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Der Weg eines Raben

Verfasst: Donnerstag 13. November 2008, 05:01
von Varoth Lycron
Das Haus von Seranyth


Einige Monde war es nun schon her das Varoth zurück kehrte.
Vieles hatte sich geändert, der Krieg zwischen Rahal und Varuna war wahrlich eingeschlafen.
Wo waren die Schlachten an denen beide Seiten ihre Streiter verloren und man für Krathor jene Seelen ernten konnte. Es war wahrlich bedrückend wie sich beide Kontrahenten aus dem Wege gingen, doch vielleicht war es für Rahal nicht verkehrt das sie etwas Ruhe hatten von den Varunesen. Der BHR war nicht mehr, ebenso wie das Banner der flammenden Greifen wie vom Erdboden verschwunden war. Doch gab es mittlerweile eine neue Gemeinschaft, das Haus von Seranyth geführt von der Blutgeboren Azucinnia. Auch Varoth hatte sich diesem Haus angeschlossen, um sich zum einen besser in das Leben der Rahaler zu integrieren und zum anderen
die Abmachung mit der Blutgeboren welche ihn als Ansprechpartner für die Diener Krathors haben wollte. Sie war Stadthalterin und im Adel, ihre Bekanntschaften und Informanten reichten wahrlich weit, so konnte man nur abwarten bis irgendetwas geschah wovon sie erfuhr und gewiss nicht davor zurück schreckte ihn oder gar die Dienerschaft damit zu beauftragen.
Galt es doch das Band zwischen Rahal und den Dienern Krathors enger zu knüpfen, sodass beide Seiten voneinander profitieren würden.
Doch nicht nur das war ein Ziel von ihm auch die Studien und Beobachtungen der Gläubiger Alatars ging voran, so hatte er doch einen guten Lehrmeister gefunden in dem Ritter Tugor Crain welcher Alatar scheinbar sehr nahe stand. Varoth wusste würde er sich Ritter Crain anvertrauen und seine Identität preisgeben wäre er ein toter Mann und er wäre mit seinem Vorhaben gescheitert das Band fester zu ziehen. Jedoch schien es fast so als würde er das Vertrauen des Mannes gewinnen welcher sehr gefährlich werden konnte, gab er doch schon zu das er stolz auf ihn sei und ihm vertraute.
Selbst seine über alles geliebte Tochter, vertraute er Varoth ab und zu an welche ihm ebenso gewiss Nutzen brachte. Solch ein Kind machte jeden Menschen froh oder trieb ihn in den Wahnsinn doch zeigte sie Varoth das was es heißt ein Mensch zu sein und Gefühle offen preis zu geben.
Varoth war wie jeder andere auch ein Mensch, doch gewiss keiner von denen die Ihre Gefühle offen Preis geben würden.
Leute ohne Gefühle verursachten Misstrauen bei den Menschen aus ihrer Umgebung und so etwas durfte einfach nicht sein, galt es doch dass Vertrauen Rahals zu gewinnen.
Auch die anderen Mitglieder des Hauses waren für seine Vorstellungen in Ordnung zwar hatte er nie sonderlich viel mit ihnen zu tun aber das musste ja auch nicht unbedingt sein. Ab und an traf man sich ja trotzdem mal.
Auch wenn die Gilde selbst nicht so aufgebaut war das sie hätte in den Krieg ziehen können, so war sie doch eine Möglichkeit für ihn in das Leben von Rahal sicher eintauchen zu können um etwas über den Glauben, die Menschen und anderen Dingen zu lernen.
Ja hier fuehlte er sich auf gewisse Weise hin einfach wohl.

Verfasst: Donnerstag 13. November 2008, 05:56
von Varoth Lycron
Ein Demon oder doch nur eine Frau ?


Lanaya Shevanor Ordensleiterin der Arkorither.
Wahrlich eine bemerkenswerte Frau. Alleine auf Menschlicher Ebene kam Varoth seines Erachtens gut mit dieser Person aus. War sie doch in vielerlei Hinsicht interessant und galt es ihr Wohlwollen warm zu halten und den Kontakt mit ihr zu Pflegen.
Sie war wohl die mächtigste aus ihrem Orden und genau sie hatte er glücklicherweise erwischt um Einsicht in jenen Orden zu erhaschen. Es war in gewisser Weise eine Art packt zwischen ihm und ihr, so traf man sich ab und an mal in Rahal oder gar auf der Burg der Arkorither um gemeinsam ihre Pläne und Gedanken auszutauschen. Vorerst war es vielleicht nur ein Austausch von Informationen und Wissen, welches aber ebenso nützlich sein konnte wie vielleicht irgendwann der Austausch von Macht welche einem Selbst verschlossen blieb.
Es würde sich mit Sicherheit nützlich erweisen, sie zu kennen und sie nicht als Feind zu haben.
Manchmal war es so als wusste er nicht ob er gerade mit dem Demon in ihr sprach oder nur mit ihrer selbst. Sie verstand es Leute zu durchschauen und einem das Wort im Munde herum zu
drehen, deshalb war es umso wichtiger für jene Person interessant zu bleiben und ihr stets kleine Häppchen vorzuwerfen auf das ihr Hunger auf das Hauptgericht niemals erlosch.
Hier und da war es Varoth sogar möglich ihr ein Lächeln oder eine andere Emotion abzuringen obwohl sie jene sehr gut verstecken konnte. Vorsicht war bei ihr stets geboten so musste man die mächtige Magierin sowie den Demon bedenken, aber auch die Frau die zwischen jenen beiden noch irgendwo im Hinterkämmerchen stand durfte er ihr es nicht an Aufmerksamkeit mangeln lassen.
Er hatte schon einiges von ihr gesehen zu was sie fähig war, gehörten die Elementarmagie sowie Beschwörungsmagie durchaus zu ihren Stärken, doch auch das Wandeln ihrer Gestalt in eine weitaus mächtigere und in gewisser Weise sehr nützliche durfte er schon mit ansehen.
Des weiteren war sie auch mit dem Umgang mit dem Degen sehr begabt und hatte ihm schon so einiges an Nachhilfe gegeben was er sicher gut gebrauchen konnte.
Man könnte sagen Varoth fühlte sich in ihrer Umgebung wohl, auch wenn er von seinen Kräften her der weitaus Schwächere war so schien er doch nicht uninteressant für sie zu sein.
Würde er durch Krathor noch mehr Kräfte erlangen wäre dies sicher von Nutzen ihre und die Seinigen zu bündeln und damit gegen so ziemlich jedes Problem gewappnet zu sein.
Neue Wege würden sich für beide öffnen und jeder würde gewiss seinen Nutzen davon tragen.

