Mit Träumen fängt es an
Verfasst: Sonntag 16. November 2008, 11:41
Sie steht am Rande der Klippe und starrt nach Süden. Zu ihrer Rechten sinkt die Sonne in einem glutroten Feuerball und entflammt das Meer in leuchtenden Sprenkeln die in allen Farben reflektieren.
Es ist ihr Gedanke, der an einem einzigen Ort haftet. Ein kleines Haus zu ihrer Linken welches sie derzeit ihr Heim nennt. Ein neues Leben hat sie begonnen, doch sie weiß, dass sie nicht auf ewig hier bleiben kann. Diesen Gedanken verdrängt sie zu oft, doch ihr ist bewusst, dass er irgendwann oberhand nimmt.
"Es scheint, als ob du dich versteckst." Tajara blickt nach links und sieht sich selbst wie sie neben ihr steht. Es ist also doch wieder nur ein Traum! Wie so oft.
"Nein - ich verstecke mich nicht, doch bleiben mir noch einige Jahre, bevor mein Schicksal an Lameriaxst gebunden scheint."
"Und dennoch hast du einen heimlichen Beobachter, der genau sieht was du dir hier gerade für ein Hirngespinst zusammenreimst, Blauschopf von Lameriast" - Sie blickt zu ihrer Rechten und sieht Xinthra die sie verschmitzt und hämisch angrinst. Sie trägt eine Rüstung die sie schon des Öfterem zu Sehen bekam - es ist die Rüstung einer Adlerritterin.
"Das bist aber nicht du. Du hast deinen Weg gewählt."
"Ja, und es kostet dich viel, meine Entscheidung gut zu heißen. Umso mehr erleichtert es mich, dass du es tust. Vorsicht, hinter dir!"
Plötzlich fühlt Tajara ein kaltes scharfes Schwert in ihrem Rücken. Die Klinge will sich tief in ihr Fleisch bohren und der brennende Schmerz durchzuckt ihren Leib. Sie dreht hastig den Kopf nach hinten und erblickt eine blasse Gestalt mit silberweißem Haar. "Ich nehme sie dir weg. Ich entreiße sie dir, und du wertloses Stück Straßendreck wirst nichts dagegen ausrichten können." Sorcha grinst sie hämisch an und als Tajara an sich herunterblickt sieht sie wie die Klinge des Schwertes ihren nackten Bauch durchstößt und ihre Gedärme mit nimmt- Blut trieft auf den Boden und als Tajara aufhustet kommt einiges davon gleich mit.
"Dein Weg ist ein anderer. Doch nur gemeinsam können wir ihn gehen." Thorans Stimme dröhnt in ihrem Kopf wieder - und mit einem Mal wird ihr klar welcher heimliche Beobachter gemeint war. Thoran steht vor ihr - am Rande einer anderen klippe - scheinbar wie aus weiter Ferne streckt er die Hand mit dem mattgrünen Stab vor sich aus. Und mit einem Mal wird ihr bewusst, was gemeint ist.
Sie sieht sich wiie in einem Spiegel selbst. Ein Blutschwall läuft ihr aus dem Mundwinkel, und während der Kristall um ihren Hals in ebensolchem Türkis aufzuleuchten beginnt scheint es ihr, als ob die Augen plötzlich ebenso zu glühen beginnen. Ihr wird mit einem Mal kalt - und sie kippt vorn über.
Die azurblauen schäumenden Tiefen des Meeres...
...sie kommen....
...kommen auf sie zu!
Mit einem lauten Schrei fährt Tajara aus dem Bett hoch - kalter Schweiß trieft ihr von der Stirn...
Und mit einem mal war sie wieder im Hier und jetzt. Es war doch nur ein Traum.
Aber
In einem seltsam vibrierenden Takt glomm der Kristall der in ihrer Faust lag, lose an der Silberkette um ihren Hals baumelnd auf - und ging wieder aus - glomm auf - ging wieder aus...
Es ist ihr Gedanke, der an einem einzigen Ort haftet. Ein kleines Haus zu ihrer Linken welches sie derzeit ihr Heim nennt. Ein neues Leben hat sie begonnen, doch sie weiß, dass sie nicht auf ewig hier bleiben kann. Diesen Gedanken verdrängt sie zu oft, doch ihr ist bewusst, dass er irgendwann oberhand nimmt.
"Es scheint, als ob du dich versteckst." Tajara blickt nach links und sieht sich selbst wie sie neben ihr steht. Es ist also doch wieder nur ein Traum! Wie so oft.
"Nein - ich verstecke mich nicht, doch bleiben mir noch einige Jahre, bevor mein Schicksal an Lameriaxst gebunden scheint."
"Und dennoch hast du einen heimlichen Beobachter, der genau sieht was du dir hier gerade für ein Hirngespinst zusammenreimst, Blauschopf von Lameriast" - Sie blickt zu ihrer Rechten und sieht Xinthra die sie verschmitzt und hämisch angrinst. Sie trägt eine Rüstung die sie schon des Öfterem zu Sehen bekam - es ist die Rüstung einer Adlerritterin.
"Das bist aber nicht du. Du hast deinen Weg gewählt."
"Ja, und es kostet dich viel, meine Entscheidung gut zu heißen. Umso mehr erleichtert es mich, dass du es tust. Vorsicht, hinter dir!"
Plötzlich fühlt Tajara ein kaltes scharfes Schwert in ihrem Rücken. Die Klinge will sich tief in ihr Fleisch bohren und der brennende Schmerz durchzuckt ihren Leib. Sie dreht hastig den Kopf nach hinten und erblickt eine blasse Gestalt mit silberweißem Haar. "Ich nehme sie dir weg. Ich entreiße sie dir, und du wertloses Stück Straßendreck wirst nichts dagegen ausrichten können." Sorcha grinst sie hämisch an und als Tajara an sich herunterblickt sieht sie wie die Klinge des Schwertes ihren nackten Bauch durchstößt und ihre Gedärme mit nimmt- Blut trieft auf den Boden und als Tajara aufhustet kommt einiges davon gleich mit.
"Dein Weg ist ein anderer. Doch nur gemeinsam können wir ihn gehen." Thorans Stimme dröhnt in ihrem Kopf wieder - und mit einem Mal wird ihr klar welcher heimliche Beobachter gemeint war. Thoran steht vor ihr - am Rande einer anderen klippe - scheinbar wie aus weiter Ferne streckt er die Hand mit dem mattgrünen Stab vor sich aus. Und mit einem Mal wird ihr bewusst, was gemeint ist.
Sie sieht sich wiie in einem Spiegel selbst. Ein Blutschwall läuft ihr aus dem Mundwinkel, und während der Kristall um ihren Hals in ebensolchem Türkis aufzuleuchten beginnt scheint es ihr, als ob die Augen plötzlich ebenso zu glühen beginnen. Ihr wird mit einem Mal kalt - und sie kippt vorn über.
Die azurblauen schäumenden Tiefen des Meeres...
...sie kommen....
...kommen auf sie zu!
Mit einem lauten Schrei fährt Tajara aus dem Bett hoch - kalter Schweiß trieft ihr von der Stirn...
Und mit einem mal war sie wieder im Hier und jetzt. Es war doch nur ein Traum.
Aber
In einem seltsam vibrierenden Takt glomm der Kristall der in ihrer Faust lag, lose an der Silberkette um ihren Hals baumelnd auf - und ging wieder aus - glomm auf - ging wieder aus...