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Inneres Feuer
Verfasst: Freitag 21. November 2008, 21:51
von Deidrui
Zum wiederholten Male spielte sie leicht nervös an ihren Fingern. Diese Dunkelheit....... ein Schauer überkam sie.
Was war nur los. Sie fühlte sich seit dem Aufstehen so seltsam. Cuno war schon wieder vor ihr los. Warum überhaupt raus aus dem Bett, wenn es eh nicht hell wird?, dachte sich Deidrui. Aber sie mußte, sie wollte nach Lameriast. Auf dem Weg nach unten in die Küche, durchfuhr ein Schmerz ihren Rücken, dass sie sich am Geländer festhalten mußte. Ein leichtes Zwicken verspürte sie schon seit einigen Tagen, aber nun war es, als ginge ihr Rücken in Flammen auf, genauer gesagt ihr Dämonenmal.
Ein Gedanke schoss sofort durch ihren Kopf und sie begann zu zittern. Nein, das schüttelte sie ganz schnell wieder ab. ´Reiß dich zusammen!´ sagte sie sich ärgerlich. Sie suchte sich den Tag über viel zu tun, nur um ja nicht drüber nachzudenken. Aber ihr Rücken...... .
Abends traf sie Cuno auf der Insel und sie nahmen gemeinsam das Schiff zurück. "Diese Dunkelheit macht mich krank!" Cuno sah sie bei diesen Worten komisch an. Er war grummelig heute, dazu nervten ihn auch noch die Katzen. Daheim, als sie noch die Hühner versorgte hörte sie draussen sein Geschimpfe über die Tiere und das Türenknallen. Sie ging zu ihm auf den Balkon, auf den er geflüchtet war. "Die Katzen bleiben im Haus." meinte sie zu ihm. Er seufzte nur und wollte den Arm um sie legen.
Seine Berührung tat ihr weh. Da war es wieder, das Feuer, an den Stellen an denen sein Arm sie berührte. Deidrui schüttelte Cunos Arm ab, der schaute sie von der Seite an, auf eine Erklätung wartend. "Bitte, heute nicht." "Was ist heute los mit dir?", sein Ton klang etwas gereizt. "Ich weiß es doch auch nicht." "Du mußt doch wissen, was du hast." "Nein, ich weiß es eben nicht genau." Ihre Augen funkelten böse, ihre Stimme klang wütend und mit der Armbewegung, die sie dabei machte stieß sie den Metkrug vom Tisch. Deidrui schaute auf die Scherben und vernahm ein "Ist doch nicht so schlimm.". Wütend über sich selbst hob sie die Scherben vorsichtig auf. Cuno beobachtete sie dabei, dann fragte er, ob er ihr helfen kann, damit es ihr besser geht. Ihre Augen blickten in seine, aber sie waren nicht wie sonst. Ihre Augen lachten nicht oder leuchteten, nein, sie wirkten kalt, gehässig und wütend. Sie schmiss die Scherben vom Balkon und schrie: "Du kannst mir eh nicht helfen!!!!" Cuno sprang abrupt auf und stürmte nach unten. Deidrui schüttelte leicht den Kopf und schaute auf die offene Tür. "Cuno...." flüsterte sie. Sie rannte hinterher, die Treppen hinunter. ´Es brennt so sehr.... .` Er saß schon auf seinem Pferd und war im Begriff wegzureiten. "Wo willst du hin?" fragte sie ihn kalt. "Weg. Dorthin wo man mich haben will." Er führte sein Pferd an der Treppe vorbei. "Aber ich will dich doch hier haben." kam es leise von ihr. "Du kannst mich jetzt nicht allein lassen. Du reitest fort und ich könnte darin verrecken!" ihre Augen wirkten leblos, ihre Stimme kühl. Sie deutete auf das Haus. Er ritt wieder ein Stück weiter. Deidrui fing an zu zittern und fiel auf die Knie, schlug sich die Hände vors Gesicht "Cuno ich habe Angst, lass mich bitte nicht allein.". Seufzend brachte dieser sein Pferd zum stehen und wendete es in ihre Richtung. "Wovor denn?", auch er klang nun kühl und reserviert. Noch immer die Hände vor dem Gesicht "Sie suchen mich. Bitte lass mich nicht allein. Ich spüre ihre Augen auf mir." Erneutes Seufzen von ihm. "Wer sucht dich?" Langsam steigt er vom Pferd. Leise: "Morad und Anifel." "Wie sollen sie dich hier bitte finden?" Cunos Miene zeigt große Skepsis. "Ich weiß es doch nicht, aber Cuno lass mich nicht allein." Sie steht auf und schaut ihn an. Ihre Augen funkeln nun nicht mehr böse, sie zeigen Angst und Verzweiflung. "Warum sollte ich bei dir bleiben. Woher soll ich wissen, ob du es bist, die mit mir spricht! Vielleicht überlebe ich die Nacht nicht, weil du mir die Kehle durchschneidest." Deidrui seufzt leise, lehnt sich an die Tür und rutscht Richtung Boden. Kraftlos liegen die Arme neben ihr, sie wirkt nun sehr jung und erschöpft. "Sie hassen mich." kommt es leise. Cuno setzt sich vorn auf die Treppe, immer zum Sprung bereit. "Ich wurde ihm geweiht, ihm versprochen. Morad wird mich finden und er wird sie begleiten. Ich fühle es.... ." "Was soll ich deiner Meinung nach tun? Sie suchen und töten, damit du Ruhe vor ihnen hast?" Deidrui zieht ihre Beine an und legt dann den Kopf auf die Knie. Sie spricht immernoch leise "Dann würdest du mich auch vernichten. Du hast mir versprochen mich zu beschützen... ." Was sollte sie denn noch machen, er glaubte ihr eh kaum. Jetzt dachte er auch noch, sie würde ihn töten. Sie fühlte sich mißverstanden, vielleicht war er auch einfach der falsche Ansprechpartner für diese Ängste, aber an wen konnte sie sich wenden?
"Ich bleibe bei dir heute Nacht, aber ich schlafe mit dir sicher nicht in einem Raum. Du weißt, dass ich dich liebe Deidrui, aber du machst es mir nicht leicht. Falls was sein sollte bin ich in der Küche." Sie hatte die Augen geschlossen, genau diese Worte wollte sie nicht hören. Sollte sich ihr Schicksal doch erfüllen, welches Morad ihr voraussagte. Aber eigentlich war sie ja selber Schuld und zog auch noch ihn mit hinein. "Kommst du mit rein?" fragte Cuno knapp. "Nein, ich bleibe noch hier sitzen. Wenn ich im Haus bin, habe ich das Gefühl zu verbrennen, hier draussen ist es kühl." Mit einem nicken ging er hinein. Was hatte sie falsch gemacht?
Nun war es an ihr abrupt aufzustehen. `Wo ist es?`Sie öffnete die Tür und stürmte hinein. Deidrui fühlte sofort, wie die Flammen in ihr empor schossen. Sie lief durch die Küche, sah im Augenwinkel Cuno mit dem Kopf auf dem Küchentisch liegen. Am Geländer festhaltend zog sie sich nach oben. Es wurde immer heißer. Im Schlafzimmer angekommen, kniete sie sich vor den Kleiderschrank und zerrte alle Sachen darin hervor. "Wo..ist..es?", sie stöhnte laut auf. `So heiß, war ihr Gedanke, musst es finden...` Das Stöhnen wurde schmerzvoller, ihr Atem nur noch stossweise, die Bewegungen langsamer. Sie krümmte sich nach vorn. Brannte sie schon? Sie fühlte, wie der Schmerz im Bauch begann. Als würde dort ein Feuer lodern, die Flammen nach oben wandern und sich ihren Weg zum Dämonenmal bahnen. `Sie sind ganz nah, wo ist das Amulett?`
Wäre Cuno ins Schlafzimmer gekommen, hätte er sie vor dem Kleiderschrank liegend gefunden, nicht ansprechbar. Um sie herum ein wüstes Chaos. Eine Hand Deidruis würde sich im Schrank befinden und kurz davor ein rotes Amulett.
Würde Cuno nun wissen, was sie die ganze Zeit meinte?
Verfasst: Sonntag 23. November 2008, 15:42
von Deidrui
Sie schlug die Augen wieder auf. Diese Hitze.... .
