Zu spät gekommen...
Verfasst: Freitag 14. Oktober 2005, 20:01
Zu spät gekommen... Ja das war sie. So wie Serenya und Tasmalon auch. Der Magus Ravenor war sehr erbost darüber... Vielleicht hätte sie der Stunde lieber mit einer Ausrede fernbleiben sollen, als sie zu spät dran war?
Wie dem auch sein mochte... Die Strafaufgabe war ja nicht so schlimm ausgefallen. Einen Nachmittag auf dem Bauernhof Elenoras aushelfen. Das sollte ja gehen. Aber... Wo mochte der bloß sein?
Nach einigen Stunden sinnlosem Gerenne war der Hof dann auch gefunden und Erishel fand Elenora auf dem Felde.
Erishel stellte sich vor und erklärte, dass der Magus Ravenor sie geschickt hatte. Elenora lächelte recht amüsiert und Erishel? Die lief rot an. "Ach komm Mädchen", sprach Elenora, "du bist doch keine Tomate!" Sie drückte Erishel einen Kübel in die Hand und sagte: "Es hat eine Weile nicht geregnet. Hol Wasser aus dem Brunnen, das Gemüse hat's nötig." So wandte sich Erishel dem Brunnen zu.
Man merkte es jenem nicht an, dass es an Regen gemangelt hatte. Das Wasser stand hoch darin. Erishel ließ den Eimer langsam am Seil hinabgleiten. Als er sich mit Wasser gefüllt hatte, kurbelte Erishel und er kam wieder herauf. Entsprechend Elenoras Anweisungen verteilte sie das Wasser in der Furche neben dem Gemüse. Ja, hier merkte man es, dass es an Wasser mangelte... anders als im Brunnen. Die Erde war gesprungen und das Wasser wurde schnell schlammig von der teils sandig wirkenden, trockenen Erde. Es sickerte in die Ritzen und jene schlossen sich, als der Schlamm in sie glitt. So arbeitete sie zwei Stunden lang.
Fertig! Erishel lehnte sich erschöpft von der Wasser-Schlepperei an den Brunnen und ließ die Arme über den Rand baumeln, doch Elenora rief: "Sei so gut, pflück das Unkraut zwischen den Tomaten!" Erishel rührte sich nicht. "Oder soll ich Aldred erzählen, dass du gefaulenzt hast?" Erishel schreckte auf. Nein! Dann würde er sie sicher nicht zur Prüfung lassen! Sie rannte los, in Richtung der Tomatenstauden, stieß mit dem Fuß, welcher in den dünnen Sandalen wenig Schutz fand, gegen einen Stein und fiel der Länge nach hin. Dies geschah jedoch HINTER den hohen Tomatenstauden, außerhalb Elenoras Blickfeld. Erishel wollte nicht faul sein, sie wollte sich nur ausruhen! An solche Arbeit war sie eben nicht gewöhnt. Naja... war ja auch eine Strafaufgabe. Also kniete sie sich hin und zupfte das Unkraut aus, Stück für Stück. Es war tatsächlich recht viel... Eins, zwei... vierundzwanzig... etwa bei der fünzigsten ausgerissenen Pflanze verlor sie den Überblick.
Dann kam eine seltsam aussehende Pflanze dran. Erishel zog und zerrte... sie rührte sich nicht. Erishel versuchte es nochmal. Nichts! Dann pflötlich kam die Pflanze - ohne den geringsten Widerstand - aus dem Boden und Erishel fielt samt Pflanze hin. Etwas abseits vernahm sie Elenoras Schmunzeln und lief wieder rot an. "Jetzt hab dich nicht so", rief Elenora, "sonst halten dich die Vögel noch für eine Tomate und picken nach dir!" Erishel richtete sich wieder auf und pflückte - nach einem leisen Knurren - weiter Unkraut.
Allmählich wurde es dunkel und Elenora rief Erishel zu sich. "Komm kleines, du hast wohl genug geholfen... Willst du eine Tomatensuppe?" Erishel zuckte etwas zusammen uznd fragte dann mit pipsiger Stimme: "Müssen es... Tomaten sein?" Elenora lächelte amüsiert und nahm das erschöpfte Mädchen mit ins Haus.
