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Über 7 Schreine wirst du gehen..
Verfasst: Donnerstag 29. Januar 2009, 21:00
von Andreas Myrtol
Vorwort:
Tage gelten als Vorbereitungen, generell gelten die Tage als Vorbereitung, seit dem Tag als man gelernt hat zu laufen, zu sprechen, zu sehen, und..
Ich besorgte Obst als Proviant, denn wie gewiss war die Durststrecke die geplant war? Jene 7 Schreine die mir auferlegt wurden aufzusuchen und zu verinnerlichen- mir ans Herz gelegt wurde ihren Bau zu verstehen. Die Winterkleidung die ich besorgte, sie soll schützen gegen die Kälte, diesen Frost und die herrlich weiße Pracht, die auf dunklen Rinden und den Landschaften sich schichtete. Ein Atemstoß genügt und man befreite jeden Zweig von dieser schwerelosen Last, und zurück blieb nur das Nackte. So unscheinbar und doch so tödlich? Süßliches Gift? So wunderschön und... Die Natur ist faszinierend- denn Eluive erschuf das Beste.
Gäbe es für immer eine Seite der Medaille? Könnte es jemals eine Münze geben die vorne wie hinten gleich aussehe, ohne das es ein Trick wäre? Ich glaube es, und wenn ich das mir nicht vorstellen könnte, dann wären meine Worte nur eine Farce .. mein Versprechen, mein Glaube. Doch ich behalte mein Lächeln und glaube an mich selbst- an uns.
Die Taschen waren gepackt, das Pferd bereit, die Rüste und die Wehr repariert und neu erstellt- glänzt sie in dem Tracht der Allianz – im Weißen so sehr, wie auf dass man ein Kerzenlicht im Dunkel erspähen kann. Ein kurzer Atemstoß entrinnt aus meiner Kehle, mein Blick ist warm, mein Herz befriedigt. Aus trüber Miene wandelt sich nun ein doch herrliches Bild, welches ich sogar innerlich vernehme. Aufregung. Meine Mundwinkel hoben sich, meine blauen Sphären wanderten durch das Zimmer- ich täte diese Vorbereitung & Freude nicht, wenn ich alleine gehen würde- denn meine Reise beschreite ich nicht allein..
Ich will dich entführen mein Engel..auf eine Reise, nur du und ich
Entführen..eine längere Reise?
Sie wird gewiss eine Zeit dauern
Ja ich folge dir..wohin du auch gehen magst, uns kann nichts trennen..
Ich liebe dich..
Ich liebe dich auch..so sehr
Denn über 7 Schreine wollten wir gehen:
Ehre
Demut
Mitgefühl
Tapferkeit
Geistigkeit
Gerechtigkeit
Opferbereitschaft
Verfasst: Donnerstag 29. Januar 2009, 22:04
von Leonar Torin
Leonar dachte oft über den freundlichen und wachsamen Knappen nach den er vor Bajard traf. Ob er sich der Worte wohl angenommen hatte oder ob er sie ignorierte wusste er nicht. Er sollte wenigstens etwas behalten haben, um auch wirklich die Sieben Schreine zu verstehen. Der Pfad des Lichts war ein schwieriger Pfad in einer Wagschale die man selbst bestimmen konnte. Jedoch konnte diese Wagschale schnell in das Negative abweichen und sich so vom rechten Pfad abwenden.
Jedoch wartete er in seinem Haus, in den Gebeten vertieft. Vielleicht würde der Weg des jungen Andreas auch noch mal zu ihm führen damit Leonar die Lehren der Herrin auch weiterhin beibringen konnte.
Er schmunzelte noch mal darüber das Andreas nicht sofort einen Ritter an seiner Rüste erkannte. Böse nahm er es ihm nicht doch erinnerte er sich an die Zeit zurück, als er noch unter Lady Sorscha diente. Sie hätte ihm die Löffel lang gezogen. Er wünschte ihm jedenfalls viel Erfolg bei der Suche.
Verfasst: Samstag 31. Januar 2009, 19:14
von Andreas Myrtol
Ein bisschen für uns allein sein und entspannen..
