Ein neuer Stein für seinen Keller
Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2008, 21:26
War es Tag? War es Nacht?
Unmöglich festzustellen. In Menek’Ur herrschte die Selbe Dunkelheit wie überall auf der Welt. Die Untoten krochen aus ihren Höhlen, die Bewohner der Meere kamen an die Küsten und verbreiteten Angst und Schrecken unter den Inselbewohnern.
Auch Alis kleine und bisher heile Welt brach zusammen. Da er dachte ein großer Zauberer zu sein ging er jeden Morgen zur Akademie um dort seinem Zauberhandwerk nachzugehen; Dem Kehren der Böden und dem Staubwischen der Möbel. Für ihn war es eine erfüllende Arbeit, meistens wurde er freundlich behandelt, nur einige rümpften die Nase und schätzen seine „Zaubertricks“ offenbar weniger. Doch davon ließ er sich nicht beunruhigen. Jedoch was ihn beunruhigte war sein allmorgendlicher Weg zur Arbeit, am Hafen vorbei. Überall waren dort grüne, vielarmige Unwesen zu gegen die versuchten nach ihm zu greifen und ihn ins Meer zu ziehen. Es war einfach schrecklich.
So konnte es nicht weitergehen, also entschloss er sich seine Stelle als Zauberer aufzugeben und sich für einen anderen Beruf zu entscheiden. Er hatte gehört, dass man im Palast noch einen Eunuchen suchte. Viel wusste er nicht über Eunuchen, nur, dass es ein sehr angesehener Beruf war und dass Eunuchen die große Ehre hatten auch den Harem zu betreten. Der Harem hatte ihn schon immer fasziniert, zwar kannte eine ganze Reihe an Haremsdamen die Tagsüber im Kontor ihrem Handwerk nachgingen und Abends dann hinter den Mauern des Palastes verschwanden, aber was genau im Harem zu finden war, konnte er sich nicht vorstellen. Irgendwer sagte einmal, im Harem würde der Emir seine wertvollsten Schätze aufbewahren. Das machte Ali neugierig. Gold, Silber, Edelsteine… was dort wohl alles zu finden war?
Und mit dieser sehr angesehenen Stelle aus Eunuch, vielleicht konnte er damit auch seine ewigen Liebe, Khalida, beeindrucken?
Er wusste, dass es Eunuchen nicht möglich war zu heiraten, aber vielleicht konnte er sich ja nach einigen Jahren als Eunuch wieder eine andere Arbeit suchen. Und dann heiraten...
So jedenfalls stellt er sich das vor.
Solange er diese Stelle aber noch nicht fest hatte, ging er weiter seinem Zauberhandwerk nach. Und dieses führe ihn heute zu den Ställen zwischen dem heiligen Berg und der Stadt Menek’Ur. Er wollte etwas vom dort gelagerten Stroh verwenden um seinen Zauberstab auszubessern, wie er es von Zeit zu Zeit tat, wenn die Zauberkraft des Stabes nachließ. (Gemeint ist natürlich sein Besen)
Doch was war das? In der Dunkelheit stolperte er über etwas. Direkt vor dem kleinen Gattertor ragte ein Stein aus dem Boden.
„Bei Eluive!“, entfuhr es Ali als er sich seinen großen Zeh rieb. Ratlos starrte er auf den Stein.
Da es zu dunkel war genaueres zu erkennen, ging er zur Stadt um eine Fackel aufzutreiben.
Mit der Fackel in der Hand betrachtete er den Stein nun eingehender. Abgebildet darauf waren Frauen die gerade Kräuter sammelten. Eigenartig…
Er brauchte nicht lange und sein Entschluss stand fest: „Du kommst in meinen Keller!“, sprach er zu dem Stein. Doch alleine war da nichts zu machen, der Stein war zu tief im Boden eingelassen. Er musste Hilfe holen.
So stapfte er zum Kontor um den ersten Menekaner oder die erste Menekanerin die er kannte darauf anzusprechen und um Hilfe für seine Bergungsaktion zu bitten.
