Glück am Morgen
Verfasst: Montag 24. Oktober 2005, 08:22
Ein einfacher Satz brachte sein ganzes Leben wieder in Ordnung gebracht.
Ich trete von meinem Wort zurück ....
Ich trete von meinem Wort zurück ....
Unglaube und Glück hatten diese Worte ausgelöst und erst als er sie wirklich glaubte als sein Vater ihn fragte, ob er sich so undeutlich ausgedrückt hatte, hatte er verstanden.
Arthur billigte... erlaubt nun seine Hochzeit mit Angelina.
Er hätte Jubeln können... nein... er hatte gejubelt, und Angelina in die Arme geschlossen, sie voller Glück geküsst und hatte sie durch den Raum gewirbelt.
Jetzt war sein Glück vollkommen.
Er stockte, lehnte sich an den Baum und sah hinauf in die Sterne.
Fast vollkommen.
Ein wenig Wehmut blieb.
Die Wehmut niemals eigene Kinder haben zu können.
Welch Glück das sein Vater nichts von diesem Umstand wusste.
Wahrscheinlich hätte er es sich dann noch mal überlegt, da mit ihm... ohne Michael wohl die Linie ausstarb.
Antares... er war ihm fast wie ein eigener Sohn, aber der würde irgendwann Graf von Falkenburg werden. Die Burg de Arganta, würde wohl nach seinem Tode, zurück an die Krone fallen und an irgendeinem Ritter gegeben, der sich verdient gemacht hatte.
Sein Vater würde dieses Wissen kaum ertragen. Galt sein ganzer Stolz doch seiner Linie.
Seufzend stieß er sich von dem Baum ab, ging zurück zum Haus.
Nein. Er würde sich nicht von Schwermut leiten lassen. Er hatte sein Glück gefunden.
Es gefunden und geschafft es zu halten.
Er hoffte nur das die Heiligkeit einen baldigen Termin für die Hochzeit fand. Er wollte nicht mehr warten.
Fast so als hätte er Furcht davor es könnte wieder etwas dazwischen kommen.
Noch einmal etwas versuchen, ihm die Frau der seine Liebe gehörte zu nehmen.
Niemals hätte er je gedacht so stark fühlen zu können.
Die Gefühle für Roselyn damals, waren nichts im Vergleich zu jetzt, obwohl er auch da gedacht hatte, es wäre Liebe gewesen,
Angelina war so anders.
Das Äußere war vergänglich.
Und war Rosy damals eher eine verzogene Göre die sich wegen eines abgebrochenen Fingernagels sorgte, so war Angelina bodenständiger. Sie kümmerte sich selbstlos um jene die der Hilfe nötig hatten. Scheute sich nicht selbst Hand an zu legen und sich vielleicht schmutzig zu machen. Sie konnte Tränke mischen wie er sie noch nie gesehen hatte und begleitete ihn sogar in die tiefen Höhlen um nach Gefahren zu suchen.
Alle in allem war er stolz auf sie. Stolz eine solche Frau für sich gewonnen zu haben.
Das sie ihn liebte und er sich kaum noch ein Leben ohne sie vorstellen konnte.
Sie war ihm Frau, Geliebte Freundin und Vertraute, und wann immer er sie sah vergaß er fast das Atmen so sehr füllte sie ihn aus.
Mit Vorfreude betrat er nun das Heilhaus, in das sie sich des Nachts geschlichen hatten, und stieg die Treppe hinauf.
Angelina schlief noch tief und fest und Rafael setzte sich zu ihr auf die Bettkante.
Schnell entledigte er sich seines Hemdes, um dann die Rose zur Hand zu nehmen die er draußen für sie gepflückt hatte, um damit zärtlich über Angelinas Arm, Gesicht und Hals zu streicheln. Als sie langsam und lächelnd die Augen aufschlug, streckte er sich glücklich neben ihr aus, ihr in die Augen schauend und die Rose hinhaltend flüsterte er nur „Guten Morgen, Angelina. Habe ich dir heute Morgen schon gesagt wie sehr ich dich liebe?“ Sie schüttelte lächelnd den Kopf seinen Blick erwidernd. „Nein wie denn, es ist doch erst Morgen. Aber du kannst es mir gerne sagen... doch zeigen, wäre mir genauso lieb.“ Mit einem Lächeln und sie küssend zog er die Decke über sie Beide.
