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vergiftete Wurst zum Nachtisch

Verfasst: Mittwoch 28. Januar 2009, 00:44
von Lailitia Elsgard
Ein toller Abend! Wäre sie heut doch besser im Bett geblieben.

Kaum kam sie an dem Abend an der Herberge an ging es schon los das Torben von drei ehemaligen Freunden fortgezerrt wurde und wohl nur mit Glück und dank Malachai frei kam. So genau hatte sie es nicht mitbekommen aber Jepp war wütend und enttäuscht und Teo verzweifelt weil er nicht eingreifen konnte. Den ganzen Abend redeten sie noch wie sie etwas derartiges wohl künftig verhindern könnten und was in der Herberge geschehen müsste, das auch die Gäste sicher wären in Zukunft.

Mit einigen Ideen aber ohne wirklichen Plan wollten sie sich schließlich schlafen legen. Aber davor war natürlich noch Aufräumen angesagt. Jepp fand noch einen Beutel mit Essensspenden und gab ihn Laila zum forträumen. Das hätte sie auch gern getan, aber einen kleinen Happen wollte sie sich noch gönnen und die Würstchen sahen lecker aus in dem Beutel. Also schnappte sie sich ein Würstchen und biss ein paar mal davon ab.

Doch als sie sich gerade wieder um den Beutel kümmern wollte wurde ihr plötzlich übel, kurz darauf schwarz vor Augen und ehe sie sich versah lag sie mit bisher ungekannt heftigen Bauchschmerzen am Boden, ehe sie die erlösende bewusstlosigkeit empfing.

Verfasst: Mittwoch 28. Januar 2009, 10:57
von Zoljana Steinbeis
Jepp stand konzentriert an der Esse um den dösich'n Sand für das dösiche Glas für die dösich'n Flaschen einzuschmelzen. Es war ein schrecklicher Abend gewesen. Sie hatten gemütlich am Tisch gesessen als die Tür aufflog und Bravan und 2 Frauen reinstürzten. Bravans Maske saß so komisch, dass sie ihn sofort erkannt hatte und fragte, was das sollte. Alle drei waren schwer gerüstet und die eine Frau so vermummt, dass sie nur raten konnte wer es war. Bei dem Trio ging sie davon aus, dass es Alexia war, die zusammen mit ihrer Schwester und beider Liebhaber da reinstürmte. Soweit war es jetzt gekommen – scheinbar hatte Bravan die Idee mit dem Ausbau des Räuberlagers so ernst genommen, dass er jetzt selber einer war.

Und wie ein richtiger, feiger Räuberhauptmann stand er da, und dirigierte die beiden Frauen, damit sie Torben gefangen nahmen. Teo und sie hatten versucht, sie davon abzuhalten, aber was sollten ein junger Bauer und eine Handwerkerin gegen 3 gerüstete Krieger machen? Sahira und ihre Schwester ergriffen den auch nur mit Hemd und Hose bekleideten Torben und wollten ihn hinaus schleifen.

Die beiden Hunde in der Ecke bellten und knurrten wild, und Flo, ihr kleiner, noch tapsiger Welpe stürzte sich todesmutig auf die Frau. Ein Tritt von Sahira reichte, und der Kleine lag mit zertrümmerten Schädel am Boden. Torben wurde trotz seiner Gegenwehr einfach rausgeschleppt. Jepp hatte Angst um ihn, sie hoffte dass er das 'Gespräch' überleben würde. Weinend nahm sie den kleine Kadaver ihres Welpen auf und brachte ihn raus. Irgendwelche Leute standen noch vor der Tür, aber wer das war, bekam sie nicht mit.

Später wurde ihr klar, dass es wohl Malachai gewesen sein musste, da er Torben fast heil zurück brachte. Nur die Schulter tat ihm weh, wohl von der flachen Schwertklinge, die er da hin bekommen hatte. Teo scherzte noch, dass Torben wohl nur entführt worden wäre, damit er zum Ritter geschlagen würde. Jepp musste grinsen , als sie Torbens verdutzte Miene sah, bevor er leicht lachen musste.

Sie hatten noch lange am Tisch gesessen und darüber geredet, wie sie es besser machen könnten, sicherer für die Gäste und sich. Aber ein Ergebnis stand noch aus. Teo verschwand ins Bett, Laila räumte noch aus und Jepp selbst versuchte ihr Gleichgewicht bei der stupiden Arbeit des Sandschmelzens wieder zu erlangen. Diese gleich bleibende Tätigkeit beruhigte sie, Kohle in die Esse, die Sandmischung in die Schmelzform, warten, das flüssige Glas abgießen in eine andre Form und wieder von vorne..

