Es waren Freunde
Verfasst: Freitag 14. November 2008, 16:35
Die Müdigkeit zerrte an meinem Weltlichen; denn obwohl meine Schritte mich gen Tür führten, meinem Geiste sich unbewusst dessen war, dass es nicht bei dieser einzigen Hürde blieb.
Ich schritt hindurch, eine laute Stimme erklang, brachial und rau;- als käm von einem tummen Tor.
Mein Blinzeln, oh wünscht ich es wär für ewig Dunkel geblieben, richtete sich der Stimme, während meine Natur mich dazu verleitete hinzugehen. Ich traf Lieon, der Freund vom verstorbenen- getöteten- und im Wald Verscharten Richard. Wir grüßten uns wie gut Bekannte es taten, ohne feinem Manier, einem Lächeln der fast einem frechen Grinsen ähnelte;- und doch wer ahnte es, dass alles anders kommen würd‘. Wir kamen sofort ins Gespräch, denn Lieons Weg führte zu mir zur Akademie, da er seinen vermissten Freund suchte. Meine Mine verstimmte sich, lag die Schwierigkeit darin ihn anzulügen- wie Malachai es tat- (erzählte er mir über Malachais Reden), oder der Ehrlichkeit zum Wohl, die unverblümte Wahrheit offenzulegen, sie ihm vorzustellen wie eine Jungfer dem schüchternen Tenor? Es spielte auch keine Rolle, wenn dies umgekehrt der Fall war, aber ihn im Unwissen zu lassen konnt‘ ich nicht mir verantworten lassen.
Ich lobte Richard, mit Worten die seine Existenz zunächst erhielten, bat aber letztendlich Lieon mir zu folgen, zu einer kleinen Insel, jene mit der schmalen Brücke. Ich fing an zu Schwafeln, denn welcher Narr würde gefasst sein vor einem plötzlichen Vulkanausbruch? doch zum Schluss, riet ich ihm zu hinterfragen.
Ich deutete auf die Insel und meinte zu ihm, dass jenes Naturwerke, erschaffen von einem lieblichen Gesang, es beschützt gilt, und auch nur von jene- die sich als Teil des Ursprunges erkannten. Ich fuhr fort, dass jede Unnatürlichkeit, jede Veränderung auch wie klein sie erscheinen mag, den Kreislauf der Natur in ihrem Gefüge durcheinander bringen könnt‘. Und Täter wäre nicht er, sondern Missverständnis und Zorn, ob er das wusste?
Lieon antworte mir mit Schmeicheleien, ich war zerfressen, musste ich ihm das nun sagen? Ja ich musste! Ich lag meine Hand auf seine Schulter, und beichtete ihm den Tod seines Freundes. Würdig meines Blickes, ich könnt‘ nicht verstehen wie er sich fühlte- kannte er Richard länger als ich? Bestimmt, aber auch der Verlust betraf mich ebenso schwer. Er ging verzweifelt zu Boden, und auf seine Frage hin, was ihm passierte (Richard)– dauerte es bis ich ihm endgültig sagen konnte, das er von Arsen getötet wurde. Meine Hand lag auf seine Schulter, doch schlug er sie weg. Seltsam dramatisch war die Szenerie, setzte der Regen ein, sachte und verstärkte sich mehr und mehr.
Oh wie weh es mir tat, einen Freund, der auch kurz vor dem Tode war, jetzt schon einem ähnlichen Zustand zu betrachten. Ich wünschte mir er wär taub; würde er doch bloß dabei bleiben- bei den Lügen von Malachai. Ich musste es aber, er hatte es verdient; vielmehr war es meine Pflicht.
Ich versuchte ihm klar zu machen, warum Arsen seinen Freund tötete, aber er schien nicht davon wissen zu wollen. Auch seine Worte wandten sich mehr und mehr gegen mich, aber ich verblieb in meine Sichtweise, es war Notwehr? Welcher Mensch könnt‘ sich zumuten, eine Person die er nicht kannte, zornig auf einen zueilte- was könnt er vor haben? Es blieb nichts übrig, und seine Worte nachher, wie ich Lieon auch erzählte, waren Drohgebärden. Er schien mir nicht zu glauben.