Als Frau wäre sie wohl auch keine schlechte Wahl, war sie doch in einem reifen Alter, gut ein paar Jahre älter als er doch würde ihn das nicht stören, hatte er es doch nie wirklich mit den jungen Dingern gehabt welche nicht wussten was sie wollen. Die Zeit würde gewiss weisen, wie weit sie als Frau bereit wäre zu gehen und zu was nicht, hierbei würde er ebenfalls sehr vorsichtig mit ihr umgehen müssen um sie nicht vor den Kopf zu stoßen.


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Verfasst: Freitag 14. November 2008, 15:47
von Varoth Lycron
Die Diener Krathors


Wahrlich war seit seiner Zeit als Lakai einiges passiert, die damals mächtigste unter den Dienern war verschwunden und die vielen Anhänger Krathors verstreuten sich in alle Winde.
Die Meisten von ihnen schmiedeten mittlerweile eigene Pläne um die Seelenernte voran zu treiben.
Manchen gelang dies besser anderen weniger besser, zumal es auch einen unter ihnen gab welche Varoth nicht ganz unähnlich war. Oftmals sah man ihn in seiner Robe des Rabens durch Bajard ziehen, was sich ihm ein den Weg stellte wurde mit eiserner Kralle auf den Boden der Tatsachen zurück gebracht. Ob es zwei Gegner waren oder fünf... dies schien ihm ebenso egal zu sein wie Varoth damals, galt es für ihn seine Mächte mit all jenen zu messen die ihn forderten und ihnen zu zeigen das die Diener Krathors nicht zu unterschätzen sind.
Es war aber nicht alles was dieser Diener mit seiner Macht die ihm Krathor gewährte anstellte, hatte er doch noch Pläne mit Bajard.
Mit ihm verstand sich Varoth recht gut, auch auf das Hilfegesuch bei seinem Plan mit Bajard willigte Varoth ein, zumal ihm die Idee gefiel wenn sie auch seines Erachtens nicht ganz so ertragreich sein würde wie die Gedanken und Ideen mit denen sich Varoth beschäftigte.



Wahrlich Varoth wollte etwas vollbringen was es noch nicht gab, einen Angriff auf den Glauben selbst welcher weitaus schwerwiegendere Folgen haben könnte wie etwa das Abmetzeln eines Dorfes. Viele Abende verbrachte Varoth in seinem kleinen Zimmer, sinnierte vor sich hin und machte sich seine Gedanken darüber wie er jenes anstellen könnte um gewisse hoch dekorierte Personen aus Varuna, dem Temora Kloster oder jenen Streitern der Temora Zweifel und misstrauen bezüglich ihres Glaubens in den Kopf zu setzen. Vorerst dachte er an jenes Grab dieser Priesterin des Pantheons welches er weitab von Varuna im Wald nahe des Wegkreuzes gefunden hatte....
Doch würde dies gewiss ein zu schwieriges Unterfangen für ihn selbst sein zumal jenes Grab durch die seinerzeit mächtigsten Priester der lichten Götter geweiht und dadurch vor ihm und Seinesgleichen beschützt wurde. Es musste eine andere Möglichkeit geben um einer Person habhaft zu werden die die Nötigen Mächte und das Ansehen hatte um einen ganzen Glauben in Frage stellen zu können. Die Mundwinkel zuckten empor während er in die Flammen des Kamins Gedanken versunken starrte und sich den Kopf zermarterte.

Verfasst: Freitag 14. November 2008, 15:48
von Varoth Lycron
Die Templer Alatars

Viele traf Varoth nicht von ihnen, doch welche er traf waren nie einem Gespräch mit dem gläubigen Bewohner Rahals oder gar dem unbekannten Diener des Richters abgeneigt.
Schon des öfteren lief man ich über den weg und der Respekt welche beide einander entgegen brachten lies keinen Zweifel offen das sie zumindest von außen hin den Dienern des Richters nicht
abgeneigt waren. Auch über sie lernte Varoth eine Menge über den Glauben Alatars und durfte sich auch des öfteren mit ihnen auf gemeinsame Jagt begeben.

So unähnlich waren sie den Dienern gar nicht mal von ihrem Können, gekonnte Fechter mit dem Rapier, auch sie hüllten sich oftmals in leichte Kettenrüstungen oder eben welche aus Knochen. Ihre anderen Kräfte welche ihnen wohl durch Alatar zu Teil wurde, erfüllten ebenso ihren Zweck wie die eines Rabendieners. Auch ihr Leitung schien in fester Frauenhand gab es zum einen die Tetrarchin Laraanji und zum anderen Shelia Valthur beide schienen den Dienern Krathors nicht wirklich abgeneigt zu sein, bot die Tetrarchin Valthur doch sogar ihre Hilfe bei diversen Möglichkeiten an wovon sie nicht einmal wusste ob es für Alatar ein nutzen abwirft.

Nunja sie hatte wohl die selbe Einstellung dazu wie Varoth, gibt es wahrlich genug Feinde die es zu bekämpfen gibt und und warum sollte man sich gegenseitig Steine in den Weg legen oder gar zu zerfleischen.
Auch hier war es von Nöten, dass er egal ob als Varoth oder als Diener Krathors Vorsicht walten lassen musste und ebenso die Beziehung weiterhin ausbauen sollte.
Einen Nutzen würde man gewiss für den Tempel finden und wenn es hierbei nur um schlagkräftige Unterstützung gehen würde.

Wenn es mit dem Tempel weiterhin so weiter gehen würde,
wäre gewiss für die Diener Krathors der Weg nach Rahal offen.
Wer den Glauben als Verbündeten hat, wird das Volk ebenso
als Verbündeten haben, denn der Glaube herrscht über das Volk.

Verfasst: Dienstag 25. November 2008, 04:05
von Varoth Lycron
Das Portal des Todes

Die Informationen war an die richtige Person weiter gegeben, schon Bald würde er gewiss vorsprechen und den Plan der Rabendiener unterbreiten.
Wenn alles so verlaufen würde wie Varoth es sich erhoffte, würden sie ausrücken um das zu tun was sie tun müssen.
Diese Mondfinsternis war wahrlich ein Seegen für die Kreaturen des Richters, die Zeit war gekommen um jene zu befreien welche schon lange auf ihren Einsatz warteten.
Sie passten vorzüglich in ihre Pläne und würden gewiss ihren Zweck erfüllen und den Richter befriedigen.

Gestern wurden die Aufgaben verteilt, Varoth und Aina hatten zum einen, die Aufgabe einen Weg zu finden um sie dort hin zu bringen wo sie ihre Aufgabe erfüllen konnten ohne von einer Wand aus Holz oder Stein aufgehalten zu werden.
Varoth hatte sich bereits Gedanken gemacht und Aina beauftragt Ihm das zu besorgen was noch von Nöten war um die Tore zu öffnen aus welchen Tod und Verderben das Land übersähen würde.
9 Tore müssten sie Öffnen, 5 als Eingang und 4 Tore als Ausgang.