Plötzlich vermeinte sie einen lauten Schmerzensschrei zu hören und horchte auf. Da – ein lautes Poltern kam aus dem Haus. Laila... Fast panisch stürzte sie in Haus, im ersten Moment sah sie niemand, bis sie zur Theke sah. Laila lag dort regungslos, blass, kaum noch atmend, Schaum auf den Lippen. Neben ihr ein Stückchen Wurst aus dem Beutel den sie hingelegt hatte, dem Essen aus der Spendentruhe. Für einen ewigen Bruchteil eines Momentes stand sie da und starrte auf das vergiftete Essen. Dann handelte ihr Körper ohne großes Überlegen. Eine Hand nahm die Salzphiole die da stand, die andre den Wasserkrug, alles Salz schüttete sie in das Wasser. Dann nahm sie Lailas Kopf hoch und zwang die schreckliche Brühe in sie hinein. Schon ein paar Schlucke reichten, bevor sie würgte und alles ausbrach. Noch einmal zwang sie das Emetika in den blassen Mädchenkörper, dass auch das letzte Gift raus kam. Noch während ihre Gedanken sich überschlugen, was sie noch machen könnte, kamen Siran und Verdania, sich fröhlich unterhaltend, herein. Gut, auf die beiden konnte man sich immer verlassen. Ohne groß zu zögern trug Siran seine neue kleine Schwester ins Schlafzimmer und legte sie dort aufs Bett, während Verdania sich auf der Ferse umdrehte um einen Heiler oder wenigstens ein Gegengift vom Orden zu holen.

Jepp erlaubte sich nicht, ihre Wut und ihre Sorge um Laila an die Oberfläche brodeln zulassen. Im Moment war es wichtiger, sich um die Kleen's zu kümmern, dass sie die Nacht überlebte. Mit Essigwasser versuchte sie durch Umschläge das Fieber unten zuhalten, dass den zierlichen Körper ihre Schwester schüttelte. Hoffentlich.. da ging auch schon wieder die Tür auf und Verdania stürzte herein, ein Gegengift in der Hand. Völlig abgehetzt sah die sonst so ordentliche und ruhige Meisterschneiderin aus. Jepp flößte mit Sirans Hilfe Laila das Gebräu ein. Langsam merkte man eine Besserung, ihr Atem wurde tiefer, ihr Puls etwas stärker. Teo tauchte schlaftrunken auf und brauchte einen Augenblick, bevor ihm klar wurde, dass seine Verlobte mit dem Tode rang. Diesen Blick seiner Augen wird Jepp nie vergessen, sie konnte nicht zu ihm hinschauen. Aus dem Gastraum klangen neue Stimmen, und sie vermeinte eine zuerkennen – Manuel der Priester. Sie ließ Laila in der Obhut von Siran und Teo zurück, der Horteras Priester musste gewarnt werden. Nur er hatte den andren Schlüssel zu der Spendentruhe vor Bajard.

Eiskalte Wut stand in ihren Augen und ließ ihre sorgenschwere Stimme hart und klirrend klingen, als sie ihm von der vergifteten Spende an die Armen erzählte. Erst schien der gute Mann nicht zu verstehen wovon sie sprach – Gift? Wo? Im Essen? Und in der Truhe?

Blass verließ er eiligst das Haus, wohl um seine Vorräte zu kontrollieren. Teo stürmte an ihr vorbei nach draußen. Schnell eilte sie zu Laila zurück, war...

Erleichterung ließ sie aufatmen, Laila lag ruhig atmend da. Siran hatte Teo raus geschickt wohl, seine Angst und Wut war zu groß, als dass er eine Hilfe wäre. Die Minuten zogen sich wie Stunden, mechanisch fast wechselte sie die kalten Essigumschläge und versuchte alles, um es Laila leichter zumachen. Endlich.. endlich tauchte Lili auf, sie schickte die Götter... Lili beruhigte Jepp, sie hatte alles richtig gemacht, Laila würde dank ihrer schnellen Reaktionen nicht nur überleben, sondern auch gesund werden. Sie gab ihr einen Stärkungstrank und noch ein andres Mittel, um das Gift, welches vielleicht schon im Blut floss, zu neutralisieren. Laila schien es wirklich besser zugehen, sie schien in einen tiefen Schlaf rüber zugleiten.