Wir stiegen auf meinem Ross und machten uns zur später Stund‘ auf; wir ließen uns hinfort gleiten- ein warmer Strahl trotz der eisigen Kälte war unser Begleiter, der uns den Weg offenbarte. Gen Westen, einfach gen Westen. Während ihr Blick zur Horteras Kirche wanderte, behielt ich meinen vorn- ließ alle Worte wie ein Papierspiel auseinander ziehen und vernahm vor mir diese Insel. Es sollten 2 Inseln geben, auf je eine werden wir einen Schrein finden können. Ich zog die Zügel nach links und als wir die Brücke passierten machten wir halt. Ich sattelte ab, beobachtete leicht seufzend meine Frau, wie sie Schwierigkeiten hatte von meinem hohen Tiere hinabzusteigen. Ein Fehlgriff ihrerseits und dieser federleichte Engel fiel direkt in meine Arme.
Unsere Schritte führten uns langsam zum Ersten Schrein- der Schrein der Opferbereitschaft.
Eine Träne auf dem Boden- ein Blutstropfen oder eine Schweißperle. Es könnte alles sein, und ab dem Moment, wurde mir das klar, was ich ohnehin schon bereit war zu geben.
„aufopfern für Andere bedeutet da zu sein und mit ihnen all Unheil zu überstehen..“
Nicht das ihr versprach alles für sie zu tun, um ihr ein schönes Leben zu bieten- nein, auch die Notdürftigen. Sie sollen ebenso ein Teil unserer Kraft bekommen. Ihnen soll die Möglichkeit gewahrt bleiben, ein Leben nach ihren Wünschen führen zu können. Ein Leben in Frieden- und es ist gewiss, das Blut, Schweiß und Tränen fließen werden.
Ich legte eine Robe auf dem Boden aus, ehe ich mich auf jenes hinlag, sie zu mir kam, mein Umhang über uns.. wir schliefen. Wir ließen uns den Rest des Abends vom Schrein betören, und schlummerten ein.
Verfasst: Dienstag 3. Februar 2009, 11:22
von Andreas Myrtol
Jede Erkenntnis die ich erlange, sie fegt die Wolken fort, ebnet die Brücken für denen weiteren Fußmarsch; den Erfolg- eine Idylle die sich offen legt. Und mit jeden Schritt den wir darin wagen, zeigt sich uns eine Welt wo Lüge und Wahrheit eine Einheit bilden, eine harmonisches Gleichgewicht die uns den Frieden bringt und dennoch so durchsichtig, wo die Entscheidungen uns nicht im Zweifel zerstören. Ich erinnere mich an meine Träume, und den heutigen… Ich habe mich verändert? Ich sei ein harter Mensch? Ein vorher glücklicher gewesen? Wie rieselnder Schnee sich auf mein Gesicht legt, schmilzt und ich muss lächeln. Ich erinnere mich an allen zurück, was ich vorher war.
Wir passierten den Schrein der Geistigkeit, fand ich in jenen Schrein ein Buch über die Aufenthalte der anderen - es wird keine Schwierigkeit mehr darstellen alle 7 aufzusuchen. Und jeder Schrein, ist nicht nur Weisheit - den Aufbau den ich versuche zu verstehen- es sollte das sein, was jeder Mensch wissen sollte! Ich schaue in diese Saphiraugen… ich schüttle den Kopf. Wenn mich dieser Weg zu ihr geführt hat, ich zögere nicht ihn nochmal zu beschreiten. Mein Herzschlag sollte ihr zeigen, dass ich weiß….
Und wir zogen weiter, weiter.. und weiter. Lächelten beflügelt, versprach sie zu ehren, wie ich alle Menschen ehre – auch die die ihre Schuld abarbeiten, jedes Individuum. Im Mondschein genossen wir auf dem Steg zum Schrein der Ehre die zwei same Einsamkeit. Und nach langem abschätzen, machten wir uns fort zu Amyras Schrein. Zu jenen Schrein, zu der ich sie damals unbewusst hinführte… sie liebt meine Makel die mich besonders machen, und ich sehe in ihr keine, und wenn doch? .. sie ist das Beste von Eluive..
.. Eluive..
Verfasst: Dienstag 3. Februar 2009, 11:30
von Sarya Lenia Vhelvet
Args..
Verfasst: Dienstag 3. Februar 2009, 11:32
von Myra Myrtol
Es war eine besondere Reise und ganz anders als normale Reisen in irgendwelche einsamen Gebiete wo man den ganzen Tag die Beine hochlegte und die Zeit zu zweit genoss.