9 Skelettschädel
18 Vielaugen
5 Meter Sehnen eines Ogers

Es dauerte nicht lange und schon in der selben Nacht war sie zurück mit den Utensilien welche für die Artefakten nötig waren.
Die 50 Demonenknochen, 20 Phiolen Drachenblut und das Wyrmherz hatte Varoth noch in seiner Reagenzienkisten.

Ein zufriedenes Nicken ging von Varoth aus als die Beiden unten in seinem Ritualkeller angekommen waren und er noch einmal in dem alten Ritualbuch aus dem Turm des Mondes nachblätterte ob er auch wirklich alles für die Erschaffung jener Artefakte hatte.
Jener Raum in dem sie sich befanden war recht schlicht gehalten, steinerne alte Wände, 5 Schädelkerzen welche auf einem Kreis aus Asche in der Mitte standen.
Sonst befand sich nichts sichtbares in jenem Raum, wo beide nachdem sie die Utensilien in der Mitte des Aschekreises gelegt hatten gegenüber voneinander Platz nahmen.

Aina war noch nicht sonderlich Lange unter Krathors Segen doch spürte Varoth ihre Kraft bereits, die bei jedem Aufeinandertreffen wuchs. Sie würde heute Nacht gewiss an die Grenzen ihrer Kräfte stoßen, ebenso wie er es schon einige Male getan hatte um das zu erreichen was er erreichen wollte, dem war er sich sicher. Aina wusste was sie zu tun hatte, sie musste sich ihm öffnen und ihre Kraft so freisetzen das Varoth sich jener bemächtigen konnte.

Es wurde still, beide schlossen ihre Augen und ließen ihren Kräften langsam freien Lauf.
Varoth versuchte eine Verbindung mit ihr einzugehen, eine Verbindung welche sie einen sollte, sie als eine Person agieren lassen sollte.
Eine Kerze nach der anderen entzündete sich, als auch endlich die Letzte entflammte sah man die beiden Schatten Ainas und Varoths gegen die Wand reflektieren.

Varoth rührte sich eben so wenig wie Aina, doch Varoth konnte sie bereits spüren
es würde nicht mehr lange dauern bis er sie erreicht hätte.
Varoths Schatten erhob sich und ging fast mit spastisch wirkenden, langsamen Bewegungen die Wand entlang, Schritt für Schritt näherte er sich dem Ihrigen.
Auf ihrer Seite des Raumes angekommen sah man wie sein Schatten dem ihrigen welcher immer noch das Abbild ihrer selbst sitzend darstellte, seine Hand entgegen streckte.
Noch einen Moment schien sie zu zögern, ehe ihr Schatten zu dem seinigen Aufblickte und seine Hand entgegen nahm worauf hin er ihrem aufhalf.

Ihr Schatten griff sich mit einer Hand an die Schulter und es schien fast so als wolle sie ein Gewand ablegen.... Varoth Schatten stoppte ihr Tun, in dem er seine Hand auf die ihrige legte welche etwas von der Schulter lösen wollte. Langsam wanderte sein Kopf zu ihr hinab um sich jener Schulter zu nähern, man könnte meinen sein Schatten küsste dem Ihrigen den Hals entlang. Langsam wandern seine Hände um sie herum, während er vorsichtig ihren Körper an den seinigen zog und sie sich ihm willenlos mit dem Kopf in den Nacken gelegt hin gibt.

Plötzlich riss Varoths Schatten sein Haupt zurück als hätte er ihr soeben ein Stück ihres Halses heraus gerissen. Ainas Schatten hingegen rührte sich nicht während der Schatten Varoths immer wieder mit seinen Kopf mit ruckartiger Bewegung auf den Körper ihres Schattens zuraste und ein Stück von ihr abriss. Schon bald hätte man sehen können wie er Ainas Schatten letzten Endes komplett aufgefressen hatte.

Der aus Fleisch bestehende Körper Ainas hingegen kippte einfach zur Seite weg und bliebt ruhig atmend auf dem Boden liegen, die Augen geschlossen war sie direkt vor Erschöpfung eingeschlafen.
Varoths Schatten hingegen war um einiges Gewachsen auch seine Bewegungen waren nun fließender, schneller und machte sich daran die Reagenzien zusammen zu setzen.
Varoth wusste er würde nicht viel Zeit auf diese Art und Weise an den Artefakten arbeiten können doch er würde so viele fertig stellen wie es ihm Möglich wäre.
Stunden um Stunden vergingen und er näherte sich dem Ende seiner Arbeit doch plötzlich, wie durch einen Windhauch wurden alle Kerzen ausgeblasen und Varoths Körper kippte ebenfals vor Erschöpfung seitwärts weg.

6 Artefakte hatten sie vollendet, 3 weitere müssten noch folgen doch diesmal vielleicht nicht auf seine grobe Art und Weise, ja diesmal könnte er sich die Zeit nehmen und Aina die Wahl lassen ob sie gemeinsam mit ihm die letzten zwei erschaffen wollen würde.


[img]http://www.hudlet.de/gefasst.jpg[/img]

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Verfasst: Sonntag 7. Dezember 2008, 00:51
von Varoth Lycron
Weitere Planungen und der Einkauf auf dem Bauernhof

Rahal würde nicht die Chance nutzen um das zu tun was sie eigentlich tun sollten, scheinbar war man sich uneinig und wollte jene Entscheidung dem Alka überlassen.
Varoth war es im Nachhinein auch egal, war das Ansehen in Rahal doch nur zweitrangig und gab es gewiss noch genügend Möglichkeiten ihr Vertrauen zu erlangen.
Wie dem auch sei, er wusste im Gegensatz zu ihnen was er zu tun hatte um sein Werk zu vollführen welches er sich in den Kopf gesetzt hatte.
Er wusste bereits wo er die nötigen Opfergaben für sein Vorhaben her bekommen würde, um von Krathor einen kurzen Schub an Macht zu erhalten mit welcher die Rabendiener gewiss eine Menge Seelen ihm zukommen lassen könnten.
Morgen Abend wäre es soweit, hatte er schon fast alles her gerichtet was für das Opferritual von nöten war. Seinen fein verzierten Opferdolch hatte er bereits in der Grabkammer bereit gelegt neue Kerzen wurden um das Blutpentagram aufgebaut und auch das Gebet studierte er schon Tage zuvor ein um auch ja keinen Fehler zu machen.
Jede Zeile jener Worte welche aus dem Alten Ritualbuch entnommen wurden sauge er förmlich in sich hinein, hätte er eine Kopie erstellen wollen hätte er sie wohl ohne einmal nachlesen zu müssen niederschreiben können.
Die Zeit verging und in Varoth packte die Nervosität, ungeduldig zuckte sein rechtes Bein auf und ab ebenso vermochte er es nicht mehr seine Finger still zu halten welche ungeduldig auf dem Tisch auf und ab trippelten.
So konnte das nicht weiter gehen, er schloss das Buch und verschwand in die kalte Winternacht hinaus um sich zu beruhigen.