Oft versuchte ich an seinem Verstand zu appellieren, er sollte es doch verstehen müssen?!
Er fragte mich aus, über Dinge wo ich keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, denn zu jenem Abend fixierte mein Blick des Blut von Richard; - ich wusste es einfach nicht mehr. Ich empfahl ihm den Tod seines Freundes hinzunehmen, er sollte sich damit zu Recht finden, dass Richard einen Fehler begann – aber er fragte mich aus – die Lüge von Malachai, sie sollte dieses Gefecht verhindern. Doch ab dem Punkt, ich weiß nicht was in ihm fuhr, seine Worte waren fremd;
So habe ich Lieon noch nie gesehen. Er sprach, dass er jeden einzelnen der Akademie befragen würd‘, und jeder der ihn belüge, sollte gestraft werden.
Ich hörte nicht richtig? Was wollt‘ er? Wär er bereit meine Liebe zu zerschlagen, ihr etwas anzutun?
Niemals lasse ich ihr Schmerz zukommen, nicht noch einmal will ich sie gepeinigt sehen; wenn ihre Familie zu Schaden käme, würde sie sich das nie verzeihen. Meine Worte wurde wirrend, ich bat ihn es nicht zu tun – er konnt‘ nicht ahnen- das ich bereit war ihn zu töten; wenn er ihr was antun würd‘.
Aber dann raffte er sich auf, und wollte weg von dieser Insel- und nein! Ich durfte ihn nicht ziehen lassen, denn ich sah mich bedroht und gedrängt, und so geschah es- das Freunde sich gegen sich wandten. Ich stellte mich vor seinem Weg, während meine Hand auf dem Schwertknauf ruhte. Ich forderte ihn auf, er solle nicht die Schuld auf uns oder auf ihn schieben- er solle sich bekennen das Richard einen Fehler machte. Er Fauchte und mehr und mehr kamen meine Gefühle zum Ausdruck, denn ein Surren zeugte von meiner Bereitschaft ihn umzubringen – meine Pyrian Klinge war in meine Hand. Ich verdeutlichte ihm, so er bereit wär meine Geliebte ein Haar zu krümmen, müsste er sterben.
Darüber hinaus sogar, seine Absicht die er behalten wollte Rachegelüste zu entwickeln, oder Worte wechseln - jener Nachdruck der uns erreichen sollte: ich sagte es ihm nicht- aber ich werde mich dann auf die Suche nach ihm begeben müssen. Er wirkte entsetzt über meine Absicht, aber ließ mich entscheiden ob ich gewillt war ihn niederzustrecken oder ihn ziehen zu lassen- und ich wollte ihn nicht ziehen lassen. Ich machte Schritte nach hinten, um ihn nicht zu töten. Nun drohte ich, sollte er Sienara noch einmal als Mörderin und Verbrecherin abstempeln (was er in seinem Ausbruch erwähnte), würd ich ihn niederstrecken.
Aber ich konnte es auf eine Art und Weise nicht mit mir vereinbaren, einen Menschen umzubringen?
Ich nutze den Kehrwert, rief ihm zu, wenn er vorbei schreiten wollte, müsst‘ er mich umbringen. Er versteinerte, aber er gab wieder er würde mich nicht umbringen wollen, den, den er vertraute? Seltsam.. wieso vertraute er mir so rasch? Mehr und Mehr füllte sich mein Herz mit unbeschriebenen Seiten, aber es änderte nichts an mein Denken. Ich sagte ihm, solang er meinen Entschluss nicht teile, würde er niemals das tun, was ich von ihm erwarten würd‘.
Der Regen durchnässte uns, meine Haare klebten an meine Stirn und die Wasserperlen rannten die Einkerbung meines Bastardsschwertes hinab.
Er versprach mir sodann, er würde niemanden etwas antun wollen, aber es reichte mir nicht. Er könnte jemanden auf sie hetzen. Doch er gab mir sein heiligstes Wort, was mich dazu veranlasste meine Klinge zurück in die Schwertscheide zu führen. Sachte ging er an mir vorbei, und in einer Linie, widmete ich ihm Worte zu: Halte dich bitte an dein Wort.. bitte..