Stöhnend erhob sie sich soweit, das sie knien konnte. Deidruis Kopf war gesenkt, die Haare hingen nach unten, sie war so sehr damit beschäftigt Luft zu holen, dass sie ihre Umgebung nicht war nahm. Ihre Arme hingen dabei schlaff herunter. So saß sie eine ganze Weile. Selbst die Luft brannte, aber sie mußte atmen, wenn sie nicht ersticken wollte. Voll darauf konzentriert, bemerkte sie nicht, wie schräg hinter ihr jemand an sie heran trat.
Dieser Jemand begann sanft die Linien ihrer Schwingen mit seinem Finger entlangzufahren. Deidrui versteifte, langsam hob sie ihren Kopf und drehte ihn zur Seite. Sie sah nur einen Umriss. Schnell versuchte sie auf die Beine zu kommen. Dabei wäre sie fast über ihre eigenen Füße gestolpert.
Nun fiel ihr auf, dass das hier nicht ihr Schlafzimmer war. Hektisch sah sie sich um, dann den Blick wieder auf den Umriss dieser Person legend.
`Wer ist das? Wo bin ich?´`Du bist bei mir daheim, sag bloß es gefällt dir nicht.´ertönte es ironisch in ihrem Kopf. "Wer ist da?" fragte sie nun laut. `Du mußt nicht schreien, ich höre dich auch so.´ ein kurzes hämisches Lachen folgte. Deidrui stellten sich die Nackenhärchen auf. Ihr Blick war starr auf dieses Etwas gerichtet. Sie begann zu zittern. `Och, sag bloß du hast Angst?´ Deidrui schluckte. `Du hast Angst, ich kann es förmlich riechen.´ Es bewegte sich; es umrundete sie einmal, dabei sachte ihren Arm streichend. "Wer.....wer bist du, verdammt?" `Du sollst hier nicht schreien.´ Die Stimme in ihrem Kopf klang wütend. `Halt einfach deinen Mund und denke. Du sprichst eh zuviel, seitdem du den Orden verlassen hast.´ Ihre Augen weiteten sich. `Was denkst du denn? Meinst du, ich lasse dich aus den Augen, wo du mir gehörst!´ "Anifel.... ." kam es flüsternd von ihren Lippen. `Na ja, es wird ja.´ Plötzlich stand er hinter ihr. Seine Hand strich über ihr Haar, ihre Schultern, ihren Rücken.
Deidrui stutze, seine Berührungen taten nicht weh, nein, sie riefen ein Gefühl hervor, als wenn Cuno sie streicheln würde. Sie schüttelte leicht den Kopf. `Wie findest du eigentlich dein neues Heim?´ "Das hier ist nicht mein Zuhause." Sie sprach es absichtlich laut aus. Abrupt wurde ihr Kopf an ihren Haaren nach hinten gerissen. Lippen näherten sich ihrem Ohr. `Noch nicht.´ertönte es wieder im Kopf. Sie schloß die Augen. Hätte sie doch wenigstens ihren Dolch dabei. Sie vernahm ein schallendes Lachen, ihr Kopf wurde nach vorn gedrückt, ihre Haare losgelassen. Er umrundete sie und stellte sich vor Deidrui. Diese öffnete die Augen und schlug erschrocken die Hände vors Gesicht. `Na na na, so häßlich bin ich nun auch wieder nicht. Schließlich teilst du mit ihm jeden Abend das Bett. Du hast ihm dein Herz zu Füßen gelegt.´ Sie schüttelte den Kopf, das kann alles nicht war sein, ich träume. Er nahm ihre Hände und drückte sie nach unten, dann legte er zwei Finger unter ihr Kinn und zwang Deidrui ihn anzusehen. Ihr Herz schrie.... .
Da stand Cuno, ihr Cuno. Die gleichen dunklen Haare, das Kinnbärtchen, die Statur, die H-förmige Narbe auf der linken Wange. Ihr Blick verfing sich in seinen Augen. Die waren anders, sie waren leblos und funkelten böse. Cunos aber strahlten, wirkten entweder traurig oder glitten begierlich über ihren Körper. Aber seine Berührungen, die fühlten sich gleich an.
`Ja eigentlich würde ich ihn beneiden und hätte ihn schon längst vernichtet, um dich zu bekommen, wenn du nicht eh schon mir gehören würdest.´ Anifel grinste sie fies an, seine Augen gingen lüstern über ihre Rundungen. "Ich gehöre nicht dir!" Ehe Deidrui weitersprechen konnte fühlte sie ihren Hals im eisernen Griff seiner Hand. `Ach nein?´ presste er zwischen den Zähnen hervor. "Nein." röchelte sie. Sein Griff wurde lockerer. `Hat er dir etwa schon deine Erinnerung rausgestoßen?´ er lachte dreckig. "Nein, aber im Gegensatz trag ich seinen Ring, nicht dein Amulett." So schnell sah sie die Hand nicht kommen. Sie fiel rechts zur Seite auf die Knie. Wenn sie doch nur ihr Schwert dabei hätte. Gut, sie weiß nicht wo sie ist. Erkennen kann sie auch nicht viel. Sie hockt momentan auf einen Steinboden, erhellt wird das ganze von Feuer, welches überall im Raum zu sein scheint. Aber wenigsten müßte sie sich nicht so erniedrigen lassen. Glucksend tritt er an sie. `Was willst du bitte mit einem Schwert? Immer wenn ich dich damit sehe, warte ich auf den Moment, wo du damit zusammenbrichst.´ Anifel zerrt sie wieder auf die Beine. `Was willst du ausserdem gegen mich ausrichten? Ich bin ein Dämon!´ "Aber auch euch kann man vernichten." Ihr Kopf dröhnt, er lacht laut los. `Etwa du? So wie du jetzt vor mir stehst? Mit kaum etwas an und nicht einer einzigen Bewaffnung? Willst du mich mit deinem kleinen Lederröckchen erschlagen?´ Er hält sich den Bauch vor lachen.
Deidrui ballt die Fäuste, nun ist es an ihren Augen zu funkeln. Sie holt aus und schlägt mit der Rechten in sein Gesicht. Dann rennt sie los..... .
`Wo bin ich? Wo muß ich lang?´ sie läuft so schnell sie kann durch den Raum. Da eine Öffnung, `Du kannst mir eh nicht entkommen, Deidrui. Du bist Mein!´, sie schlüpft hindurch. Vollkommene Dunkelheit umhüllt sie. An der Wand entlang tastend geht sie ein Stück, bis sie gestriffen wird. Sie dreht noch den Kopf um zu vesuchen etwas zu erkennen, bis ein heftiger Schmerz durch diesen fährt und sie bewußtlos zu Boden geht.
Schmerzen, sie hat in den letzten Stunden soviel davon erfahren müßen, wie ihr Leben lang noch nicht. Und wieder durchzieht dieser in regelmäßigen Abständen ihren Körper.
`Na komm öffne die Augen, ich weiß, das du wach bist.´ Deidrui schwankt, es reißt an ihren Armen, scheuert an ihren Handgelenken.
Da, eine andere Stimme, eine ihr wohlbekannte. Ihr Atem geht schneller. Am liebsten möchte sie schreien vor Angst. `Anifel, du bist zu gnädig mit ihr. Sie benimmt sich wie eine Hure, entgegen ihrer Bestimmung. Sie hat unseren Namen beschmutzt, bestrafe sie. Aber töte sie nicht, sie wird nicht in deinen Hallen sterben.´ Diese rauhe, tiefe Stimme Morads, ihrer Ziehmutter. Dieser alten, bösen Hexe, deren Augen Deidrui auf sich fühlte. `Deidrui, du naives Ding, wie konntest du meinen, dich meiner Bestimmung für dich zu entziehen. Habe ich dir nichts gelehrt? Nun wirst du dafür büßen und das machen wir solange, bis du wieder auf deinem dir bestimmten Weg bist. Ich weiß immer wo du bist und werde Anifel immer dahin aussenden.´ Ein krächzendes Lachen, dann ist es still. Das Nächste was man hörte waren Deidruis Schreie. Wieder und wieder schwang Anifel die flammende Peitsche. Mit jedem Hieb fraß sich diese tiefer in die Haut.
Da hing Deidrui, die Arme nach oben gekettet, nur die Zehenspitzen berührten den Boden. Bevor sie wieder in die Ohmacht fiel hörte sie noch in ihrem Kopf `Ich werde deinen Liebsten vernichten und das mit einer Hingabe. Und du wirst daran teilhaben und zuschauen.´ Noch einmal dieses dröhnende Lachen, dann umfing sie die Dunkelheit.
