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In Rahal und an den Grenzen des Alatarischen Reiches

Verfasst: Donnerstag 15. Januar 2009, 23:17
von Mor Varnos
Es war zu später Stunde, als man an der Kommandatur der Garde Rahal laut Befehle bellen hörte. Die Hektik nahm zu und immer wieder hörte man Wortschnippsel wie "Ketzer", "Grenzritt" und so manche Verwünschung und Fluch, ehe dann ein Großteil der Gardisten in einer Reihe nahe des Tores standen, ein Wachtmeister mit grimmiger Miene sie begutachtete und sie daraufhin allesamt sich auf ihre Pferde zogen.
Der Ritt führte sie durch das im Dunkel der beginnenden Nacht ruhig daliegende Land, durch knirschenden Schnee und kalten Winterwind, ehe sie die Grenze erreichten. Hier konnte manch guter Beobachter sehen, wie sie an dieser entlangritten und Ausschau hielten. Die Mienen der Gardisten waren mürrisch - der ein oder andere mag sich seinen Abend wohl angenehmer und wärmer vor allem vorgestellt haben, hinzu kam die angespannte Stimmung und die Tatsache, dass es Ketzer gewagt hatten, auf alatarischen Boden ihre Götze anzurufen.
Noch die Nacht über wurde die Grenze bewacht, indem sich Einheiten von Reitern abteilten und weiter an dieser entlangritten, ehe sich blass die Sonne am Horizont erhob...

Verfasst: Donnerstag 15. Januar 2009, 23:45
von Tharon Anastra
Kaum das er zurück war, wurde er von dem Landsknecht der Garde aufgesucht, welcher noch triefend vor Nässe und gezogenem Schwert vor ihm stand. Im ersten Moment doch etwas überrascht über dieses Auftreten, hört er jedoch schweigend den hastig gesprochenen Worten zu, ehe er sich seinem Pferd zuwandte und sich gemeimsam mit dem Landsknecht auf den Weg machte.

Doch am Ort der Ketzerei angekommen, fand er nur wenig vor, das seine Stimmung hätte heben können.

Wenige Sätze wurden gewechselt und einen jeden musste Tharon noch mit Fragen hervorlocken. Mühsam hielt er an sich, als ihm nach und nach offenbar wurde, was geschehen war.

Er entliess die Gardisten, doch war nun klar, das all dies ein Nachspiel haben würde. Angefangen bei der Garde bis zu jenen, welche es nun zu finden galt... Zu oft waren die Dinge anders verlaufen als erwartet, doch diesmal würde er dies nicht mehr geschehen lassen.

Die Züge um den Mund bekam wieder ihre Härte zurück, als er seinen Gedanken nachging, was am kommenden Tag zu erledigen war. Denn sicher war nur, das es wenig angenehm ausfallen würde...

Verfasst: Freitag 16. Januar 2009, 11:01
von Eloriahus Drugar
Stumm flatterte das Tatzenbanner der Garde der heiligen Stadt im eisigen Wind der Nacht. Es herrschte bedrückendes Schweigen während der Zug von etwa 20 Mann sich durch die Grenzgebiete des heiligen alatarischen Reiches zog. Einzigst das fahle Licht des Mondes und einige Fackeln leuchteten dem Fusstrupp den Weg. Unermüdlich wurden sie durch den Schnee getrieben, doch niemand wagte es Einspruch zu erheben oder sich zu beklagen.

Noch immer funkelte Zorn in den Augen des Wachtmeisters. Sein Gesicht hatte eine rote Farbe angenommen und wirkte noch grimmiger als gewöhnlich. Man hatte ihn in den Schnee geworfen und zu Boden gerungen... ketzerisches Pack. Man hatte ihm den Atem geraubt und seine Person beschämt. Unmöglich war es gewesen gegen die Magie anzukämpfen.

Während die Nacht ihren Lauf nahm kamen immer wieder Berittene angeprecht und erstatten Bericht. Nichts war zu sehen... warum auch... wäre es doch närrisch gewesen sich nun den ausgeschwärmten Streitkräften der heiligen Stadt entgegen zu stellen.

Der Morgen graute und der Wachtmeister gönnte sich und seinen Männern keine Ruhe...