Schmerzhaftes, hartes Leben...
Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 19:43
Früh am Morgen erwachte sie. Noch vollkommen benommen schaute sie aus von der letzen Nacht. Sie erhebte sich langsam von der Bank, die vor dem Kamin stand und ließ ihren Blick umherschweifen.
Alle schliefen noch.
Mit Vorsicht fuhr sie mit der rechten Hand über ihre große Wunde, die sich vom Handgelenk bis zum Ellenbogen zierte.
Angeblich wurde sie von einem Panther angegriffen, wie sie es behauptete. Auch so viel Mühe sich Thoran mit der Bandage gegeben hatte, es half nicht.
Ein schlechtes Gewissen plagte sie, denn sie hat Thoran und Fandor angelogen.
Thoran's Blick teilte ihr teilweiße mit, dass er es ihr wahrscheinlich nicht glaube, dennoch versuchte sie ihn zu überzeugen. Noch vollkommen ermüdet ging sie die Treppen der Akademie hinab und ließ ihre müden Augen durch die Gegend schweifen.
Mit einem ruck packte sie ihre Tasche und machte sich auf den Weg zu der Mine, die sie daraufhin auch betrat.
Ihre Schwester, Tammy, war jedoch nicht aufzufinden. Vielleicht würde sie ja eher mit der Nachricht fertig, dass ihre Mutter verstorben ist, aber das musste wohl noch warten.
Skelem's Kryss war schnell gemacht, den sie nach dem abkühlen in ein sauberes Tuch packte. Als sie mit all ihren Aufgaben fertig war, führte sie der Weg wieder zur Akademie. Immer noch war es sehr früh und alles war still. Es war schon fast unheimlich.
Still saß sie auf einen der zahlreichen Baumstämmen um das große Feuer und betrachtete aufmerksam und stark nachdenklich das Lodern der Flammen. Einige Tränen bildeten sich in ihren Augen, die auch schnell den Weg über ihre Wangen fanden und anschließend auf das grüne Gras tropften.
Nie hatte sie gewollt, dass sich jemand um sich kümmert, genauso wenig wie sie wollte, dass sich jemand jemals Mühe für sie gibt.
Wirklich niemals hatte sie etwas verlangt, weder sich bei jemandem ausgesprochen. Lauter Lügen prägten nun ihr Leben. Immer wieder versuchte sie sich rauszureden, in jeder Situation, auch wenn es viele Leute gab, die sie zuquatschen könnte, doch das wollte sie nicht. Sie wollte niemanden belasten... Und schon gar nicht mit "ihren" Problemen.
Als sie sich vom Baumstamm erhob, ging sie zu den Toren, wo sie Selina auffand, die Jeanette erschreckte. Sie redeten eine Weile und Jeanette versuchte auf andere Gedanken zu kommen. Sie bekam viel mit, was sie bislang noch nicht wusste. Irgendwie kamen sie auf das Thema Khakzal, dass er eine Statue besaß, die seinen Körper zeichnete. Vollkommen verblüfft blickte sie Selina an und sie machten sich sofort auf den Weg zu dieser Statue.
Amüsiert schmiedeten sie Pläne...
"Na der wird vielleicht ne Fratze ziehen! Für wen hällt er sich?! Sein Gesicht will ich dann sehn wenn er das sieht!"...
Noch eine ganze Weile redeten sie über den Plan. Jeanette sollte das pinkene Seidenkleid besorgen, dass sie der Statue in der nächsten Zeit überziehen werden. Selina wollte sich um den Rest kümmern.
Eilig gingen sie wieder zur Akademie, wo nun auch Malachai und Sienara waren. Selina ging zu ihnen an das große Feuer, sie schaute jedoch erstmals nach Fandor, der noch schlief. Seufzend ging sie die Treppen hinab und gesellte sich zu den dreien.
Sie saß an einem einzelnen Baumstamm und blickte wieder nachdenklich nur in das Lodern der Flammen.
Überlegend... Was sie Fandor sagen sollte, der ziemlich sauer auf sie war.