Es war kalt und dunkel, der Wind peitschte ihm nur so ins Gesicht während die Blätter laut raschelten. Er war auf Lameriast angekommen, am Ende eines Waldrandes und vor ihm auf der Lichtung lang ein Hof mit einem großen Feld und kahlen Bäumen. Aus den Ställen welche direkt an das Fachwerkhaus angebaut wahren drangen die tierischen Laute von Hühnern, Schafen, Kühen und anderen tierischen Bewohnern dieses Hofes. Varoth erinnerte sich an den letzten Frühling als er dort einkaufen ging um seine Vorräte aufzustocken, zu den Menschlichen Bewohnern gehörte eine fünfköpfige Gemeinschaft welche aus dem Bauern Bernd, seiner Frau Marta sowie zwei Knechte und einer Magd bestand. Er erinnerte sich gut wie damals die Felder blühten und der kleine Hund Bello durch den Garten den Hühnern hinterher jagte. Tanja die ansehnliche Magd welche ihm nur die saftigsten Früchte des Hofes einpackte und ihm stets ein freundliches und warmes Lächeln schenkte. Hubert und Hans die beiden Knechte welche stets damit beschäftigt waren die Felder zu ernten... jaja alles fleißige und glückliche Leute, wo es allen gut ging und jeder unbesorgt vor sich hin leben konnte. Noch einige Momente welkte Varoth in Gedanken über die vergangen Tage und ein erleichtertes Seufzen drang aus seiner Kehle ehe er seine Rabenrobe etwas zurecht zog um die Eises Kälte von seinem Hals fern zu halten.

Langsamen Schrittes bewegte sich Varoth etwas weiter auf die Lichtung und den Hof zu, schlurfend und langsam setzte er Fuß um Fuß sich auf seinen reich mit Ornamenten verzierten Knochenstab stützend. Kurz vor der Eingangstüre angekommen blickte er einmal über die Schulter und winkte etwas herbei worauf hin auch schon zwei Skelette mit Holzkeulen bewaffnet aus dem Wald heraus kamen um die Befehle seines Meisters auszuführen.
Varoth schloss die Augen und begann seine Gedanken in Befehle zu wandeln als auch schon seine willenlosen Diener über den Zaun kletterten und durch die Fenster in das Haus einstiegen.
Wenige Augenblicke später hörte man schon das Schreien zweier hysterischer Weiber welche scheinbar um ihr Leben bangten. Jene Laute waren Varoth wohl bekannt und immer wenn er seine Robe trug und dass sein konnte was er nun mal war, erfüllten ihn unter anderem solche Laute die pure Angst wieder spiegelten mit einer gewissen Befriedigung.

Varoth setztet seinen Weg nun auch über das Anwesen in das Gebäude fort um die zu Tode geängstigten Bewohner welche von den zwei bewaffneten Skeletten in Schach gehalten wurden mit einem freundlichen, fast liebevollen Blick an zulächeln.

Guten Abend ich bin hier um etwas zu erwerben, was Krathor gewiss erfreuen wird.

Hauchte ihnen Varoth in ruhigen fast schon lieblich freundlichen Worten entgegen. Die Gesichter der Bewohner spiegelte pure Angst mit einem gewissen Grad an Verwunderung. Wahrscheinlich hätten sie niemals damit gerechnet das der freundliche Varoth gar nicht der war für den er sich ausgab.

Auch Varoth löste nun eine Keule aus Holz von seinem Waffengurt um diesen wie seine zwei Diener den Bewohnern über den Schädel zu ziehen.

Einige Minuten später verstaute Varoth die fünf bewusstlosen-gefesselten und geknebelten Körper welche in Säcke gehüllt waren auf einem Pferd was er sich aus dem Stall geborgt hatte.
Mit einem fröhlichen Liedchen pfeifend sah man Varoth mit seinen zwei knochigen Begleitern und dem Pferd im Schlepptau nun im Wald verschwinden.

Wahrlich er hatte bekommen was er wollte, billig und gute Qualität und einen Gaul als Leihgabe oben drauf.



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Verfasst: Montag 8. Dezember 2008, 15:49
von Varoth Lycron
Ritual der schwarzen Flamme

Heute Abend sollte es soweit sein, die Rabendiener hatten sich bereits im Keller des ehemaligen Turm des Mondes eingefunden um genauere Vorgehensweisen zu besprechen.
Varoth hatte schon des öfteren die Zweifel der anderen gehört, das zu gefährlich sei und er seinen gesunden Menschenverstand verloren hätte.
Wahrlich gefährlich war es eine schwarze Flamme zu erschaffen über welche es nur so spärliche Informationen gab. Auch der gesunde Menschenverstand und der Selbsterhaltungstrieb von Varoth auf auf ein Niveau gesunken, was man als Nullpunkt hätte bezeichnen können.
Ja Varoth war sich der Risiken bewusst, welche dieses Ritual mit sich zog und irgendwo verdrängte er es in seinem tiefsten Inneren. Es war einfach sein Wunsch, Krathor zu zeigen wie weit er für ihren Packt gehen würde und wie weit er bereits gegangen war das er sich jenes Ritual antun wollte.
Varoth Zweifel wuchsen und wuchsen um jede Minute die sie länger darüber sprachen und Varoths Inneres versuchte immer wieder seinem Willen Einhalt zu gebieten.
Nein es gab kein zurück mehr, die viele Arbeit die in jenem Ritual steckte die vielen Stunden um sich mit den nur spärlichen Informationen darauf vorzubereiten, all dies und noch mehr wäre für die Katz gewesen hätte er einen Abbruch verlangt. Gewiss hätten die Brüder und Schwestern seine Sorge verstanden doch wollte und durfte er sich nicht diese Blöße geben, nicht vor ihnen nicht vor ihren Feinden und schon gar nicht vor Krathor.