Es war einfach anders, denn sie folgten einem Pfad, einem Pfad des Lichts und mit jedem Schrein den sie passierten wurde ihr klar das sie nicht dem Pfad folgte sondern dem Mann der diesem Pfad folgen wollte. Er wollte all diese Tugenden in sein Herz aufnehmen und zu einem wahrlich ehrenvollen Ritter werden, irgendwann.
Myra war stolz über seinen festen Willen und das sie in sein Leben eingebunden war. Denn nichts anderes wünschte sie sich mehr als weiter mit ihm Schritt für Schritt durch die Welt zu gehen um alle verborgenen Schätze und Orte dieser Welt zu sehen. Um Menschen zu helfen die es wirklich nötig hatten, um Menschen zu verändern und sich selbst treu zu bleiben.
Es war als würde sie selbst den Tugenden folgen aber nicht auf die Weise die Temora vorschrieb sondern im Sinne Eluives.
Sie wusste das Temora eine gute Göttin war, doch zuviel Gewalt schwang auch in ihrer Vergangenheit mit. Zuviel Zerstörung gab es heutzutage durch die Streiter ihrer.
Doch wenn man dem alten Kodex folgen würde, wie der Pater ihres Ordens, dann würde die Welt ein kleines bisschen besser werden.
Bei ihrem Schrein, sie wusste er gehörte keinem und doch war es ihrer zeigte sie ihrem Ehemann wie sehr sie ihn liebte und als sie aufwachte neben ihm und durch den leichten schneebehangenen Wind gen Himmel blickte wusste sie das es richtig war...und endlos..
Verfasst: Samstag 7. Februar 2009, 10:00
von Rafael von Arganta
Rafael sah Andreas nach als dieser aus der Festung hinaus trat, dann lehnte er sich zurück und schloss die Augen.
Er war Müde.
Aber so viel war geschehen, das jedoch alles in den Hintergrund trat wenn er an die Ausbildung des jungen Mannes dachte.
Er sah soviel Potential in ihm, das er sicher war das aus ihm irgendwann ein guter Ritter werden würde, der es womöglich auch weit bringen würde.
Die Geschichte über die Tugenden hatte er ihm nahegebracht, die Heiligen Orte gezeigt und die Reise zur Findung der Schreine hatte er ihn geschickt, und natürlich hatte Andreas dies alles gemeistert, die Unterhaltungen, Geschichten, aufgesogen wie ein Schwamm.
Heute Abend hatte er ihn zum Ersten male in seinem Namen zu einem Treffen geschickt, und auch das hatte er als sein Knappen gemeistert und ihm alles berichtet was Wichtig gewesen war.
Das Kämpfen ... musste er ihm auch nicht mehr beibringen. Ein Trainingskampf mit ihm verdeutlichtete das er sehr wohl darin geschult war, wenn auch er sich wohl sehr viel selber beigebracht hatte, oder aber im Kampf mit den vielen Dunklen dieser Welt ihn weiter gebracht hatte.
Das jedenfalls konnte er in der Schulung vernachlässigen.
Als nächstes stand die Etikette auf dem Plan.
Rafael schickte ihn damit zu Baron Yarin von Wolfenfels, der von der Gräfin angewiesen war, den Unterricht in Etikette zu geben.
So es Rafaels Zeit zulassen sollte, würde er seinen Knappen begleiten um zu sehen wie dieser Unterricht vor sich gehen sollte.
Danach würde der höfische Tanz folgen ... dabei konnte er sicher Andreas Gemahlin einbinden.
Was dann ... Geographie? Geschichte? ... darin hatte Andreas sicherlich bereits Kenntnis.
Duellregeln ... war noch ein Punkt der wichtig war.
Reichskunde ... Moral und Ethik, Heraldik, Diplomatie... Rethorik ...
Rafael schmunzelte und stand auf um zum Fenster zu gehen und hinaus zu schauen.
Es gab noch so viel zu tun.
Der Weg der vor Andreas lag .. Er war sich sicher das dieser ihn leichter gehen würde als manch Knappe vor ihm.
Ja! Andreas würde seinen Weg machen.
Dessen war Rafael sich sehr sicher!
Aber er musste unten anfangen, von Vorne beginnen.
Da fiel Rafael auf das seine Rüstung einmal wieder eine Politur gebrauchen könnte.