Malgart Darsus
Verfasst: Freitag 9. Januar 2009, 12:49
Gestrandet
Hell zucken einige Blitze über dem kleinen Boot auf, direkt gefolgt von einem grollenden Donnern. Das kurze aufflackern der Blitze lässt Malgart die Silhouetten einer Stadt am Horizont erkennen. Kurz hält er inne und lässt sich von den tosenden Wellen wieder ein Stück abtreiben während er verstohlen zur Stadt hinüber blickt. Daraufhin verengt er kurz, hasserfüllt die Augen, um daraufhin wieder zu den Paddeln zu greifen und weiter gegen die Wellen zu kämpfen. Plötzlich spürt er einen harten Ruck und sein Boot wird von einer größeren Welle gepackt. Sofort verliert Malgart die Kontrolle über das Boot und sieht voller entsetzen den Fels, welcher einige Schritte vor ihm bedrohlich aus dem tobenden Nass empor ragt, rasch näher kommen. Kurz darauf hört er nur einen dumpfen Schlag und es wird schwarz vor seinen Augen.
Mit einem Hustenanfall und furchtbaren Schmerzen am Kopf erwachte er dann wieder. Von dem Unwetter war nichts mehr zu erkennen, das Meer lag ruhig hinter ihm und nur kleine Wellen kämpften sich den Strand hoch, bis sie langsam an seinen Händen im Sand verebbten.
Kurz ließ Malgart seinen Kopf in seine Hände fallen und versuchte über die Schmerzen hinweg sich an die Geschehnisse erinnern. Dann kamen die Bilder der letzten Nacht als kurze Fetzen zurück. Ein Blitz am Himmel, die Stadt am Horizont und dann die Steine des Riffs, welche den Zähnen eines Raubtiers glichen. Sofort wurde er wieder klar im Kopf und griff als erstes an seine Seite, wo er die Scheide seines Schwertes erhoffte. Sein Griff ging ins Leere. Direkt daraufhin sprang er auf und schaute sich rasch um, doch sein Schwert war nirgends zu sehen. Nachdem sich die Gewissheit in seinen Kopf gebrannt hatte, dass er das Schwert seines Vaters verloren hatte, sank er wieder auf die Knie und ballte seine Hand zu einer Faust mit welcher er kraftvoll in den Sand boxte.
„Du verdammte Hexe" murmelte er dabei leise. „Du hast versucht mich zu töten, doch der Herr hat seine schützende Hand über mich gehalten. Die Zeit deiner Lügen sind vorüber und auch wenn du es geschafft hast mir die Waffe meines Vaters zu stehlen, so ist dein Ende und das Ende deiner Anhänger dennoch gekommen. Ich werde das Werk meines Vaters vollenden."
Auf die Worte hin entspannte sich seine Hand wieder und Malgart drückte sich vom Boden empor und stellte sich auf.
Seine Blicke wanderten suchend durch das dichte Baumwerk des nahen Waldes, nachdem er nichts besonderes erspähen konnte strich er sich den Sand von der Kleidung und machte sich langsam auf den Weg durchs Unterholz.
Hell zucken einige Blitze über dem kleinen Boot auf, direkt gefolgt von einem grollenden Donnern. Das kurze aufflackern der Blitze lässt Malgart die Silhouetten einer Stadt am Horizont erkennen. Kurz hält er inne und lässt sich von den tosenden Wellen wieder ein Stück abtreiben während er verstohlen zur Stadt hinüber blickt. Daraufhin verengt er kurz, hasserfüllt die Augen, um daraufhin wieder zu den Paddeln zu greifen und weiter gegen die Wellen zu kämpfen. Plötzlich spürt er einen harten Ruck und sein Boot wird von einer größeren Welle gepackt. Sofort verliert Malgart die Kontrolle über das Boot und sieht voller entsetzen den Fels, welcher einige Schritte vor ihm bedrohlich aus dem tobenden Nass empor ragt, rasch näher kommen. Kurz darauf hört er nur einen dumpfen Schlag und es wird schwarz vor seinen Augen.
Mit einem Hustenanfall und furchtbaren Schmerzen am Kopf erwachte er dann wieder. Von dem Unwetter war nichts mehr zu erkennen, das Meer lag ruhig hinter ihm und nur kleine Wellen kämpften sich den Strand hoch, bis sie langsam an seinen Händen im Sand verebbten.
Kurz ließ Malgart seinen Kopf in seine Hände fallen und versuchte über die Schmerzen hinweg sich an die Geschehnisse erinnern. Dann kamen die Bilder der letzten Nacht als kurze Fetzen zurück. Ein Blitz am Himmel, die Stadt am Horizont und dann die Steine des Riffs, welche den Zähnen eines Raubtiers glichen. Sofort wurde er wieder klar im Kopf und griff als erstes an seine Seite, wo er die Scheide seines Schwertes erhoffte. Sein Griff ging ins Leere. Direkt daraufhin sprang er auf und schaute sich rasch um, doch sein Schwert war nirgends zu sehen. Nachdem sich die Gewissheit in seinen Kopf gebrannt hatte, dass er das Schwert seines Vaters verloren hatte, sank er wieder auf die Knie und ballte seine Hand zu einer Faust mit welcher er kraftvoll in den Sand boxte.
„Du verdammte Hexe" murmelte er dabei leise. „Du hast versucht mich zu töten, doch der Herr hat seine schützende Hand über mich gehalten. Die Zeit deiner Lügen sind vorüber und auch wenn du es geschafft hast mir die Waffe meines Vaters zu stehlen, so ist dein Ende und das Ende deiner Anhänger dennoch gekommen. Ich werde das Werk meines Vaters vollenden."
Auf die Worte hin entspannte sich seine Hand wieder und Malgart drückte sich vom Boden empor und stellte sich auf.
Seine Blicke wanderten suchend durch das dichte Baumwerk des nahen Waldes, nachdem er nichts besonderes erspähen konnte strich er sich den Sand von der Kleidung und machte sich langsam auf den Weg durchs Unterholz.