"Dei, bitte wach doch auf." Cuno hockte neben ihr im Schlafzimmer. Sie lag immernoch vor dem Kleiderschrank. Ihr Körper war über und über mit blutenden Striemen bedeckt, ihre Handgelenke wund.
Würden diese Schmerzen je aufhören?
Cuno nahm sie behutsam auf und trug sie hinunter. Auch als sie wieder bei Bewußtsein war, erzählte sie ihm nicht, was genau passierte und auch nicht von Anifels Drohung.
Sie mußte etwas tun, was Cuno ihr gerne abgenommen hätte, was sie aber nicht zuließ. Sie mußte nochmal zum Orden.
Morad mußte sterben..................durch Deidruis Hand.
Verfasst: Samstag 29. November 2008, 12:26
von Malachai Schwarzmourne
An der Backbordseite des tobenden Schiffes stand er, weit in die ewige Dunkelheit blickend.
Der Wind liess sein Haar tänzeln und den Umhang an seinen Körper pressend.
Seine Hand lag auf seiner Wunde auf dem Bauch, sie schmerzten noch immer und schränkten ihn weiter in seinen Bewegungen ein. Doch es würde schon irgendwie gehen.
Er drehte sich um und liess den Blick über die Matrosen schweifen, die heftigst gegen den Wind ansteuerten und seine Kraft für einen schnellen vorrantrieb nutzen wollten.
Der Kapitän rief dabei alle möglichen Befehle zu, zauberte Sie aus dem Handgelenk, als hätte er nie etwas anderes getan, während der Rauch aus seiner PFeife teils sein Gesicht verdecken liess.
Malachai ging an ihm vorbei, ein kurzes Schulterklopfen des Kapitänes, der nur nickte und leicht brummte, hinab unter Deck.
Sie hatten das Schiff für sich alleine.
Deidrui saß in der Ecke, in Gedanken verloren, während Sienara auf der Bank lag und schlief.
Er starrte Sie an, lange, ein lächeln ging ihm über die Lippen, bei den Gedanken an der letzten Nacht.
Er war froh, dass Sie da war, selbst wenn Sie es nur für Deidrui tat.
Er ging weiter, an ihr vorbei, schaute aus den Augenwinkeln auf Sie.
Wie sie da friedlich lag, so schön, schlafend...ihre zarten Lippen...wieder dieser Kuss, dieser kurze Kuss...und wissend, das er ihr nichts versprechen konnte.
Er musste seine Gedanken konzentrieren, musste sich auf diesen Dämon und dem Beschwörer vorbeireiten und so ging er weiter, in die Kabine.
Er würde im Schattenbuch nachschlagen, Deidrui hat ihm soviel Informationen wie nur möglich gegeben und dann einen Plan fassen.
Ja, der Schrecken würde für Sie vrrübergehen, das versprach er ihr und er ist selten einer von jenen Menschen, die ihre Versprechen nicht halten würden.
Verfasst: Sonntag 30. November 2008, 17:29
von Deidrui
Sie konnte es Cuno nicht ausreden. Er würde mitkommen und wenn er dort den Tod findet, wäre es sein Schicksal. Deidrui schluckte, was sollte sie sagen. Ihr Herz tat einen Sprung bei seinen Worten, aber ihr Verstand schrie vor Verzweiflung. Sie nickte nur müde. Cuno kam auf sie zu, küsste ihre Stirn und packte zusammen, was er brauchte.
Ein lautes Seufzen war ihrerseits zu hören. Wie würde das Ganze enden?
Morad würde wissen, dass sie unterwegs waren. Wieder begann sie zu zittern und mit den Fingern zu spielen.
Diese Nervosität, die schell in Angst überschlug. Es schnürrte ihr die Kehle zu. Gut Malachai und Sienara waren bei ihr und nun auch Cuno, aber wie sollte sie Morad gegenübertreten? Würde sie es auch körperlich schaffen?
Die Wunden der Flammenpeitsche wollten nicht heilen, jede Berührung brannte. Sie fühlte sich schlapp und müde. Jedes Essen, was ihr Cuno anbot lehnte sie mit einem Kopfschütteln ab. Auch das Dämonenmal machte sich wieder bemerkbar, nachdem einige wenige Tage Ruhe waren. Deidruis Atem ging schneller. Anifel würde doch nicht noch einmal kommen und....... .
Sie saß mit Sienara in der Kabine. Diese versuchte wirklich ihr Bestes Deidrui auf andere Gedanken zu bringen. Aber sie erntete nur einen müden, angstvollen Blick. Deidrui saß in der Ecke zog die Knie an und begann zu grübeln. Hoffentlich überstand auch ihre Beziehung mit Cuno diese Aufgabe. Sie hörte erst gar nicht wie Malachai in die Kabine trat. Je näher das Schiff der Insel kam, umso unruhiger wurde sie innerlich und desto mehr schien sie für die anderen in sich gekehrt.
Sie blickte auf und sah Malachai, der die schlafende Sienara beobachtete.
"Ich muß hier raus." Sie sprang auf und stürmte hinaus, dabei Malachai ausversehend streifend. ´Cuno wo bist du?` sie lief den Gang lang, die kleine Treppe hinauf und stürmte an Deck. Der Käptain und die Matrosen schauten sie skeptisch an. Sie klammerte sich an die Reling. ´Warum brennt es nur schon wieder?`
Deidrui sackte zusammen. Der Wind strich kühlend über ihren Körper, aber das nahm sie schon gar nicht mehr war. Sie war schon wieder fort und hörte diese Stimme in ihrem Kopf............ .
Verfasst: Sonntag 30. November 2008, 18:18
von Cuno Tyranis
Er hasste Schiffe nach wie vor wie die Pest und dieses noch viel mehr........ Seine Blicke wanderten über Deck und skeptisch beobachtete er Malachai und Sienara,weiter blieb sein Blick dann an seiner liebsten Deidrui haften. Je weiter sie sich dieser Insel näherten um so seltsamer und stiller wurde sie,nicht einmal essen wollte sie. Jede seiner Annäherungen wies sie abrupt zurück und so zog er sich irgendwann resigniert zurück. Wie würde diese Fahrt wohl ausgehen was würde am Ende von seinem Leben noch übrig sein,würde er noch dasein oder irgendwo auf dieser Insel verfaulen??? Während der ganzen Zeit die sie nun auf dem Schiff waren schlief er an Deck wohl auch um nahendes Unheil zu auszumachen. Aber auch weil Deidrui ihn nicht in ihrer Nähe wissen wollte. Während er irgendwo in einer ruhigen Ecke auf Deck saß schliff er die Spitzen seinen Pfeile und tauchte sie in Gift um sie anschließend nachdem jenes getrocknet war sorgfältig zu verstauen. Sobald er Deidrui entdeckte folgte er ihr mit Blicken jederzeit bereit ihr bei zuspringen sollte es notwendig sein. Grade als er seinen Bogen mit einer neuen Sehne bestücken wollte kam Deidrui hinauf an Deck und stürmte an ihm vorbei. Als sie sich krampfhaft in die Reling verkrallte ahnte Cuno das schlimmste voraus. Er warf achtlos den Bogen beiseite und stürmte zu ihr sie wohl auffangend. Dies schien sie aber schon nicht mehr zu bemerken ihr Körper schien nur noch eine leere Hülle ,bewegungslos lag er in seinen Armen. NEINNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNN DEIDRUIIIIIIIIIIIIIIIIIII
Sein Schrei hallte übers Deck und würde alle andern wohl alarmieren,krampfhaft presste er ihren Körper an sich. Komm zurück ,komm zurück ..........komm zurück Liebste ...bitteeee. Das Geschehen um ihn herum verblasste und er hielt Deidrui im Arm . Sein Gesicht hassverzehrt schrie er heraus ...
MORAD ICH WERDE DICH AUFSCHLITZEN UND DICH GANZ LANGSAM AUSBLUTEN LASSEN WIE EIN SCHWEIN FÜR ALL DAS WAS DU UNS ANTUST
das schwöre ich dir . Sein Blick kalt und starr in die Ferne auf ihr Ziel gerichtet.
Verfasst: Sonntag 30. November 2008, 19:25
von Malachai Schwarzmourne
Malachai schloß das Buch, griff nach dem Bündel Schwerter an der Wand und rannte so schnell es ging auf Deck, als er Cuno´s lauten Wutschrei entnahm.