Er sollte wissen, wie die Bitte zu verstehen war,
Ich schritt hindurch, eine laute Stimme erklang, brachial und rau;- als käm von einem tummen Tor.
Mein Blinzeln, oh wünscht ich es wär für ewig Dunkel geblieben, richtete sich der Stimme, während meine Natur mich dazu verleitete hinzugehen. Ich traf Lieon, der Freund vom verstorbenen- getöteten- und im Wald Verscharten Richard. Wir grüßten uns wie gut Bekannte es taten, ohne feinem Manier, einem Lächeln der fast einem frechen Grinsen ähnelte;- und doch wer ahnte es, dass alles anders kommen würd‘. Wir kamen sofort ins Gespräch, denn Lieons Weg führte zu mir zur Akademie, da er seinen vermissten Freund suchte. Meine Mine verstimmte sich, lag die Schwierigkeit darin ihn anzulügen- wie Malachai es tat- (erzählte er mir über Malachais Reden), oder der Ehrlichkeit zum Wohl, die unverblümte Wahrheit offenzulegen, sie ihm vorzustellen wie eine Jungfer dem schüchternen Tenor? Es spielte auch keine Rolle, wenn dies umgekehrt der Fall war, aber ihn im Unwissen zu lassen konnt‘ ich nicht mir verantworten lassen.
Ich lobte Richard, mit Worten die seine Existenz zunächst erhielten, bat aber letztendlich Lieon mir zu folgen, zu einer kleinen Insel, jene mit der schmalen Brücke. Ich fing an zu Schwafeln, denn welcher Narr würde gefasst sein vor einem plötzlichen Vulkanausbruch? doch zum Schluss, riet ich ihm zu hinterfragen.
Ich deutete auf die Insel und meinte zu ihm, dass jenes Naturwerke, erschaffen von einem lieblichen Gesang, es beschützt gilt, und auch nur von jene- die sich als Teil des Ursprunges erkannten. Ich fuhr fort, dass jede Unnatürlichkeit, jede Veränderung auch wie klein sie erscheinen mag, den Kreislauf der Natur in ihrem Gefüge durcheinander bringen könnt‘. Und Täter wäre nicht er, sondern Missverständnis und Zorn, ob er das wusste?
Lieon antworte mir mit Schmeicheleien, ich war zerfressen, musste ich ihm das nun sagen? Ja ich musste! Ich lag meine Hand auf seine Schulter, und beichtete ihm den Tod seines Freundes. Würdig meines Blickes, ich könnt‘ nicht verstehen wie er sich fühlte- kannte er Richard länger als ich? Bestimmt, aber auch der Verlust betraf mich ebenso schwer. Er ging verzweifelt zu Boden, und auf seine Frage hin, was ihm passierte (Richard)– dauerte es bis ich ihm endgültig sagen konnte, das er von Arsen getötet wurde. Meine Hand lag auf seine Schulter, doch schlug er sie weg. Seltsam dramatisch war die Szenerie, setzte der Regen ein, sachte und verstärkte sich mehr und mehr.
Oh wie weh es mir tat, einen Freund, der auch kurz vor dem Tode war, jetzt schon einem ähnlichen Zustand zu betrachten. Ich wünschte mir er wär taub; würde er doch bloß dabei bleiben- bei den Lügen von Malachai. Ich musste es aber, er hatte es verdient; vielmehr war es meine Pflicht.
Ich versuchte ihm klar zu machen, warum Arsen seinen Freund tötete, aber er schien nicht davon wissen zu wollen. Auch seine Worte wandten sich mehr und mehr gegen mich, aber ich verblieb in meine Sichtweise, es war Notwehr? Welcher Mensch könnt‘ sich zumuten, eine Person die er nicht kannte, zornig auf einen zueilte- was könnt er vor haben? Es blieb nichts übrig, und seine Worte nachher, wie ich Lieon auch erzählte, waren Drohgebärden. Er schien mir nicht zu glauben.
Oft versuchte ich an seinem Verstand zu appellieren, er sollte es doch verstehen müssen?!