Der Morgen würde sicherlich sehr lang werden.
Ich trete von meinem Wort zurück ....
Ich trete von meinem Wort zurück ....
Unglaube und Glück hatten diese Worte ausgelöst und erst als er sie wirklich glaubte als sein Vater ihn fragte, ob er sich so undeutlich ausgedrückt hatte, hatte er verstanden.
Arthur billigte... erlaubt nun seine Hochzeit mit Angelina.
Er hätte Jubeln können... nein... er hatte gejubelt, und Angelina in die Arme geschlossen, sie voller Glück geküsst und hatte sie durch den Raum gewirbelt.
Jetzt war sein Glück vollkommen.
Er stockte, lehnte sich an den Baum und sah hinauf in die Sterne.
Fast vollkommen.
Ein wenig Wehmut blieb.
Die Wehmut niemals eigene Kinder haben zu können.
Welch Glück das sein Vater nichts von diesem Umstand wusste.
Wahrscheinlich hätte er es sich dann noch mal überlegt, da mit ihm... ohne Michael wohl die Linie ausstarb.
Antares... er war ihm fast wie ein eigener Sohn, aber der würde irgendwann Graf von Falkenburg werden. Die Burg de Arganta, würde wohl nach seinem Tode, zurück an die Krone fallen und an irgendeinem Ritter gegeben, der sich verdient gemacht hatte.
Sein Vater würde dieses Wissen kaum ertragen. Galt sein ganzer Stolz doch seiner Linie.
Seufzend stieß er sich von dem Baum ab, ging zurück zum Haus.
Nein. Er würde sich nicht von Schwermut leiten lassen. Er hatte sein Glück gefunden.
Es gefunden und geschafft es zu halten.
Er hoffte nur das die Heiligkeit einen baldigen Termin für die Hochzeit fand. Er wollte nicht mehr warten.
Fast so als hätte er Furcht davor es könnte wieder etwas dazwischen kommen.
Noch einmal etwas versuchen, ihm die Frau der seine Liebe gehörte zu nehmen.
Niemals hätte er je gedacht so stark fühlen zu können.
Die Gefühle für Roselyn damals, waren nichts im Vergleich zu jetzt, obwohl er auch da gedacht hatte, es wäre Liebe gewesen,
Angelina war so anders.
Das Äußere war vergänglich.
Und war Rosy damals eher eine verzogene Göre die sich wegen eines abgebrochenen Fingernagels sorgte, so war Angelina bodenständiger. Sie kümmerte sich selbstlos um jene die der Hilfe nötig hatten. Scheute sich nicht selbst Hand an zu legen und sich vielleicht schmutzig zu machen. Sie konnte Tränke mischen wie er sie noch nie gesehen hatte und begleitete ihn sogar in die tiefen Höhlen um nach Gefahren zu suchen.
Alle in allem war er stolz auf sie. Stolz eine solche Frau für sich gewonnen zu haben.
Das sie ihn liebte und er sich kaum noch ein Leben ohne sie vorstellen konnte.
Sie war ihm Frau, Geliebte Freundin und Vertraute, und wann immer er sie sah vergaß er fast das Atmen so sehr füllte sie ihn aus.
Mit Vorfreude betrat er nun das Heilhaus, in das sie sich des Nachts geschlichen hatten, und stieg die Treppe hinauf.
Angelina schlief noch tief und fest und Rafael setzte sich zu ihr auf die Bettkante.
Schnell entledigte er sich seines Hemdes, um dann die Rose zur Hand zu nehmen die er draußen für sie gepflückt hatte, um damit zärtlich über Angelinas Arm, Gesicht und Hals zu streicheln. Als sie langsam und lächelnd die Augen aufschlug, streckte er sich glücklich neben ihr aus, ihr in die Augen schauend und die Rose hinhaltend flüsterte er nur „Guten Morgen, Angelina. Habe ich dir heute Morgen schon gesagt wie sehr ich dich liebe?“ Sie schüttelte lächelnd den Kopf seinen Blick erwidernd. „Nein wie denn, es ist doch erst Morgen. Aber du kannst es mir gerne sagen... doch zeigen, wäre mir genauso lieb.“ Mit einem Lächeln und sie küssend zog er die Decke über sie Beide.
Der Morgen würde sicherlich sehr lang werden.