Sienara schrack wohl ebenso aus ihrem Schlaf hoch, ehe Sie Malachai aber mit ihrem fragenden Blicke durchlöchern konnte, war er schon an ihr vorbei.
Er sah, wie Cuno Deidrui´s Körper in seinen Armen hielt, er blickte sich um, aber mehr als ratlose Matrosen und einen mürrischen Kapitän konnte er nicht ausmachen.
"Sie scheint wieder von ihm geholt worden sein", murrte der Kapitän nur und Malachai nickte, ehe er sich neben Cuno auf die nasse Reling kniete.
Sienara trat hinter ihm vor, Sie schaute ihn fragend an, während ihre Hand auf seine Schulter lag.
"Soll ich?", hauchte sie nur knapp, doch Malachai winkte ab.
"Nein, wir kennen diesen Dämon nicht, ich kenne seine Kraft nicht...er könnte dich zu ihm holen, du könntest in ihren Gedanken gefangen bleiben. Sie wird wieder kommen...sie wollen sicher, dass Sie zu ihnen kommt...wir müssen abwarten...und hoffen, dass den Schmerz, den Sie gerade empfängt, erträglich genug ist, um nicht aufzugeben."
Er seufzte, während er den Matrosen zuwinkte, sie sollen Deidrui unter Deck in ihre Kabine bringen.
Dann schaute er in die tiefe Finsternis des Meeres, seufzend, ob es doch so ratsam war, so früh aufzubrechen.
Doch Deidrui blieb wenig Zeit und obwohl seine Wunde weiter schmerzte und die Blutungen nicht aufgehört hatten, musste er einfach mit.
Verfasst: Sonntag 30. November 2008, 20:33
von Deidrui
Sie hing wieder in den Ketten. ´Tz tz tz, Deidrui, du bist ein sehr böses Mädchen.`Sie bewegte sich nicht weiter und trotzdem riss es in den Armen. Sie drehte den Kopf nach rechts und links, konnte aber niemanden sehen."Was willst du?" ´Ich sehe, du lernst auch nicht dazu. Da muß ich wohl zu anderen Mittel greifen.` Ehe sie weitersprechen konnte, wurde ihr ein in sich gedrehtes, schmutziges Tuch an den Mund gelegt und dieses straff nach hinten gezogen. Sie war gezwungen, die Lippen zu öffnen. Dieser eklige, siffige Geschmack..... . Brechreiz überkam sie. Fest und grob wurde es am Hinterkopf verknotet. ´So meine Schöne, nun mußt du denken.` Böswilliges Lachen folgt. ´Also was willst du?`´Wie, du bist nicht erfreut wieder hier zu sein und mich zu sehen? Du enttäuschst mich, wirklich. Noch mehr enttäuscht mich deine Begleitung. Ich dachte du kommst allein, aber anscheinend hat das letzte Mal nicht ausgreicht, um deinen Verstand wieder zu richten.`´Was willst du?` Wie durch die Zähne gepresst dachte sie die Worte. Tränen traten in ihre Augen. Deidrui hatte das Gefühl, gleich reißen ihre Arme ab. ´Was ich will.........hmmmm..... .`Es wurde still, sie hörte Schritte. Anifel umrundete sie und blieb vor ihr stehen. Deidrui blickte in Malachais Gesicht, nur die Augen waren die Anifels. Und die blitzen böse und hinterlistig auf. ´Was will ich wohl? In erster Linie immernoch dich. Dann als zweites deinen Verlobten und drittens, da sie so nett sind und dir beistehen, deine Begleiter auch noch. Ich habe schon alles vorbereitet für Cuno; sogar den Platz von dem du aus zuschaust, habe ich hergerichtet.` Er grinst fies und nimmt dann einen Dolch hervor, diesen setzt er an Deidruis Stirn. Erst ganz leicht, dann wird sein Druck stärker. Sie verzieht das Gesicht vor Schmerzen. Blut tritt aus der kleinen Öffnung. ´Weißt du, eigentlich will ich dir gar nicht weh tun, aber du läßt mir keine andere Wahl. Du hörst ja nicht auf mich, oder gefallen dir etwa Schmerzen?`Sie reißt ihre Augen auf. Mit einem süffisantem Lächeln auf Malachais Gesicht zieht Anifel den Dolch runter über ihre Nase, stoppt vor den Lippen. ´Na ich will mal nicht so sein. Du hast so schöne volle Lippen.` Unter diesen setzt er wieder an und zieht die Klinge weiter ganz langsam das Kinn runter, den Hals entlang, zwischen ihren Brüsten und stoppt dann. Blut quillt hervor. ´Wie gut, dass du wieder nur das bißchen an hast. Du machst es mir so leicht.` Seine Stimme klingt beiläufig. Deidruis Körper zittert. ´Was hast du vor?` Er wischt zärtlich die Tränen von ihrer Wange, die nicht versiegen.
Cuno, Sienara und Malachai sind zum warten verdammt, bis Anifel Deidrui wieder gehen läßt. Das Einzige, was sie davon mitbekommen, sind die Tränen die sie weint und die Wunden, die ihr zugefügt werden, denn diese zeichnen gleich ihren Körper.
´Eigentlich soll ich dir nur was ausrichten. Morad hat sich aber nicht festgelegt, wie ich es dir ausrichte.`Er lacht. Dann plötzlich packt seine linke Hand ihren Schopf und zieht den Kopf leicht nach hinten. Die rechte Hand mit dem Dolch fährt quer über ihren Hals. Ihre Atmung geht schnell, ihr Puls rast. Sie schreit.´Dreht um solange noch Zeit ist und dann tu was Morad von dir verlangte. Ansonsten sterbt ihr alle........` Grinsend läßt ihren Kopf los und wischt an Malachais Umhang den blutigen Dolch ab, dann steckt er ihn weg. Er wendet sich zum gehen, dreht sich dann aber nochmal zurück. ´Ach und Täubchen -er streichelt ihre Wange- auch meine Geduld mit dir ist bald vorbei. Vielleicht mache ich es umgekehrt und werde dich vor seinen Augen töten, damit er sich noch länger quält......... .` Lachend wendet er sich als Malachai ab und verläßt den Raum. Wieder Dunkelheit.
Noch bevor Deidrui die Augen aufschlägt, dreht sie sich zur Seite und erbricht.
Verfasst: Sonntag 30. November 2008, 21:46
von Malachai Schwarzmourne
Lange stand Malachai am Türrahmen zu der Kabine von Deidrui. Neben ihr Cuno. Sein Gesicht war sicherlich voller Sorgen, wer könnte das nicht nachvollziehen. Seine Gedanken schweiften zu Sienara...was würde er auf sich nehmen, wenn Sie diese Qualen erleiden würde. Er wäre nirgendwo anders, doch der Zorn und die Angst würden ihn zu allem befähigen, ja, er würde morden, er würde nicht halt machen, bis jene, die ihr soetwas antun würden, nach dem Tode bettelten und selbst dann, wäre die Genugtuung nicht zuende.
Er fasste sich an den Kopf und schloß die Augen. Er musste diese Gedanken unterdrücken, er war vielleicht wieder der Schattenlord, doch er wollte einiges besser machen.
Sienara...Sienara...er war so froh das Sie da war...doch...er hatte wieder diese Angst...das er nicht auf Sie aufpassen könne...das es ein Fehler gewesen sei, dass Sie mit war...doch...sie konnte gut auf sich selber aufpassen und Sie versprach ihm, dass, würde er ihr jemals sagen, sie solle verschwinden, Sie es auch tun würde.
Irgendjemand atmete tief auf, ein leises aufkeuchen, ein kurzer schreckensschrei. Malachai riss die Augen auf und sah, wie sich Wunden an Deidrui´s Körper bildeten.
Es war wieder soweit, sie wurde gequält, dieses Monstrum...Malachai empfand wut...doch Sie konnte nicht so groß sein wie die, die sich un Cuno´s Gesicht zeigten, während er hilflos mit ansehen musste, wie seine Geliebte Schmerzen erleidete.
Sein Blick verriet fiel, er wollte ihr helfen, wollte, dass andere ihr helfen. Doch Malachai sagte ihm am Anfang der Reise schon, dass man ihr nicht helfen kann und das der Dämon es liebte, Sie zu quälen, doch Sie nicht töten wird. Man musste da durch, abwarten, Sie ihren Schmerzen überlassen und hilflos daneben stehen. Die schwerste Qual, die ein Mann ertragen muss...das Leid seiner Geliebten mit ansehen...Hilflos...verlassen...