Er fragte mich aus, über Dinge wo ich keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, denn zu jenem Abend fixierte mein Blick des Blut von Richard; - ich wusste es einfach nicht mehr. Ich empfahl ihm den Tod seines Freundes hinzunehmen, er sollte sich damit zu Recht finden, dass Richard einen Fehler begann – aber er fragte mich aus – die Lüge von Malachai, sie sollte dieses Gefecht verhindern. Doch ab dem Punkt, ich weiß nicht was in ihm fuhr, seine Worte waren fremd;
So habe ich Lieon noch nie gesehen. Er sprach, dass er jeden einzelnen der Akademie befragen würd‘, und jeder der ihn belüge, sollte gestraft werden.
Ich hörte nicht richtig? Was wollt‘ er? Wär er bereit meine Liebe zu zerschlagen, ihr etwas anzutun?
Niemals lasse ich ihr Schmerz zukommen, nicht noch einmal will ich sie gepeinigt sehen; wenn ihre Familie zu Schaden käme, würde sie sich das nie verzeihen. Meine Worte wurde wirrend, ich bat ihn es nicht zu tun – er konnt‘ nicht ahnen- das ich bereit war ihn zu töten; wenn er ihr was antun würd‘.
Aber dann raffte er sich auf, und wollte weg von dieser Insel- und nein! Ich durfte ihn nicht ziehen lassen, denn ich sah mich bedroht und gedrängt, und so geschah es- das Freunde sich gegen sich wandten. Ich stellte mich vor seinem Weg, während meine Hand auf dem Schwertknauf ruhte. Ich forderte ihn auf, er solle nicht die Schuld auf uns oder auf ihn schieben- er solle sich bekennen das Richard einen Fehler machte. Er Fauchte und mehr und mehr kamen meine Gefühle zum Ausdruck, denn ein Surren zeugte von meiner Bereitschaft ihn umzubringen – meine Pyrian Klinge war in meine Hand. Ich verdeutlichte ihm, so er bereit wär meine Geliebte ein Haar zu krümmen, müsste er sterben.
Darüber hinaus sogar, seine Absicht die er behalten wollte Rachegelüste zu entwickeln, oder Worte wechseln - jener Nachdruck der uns erreichen sollte: ich sagte es ihm nicht- aber ich werde mich dann auf die Suche nach ihm begeben müssen. Er wirkte entsetzt über meine Absicht, aber ließ mich entscheiden ob ich gewillt war ihn niederzustrecken oder ihn ziehen zu lassen- und ich wollte ihn nicht ziehen lassen. Ich machte Schritte nach hinten, um ihn nicht zu töten. Nun drohte ich, sollte er Sienara noch einmal als Mörderin und Verbrecherin abstempeln (was er in seinem Ausbruch erwähnte), würd ich ihn niederstrecken.
Aber ich konnte es auf eine Art und Weise nicht mit mir vereinbaren, einen Menschen umzubringen?
Ich nutze den Kehrwert, rief ihm zu, wenn er vorbei schreiten wollte, müsst‘ er mich umbringen. Er versteinerte, aber er gab wieder er würde mich nicht umbringen wollen, den, den er vertraute? Seltsam.. wieso vertraute er mir so rasch? Mehr und Mehr füllte sich mein Herz mit unbeschriebenen Seiten, aber es änderte nichts an mein Denken. Ich sagte ihm, solang er meinen Entschluss nicht teile, würde er niemals das tun, was ich von ihm erwarten würd‘.
Der Regen durchnässte uns, meine Haare klebten an meine Stirn und die Wasserperlen rannten die Einkerbung meines Bastardsschwertes hinab.
Er versprach mir sodann, er würde niemanden etwas antun wollen, aber es reichte mir nicht. Er könnte jemanden auf sie hetzen. Doch er gab mir sein heiligstes Wort, was mich dazu veranlasste meine Klinge zurück in die Schwertscheide zu führen. Sachte ging er an mir vorbei, und in einer Linie, widmete ich ihm Worte zu: Halte dich bitte an dein Wort.. bitte..
Er sollte wissen, wie die Bitte zu verstehen war,