Als die Dienerschaft den nur sperrlich beleuchteten Raum wo das Ritual stattfinden sollte, drang schon das Wimmern von den Opfergaben welche für jenes Ritual von Nöten waren und sich im selben Raum angekettet hinter Gittern befanden an ihre Ohren.
In der Mitte des Raumes befand sich ein Podest auf welchem ein Buch zu ruhen pflegte, jener Platz war umkreist von einem Pentagram aus Blut auf welchem sich 5 schwarze Kerzen befanden die nur darauf warteten entzündet zu werden. Die Rabendiener stellten sich im Kreis um jenes Pentagram herum auf, während die Schatten durch das Licht der Fackeln an den Wänden durch den Raum zuckten.
Varoth hingegen betrat als Einzigster jenen Kreis um sich dem Buch zu widmen.
Varoth spürte wie die Augen seiner Geschwister bohrend auf ihm lagen und darauf warteten das er beginnen würde.
Eis dauerte einige Augenblicke ehe Varoth die passende Stelle in dem Buch wieder fand um seine Stimme, langsam und behutsam zu erheben.

Krathor unser Gebieter, Herr über das Totenreich
welchem wir uns und unser Tun verschrieben haben.

Schicke uns ein Zeichen das du bereit bist
unsere Gaben zu erhalten, zeige uns die schwarze
Flamme auf das wir die Seelen unserer Feinde
in ihr verbrennen und sie dir zuführen können.

Erweise uns deine Gunst in jenen dunklen Zeiten
und erfülle uns mit Macht und Kraft auf das wir,
in deinem Namen Schrecken und Verderben
über die Menschheit bringen können.

Erleuchte den Pfad auf dem wir wandern und verleihe
deinen Dienern Flügel auf dass sie über ihre
Feinde hinweg fliegen können.


Öffne für uns die Portale des Todes welche Schrecken
und Verderben über die Menschheit bringen.

Krathor schenke deinen Kreaturen neues Leben welche
ihr Leben damals schon verloren haben und lasse sie
jenes tun zu was sie bestimmt wurden.


Varoth begann über Krathors ihm gegebener Gabe in das Lied auf seine Weise einzugreifen,
die Anderen folgen ihm sogleich um ihm dabei zu helfen das zu formen was er wollte.
Stück für Stück tasteten sie sich gemeinsam voran, Varoth an der Spitze jedes Stück eines jeden Bruders und Schwester zusammen formend. Es war wahrlich beeindruckend zu was sie als Gemeinschaft in der Lage waren auf ihre Art und Weise zu verändern.
Jede einzelne Person zu formen und richtig in das Gefüge einzuführen war für ihn wie als würde er ein Orchester als Dirigent leiten, hier musste nun die Geige ansetzen und hier das Horn aufhören, jetzt der Trommelschlag und einen Bruchteil später die Blockflöten.
Wahrlich jenes Stück hörte sich nahezu perfekt an und wurde von mal zu mal schwerer zu leiten je länger es dauerte. Noch nie hatte er so etwas getan und doch fühlte er sich gut dabei alles zu geben was Krathor ihm schenkte und gemeinsam ein Stück aufzuführen welches die über ganz Alathair hinweg fegte und mit sich den Tod führte.

Varoth öffnete die Augen und vor ihm loderte die kleine schwarze Flamme, noch immer konzentrierte er sich auf das Tun der anderen um nicht Gefahr zu laufen einen Fehler zu übersehen und das Stück zu ruinieren.
Vorsichtig streckte er seine rechte diese anmutig züngelnden schwarzen Flamme entgegen welche schon beim bloßen näher kommen gierig sich nach Varoth Fleisch reckte.
Als sie sich letzten Endes in Varoths Hand brannte und jene wie einen Docht einer Kerze verschlang, spürte Varoth das eiskalte Brennen was bis in die Knochen wanderte.
Einen Moment lang beeindruckt über jene Macht welche er förmlich mit seiner Kraft am Leben hielt übermannte es ihn von einem Moment zum anderen.
Wie eine Zündschnur breitete sich das Feuer welches ihm Schmerzen zufügte was mit keinem Normalen Feuer zu vergleichen war seinem Arm entlang auf. In einem Bruchteil einer Sekunde Stoppte es dann kurz vor seiner Schulter. Varoth lächelte erschöpft er hatte die richtige Entscheidung getroffen seine ihm zur Verfügung stehende Kraft dem Feuer entgegen zu setzen und nicht damit zu geizen um zu vermeiden das sich dieses Macht hungrige Feuer gierig durch sein Fleisch den Weg bahnte.

Er musste sich beeilen die Geschwister spuckten schon im wahrsten Sinne des Wortes ''Blut'' um jenes Feuer über dem Buch aufrecht zu erhalten und nicht das gleiche Schicksal wie Varoth zu erleiden.
Eiligen Schrittes ging Varoth in die Zelle wo die 5 Gefangenen angekettet waren und mit großen Augen das brennende schwarze Feuer um Varoths Arm betrachteten was brannte wie ein Inferno.
Einem nach dem Anderen rammte Varoth seine brennende Faust in den Brustkorb, schien es fast so als wäre jenes Feuer um seine Fleisch wie ein zweischneidiges Schwert. Zumindest so durchdrang es den Leib seiner Opfer. Das hysterische Schreien mehrerer Personen dröhnte durch den Raum, ein schreien welches oftmals am ganzen Körper brennende Menschen von sich gaben die im nächsten Moment leblos wie auch diese vor Varoth zu Boden vielen.
Nur sie waren nicht verbrannt, nein dieses Feuer schien ihnen die Lebenskraft zu rauben und jedes mal wenn er seine Faust aus ihrem Körper zog, sank ein Körper bis ins unkenntliche ausgelaugt zu Boden.

Nachdem das Feuer nun reichlich Nahrung zugeführt bekommen hatte eilte er zurück in den Kreis um das getrennte Feuer wieder zu einen welches darauf hin wie eine Stichflamme gen Decke brannte. Das Feuer löste sich von Varoths Arm und zurück blieb verbranntes noch immer rauchendes Fleisch. Varoth nahm ebenso wie die anderen seine letzten Kräfte zusammen um dem Feuer nun den Weg zu weisen um die Artefakte zu Aktivieren und Und die Seelen der Opfer Krathor zuzuführen. Das Feuer breitete sich aus und es begann sich in 5 Richtungen zu teilen eine Jede Kerze auf dem Blutpentagram entfachte und es war vollbracht. Alle die sie hier waren taumelten geschwächt von ihrer Position um nach wenigen Augenblicken wieder Kontrolle über ihren Körper zu erlangen.
Sie wusste ehe die Kerzen nicht abgebrannt waren würden die Tore sich nicht schließen und der Ansturm von Untoten nicht versiegen.


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Verfasst: Montag 8. Dezember 2008, 16:04
von Varoth Lycron
Der Aufmarsch der Untoten

Schon aus der Ferne konnte man die Pech schwarzen Wolken über Varuna und Berchgarg aufziehen sehen, es schien fast so als würde ein Unwetter aufkommen doch war jenes Unwetter ein ganz besonderes. Ein jeder welcher das Lied verstehen konnte würde behaupten, es hörte sich seltsam an irgendetwas stimme nicht.