Sein Zorn richtete sich sicherlich auf alle...auf diesen Dämon...die Beschwörerin...sicherlich auch auf Malachai...und vorallem auf sich selbst.
Ja, Malachai wusste, was in Cuno vorging...doch er konnte ihm nicht helfen...er konnte niemanden in diesem Moment helfen...er würde nur dafür Sorgen, dass Deidrui nicht alleine ist, wenn Sie wieder erwacht, ihr etwas gegen die Schmerzen verabreichen und ihre Wunden bandagieren, damit Sie bereit ist für den Kampf.
Er ging weg vom Rahmen, liess viele fragende Gesichter zurück und vermied es auch, mit Sienara zu sprechen. Er würde erfahren, was vorgefallen war, doch er wusste schon, mit welcher Art von dunkler Magie dieser Orden hantierte.
Ein übermächtiger Dämon...eine gewissenlose Beschwörerin...vielleicht...wenn Sie Pech hatten, viel mehr an dunkler Magie...vielleicht mehr Dämonen...vielleicht noch schrecklicheres.
Malachai grübelte weiter über seinen Pergament mit den Notizen. Jegliches, schreckliche Szenarion malte er sich aus und entwickelte Strategien, diesen entgegen zu wirken.
Er versuchte alles zu bedenken...ja...alles...auch, dass jemand sterben könnte...Sienara...nein...dieser Gedanke, er quälte ihn...wenn Sie fallen würde...wenn ihr lebloser Körper da liegen würde...er muss aber...er muss auch dafür einen Plan haben und vorallem muss er und die anderen dieses vorerst ausser Acht lassen...sich nicht den Gefühlen hingeben und weiter kämpfen, bis der Sieg errungen wurde.
Er ging sich mit seinen Händen durch das Haar...zuwenig hat er seit ihrer Nacht am See der Akademie gesprochen...es ging von ihm aus, Sie zu meiden, obwohl es sein sehnlichster Wunsch war, bei ihr zu sein. Doch er war nun der Schattenlord, als jener war er auf dem Schiff...und er musste wie so oft seine Gefühle unterdrücken und gewissenlos und zum Wohle aller hier handeln...auch zum Wohle seiner eigenen selbst.
Er wurde gerufen, ein Matrose berichtete ihm vom erwachen Deidrui´s und ihren schmerzerfüllten Schreien.
Malachai nahm sofort einen Beutel und began sich zu ihr hin. Wieder Sienara, wieder wollte er sie ansehen, mit ihr reden, sie in den Arm nehmen...doch es ging nicht...wieder nur, rannte er an ihr vorbei, zu Cuno und Deidrui.
Er vermied Cunos Blick, heftete sich sofort an Deidrui, griff in seine Tasche und holte verschiedene Mixturen hervor, die er auf die Wunden gab. Sofort begannen jene zu rauchen, er merkte, wie Cuno am liebsten Malachai von ihr weggeschubst hätte, doch dies hätte er nicht zugelassen, hätte ihn im Notfall auch sonst was angetan, damit er in ruhe arbeiten könne.
Deidrui schrie auf, es müsse höllisch brennen dachte Malachai...er kannte diese seltene Tinktur...doch wenn Sie sofort benutzt würde, würde die dämonische Macht, die ihr die Schmerzen ihrer Gedanken zufügen, sofort verschliessen und die Narben entfernen.
Und er behielt recht...trotz des Markerschütterten Schreies, den Schmerzen, die vielleicht schlimmer waren, als der Dämon ihr antat, die Wunden schlossen sich, soweit sogar, dass selbst keine Narben zu sehen waren. Besser als jene an ihrem Rücken...es war schon eine ziemliche Zeit vergangen, als er diese mit der Tinktur behandelte...es schmerze sicherlich nicht annähernd so wie bei den frischen Wunden und es blieben feine Narben zurück...aber besser, als wie es vorher aussah.
Malachai erhob sich, war gerade im Stande, den Raum zu verlassen, als Deidrui ihre Stimme erhob.
Sie berichtete ihm, was geschehen war...sie berichtete ihn, wessen Gestalt Anifel angenommen hatte...und Malachai wusste, dass dies bei einigen Anwesenden sicherlich nicht positiv ihm gegenüber aufgenommen zu werden. Gestaltenwandlung...er hasste dieses feige Versteckspiel...wieder etwas, worauf Sie achten mussten, sehend, dass Sie sich dann nicht trennen.
Er nickte nur und sagte ihr, sie solle noch ruhen, dann ging er an allen vorbei, hinaus auf das Deck, wo nur noch Dunkelheit herschte...und angsterfüllende Stille...sie waren fast da...langsam, in jener unscheinbaren Sicht auf das Meer erkannte Malachai es...die umrisse einer Insel...in der Mitte ein erloschener Vulkan, der hoch in den Himmel reichte.
Nun würden Sie sich vorbereiten und diesem Schrecken ein Ende setzen. Malachai fasste sich wieder an seine Wunde, sie brannte...doch er konnte es ignorieren..er wusste, es gäbe schlimmeres und er selber war schon in einer schlimmeren Verfassung...der Dämon würde sterben und mit ihm der ganze Orden.
Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 09:06
von Sienara Schwarzmourne
In Gedanken versunken blickte sie über das Meer hinaus. Die Hände ruhten leichte auf dem glatten Holz der Reling. Sie musste sich anstrengen um in der rabenschwarzen Nacht überhaupt etwas erkennen zu können. Das leichte Schaukeln des Schiffes beruhigte sie, lenkte sie ab von dem was sie grad gesehen hatte. Die arme Deidrui. Was quälte sie dieser Dämon und wie machtlos waren ihre Begleitern angesichts dessen was dort geschah. Sie hatte nur kurz in die Kabine der Freundin geblickt, aufgeschreckt von aufgeregten Stimmen und Schritten im Gang vor ihrer Kabine. Malachai eilte an ihr vorbei um zu der wohl erwachten Deidrui zu gelangen, sie mit einigem Abstand hinterher um nicht im Weg zu stehen. Diese Schreie, dieser Schmerz. Am liebsten wäre sie neben diese geplagte Frau geeilt um ihr beizustehen. Stattdessen ging sie raus an Deck. Cuno war es dessen Beistand Deidrui brauchen würde wenn sie wieder bei Sinnen war und Malachai kümmerte sich um die auf so seltsame weise entstandenen Wunden. Ihr blieb nichts anderes übrig als zu warten bis man sie rief, bis ihre Hilfe benötigt wurde. Und sei es nur für aufmunternde Worte, wie sie es die ganze Überfahrt schon versucht hatte.
Eigentlich komisch, aber sie hatte die Zeit auf diesem Schiff genossen. Brachte es sie doch weit weg von der Akademie, weit weg von den Leuten die sie nach den vergangenen Ereignissen mit Misstrauen betrachteten oder gar mit Ablehnung. Sie brauchte diese kurze Zeit um wieder durchzuatmen und vor allem war sie bei ihm. Bei Malachai. Selbst wenn sie sich seiner nie ganz sicher sein konnte war sie doch dankbar für die Momente die ihr mit ihm blieben. Lächelnd berührte sie ihre Lippen als sie an die Nacht vor ihrer Abreise dachte, die Nacht als der Abtrünnige besiegt wurde, die Nacht an der sie Dinge aussprach und tat die sie nie für möglich gehalten hatte. Ein einfacher Kuss und doch flatterte ihr das Herz noch jetzt wenn sie daran dachte. In diesem Moment würde sie nichts lieber tun als zu ihm zu eilen, in seine Arme fliegen und ihn einfach halten. Aber, so schwer es ihr auch viel, sie würde ihm die Zeit, den Abstand geben den er brauchte. Nicht noch einmal würde sie den Fehler begehen etwas zu übereilen.
Ja sie war froh auf diesem Schiff zu sein. Konnte sie sich doch so davon überzeugen dass es ihm gut ginge, dass es allen gut ginge. Konnte helfen wenn sie gebraucht wurde, konnte für die Anwesenden Freundin sein, selbst für den noch zurückhaltenden Cuno. Seine misstrauischen Blicke waren ihr nicht entgangen. Aber auch das würde sich mit der Zeit legen...jetzt galt es erst einmal Deidrui zu helfen, sie von diesem Dämon zu befreien. Und wenn sie die sich bildende Silhouette eines Vulkans am Horizont richtig deutete, dann waren sie fast am Ziel ihrer Reise.
Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 18:04
von Cuno Tyranis
Cuno stand mit starrem kalten Blick in der Kabine bei Deidrui ,jegliche Gefühle bis auf jenes das man wohl als tiefsten Hass beschreiben könnte waren verdrängt. Wieder hatte Anifel sie zu sich geholt und sie misshandelt ihr auf Schlimmste weh getan..Dafür würde er bezahlen schwor sich Cuno. Argwöhnisch beobachtete er Malachai,Sienara stufte er als ungefährlich ein. Jedoch behielt er auch sie im Auge nicht jedoch weil er sie fürchtete. Sollte Malachai seiner liebsten Deidrui wehtun sie misshandeln ,womöglich war er ja mit dem Dämon im Bunde.... So würde Cuno sich mit Sienara eingehend befassen und ihr jedes Quentchen Schmerz das Deidrui erleiden würde doppelt zurückzahlen. Cunos Hand ruhte ständig auf dem Heft seines Kris, bevor sie aufbrachen hatte er dessen Klinge noch mit dem stärksten verfügbaren Gift behandeln lassen.
Wütend auf sich selbst da er nichts tun konnte für Deidrui schlug er die Faust gegen die Kabinenwand welche wohl unterm dem Schlag ächzend nachgab und ein Brett splitterte.
Währenddessen spürte er irgendwie das der Zeitpunkt seiner Rache näher rückte,das Ziel kurz voraus war. Sein Blick wanderte wieder zu seiner Liebsten welche von Malachai behandelt wurde mit allerhand seltsamen Tinkturen. Als sie vor Schmerz aufschrie konnte er sich nur mit Mühe zurückhalten Malachai nicht anzugehen.
Als jener nach einer Weile verschwand und an Deck ging sackte Cuno an der Koje von Deidrui zusammen. Nicht länger konnte er seine Fassung halten,er griff nach ihrer Hand und hielt sie einfach nur fest. Seine Tränen benetzten Deidruis Haut und sein Blick wurde verschwommen.....er flüsterte vor sich hin ,Anifel Du gehörst mir und wenn es das Letzte ist was ich tue . Seine Wut wuchs an und er stürmte aufs Deck hinaus stieß einen lauten animalisch zu nennenden Schrei aus. Dann fiel sein Blick auf den Umriss des Vulkans am Horizont. Cuno wurde schlagartig still, kalt und abgeklärt wurde sein Blick und die blanke Mordlust flackerte darin auf . Er ging hinunter und legte sein Rüstzeug an nahm den Köcher mit den Giftpfeilen,den vergifteten Kris legte er an. So ausgerüstet ging er hinauf nicht jedoch ohne vorher nach Deidrui gesehen zu haben,gerne hätte er ihr einen Kuss gegeben jedoch war dies nicht der richtige Moment ....
Später mochte man beobachten wie Cuno der Gallionsfigur Konkurrenz machte und starr am Bug des Schiffes stand den Blick gen der Vulkaninsel....
Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 19:50
von Deidrui
´Wir sind da!`, erschrocken fuhr sie aus dem Schlaf. Gänsehaut breitete sich auf ihrem Rücken aus, es gab kein zurück mehr. Würden sie lebend und halbwegs heil aus der Sache heraus kommen? 3 Menschen opferten quasi ihr Leben, damit Deidrui wieder leben konnte. Sie hoffte innerlich, dass es nicht so weit kommen würde. Cuno war ein erfahrener Schütze, seine Liebe zu ihr und sein Hass auf Anifel würden ihn leiten. Malachai, nun, sie wußte nichts über ihn. Aber er würde seine Gründe haben, ihr zu helfen. Und Sienara, Deidrui schmunzelte, als sie an die Wette dachte, die sie mit dem jungen Mann in Bajard gemacht und gewonnen hatten. Im Geiste ging sie all die Leute der Akademie noch einmal durch. Ihrer Familie..... .
Schwankend stand sie auf, ihre Beine fühlten sich an wie Pudding. Sie klopfte auf die Oberschenkel. ´Los beherrscht euch, versagt mir nicht den Dienst.`Ihr war schlecht.
Ein Rucken ging durch das Schiff, als es in dem kleinen behelfsmäßigen Hafen der Insel anlegte. ´Sie warten schon auf uns..... .`
Deidrui legte den Kopf an die Bordwand. ´Bleib ruhig, du bist nicht allein... .`Sie atmete tief durch, dann suchte sie in ihrer Tasche ihre Lederrüstung. Pyrian hätte sie körperlich in dem Zustand nicht geschafft. Sie hoffte, dass sie ihr Schwert ordentlich halten könnte.
Malachai hat ihr einen Großteil der Schmerzen mit seinen Tinkturen genommen, auch war sie verwundert, als sie auf ihrer Stirn oder ihrem Hals nichts mehr fühlte. Aber ihre körperliche Kraft war noch nicht zurückgekehrt. ´Wir schaffen das........ .`
Gerüstet mit Schwert und Dolch ging sie an Deck. Die Matrosen waren grad dabei, dass Schiff zu vertauen. Dort standen die drei, fertig dem zu trotzen, was da kommen mag. Sie trat an sie heran und: "Ich werde vorgehen, ich kenne den Weg noch." Ohne auf die Regungen der anderen zu warten, ging sie von Bord. Das Schiff hatte Order zu warten, bis sie zurückkommen würden oder wenigstens einer von ihnen. Sollte nach 10 Stunden noch niemand zurückgekehrt sein, wird der Kapitän ablegen.
Es war als würden ihre Beine alleine laufen. Es war wieder alles so vertraut. Die Bäume, die den sandigen Weg säumten, hier und da die Büsche. Selbst die Vögel klangen noch genauso. Je weiter sie sich aber dem Orden näherten, desto stiller wurde es. Auch Deidrui war wieder in sich gekehrt. Neben ihr lief Cuno, dahinter Malachai und Sienara. Als Deidrui plötzlich stehen blieb, stieß Sienara von hinten gegen sie. Deidrui schaute sie an, dann die anderen beiden, sie nahm es nicht recht war. "Dort vorne ist es.... ."
Vor ihnen, noch gut 20 Meter Weg, erhob sich ein großes schmiedeeisernes Tor, welches teilweise schon mit Ranken bedeckt war. Sie sah Cuno in die Augen. "Ich habe Angst." Sie schluckte noch einmal, ging zum Tor und öffnete es mit einem quietschen. Sie winkte die anderen heran. Währrend Malachai und Cuno gleich den Hof überblickten, bereit etwaige Gefahren zu beseitigen, ging Deidrui mit Sienara zur Tür.
"Seltsam, es ist so still hier. Als wäre niemand da. Wenn sonst das Tor quietschte ging immer einer der beiden Männer hinaus um zu sehen, wer es war. Hier stimmt was nicht.... ."
Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 20:51
von Cuno Tyranis
Er schreckte auf als das Schiff gegen die Pier stieß,verwirrt blickte er sich um . Dann ging er seufzend mit Deidrui dem Unheil entgegen,dem Untergang entgegen? Seine Blicke schweiften umher den Bogen in der Hand einen Pfeil aufgelegt.Jedoch schien ihm alles merkwürdig ruhig ...zu ruhig ,irgendetwas stimmte nicht. Kein Vogel war zu hören kein Tier bewegte sich,es schien als hielte die Umgebung den Atem an. Angekommen am Hof der Hexe traten sie ein in Erwartung eines sofortigen Angriffs, doch nichts dergleichen passierte es blieb alles ruhig.... Besorgt schaut er Deidrui und Sienara nach welche sich derweil zum Haus begaben. Er eilte ihnen nach sich kurz nach Malachai umsehend.
Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 21:22
von Malachai Schwarzmourne
Ehe Deidrui oder Sienara einen Fuß durch die Tür setzen, drängt sich Malachai an ihnen vorbei und geht als erstes.
Er schaut sich um, es war düsteres und kaltes Gemäuer, zogte von einem Tempel, der schon Jahrhunderte überstanden hatte.
Doch es war eine leere, riesige Halle, nur große Statuen, vier Stück, an jeder Ecke, zeugten wohl von der Macht, die hier hausen musste.
Zwischen jenen waren viele Türen und Gänge und Malachai wurde schnell klar, dass es nicht sehr einfach sein würde, sich hier zurecht zu finden, noch schnell den Dämon und seinen Beschwörer zu finden.
