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Ketten und anderer Schmuck
Verfasst: Dienstag 3. Februar 2009, 17:11
von Zoljana Steinbeis
Jepp hielt den Anhänger ans Licht. Der blaue Stein in der Öse des Ankhs funkelte, genauso wie der kleinere Splitter im Auge des Delfins. Elegant schwang sich der Leib des Delfins, über dem oberen Bogen des Ankhs schwebend, als ob er von einer Seite zur andren aus purer Lebenslust spränge. Fröhlich schien er zu grinsen, aus seinem Blasloch stiebt ein kleiner 'Wasserstrahl' aus Glas, der in die Öse überging, welche an der Kette befestigt wurde. Der Bogen des Ankh war aus feinstem Silberdraht geflochten und gedreht, wie eine wertvolle Kordel, welche den wertvollen Stein hielt. Das Kreuz selber war schlicht und einfach gehalten, nur ein hauchzartes Muster an den Seiten hinab zeigte erneut die Meisterschaft ihrer Hand. Kritisch die Stirn gerunzelt, betrachtet Jepp noch ein letztes Mal den Anhänger, bevor sie ihn sorgsam in die Samtschatulle zurücklegte.
Ja, er war gut geworden, und sie hoffte, Verdania würde zufrieden sein. Leicht schmunzelnd schaute sie dann zu den beiden kleineren Schmuckstücken, die daneben lagen. Ohrhänger, auch ind er Form von 2 passende Delfinen, kleiner aber ebenso sorgfält gearbeitet. Sie hoffte, dass Verdania sich auch darüber freuen würde, dass sie Siran nicht den falschen Rat gegeben hätte.
Dann wand sie sich wieder ihrem größeren Problem zu, der Krieger wollte unbedingt die Kette aus Muscheln haben, aber Muscheln sind so zerbrechlich – wie sollte das je halten? Das Perlmut war zwar wunderschön, aber wenn er diese Kette immer tragen wollte...
Sie schüttelte den Kopf. Das ging nicht. Entweder musste sie die Muscheln nacharbeiten, oder einen Weg finden, sie haltbar zumachen. Das würde wieder einige Zeit der Experimente brauchen...
Verfasst: Freitag 6. Februar 2009, 14:04
von Siran van Zac
Es ist schon einige Tage her, als Jepp ihm freudestrahlend ein Papier unter die Nase hielt. Es bereitete ihm etwas Mühe die verschlungenen Linien zu deuten, bis er dann das Papier weiter weg hielt und sich die Linien zu einem Schmuckstück verbanden.
Es war eine Bestellung von Verdania über diesen edlen Silberschmuck. Jepp schmunzelte ihn an und deutet auf noch 2 kleine Rohlinge und meinte, ob er ihr das nicht schenken wollte.
So stimme er sofort zu, denn seit ihrem ersten Zusammentreffen verließen ihn die Gedanken an sie nicht mehr. Jeder Tag an dem sie sich trafen verstärkte das Gefühl in ihm für sie mehr und mehr. Er überlegt sich, was er ihr denn als kleine Überraschung schenken könnte.
Siran schaute Jepp bei der Arbeit über die Schulter und als er langsam zapplig wurde und dem Ende der Arbeit entgegenfieberte mein sie nur
"Heh das dauert noch eine Weile, gedulde dich.“
Er fand ihre Idee sehr schön, drückte sie dann leicht und lies sie weiter in Ruhe arbeiten indem er verschwand.
Reichlich 2 Wochen später rief sie ihn zu sich und legte ihm vorsichtig etwas in die Hand.
Seine Augen weiteten sich und er bekam den Mund kaum noch zu. Er konnte er sich nicht lange damit mit der Betrachtung aufhalten, denn die Herberge war voll und Verdania stand direkt hinter ihm.
So nahm er ein kleines feines Ledertuch, verstaute die beiden Schmuckstücke darin und band eine kleine Schnur darum.
Er war begeistert und ein leichtes Lächeln, welches seit Tagen sein Gesicht zierte verstärkte sich nur noch mehr. Jepp überreicht Verdania ihre Bestellung und den Abend verbrachten sie gesellig in der Herberge bis sie spät am Abend nach Adoran aufbrachen. Er hatte zuvor am Abend schon von einer Überraschung gesprochen, ist aber mit keinem Wort weiter darauf eingegangen.
Als sie beide dann in Adoran beisammen saßen, noch etwas über den Tag sprachen, sich ein paar Zärtlichkeiten schenkten, holte er das kleine Beutelchen hervor und sprach zu ihr:
"Eine weitere Überraschung wird sich nun offenbaren."
Sie hebt nun etwas die Augenbraue, er hält das kleine Beutelchen in einer Hand und lächelt sie an. Mit einem erstaunten Blick, wohl leicht verunsichert, fragt sie:
"Eine weitere Überraschung ?"
Er entgegnet mit kleinen Pausen zwischen den Sätzen:
"Ja ."
"Ich habe hier 2 kleine Wesen, dich sich gern zu dir gesellen wollen."
Sie schaute ihn neugierig an. Er wartete noch etwas ab und fuhr dann weiter fort:
"und die Einsamkeit eines ihrer Geschwister verhindern wollen"
Er öffnet das Band des Beutels und der feine Lederlappen klappte auseinander. Sie beobachtet sein tun und sieht zum aufgegangen Beutelchen. Dabei konnte sie zwei kleine Delphine sehen, die an einer kleinen silbernen Kette hängen und mit einem kleinem Verschluss für die Ohrbefestigung enden.
Er reichte ihr dann die Hand mit dem Schmuck darauf. Sanft erhebte er die Stimme:
"Das ist für dich."
Sie betrachtet diese und strahlt über das ganze Gesicht als sie ihm das abnimmt. Überwältigt spricht Sie:
"Danke mein Schatz, das sind kleine Delphine."
Er nickte ihr bestätigend zu und sie fuhr weiter fragend fort:
"Aber woher wusstest du... ?"
Er lächelt sie verliebt an und entgegnete:
"Ich habe bei Jepp gesehen was sie da werkelt und habe mir gedacht ein Delphin so allein sehr einsam ist."
Er kann seine Worte kaum beenden als sie ihn liebevoll umarmt und ihm einen langen Kuss schenkt.