Unmöglich festzustellen. In Menek’Ur herrschte die Selbe Dunkelheit wie überall auf der Welt. Die Untoten krochen aus ihren Höhlen, die Bewohner der Meere kamen an die Küsten und verbreiteten Angst und Schrecken unter den Inselbewohnern.
Auch Alis kleine und bisher heile Welt brach zusammen. Da er dachte ein großer Zauberer zu sein ging er jeden Morgen zur Akademie um dort seinem Zauberhandwerk nachzugehen; Dem Kehren der Böden und dem Staubwischen der Möbel. Für ihn war es eine erfüllende Arbeit, meistens wurde er freundlich behandelt, nur einige rümpften die Nase und schätzen seine „Zaubertricks“ offenbar weniger. Doch davon ließ er sich nicht beunruhigen. Jedoch was ihn beunruhigte war sein allmorgendlicher Weg zur Arbeit, am Hafen vorbei. Überall waren dort grüne, vielarmige Unwesen zu gegen die versuchten nach ihm zu greifen und ihn ins Meer zu ziehen. Es war einfach schrecklich.
So konnte es nicht weitergehen, also entschloss er sich seine Stelle als Zauberer aufzugeben und sich für einen anderen Beruf zu entscheiden. Er hatte gehört, dass man im Palast noch einen Eunuchen suchte. Viel wusste er nicht über Eunuchen, nur, dass es ein sehr angesehener Beruf war und dass Eunuchen die große Ehre hatten auch den Harem zu betreten. Der Harem hatte ihn schon immer fasziniert, zwar kannte eine ganze Reihe an Haremsdamen die Tagsüber im Kontor ihrem Handwerk nachgingen und Abends dann hinter den Mauern des Palastes verschwanden, aber was genau im Harem zu finden war, konnte er sich nicht vorstellen. Irgendwer sagte einmal, im Harem würde der Emir seine wertvollsten Schätze aufbewahren. Das machte Ali neugierig. Gold, Silber, Edelsteine… was dort wohl alles zu finden war?
Und mit dieser sehr angesehenen Stelle aus Eunuch, vielleicht konnte er damit auch seine ewigen Liebe, Khalida, beeindrucken?
Er wusste, dass es Eunuchen nicht möglich war zu heiraten, aber vielleicht konnte er sich ja nach einigen Jahren als Eunuch wieder eine andere Arbeit suchen. Und dann heiraten...
So jedenfalls stellt er sich das vor.
Solange er diese Stelle aber noch nicht fest hatte, ging er weiter seinem Zauberhandwerk nach. Und dieses führe ihn heute zu den Ställen zwischen dem heiligen Berg und der Stadt Menek’Ur. Er wollte etwas vom dort gelagerten Stroh verwenden um seinen Zauberstab auszubessern, wie er es von Zeit zu Zeit tat, wenn die Zauberkraft des Stabes nachließ. (Gemeint ist natürlich sein Besen)
Doch was war das? In der Dunkelheit stolperte er über etwas. Direkt vor dem kleinen Gattertor ragte ein Stein aus dem Boden.
„Bei Eluive!“, entfuhr es Ali als er sich seinen großen Zeh rieb. Ratlos starrte er auf den Stein.
Da es zu dunkel war genaueres zu erkennen, ging er zur Stadt um eine Fackel aufzutreiben.
Mit der Fackel in der Hand betrachtete er den Stein nun eingehender. Abgebildet darauf waren Frauen die gerade Kräuter sammelten. Eigenartig…
Er brauchte nicht lange und sein Entschluss stand fest: „Du kommst in meinen Keller!“, sprach er zu dem Stein. Doch alleine war da nichts zu machen, der Stein war zu tief im Boden eingelassen. Er musste Hilfe holen.
So stapfte er zum Kontor um den ersten Menekaner oder die erste Menekanerin die er kannte darauf anzusprechen und um Hilfe für seine Bergungsaktion zu bitten.