Doch dann gab es einen gewaltigen Riss darin aus welchem für eine Moment das Schreien und Klagen Tausender Humanoider Lebensformen klang. Jene Schreie überdeckten wahrlich für einen Moment lang alles was man sonst heraus hören hätte können. Jene Veränderung war kein sanfter, mitfühlsamer Eingriff, nein ganz und gar nicht,
es war wie eine brachiale Gewallt die sich auf biegen und brechen freisetzte und das tat was es wollte. Kein Magier nicht einmal die mächtigsten unter ihnen hätten eine klare nachvollziehbare Struktur aus den Klängen raus hören können.

Es wurde still im Lied und es war für einen Moment lang wie gewohnt, doch da schon wieder dieser brachiale Eingriff.
Immer und immer wieder vergewaltigte irgendetwas förmlich das Lied.
Während auch schon die Schlacht in Varuna, Berchgard und in einem großen Radius darum entbrannte. Wie aus dem Nichts öffneten sich ohne jede Struktur magische schwarze Portale, aus denen Horden von Untoten drangen um das zu tun weshalb Krathor ihnen neues Leben schenkte.
Immer und Immer wieder öffneten sie sich selbst Häuser oder die Burgmauern blieben nicht verschont.

Von weitem schon konnten die Diener Krathors die wie wild um sich feuerten Verteidigungsanlagen der Temora treuen Menschen sehen. Auch hörte man Magier und andere welche auf das Lied eingriffen um ihre Macht frei zu setzen. Explosionen, Feuerfontänen und Blitzschläge ließen die Dunkelheit für einige Stunden lang in Varuna und Berchgard weichen, Qualm und Rauch lag in der Luft und drang schon durch die darum liegenden Wälder.

Es war schon von weiter Entfernung köstlich, mit anzusehen wie sich diese Menschen scheinbar gegen die untoten Horden zu hilflos zu Wehr setzten. Als die Diener Krathors der Stadt Varuna näher kamen hörte man schon von weitem die Schreie der Menschen welche förmlich um ihr Leben kämpften.

Eine Angriffslinie gab es nicht, die Diener Krathors hatten es geschafft ihre Armee so zu lenken das Mauern, Befestigungen nichts halfen.
Es herrschte pures Chaos, einen organisierten Aufmarsch der Menschen war so gut wie nicht möglich, mussten sie doch an allen Fronten und in ihrem Herzen gleichzeitig immer neue herbei strömende Gegner bekämpfen.

Als die Diener Krathors das Südtor erreichten, säumten sich schon die Berge voller Skelette aber auch die Menschen hatten Verluste zu beklagen. Überall sah man die Verwundeten am Boden liegen nur um ihr erbärmliches Lebend winselnd.

Eine organisierte Gruppe von Magiern und Priestern sowie vereinzelten Kriegern stand nun Varoth gegenüber, kurz bevor sie sich auf ihn werfen wollten taten sich jedoch um ihn herum 3 Portale auf, welchen neue Massen an Untoten drangen und sie gezwungen waren sich dieser Kreaturen statt dem Rabendiener zu erwehren.

Varoth begann zu Lachen, es war herrlich mit anzusehen wie ihnen diese Armee zusetzte.
Für die Rabendiener war es egal, waren die Kreaturen doch nur Geschöpfe denen Krathor neues Leben einhauchte und welche bei ihrem Zerfall sowieso wieder in sein Reich einkehren würden.

Es war zu jenem Zeitpunkt gar nicht nötig das die Rabendiener großartig mitkämpfen mussten, hier und da gab es natürlich ein paar die gezielt Jagt auf die Rabendiener machten gut 2 Lakaien hatten sie zu Boden gezwungen aber auch hier konnten sie nicht beenden was sie vorhatten da der Aufmarsch der Armee unaufhörlich fort gesetzt wurde. Krathor selbst schien seine Priester zu beschützen mit jenen Kreaturen die er durch ihre Vorbereitungen zum Leben erweckte.
Nachdem die Rabendiener genug gesehen hatten und befriedigt das Schlachtfeld mit den 2 verletzten Lakaien verließen dachte sich Varoth nur.

Solange es Krieg gibt, gibt es Tote und so sie nicht lernen in Frieden miteinander zu Leben wird auch Krathors Macht nicht aufhören zu wachsen. Wahrlich dieser Angriff war Beweis was die Menschen doch für kurzsichtige Kreaturen sind.

Sie verstehen es einfach nicht das Krathor unaufhaltsam ist und je mehr Menschen sie ihresgleichen töten umso schneller schreitet die Zeit voran bis Krathor allmächtig sein wird.



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Verfasst: Dienstag 9. Dezember 2008, 22:34
von Varoth Lycron
Der Tag an dem die Verbindung zweier Seelen getrennt wurde.

Zeitgleich während Lanaya ihr Ende fand, saß Varoth unterdessen in seinem Wohnzimmer bei einem Glas Wein in seinem Sessel und starrte in die züngelnden Flammen des Kamins.
Ab und an blickte er suchend auf den leeren Platz neben ihm wo sie sonst verweilte, im ersten Moment sah er zufrieden aus als würde er ein Abbild ihrer selbst dort sitzen sehen.

Doch immer wieder wurde ihm klar das sie nicht da war, er war es bereits gewohnt das sie oftmals ohne etwas zu sagen einfach ein paar Tage verschwunden war doch diesmal war es anders.
Ein ungutes Gefühl plagte in komischerweise, während er hoffte es habe nichts zu bedeuten.

Irgendetwas war einfach anders, er konnte sonst stets einen Teil von ihr spüren doch diesmal schien es so als würde ebenso dieser Teil wie sie, einfach langsam immer weiter und weiter sich entfernen.

Dieser Packt den sie schlossen und welcher sie in gewisser weise miteinander verband war ein Teil von ihm geworden, er hatte sich an das Gefühl gewöhnt das sie stets auf eine gewisse Weise mit ihm verbunden war. Egal zu welcher Zeit auch immer war sie irgendwo in seinem Inneren und lies nicht ab von ihm ebenso wie er es bei ihr tat. Beide waren sich der Konsequenzen des Packtes bewusst und dennoch gingen sie ihn beide ein.

Immer wieder versuchte er irgendwie heraus zu finden was sie gerade tat wie es ihr ging oder wo sie überhaupt sei. Doch da, plötzlich war sie verschwunden, dieses Gefühl in ihm war verschwunden. Er spürte ihre Anwesenheit nicht mehr, schien es doch fast so als wäre sie von einen Moment auf den Anderen vom Erdboden verschluckt worden.