Er drehte sich zu Sienara um und nahm ihre Hand, das erste mal seit dem See, schaute er ihr tief in die Augen.
"Ich will nicht, dass du mitkommst,", sagte er leise, ihr fast ins Ohr hauchend,"doch weiß ich, dass du dich sicherlich nicht davon abringen wirst, darum bleibe ganz nah bei mir und denke an dein Versprechen."
Dann hebt er seinen Umhang, 4 Klingen sind sichtbar, aus welchen er zwei zieht und geht er weiter einige Schritte.
"Welcher Gang Deidrui?"
Seine Augenschweiften von einer Seite zu einer anderen, als er ein Klacken am Boden hörte.
Er wusste nicht, wer den Fußschalter aktivierte, vielleicht war er es auch selber, doch plötzlich kamen Wände und Steinmauern aus den Seiten und aus den Boden.
Nur knapp konnte er zur Seite springen, als eine Wand sich aus dem Boden hervorhob, sein Blick fiel auf Sienara, er wollte nach ihre greifen, ihre Hand nehmen und zu sich ziehen, doch ehe er auch nur annähernd an sie kam, versperrte diese Mauer, die bis zur Decke reichte, seine Sicht.
Er erhob sich, blickte nach links und nach rechts...es bot sich ihm ein Labyrinth und am Ende sah er nur eine Tür. Er schrie einmal laut, doch es half nichts, niemand konnte ihn hören, sie wurden voneinander getrennt, eben das, was er vermeiden wollte...es geschah.
Er griff nach seinen Schwertern und stürmte zur Tür, riss Sie auf. Er wollte keine Zeit verlieren, er musste Sie wieder finden, musste doch auf Sie aufpassen. Wie konnte er so naiv sein, wie konnte er davon ausgehen, dass der Orden nicht entsprechende Vorsichtmaßnahmen besass. Ein Hebelwerk, welches Tonnenschwere Mauern hervorzieht, sehr gerissen...doch zeigte es auch, dass man Sie erwartete und die Gruppe fürchtete...das der Feind wusste, dass Sie nur getrennt geschwächt werden können.
Er stampfte durch die Tür, eine Treppe offenbarte sich ihm, er ging einen Schritt, dann den nächsten.
Den Blick auf den Boden gerichtet, erkannte er die Rillen.
Sie waren Sauber, zu sauber...und ehe er sich irgendwo festkrallen konnte, drehten sich die Treppen und formten eine Rutschbahn, mindestens 100 Fuß tief rutschte er hinab und fiel auf sandigen Boden. Er war rot, Blutgetränkt, und Skelette lagen um ihn herum.
Schnell griff er abermals nach seinen Waffen, doch als er Sie heben wollte, stampfte ein Fuß auf seine Klingen.
Er schaute hoch, die Schuhe, das Kleid entlang...weiter...bis er erschrocken in ihr Gesicht blickte...in Sienaras Gesicht.
Es grinste, höhnisch und verachtend Blickte Sie auf ihn hinab.
Was für ein dämonisches Spiel wurde hier betrieben?
Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 22:37
von Deidrui
Warum wußte sie nichts davon? Sie war 15 Jahre in diesem Haus, aber das hat ihr nie jemand gesagt. "Malachai...... ." Sie riefen seinen Namen, dann horchten sie, aber es war totenstill. Sie drehte sich um, sie suchte Cuno, aber da stand er, an der Eingangstür. Sie sprach leise: "Lasst mich nicht allein.... ." Ein flehender Blick gen Cuno. Deidruis Verstand ließ sie weitergehen. ´Du mußt Deidrui, du mußt, ansonsten stirbst du und gehörst ihm. Malachai kann auf sich aufpassen, er wird bald wieder zu uns stoßen.`Wieder stieg die Gänsehaut an ihr hoch. ´Wo fangen wir an zu suchen?`Sie überlegte fieberhaft. ´Mein altes Zimmer, wir sollten von dort beginnen.` Sie ging langsam geradeaus und bog dann an der Statue rechts ein, der Gang mit den Schlafgemachen lag nicht weit von hier. Sie hörte Schritte hinter sich, drehte sich kurz um und sah Sienara und Cuno, die langsam folgten. Deidrui durchschritt einen Torbogen und vernahm dann ein knirschen, welches lauter wurde. Ehe sie sich versah, verschloß sich dieser. Sie war von den beiden abgeschnitten. "Cuno.........nein...... ." Sie schrie aus Leibeskräften, hieb gegen den Stein, aber dass sie sich die Hand brach würde eher eintreten, als dass sich der Bogen wieder öffnet. Panik stieg in ihr hoch. Immer an der Wand entlang tastend begab sie sich weiter ins Innere. Da die Mädchenräume. Wo sind die Mädchen alle? Plötzlich fiel ihr Saliva ein, ihre einzige, ja Freundin hier. Tränen liefen über Deidruis Wange. Saliva war bei ihr, als sie geweiht wurde, obwohl es ihr verboten war. Morad hatte das Mädchen damals erwischt und streng bestraft. Sie hat Saliva blenden lassen, für ihren Ungehorsam. Das Letzte was Deidrui hörte, bevor sie gehen mußte. ´Saliva, bist du hier?` Endlich, ihr altes Zimmer. Zitternd öffnete sie die Tür.
Es war leer, vollkommen leer. Sie ging ins nächste, auch hier ließ nichts erkennen, dass hier mal jemand schlief. ´Was soll das alles?` Verwirrt schüttelte sie den Kopf. Da, wieder Schritte. Sie schaute nach draußen, Nicht weit entfernt stand Cuno. Deidrui lief auf ihn zu. "Da bist du j....."
Abrupt blieb sie stehen, drehte sich um und lief so schnell sie konnte den Gang entlang. ´Wo lang?` Sie hält sich links, läuft dann eine Treppe runter. Ihr Schwert schlägt bei jedem Schritt gegen ihr Bein. Sind da Schritte hinter ihr? Deidrui schaut sich um und läuft genau in Cunos Arme. Sie schreit. "Nein, lass mich los, lass mich... ." Sie wehrt sich, kratzt über sein Gesicht, versucht ihn zu treten. ´Wag es einmal mich zu treten, du wirst es bereuen.` Hart packt er sie am Zopf und zerrt sie hinter sich her. Deidrui bleibt nichts anderes übrig als zu folgen. Sie kennt den Weg, sie ist ihn schonmal gegangen, vor 2 Jahren mit Saliva. Fieberhaft denkt sie nach. Die Panik wird größer. Dann packt sie den Dolch und schneidet zwischen Cunos Hand und ihrem Kopf, den Zopf ab. Sie macht kehrt und rennt. Aber Deidrui kommt nicht weit, etwas haut ihr die Füße weg. ´Du kleines Miststück, du wirst gefälligst mitkommen.`Unsanft hebt Cuno sie hoch und legt sie über seine Schulter. Deidrui hat keine Chance.
Da, sie stehen vor dieser schweren Tür. Knarzend geht diese auf, dann wird sie in dem Raum zu Boden geschmissen. Deidrui bleibt für einen kurzen Moment die Luft weg.
"Ahh, Anifel, schau an, wen du mir da bringst." ´Morad!`denkt Deidrui sofort. Sie schaut hoch. Da sitzt die Alte, unverändert, genauso hat sie sie in Erinnerung. "Von einer Ziehtochter habe ich mehr erwartet Deidrui. Du weißt, was es für Ungehorsam gibt..... ." Müde nickt die am Boden liegende......... .
Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 22:41
von Malachai Schwarzmourne
Ehe Malachai auch nur eine Frage stellen konnte, noch sich die Situation durch den Kopf gehen lassen, holte Sienara aus und trat ihn mit voller Wucht gegen den Bauch.
Doch diese Kraft, liess ihn mehrere Meter zurück gegen die steinernen Wände krachen.
Seine Hand griff an seine Wunden, die schon wieder aufgeplatzt schienen, er keuchte und atmete schwer, als er seinen Blick zu dem grinsenden etwas hob, sah er, wie Sie näher kam, ihn am Kragen empor hebte und dann einmal auf die andere Seite warf, wie als wäre er ein kleiner Kieselstein. Wieder rang er nach Luft, doch Zeit blieb ihm keine. Die Schritte kamen näher, unaufhaltsam, er spuckte sich einmal das Blut aus seinem Rachen, dann erhebte er sich schnell.