Teo saß mit verheultem Gesicht am Tisch, Wut und Verzweiflung mischten sich mit der Angst um seine Geliebte. Auch wenn Jepp lieber ihrer Anspannung in einem Schrei und Weinkrampf Luft gemacht hätte, sie musste stark sein, ihre Familie brauchte sie. Sacht nahm sie Teo in den Arm und streichelte sein Haar. Laila würde gesund. Langsam beruhigte sich Teo. Als sie ihm den Vorschlag machte, mit Laila zum Hof zu ziehen, die Herberge zu verlassen, grinste er schon wieder bei seinem Lieblingsspruch.

Nein, Jepp. Ich bin Herberge, ich gehör zum Inventar.

Lili wollte das vergiftete Essen sehen, Jepp holte den weggeschlossenen Beutel. Die Heilerin untersuchte das Essen und wurde bleich. Das Gift darin war tödlich – es war wohl von einem Meister seines Faches gemixt worden. Wenn das wirklich unter die Leute geraten wäre, es hätte mehrere Tote gegeben. Dass Laila noch lebte, verdankte sie nur ihrer robusten Konstitution und Jepps schnellem Eingreifen.

Jepp räumte alle offenen Nahrungsmittel weg. Es war zu gefährlich geworden, Essen offen herumstehen zu lassen. Was wäre, wenn der Giftmörder hier sein Unwesen treiben würde...

Verfasst: Donnerstag 29. Januar 2009, 10:47
von Fremdling
Als er an diesem Abend im Halbdunkeln seines Kellers hockte ging es ihm gut. Niemand sollte es nocheinmal wagen ihn zu vertreiben , ihn seinen Bettelplatz streitig zu machen. Langsam erhob er sich und stieg die Kellertreppe empor. Oben angekommen nahm er sich in der Küche einen Becher und schüttete etwas klares Quellwasser hinein. Neben der Küchentür standen seine Stiefel,ordentlich nebeneinander aufgestellt. Als sein Blick darauf fiel seufzte er. " Die muß ich ja auch noch putzen" So nahm er einen Schluck aus seinem Becher , stellte ihn auf die Anrichte und griff nach den Stiefeln. Leise rieselte der Sand von ihren Sohlen hinab auf den hölzernen Fußboden ." Und fegen wohl auch" er schüttelte den Kopf und verliess die Küche und stieg eine weitere Treppe empor. Er brauchte frische Luft.....der Muff von abgestandenem Bier und altem Menschenschweiss war ihm zuwieder. Er hockte sich auf den Balkon und blickte aufs Meer hinaus. Eine leichte ,kühle Brise umspielte seine Nase und irgendwo krächzte eine Möwe.

Er machte sich daran den Sand von den Stiefeln zu bürsten und dachte nochmal an die Geschenisse der letzten Zeit. Hatte er auch wirklich alles bedacht? Knisternd fuhr er sich über den gestutzten Bart und stellte fest das er schon wieder Aussschlag von dem Haarfärbemittel bekommen hatte. Das nächste mal sollte er eine Perücke nehmen.
Er war sich ziemlich sicher das ihn niemand wiedererkennen würde. Und wer würde schon ein Auge auf einen Lumpenkerl haben der sich einer Spendenkiste nähert?
Niemand vermutlich. Und wenn doch könnten die Leute allenfalls sagen das sie einen Mann mit langem Bart, knall roten ausgewetzten Stiefeln und einem braunen Mantel gesehen hätten. Die Markstandfrau hatte die ganze Zeit so komisch herüber geblickt und auch einige dieser dämlichen Bauern standen auf dem Strasse.

Ihm war es egal. Er hatte getan was getan werden musste. Gute Bettelplätze sind selten. Es gibt zu viele wirklich Arme und vorallem wenn er daran dachte wie man ihn darüber hinaus noch so behandelt hatte?

Er stellte die Stiefel ab und zog eine kleine tönerne Flasche unter der Bank hervor, entkorkte sie und nahm einen Schluck. Das brennen des Schnapses breitete sich in seinem Hals und Magen,dann grinste er seelig. Er hatte keine Zeit für ein schlechtes Gewissen. Andere würden auch nicht zögern zu wirklich drastischen Maßnahmen zu greifen. So war das eben in diesem Geschäft.

Den Rattenvertilger hatte er schon eine ganze Weile im regal seiner Hütte stehen gehabt und man sollte ja nun auch nichts verkommen lassen. Er fragte sich ob es dieses Alchemisten noch gäbe wo er jenes Zeug seinerzeit erstand. Ironie des Schicksals das man selbst aufs Reichsgrund alle möglichen und unmöglichen Mixturen zur Menschenabwehr kaufen konnte.