Auch das Lied vermochte jene Verbindung nicht mehr aufrecht zu erhalten und ebenso wie sie aus Varoth verschwand, löste sich auch die Verbindung über das Lied auf.
Varoth fühlte wie sich Einsamkeit in seinem Körper breit machte, ein Gefühl als hätte man ihm einen Teil seines Inneren heraus gerissen. Ja man könnte meinen in Varoth habe sich ein schwarzes Loch geöffnet.

Wieder blickte er gen des Sessels zu seiner Linken, Varoth sah sie ein letztes mal ehe sie wie ein immer blasser werdender Schemen, mit der räumlichen Umgebung verschmolz.

Möge Krathor deiner Seele gnädig sein Lanaya man wird sich gewiss wieder sehen.

Waren die letzten Worte welche seine Lippen an diesen Abend verließen.



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Verfasst: Mittwoch 10. Dezember 2008, 01:01
von Varoth Lycron
Der Tribut für das Spiel mit dem Feuer

Varoth wachte auf, grausame Schmerzen durchzogen seinen Körper und das Bett war von Schweiß durchnässt. Sich vorsichtig aufrichtend blickte Varoth an seinem Körper hinab, bis seine Augen an dem herab baumelnden, fast ins unkenntlich verbrannte Stück Fleisch blickten was einmal sein rechter Arm gewesen war. Mit aller Kraft und Willensstärke versuchte er nur einen einzelnen Finger zu bewegen, doch gab jener wie der restliche Arm keine Reaktion von sich.

Er wusste lange würde er es mit diesem toten Stück Fleisch nicht machen, wenn das tote Fleisch das gesunde befällt würde er jämmerlich zu Grunde gehen.
Eine Amputation kam dennoch für ihn nicht in Frage, jedoch reichte auch seine Macht bei weitem nicht aus das Körperteil wieder zu reparieren.
Er brauchte seinen Arm, alleine der Zufall das ein einarmiger Diener Krathors und ein Einarmiger Varoth Lycron durch Rahal wanderten wäre schon zu gefährlich für seine Tarnung.

Mit seiner zitternden Linken griff er nach den Schmerzmitteln, welche ihm der Freiherr von Avaryn gemischt hatte. Gierig als würde er verdursten führte Varoth das Fläschchen unbeholfen zu Munde um seine Schmerzen mit dem Gemisch zu lindern.

Der Heilkundige sprach schon seine Zweifel aus als er zum ersten mal diesen Arm zu Gesicht bekam das er ihn behalten könnte, doch Varoth wollte dies alles nicht hören.

Ein Tag war vergangen seit dem er jene Schmerzen erleiden musste und ihn mittlerweile auch schon das Fieber packte. Es war nichts zu machen, je länger er sich dagegen sträubte umso schlimmer würde es werden dem war er sich nun ebenfalls bewusst.

Es war ein hoher Preis den er für jenes Ritual gegeben hatte, aber von anderer Seite betrachtet war es wieder gar nichts für die Seelen die er damit seinem Herrn zuführen konnte.
Varoth würde seinen Arm verlieren dem war er sich bewusst und heute würde er noch den Heiler aufsuchen um sich von ihm zu trennen.

Vielleicht würde man ihm eine Prothese fertigen können oder vielleicht würde irgendwann seine Macht groß genug sein um jene Behinderung rückgängig zu machen.
Vorerst musste er jedoch überleben und damit zurecht kommen was er hatte.

Lieber ein Krüppel als den Packt den er mit Krathor einging, nicht erfüllen zu können und sich seinem Zorn auszusetzen. Jene Worte begleiteten ihn die gesamte Kutschfahrt nach Bajard wo der Heiler sein Anwesen hatte.

Verfasst: Montag 22. Dezember 2008, 16:39
von Varoth Lycron
Der Einarmige Rabendiener

Leise seufzend erhob sich Varoth aus seinem Bett, es war nun schon 1 Woche her seit dem man ihm den Arm amputierte. Sich auf den Bettrand setzend starrte er etwas geistesabwesend in den Raum hinein ehe seine Augen wieder leise seufzend gen des Armstumpfes wanderten und er sich langsam vor dem Bett aufrichtete. Das feine Hemd wurde von der Stuhllehne genommen und er machte sich daran jenes sich mit der linken Hand über den Kopf zu ziehen. Es war erschreckend wie ungeschickt und langsam diese Prozedur von statten ging, ehe er es endlich geschafft hatte das Hemd halbwegs ordentlich anzuziehen.

Varoth war Rechtshänder und nun gezwungen die ungewohnte Linke für alle Aufgaben zu verwenden, für die er eigentlich die Rechte oder beide Hände nützen würde. Nach etwa einer halben Stunde war er endlich angezogen und ging hinüber zu seiner Waschschüssel, neben welcher eine Tasse stand in der er stets seinen Rasierschaum anrührte.

Die wenigen Schritte welche er machen musste vielen ihm schwer, man hätte sehen können das ihm etwas die Tatendrang genommen hatte. Eine weitere Stunde verging ehe er nun an seinem Tisch saß und vor sich auf einem Brettchen ein angebissener halber Brotlaib sowie eine Hartwurst lag. Er seufzte erneut gepeinigt von dem was kommen würde ehe er beginn mit der Hand nach dem Brotlaib zu greifen und schwerfällig ein Stück davon ab zubeißen.

Immer wieder dachte sich Varoth, es könne so nicht weitergehen und er müsse etwas unternehmen um einen Ausgleich für diese Behinderung zu schaffen. Der Heilkundige meinte ja schon er würde für Varoth eine Prothese fertigen lassen. Doch änderte dies nichts daran, dass er er sich wie ein ungeschickter Tölpel bewegte.

Die Tage gingen ins Lande und es schien so als wolle Varoth gar nicht mehr aus seinem Nest kommen, er hatte die Anderen größtenteils gemieden wo es nur ging um seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen.
Lediglich ein Laufbursche welcher ihm täglich Lebensmittel und seine gewaschene Wäsche brachte wurde Augenzeuge von dem gebrochenen Mann welcher Varoth nun war.

Verfasst: Montag 22. Dezember 2008, 16:42
von Varoth Lycron
Die Prothese

Lange hatte es gedauert bis ihm der Heilkundige die gewünschte Prothese beschafft hatte. Sie war keine gewöhnliche Prothese aus billigem Material wie Eisen oder Holz mit welchen man viele arme Schlucker herumlaufen sah.

Der Heiler damals machte schon einen verwirrten Eindruck als Varoth meinte, er solle das Fleisch von dem skelettierten Arm entfernen und das Skelett so bearbeiten das jene selbst ohne Sehnen und Lebendige Verbindungsstücke beweglich sein sollte.