Überlegend... Wie sie Tammy, Mutters Tod beibringen soll.
Und überlegend... Ob sie Fandor nun doch alles beichten soll...
Alle schliefen noch.
Mit Vorsicht fuhr sie mit der rechten Hand über ihre große Wunde, die sich vom Handgelenk bis zum Ellenbogen zierte.
Angeblich wurde sie von einem Panther angegriffen, wie sie es behauptete. Auch so viel Mühe sich Thoran mit der Bandage gegeben hatte, es half nicht.
Ein schlechtes Gewissen plagte sie, denn sie hat Thoran und Fandor angelogen.
Thoran's Blick teilte ihr teilweiße mit, dass er es ihr wahrscheinlich nicht glaube, dennoch versuchte sie ihn zu überzeugen. Noch vollkommen ermüdet ging sie die Treppen der Akademie hinab und ließ ihre müden Augen durch die Gegend schweifen.
Mit einem ruck packte sie ihre Tasche und machte sich auf den Weg zu der Mine, die sie daraufhin auch betrat.
Ihre Schwester, Tammy, war jedoch nicht aufzufinden. Vielleicht würde sie ja eher mit der Nachricht fertig, dass ihre Mutter verstorben ist, aber das musste wohl noch warten.
Skelem's Kryss war schnell gemacht, den sie nach dem abkühlen in ein sauberes Tuch packte. Als sie mit all ihren Aufgaben fertig war, führte sie der Weg wieder zur Akademie. Immer noch war es sehr früh und alles war still. Es war schon fast unheimlich.
Still saß sie auf einen der zahlreichen Baumstämmen um das große Feuer und betrachtete aufmerksam und stark nachdenklich das Lodern der Flammen. Einige Tränen bildeten sich in ihren Augen, die auch schnell den Weg über ihre Wangen fanden und anschließend auf das grüne Gras tropften.
Nie hatte sie gewollt, dass sich jemand um sich kümmert, genauso wenig wie sie wollte, dass sich jemand jemals Mühe für sie gibt.
Wirklich niemals hatte sie etwas verlangt, weder sich bei jemandem ausgesprochen. Lauter Lügen prägten nun ihr Leben. Immer wieder versuchte sie sich rauszureden, in jeder Situation, auch wenn es viele Leute gab, die sie zuquatschen könnte, doch das wollte sie nicht. Sie wollte niemanden belasten... Und schon gar nicht mit "ihren" Problemen.
Als sie sich vom Baumstamm erhob, ging sie zu den Toren, wo sie Selina auffand, die Jeanette erschreckte. Sie redeten eine Weile und Jeanette versuchte auf andere Gedanken zu kommen. Sie bekam viel mit, was sie bislang noch nicht wusste. Irgendwie kamen sie auf das Thema Khakzal, dass er eine Statue besaß, die seinen Körper zeichnete. Vollkommen verblüfft blickte sie Selina an und sie machten sich sofort auf den Weg zu dieser Statue.
Amüsiert schmiedeten sie Pläne...
"Na der wird vielleicht ne Fratze ziehen! Für wen hällt er sich?! Sein Gesicht will ich dann sehn wenn er das sieht!"...
Noch eine ganze Weile redeten sie über den Plan. Jeanette sollte das pinkene Seidenkleid besorgen, dass sie der Statue in der nächsten Zeit überziehen werden. Selina wollte sich um den Rest kümmern.
Eilig gingen sie wieder zur Akademie, wo nun auch Malachai und Sienara waren. Selina ging zu ihnen an das große Feuer, sie schaute jedoch erstmals nach Fandor, der noch schlief. Seufzend ging sie die Treppen hinab und gesellte sich zu den dreien.
Sie saß an einem einzelnen Baumstamm und blickte wieder nachdenklich nur in das Lodern der Flammen.
Überlegend... Was sie Fandor sagen sollte, der ziemlich sauer auf sie war.
Überlegend... Wie sie Tammy, Mutters Tod beibringen soll.
Und überlegend... Ob sie Fandor nun doch alles beichten soll...