Nach einer Weile schlüpft er in seine roten Stiefel und erhiob sich von der Bank. Fachmännisch beäugte er sich von allen Seiten und nickte schliesslich "Blitz blankl" Er ging hinein und wühlte in seinem Kleiderschrank. Es war Zeit eine Weile unter zu tauchen und wer hätte schon einen dicken Händler unter Verdacht? Er stopfte sich ein Kissen unter das heraus gesuchte Seidenhemd und behängte sich mit allerhand Schmuck. Sogar einen albern anmutenden Federhut setze er sich auf und watschelte nun etwas Obeinig durch den Raum.

Verfasst: Donnerstag 29. Januar 2009, 11:24
von Zoljana Steinbeis
Torben! Sie könnte den Mann so an die Wand klatschen. Statt dessen schlug sie kräftig auf das Stück Eisen auf dem Amboss ein. Jemand wie ihn hatte sie selten kennen gelernt. Nur Sorkas war schlimmer gewesen. Und wahrscheinlich kam sie nur deshalb mit Torben halbwegs zurecht, weil sie damals es unter Schmerzen gelernt hatte, so einen cholerischen und sprunghaften Menschen halbwegs richtig zu behandeln.

Gestern hatte sie ihm ihre Meinung betreffs seines Verhaltens am Abend zuvor gesagt, als er sich hinter Teo und ihr versteckte. Ausreden und Ausflüchte hatte er als Gründe gebraucht, die sie ihm einen nach dem andren zerpflückte. Schließlich war sie zu ihm durchgedrungen, nachdenklich saß er am Tisch und verschwand kurz darauf. Und jetzt schlug er natürlich ins Gegenteil um.

Mit Bravan war die Sache halbwegs geklärt, sie hatten Frieden geschlossen, als er gestern ungerüstet erschien, und als Zeichen des guten Willens sogar das Schwer ablegte. Es war beiden klar gewesen, dass dies nur eine Geste war – Jepp hätte nie ein Chance gegen den ausgebildeten Krieger gehabt, ungewappnet oder nicht. Bravan hatte versprochen, seine Leute von der Herberge fernzuhalten, auf dass erstmal Ruhe zu Heilung eintrat. Vielleicht könnte man ja in ein paar Wochen mit den Frauen reden um den Bruch zu kitten.

Und jetzt kam Torben gestern Abend an, und wollte Gespräche zwischen allen erzwingen. Teo mit seiner unbeschreiblichen Wut wegen Laila, der nicht anzusprechen war. Und Laila, dieses kleine Häufchen Elend, das sich kaum auf den Beinen halten konnte nach dem Giftanschlag vom vorigem Abend. Ihre Schläge auf das unschuldige Stückchen Eisen wurden heftiger.

Dieser feige Giftmörder. Wenn sie den einmal in die Finger bekommen sollte, dann würden die Heiler etwas zu tun bekommen. Sie konnten noch alle von Glück sagen, dass es Laila abbekommen hatte und sie da gewesen war um schnell zu reagieren. Was wäre wenn der Priester das Essen in der Kirche verteilt hätte oder es unter der Bevölkerung Bajards ausgegeben worden wäre..

Jepp wollte sich das gar nicht vorstellen, ein Fischer draußen auf dem Meer, der es als Brotzeit mit nahm...., die Fischerjungen am Hafen...., einer der Verkäufer, die sich zur Mittagsjause zurückzogen...
Sie alle hätten das tödliche Zeugs nicht überlebt. Lili hatte es getestet und war richtig blass geworden. Ein Meister seines Faches hatte es angerührt, Säure, Gift, Krankheit und was weiß noch machten die normalerweise absolut tödliche Mischung aus. Keiner hätte das heimtückische Gift erkennen können, das sich in dem wohl gut gewürzten Essen verbarg. Ein Hass musste in der Kreatur stecken, die das in die Truhe gelegt hatte, ein Hass auf die Horteraskirche oder die Bevölkerung von Bajard.

Es hatte in der Spendentruhe vor dem Ortsschild gelegen, welche die guten Priester damals aufgestellt hatten, um den Aufbau von Bajard wieder zu ermöglichen. Keiner wusste, dass auch Jepp einen Schlüssel dafür hatte, es war also kein gerichteter Anschlag auf die Herberge gewesen. Aber...

