sich Warten, ein Umstehender eilte seinem Opfer zur Hilfe und eine Erneute Diskussion brach vom Zaun. Die desinteressierten, Menschen welche vorher an ihm einfach Vorbei gelaufen sind, blieben stehen. Es stank fast schon nach Sensationsgeilheit. Und so gewann der Tod des Mannes doch stetig an Bedeutung. Die Menschen wussten nicht mehr, wie grausam der Krieg der Götter war, die Menschen hatten vergessen, wie Furchterfüllt, der Blick des Sterbenden ist, wenn er in die offenen Arme Krathors genommen wird.
Das Opfer das der dicke Mann erbrachte, war nicht Umsonst. Er zeigte mit gutem Beispiel, den Menschen das Ende eines Ungläubigen. Die Angst, vor Krathor, welchen jede Ungläubige Seele empfangen wurde. Die Angst wisch dem Zorn, Zorn über die Erkenntnis welcher der Templer mit seiner Tat ihnen schenkte und sie würden den Zorn ausbrüten, bis er zu reinem Hass wachsen würde.
Ein bekanntes Gesicht schob, seinen Massigen Körper durch die Menschengruppe. Der dicke Horetast Priester, welcher den Menschen den in Bajard den Schleier des Friedens über die Augen legte. Hochrot, ob vor Wut und Zorn, oder auch nur vor Erschöpfung seine Masse zum geschehen zu tragen Stand er vor ihm.
„Mord in Bajard!!“
Die Verhandlung fing an, eine Verhandlung welche für Nilas, ein schon Geschriebenes Ergebnis hatte. Doch sein Schüler und der Arkorither, wollten wohl ihre Schuld von sich und ihm lossprechen.
Nilas wusste, das es keine Notwehr gab, keinen großen Grund, außer sein Bedürfnis für die Tat vorhanden war.
Die Zunge seines Schülers, verlor schnell den Nötigen Respekt, und Wandelte sich zu schnell in eine Giftspritzende Schlange. Der Ellbogen von Nilas wisch zur Seite aus, sein Nötigstes tun, den Schüler zu zügeln. Die Worte mussten erst nach dem Gehörten schneiden, sie mussten wie eine Blume in den Kopf des Priesters eindringen, und erst wenn er in ruhe die Blume betrachtete, den Blick auf die Rasiermesserscharfen Blütenblätter freigeben.
Tithus, ist ein Mann des Glaubens und selbst der Zorn welcher dieser Ereignis wohl in ihm Weckte, überwiegte nicht seinen Sinn für den Frieden. Frieden welchen man durch eine Forttragung des Konfliktes nicht wahren konnte.
Und so ward es weniger Erstaunlich, das der Dicke Mann sie ziehen ließ.

Tithus

Verfasst: Freitag 6. März 2009, 21:18
von Nilas von Weidenheim
Die Nachricht Verbeitete sich schnell im Tempel, einer der neuen Gefangenen war der dicke Priester aus Bajard. Tithus hatte ihn damals gehen lassen, hatte ihn nicht in die Hände der Aufschreienden Bauern gegeben und nun war er in ihrer Gewalt.
Mit Sicherheit stand er mit seiner kleinen unbedeutenden Grauen Gruppe gegen Rahal und doch Schützte er mit seiner Kraft die Freiheit Bajards und damit die Übergabe an das Lichte Reich, eine Arbeit, welche man ohne Zweifel als einen Nutzen für das Heilige Reich sehen konnte. Solang kein Interesse bestand, sich das Dorf anzueignen.
Freiheit für er für dieses Dorf kämpfte diese Freiheit wurde ihm nun genommen. Die Arkorither hatten ihn gefangen genommen und dem Tempel übergeben…Warum? Der junge Templer verstand diesen Schritt nicht, und so zog er sich zurück. Suchte die Nähe zu Alatar und seinen Lehren um aus ihnen eine Antwort formen zu können.
Tod, nützte er ihm und auch dem Heiligen Reich nicht, das freie Dorf würde in die Hand der Lichten fallen. Und Rahal noch weiter abschneiden..Doch was wenn man den Priester unversehrt gehen lassen würde. Ihm das Schenken für das er Einsteht, was er Verteidigt.
Ein Geschenk der Freiheit, welches man sich in Zukunft in Bajard einfordern würden könnte?
Laran unterbrach seine Gedanken vor der Zelle des Gefangenen, doch ward sein Entschluss zu dieser Zeit schon gefällt.
„Öffne die Zelle Laran, und bring Tithus Wasser und ein Brot.“
Wohl ohne Verwunderung tat der Catulus wie ihm geheißen. Und so führten sie den Hoteras Preister, durch die heilige Stadt vor deren Tore in seine Freiheit.
Er war sich sicher, dass dieses Geschenk, welches Tithus nicht vergessen würde. Mehr wert war, als das der Akorither, welches man im Tempel wohl auch nicht so schnell vergessen würde.
Er würde in den Tempel zurück gehen und Tharon von seiner Tat in Kenntnis setzen. Sich in gewisser Weise Bewusst richtig gehandelt zu haben, und doch Bereit, eine eventuelle Belehrung in kauf zu nehmen.