Wie dem auch sein mochte... Die Strafaufgabe war ja nicht so schlimm ausgefallen. Einen Nachmittag auf dem Bauernhof Elenoras aushelfen. Das sollte ja gehen. Aber... Wo mochte der bloß sein?
Nach einigen Stunden sinnlosem Gerenne war der Hof dann auch gefunden und Erishel fand Elenora auf dem Felde.
Erishel stellte sich vor und erklärte, dass der Magus Ravenor sie geschickt hatte. Elenora lächelte recht amüsiert und Erishel? Die lief rot an. "Ach komm Mädchen", sprach Elenora, "du bist doch keine Tomate!" Sie drückte Erishel einen Kübel in die Hand und sagte: "Es hat eine Weile nicht geregnet. Hol Wasser aus dem Brunnen, das Gemüse hat's nötig." So wandte sich Erishel dem Brunnen zu.
Man merkte es jenem nicht an, dass es an Regen gemangelt hatte. Das Wasser stand hoch darin. Erishel ließ den Eimer langsam am Seil hinabgleiten. Als er sich mit Wasser gefüllt hatte, kurbelte Erishel und er kam wieder herauf. Entsprechend Elenoras Anweisungen verteilte sie das Wasser in der Furche neben dem Gemüse. Ja, hier merkte man es, dass es an Wasser mangelte... anders als im Brunnen. Die Erde war gesprungen und das Wasser wurde schnell schlammig von der teils sandig wirkenden, trockenen Erde. Es sickerte in die Ritzen und jene schlossen sich, als der Schlamm in sie glitt. So arbeitete sie zwei Stunden lang.
Fertig! Erishel lehnte sich erschöpft von der Wasser-Schlepperei an den Brunnen und ließ die Arme über den Rand baumeln, doch Elenora rief: "Sei so gut, pflück das Unkraut zwischen den Tomaten!" Erishel rührte sich nicht. "Oder soll ich Aldred erzählen, dass du gefaulenzt hast?" Erishel schreckte auf. Nein! Dann würde er sie sicher nicht zur Prüfung lassen! Sie rannte los, in Richtung der Tomatenstauden, stieß mit dem Fuß, welcher in den dünnen Sandalen wenig Schutz fand, gegen einen Stein und fiel der Länge nach hin. Dies geschah jedoch HINTER den hohen Tomatenstauden, außerhalb Elenoras Blickfeld. Erishel wollte nicht faul sein, sie wollte sich nur ausruhen! An solche Arbeit war sie eben nicht gewöhnt. Naja... war ja auch eine Strafaufgabe. Also kniete sie sich hin und zupfte das Unkraut aus, Stück für Stück. Es war tatsächlich recht viel... Eins, zwei... vierundzwanzig... etwa bei der fünzigsten ausgerissenen Pflanze verlor sie den Überblick.
Dann kam eine seltsam aussehende Pflanze dran. Erishel zog und zerrte... sie rührte sich nicht. Erishel versuchte es nochmal. Nichts! Dann pflötlich kam die Pflanze - ohne den geringsten Widerstand - aus dem Boden und Erishel fielt samt Pflanze hin. Etwas abseits vernahm sie Elenoras Schmunzeln und lief wieder rot an. "Jetzt hab dich nicht so", rief Elenora, "sonst halten dich die Vögel noch für eine Tomate und picken nach dir!" Erishel richtete sich wieder auf und pflückte - nach einem leisen Knurren - weiter Unkraut.
Allmählich wurde es dunkel und Elenora rief Erishel zu sich. "Komm kleines, du hast wohl genug geholfen... Willst du eine Tomatensuppe?" Erishel zuckte etwas zusammen uznd fragte dann mit pipsiger Stimme: "Müssen es... Tomaten sein?" Elenora lächelte amüsiert und nahm das erschöpfte Mädchen mit ins Haus.