Jepp legte ihre Stirn in Falten, als ihr der Gedanke kam. Dann musste sie doch mit leichtem Grinsen den Kopf schütteln. Das konnte einfach nicht sein, der Dicke würde so etwas nie tun.... oder....? Der Gedanke ließ sie aber nicht los. Vielleicht sollte sie einmal mit ihm reden. Er war so verfressen, dass jemand leicht auf die Idee kommen könnte, er würde sich aus der Truhe bedienen. Das Essen war ja auch gute Qualität gewesen, und nicht irgendwelche vergammelten Reste. Nur deshalb hatte sie es ja auch mitgenommen. Je länger sie darüber nachdachte, desto fester setzte sich der Gedanke in ihr fest. Sie würde ihm eine Nachricht schicken, dass er sie aufsuchte. Sie musste ihn warnen....

Verfasst: Freitag 30. Januar 2009, 19:14
von Lailitia Elsgard
Inzwischen war Laila wieder soweit bei sich, dass sie wieder einige klare Gedanken fassen konnte und sich nicht mehr alles um sie drehte wenn sie versuchte aufzustehen, dennoch fühlte sie sich immer noch miserabel und schwach.
Alles war etwas Wirr in ihrem Kopf und sie wusste nicht genau was sie geträumt hatte und was wirklich passiert war seit sie das gift erwischt hatte. War Jepp angegriffen worden oder war Cedric zurück gekommen? Hatten mehr Leute als nur sie von dem Essen gegessen? Hatte der Vergifter erneut versucht jemanden zu töten? Waren Verdania und Siran nun zusammen oder hatten sie sich zuletzt zerstritten? War Teo losgezogen um jeden den er in Verdacht hatte zu erschlagen? *ein Blick zur Seite zu Teo sagte ihr, dass das schonmal nicht sein konnte* Arbeitete Torben nun bei ihnen oder hatte er sich mal wieder mit Jepp gestritten? Zumindest hatte sie sich inzwischen zusammengereimt was mit ihr passiert war.

Wiedereinmal verdankte sie jemandem ihr Leben. Zum Glück war Jepp da gewesen und hatte auch so schnell reagiert, sie war diesmal wohl wirklich knapp davon gekommen, aber weshalb sollte auch jemand Nahrung vergiften? Das Essen wäre vielleicht an die Bevölkerung von Bajard ausgeteilt worden bei den Arbeiten zum Wiederaufbau Bajards und da hätte jeder es erwischen könn, egal von welchem Stand und glauben. Wieso sollte jemand so etwas tun? Es wollte einfach nicht in ihren Kopf und der begann inzwischen auch wieder zu schmerzen. Wer könnte schon einen Vorteil haben so viel Leute wie möglich zu töten?


Irgendwas musste noch geschehen das so etwas nicht wieder vorkam. Sicherlich würde sie nich nochmal irgndetwas essen was aus der Truhe kam, aber das würde immernoch nich verhindern, dass künftig nicht jemand erneut versuchen könnte Leute so zu töten.
Sie sollte mal Jepp oder Teo fragen, irgend eine Lösung musste es dafür geben, vielleicht wäre sie auch selbst auf eine gekommen, doch im Moment war sie einfach zu müde.


Wer könnte nur einen Vorteil haben so viel Leute wie möglich zu töten?

Zumindest hatte sie gute Freunde... nein es war ja eigentlich ihre Familie, und die würden nicht zulassen, dass ihr etwas passierte, vorallem Teo und Jepp nich und Siran bestimmt auch nich und sie würde wohl auch alles für ihre Familie tun. Sie sollte sich noch was einfallen lassen für Jepp, soweit sie es verstanden hatte verdankte sie hauptsächlich ihr das sie noch lebte, und Teo sollte sie auch beruhigen, er schien nich ganz er selbst, seit dem Gift....
Vielleicht wenn sie sich etwas besser fühlte.
Ohne Freunde überlebt man nicht lange, das hatte sie inzwischen gelernt und Torben würde das sicher auch noch verstehn.


Wer könnte nur einen Vorteil haben so viel Leute wie möglich zu töten?
Da vielen ihr die Rabendiener ein. Ja das schien zu passen, die waren immer auf der Suche nach Leichen.

*sie schüttelte sich leicht als sie sich ausmalte, was sie vielleicht beinahe mit ihr gemacht hätten. Sie versuchte die Gedanken schnell wieder zu verdrängen und legte sich zufrieden zumindest dieses Rätsel gelöst zu haben wieder hin.*