Sienara packte ihn, doch ehe Sie ihn abermals wie ein Spielzeug werfen konnte, trat Malachai von der Wand ab und stieß Sie zu Boden, er fiel über ihr und rollte sich dann weg, halbschlitternd in die Mitte dieser, wie er nun erkannte, Arena.
Er blickte sich hektisch um, ein Tor, verschlossen und seine Eingangspforte entpuppte sich weiter als reinste Rutschpartie.
Er stachelte nach vorne, Sienara erhob sich, knackte einmal mit ihrem Nacken und schritt wieder auf Sie zu.
Gerade, fast hatte er eine seiner Klingen erreicht, als Sie ihn am Hals packte und einige Zentimeter über den Boden hob.
"Na kleiner Wicht...was ist? Gefällt es dir nicht, deine Liebste zu sehen? Du willst mir doch nichts antun oder? Das kannst du doch gar nicht."
Malachai´s inneres began zu brodeln, er ertrug es nicht, dieses abscheuliche Wesen mit ihrem Anglitz zu sehen. Er wollte es töten, so schnell wie möglich aus seinen Augenschein nehmen.
Die Augen, Sie funkelten, es waren diabolische Augen, nicht die von Sienara, nein, dies war ein Dämon, ein Gestaltwandler, wie Anifel es einer war.
Sie schmiss ihn abermals Rücklings von sich, wieder einige Meter, der Schmerz wurde langsam erträglich, selbst wenn die aufgeplatzten Wunden anfingen zu brennen.
"Nalos mein Schatz...komm her...komm zu deiner Liebsten...und lass dich töten....sterben...alle werden sterben...du...Sie...ihr alle...und du kannst es nicht verhindern."
Malachai stand auf, strich sich den Dreck von seiner Kleidung und wischte sich das Blut aus seinem Gesicht.
Er lächelte, nur leicht, doch er lächelte.
"Du...wirst...ihr kein Haar krümmen Dämon...du...wirst sterben...und mir dir deine ganze verdammte Sippe."
Er lief los, Sienara ebenso, aufeinander, poltern wie eine Armee aus Tausend kriegern.
Er war fest entschlossen, er würde dieses Biest überlisten, es töten...ihm sein Herz hinausreissen und dann weiter, Sienara suchen...auf Sie aufpassen, so wie er es sich schwor.
Der Boden wirbelte Staub auf, der Dämon zog seine Faust zurück, bereit, im richtigen Moment zuzuschlagen, wenn Malachai in ihrer nähe war.
Da, nun war der Moment, ihre Faust schnellte nach vorne...doch...nichts...Sie zerschnitt die Luft, er war weg.
Sie hörte Klingen, sie vernahm das Scheppern von Schwertern, drehte sich hektisch um, schaute nach. Er war weg...die Schwerter, Sie waren weg.
Ein markerschütterter Schrei, der nicht einer Frau, sondern eher einem Drachen glich, hallte aus ihrem Mund durch die Arena, als dann das zerschneiden der Luft durch scharfe Klingen das Biest veranlasste, auszuweichen und gen des Tores zu blicken.
Da stand er, die Kaputze tief ins Gesicht gezogen, die Maske über seinen Mund. Ein paar schwarze Adern zeichneten sich auf seiner Hand aus, die aber aprubt verschwanden, während die ewige Schwarze leere unter der Kaputze selbst dem Dämon ein eher unwohles Gefühl gab.
In beiden Händen jeweils eine Klinge, zwei andere baumelten unter seinem Umhang.
"Du elendiges Vieh...sowas wie dich habe ich schon zu hauft getötet."
Er machte einen Satz nach vorne, auf den Dämon zu, sein Inneres wollte ihn bremsen, seine Gefühle dachten an Sienara, waren sich nicht sicher, ob doch der Dämon Sienara wäre, der wie er, besessen wäre. Doch nein, diese Augen, nein, sein Verstand sagte ihm, Sie sei es nicht...nein...sein inneres liess ihn aufleuchten, zeigte die wahre Gestalt des Dämonen...Sie war keine Schatten, nein, dass wusste er.
Er schlug mit einer Klinge zu, der Dämon parrierte mit seinen Arm wie als sei es ein Schwert, dann holte er aus, schlug mit der anderen zu, weiter und weiter...trieb den Dämon schritt für schritt zurück.
Der Kopf, hallte es in seinen eigenen, er müsse den Kopf abtrennen, müsse dem Dämon seine Macht rauben. Doch so einfach war es nicht. Mag der Kopf vielleicht leicht zu trennen sein, die Dämonenhaut an ihren Armen war Steinhart.
Wieder ein Schlag, wieder und wieder, mit jedem Schlag schien es, als würde sich das Tempo von Malachai erhöhen, spürte er, wie die Rage in ihm aufstieg, wie sein Schattenblut kochte.
Er hatte keine Zeit, er musste zu Sienara, zur echten...musste bei ihr sein, auf Sie aufpassen.
Doch der Dämon liess nicht locker.
Er packte eine Klinge von Malachai, wollte ihn wegstoßen, er weichte aus, sprang zur Seite, rollte sich ab und griff dabei mit der freien Hand nach einer anderen Klinge. Als er wieder im rollen sich erhob, warf er die Klinge, der Dämon wurde überrascht, die Klinge durchstoß ihren Bauch.
Malachai nutzte die Chance, zog die zweite Klinge und warf Sie hinterher.
Der Dämon wollte ausweichen, doch die Klinge streifte die Bauchseite und er sackte kurz zusammen, nur um dann aufzustehen.
Malachai stürmte nach vorne, griff sich die am Boden liegende vierte Klinge und warf auch nun die auf den Dämon, ehe er sich wieder rollte und nach der verfehlten griff, um damit dann wieder den Dämon anzugreifen.
Drei Klingen steckten dem Monstrum nun im Körper, das schleimig, rotbläuliche Blut quirlte auf den Boden und das Gesicht Sienaras veränderte sich. Der Dämon wurde schwach, er konnte seine Magie nicht mehr aufrecht erhalten. Dennoch, gerade im letzten Atemzug waren diese Biester umso gefährlicher, es blieb keine Zeit.
Malachai stürmte nach vorne, zog eine Klinge aus dem Bauch, nur um den Dämon es an einer anderen Stelle wieder reinzustecken.
Er taumelte, er schrie und nun entfaltete sich sein ganzes Aussehen. Er wuchs, in die Höhe, fast bis zur Decke. Rot war seine schuppige Haut, doch auf die Wunden wuchsen mit ihm.
Er taumelte, er schrie und schlug wie Wild um sich. Sinnlos, Orientierungslos, aber Gefährlich.
Malachai stiße sich nach vorne, wich der Pranke aus, und schnitt mit dem letzten Schwert in die Wade des Monstrums. Es sackte am linken Bein zusammen, Malachai nutze die Gunst, sprang auf das Knie und von dort aus zu einem Schwert, das in der Bauchmitte steckte, ergriff es und von dort aus schwang er sich auf die Schulter des taumelnden Monsters, an den Hals und rammte die Klinge in die Schlefe der Bestie.
Blut quoll raus, der Schrei verschwand wie die Hilferufe eines Ertrinkenden und der Dämon kippte Rücklings nach hinten.
Malachai rollte sich ab, blieb aber gleich auf dem Boden, schwer atmend, seine Wunden brannten, höllisch. Er wäre am liebsten gestorben.
Zu anstrengend war dieser Kampf...raubte ihm seine letzten Reserven.
Er hatte wieder die Stimmen im Kopf, die ihn nahe legten, er solle sich schonen, Deidrui dann erst helfen.
Wieder war er doch ein wenig törricht, doch wieder wusste er, dass er schon in weit schlimmeres Situationen war.
Er riss sich die Kaputze und die Maske hinab, japste nach Luft, die eine Klinge, Blutverschmiert noch in der Hand.
Dann schoss es ihm durch den Kopf:
Sienara.
Er erhob sich, neue Kraft durchstrebte seinen Körper...dunkle Kraft...die der Schatten. Schwarze Blutsvenen machten sich breit, doch es ging nicht anders.
Er sprang auf das tote Biest und zog die drei Schwerter aus dessen Körper, nahm noch einen Schlüssel mit, den es bei sich hatte und ging zum Gittertor, öffnete es und bestieg eine Treppe, laufend, nur Sie im Kopfe. Er musste Sie finden, auf Sie aufpassen...er würde nicht ertragen, wenn ihr...nein...ihr wird es gut gehen...es wird alles gut. Und diese Dämonen werden ihren letzten Atemzug aushauchen.