Für einen gewissen Preis für die Bearbeitung überzeugte der Heilkundige sogar den Erbauer davon jenen Skelettarm in die Metallprothese aus reinem Diamant einzubauen. Varoths Begründung, er würde etwas vermissen hätte er nur den Metallarm schien wohl für den Heilkundigen und den Feinschmied zu genügen.

Wahrlich solch eine Prothese hatte Varoth noch nie gesehen, war sie doch nicht einmal dicker als sein gewöhnlicher Arm und dennoch machte sie den Anschein als würde sie einem Schwerthieb standhalten. Es war wie ein Skelett aus Metall welches er sich mit Riemen an seinen Körper schnallte.

Es schien fast so als habe man nur darauf geachtet jeden Knochen mit diesem Metall zu umhüllen um eine möglichst natürliche Form zu gewähren. Er war wahrlich ein Meisterstück mit etlichen Mechanismen mit dem er gewiss auch einen Schild in einer festen Haltung hätte befestigen können.

Aber dies war nicht alles Varoth hatte seinen Grund warum er Teile seines Körpers in diesen Skelettarm aus Metall einbauen lies, nicht etwa weil es ihm ein Gefühl gab das sein Arm noch da war... nein gab es für ihn doch speziell die Möglichkeit seinen Arm so zu lenken wie er es wünschte, da ihm die Knochen und das tote Fleisch gefügig waren.

Es war nicht leicht für ihn seinen Arm und die Hand mit Krathors Kraft zu bewegen, doch gab es nach außen hin ein natürlicheres Aussehen so er den Arm und die Hand mit Ärmel und Handschuh verdeckt hielt.
Dennoch die Tatsache das er nun zum Linkshänder werden musste war ebenso kein leichtes und er übte sich Tag für Tag um seine motorischen Fähigkeiten zu verbessern und zumindest den Anschein zu wahren er sei noch immer das was er einmal war.

Verfasst: Dienstag 30. Dezember 2008, 05:06
von Varoth Lycron
Das Lied der Eluive

Vieles schwebte ihm seit Wochen durch den Kopf und vieles hatte er recherchiert über das Lied der Eluive.
War es doch so das selbst die Macht Krathors welche er inne trug in dem Lied ebenso wirkte wie die eines Magiers, nunja vielleicht nicht genauso aber er wusste das man sein Wirken hören konnte und er ebenso das Wirken eines Magiers.
Varoth war sich im klaren das Krathor, ebenso wie Temora, Alatar oder Hoteras nicht allmächtig war und seinen Gläubigern nur begrenzte Macht zu Teil werden lassen konnte.
Warum sollte er sich also nicht direkt bei der Quelle bedienen und sich vom Lied zu nehmen was er brauchte?

Würde man es versuchen in Worte zu fassen, so könnte man es vergleichen mit einer Sprache, jedes Volk hatte seine eigene Sprache aber dennoch konnte man sagen wenn man nur die Worte hörte um welche Sprache es sich handelt. Gab es doch auch Menschen welche über Jahre hinweg lernten die Sprache eines anderen Volkes zu verstehen und auch zu Sprechen oder gar zu Schreiben.
Sollte es also nicht für ihn auch möglich sein das Lied der Eluive richtig zu verstehen und richtig wie ein Magier anzuwenden?

Eine Melodie kann man mit verschiedenen Instrumenten spielen, Varoth hatte schon einige Völker dabei ertappt wie sie auf das Lied Einfluss nahmen.

So die einzelnen Volker ein Instrument spielen würde dachte er sich.
Ein Elf würde die Melodie mit einer Harfe spielen.
Ein Menekaner mit einer Geige,
Ein Mensch mit einem Klavier,
Ein Lethar mit einer sehr verstimmten Geige
Ein Diener Krathors hörte sich meist recht dumpf bei seinem wirken an wie etwa eine Trommel.

Aber alle spielten sie doch irgendwie diese eine Melodie und hatten das Verständnis und die Begabung zur Musik.
So sollte es Varoth nicht etwa möglich sein, ein weiteres Instrument spielen zu erlernen wie etwa ein Klavier, um neue Klänge zu erzeugen welche er zuvor nicht in der Lage war mit seiner Trommel zu spielen?

Bisher hatte er von niemanden gehört, welcher es wagte diese Grenze zu überschreiten und das Lied auf eine völlig andere Art und Weise zu verstehen und zu Manipulieren als wie er es gelernt hatte.
Scheinbar waren die Menschen sich zu fein dafür, solch einen Schritt zu tun und ihre Macht auszubauen. Vielleicht waren sie auch nur so engstirnig, das sie dachten wenn sie sich auf das konzentrieren was sie gelernt hatten würden ihre Kräfte weiter steigen und immer weiter.

Varoth war anders als die meisten Menschen, er war verbissen und so er etwas wollte setzte er alles daran das zu erreichen koste es was es wolle. Seine Gier nach Macht stieg stetig an, wie etwa die Sucht eines Alkoholabhängingen nach seiner Flasche Schnaps. Erst war es eine dann zwei dann drei und irgendwann erlag der Alkoholiker seiner Sucht.
Würde das ganze auch mit Varoth geschehen ? War es das Wert Gefahr zu laufen irgendwann davon nicht mehr los zu kommen und an den Nebenwirkungen zu krepieren?

Varoth war es egal, er wollte Krathor der beste Diener sein und dafür war ihm kein Preis zu hoch.
Opferte er nicht schon einen Arm für das letzte Ritual ? Es war ihm gleich er würde so es sein müsste seinen Anderen auch geben oder gar sein ganzes Dasein, um Krathor bei seinem Weg zu unterstützen.

Verfasst: Freitag 2. Januar 2009, 20:25
von Varoth Lycron
Der Orden der Arkorither

Wahrlich mit Samatha waren seine Verbindungen mit dem Orden der Arkorither ebenfalls gestorben. Es galt neue Personen zu finden welche geeignet waren ihn mit dem zu versorgen was er benötigte. Auch wenn jene Frau in der Taverne scheinbar nicht über die Mächte Samanthas verfügte so war sie doch durchaus geeignet ein Teil seines Plans zu werden welchen er verfolgte.
Jene Frau welche sich ihm als Ceciele vorstellte war in der Lage mit ihm auf einer Wellenlänge zu sein und sein Interesse stets aufrecht zu erhalten. Auch sie geizte mit Informationen und es dauerte eine geraume Zeit ehe man sagen könnte, sie habe genug an ihm geschnuppert um zu merken das er ihr nichts tun wollte.

Man verabredete sich des öfteren zu gemeinsamen Jagten schien es für sie ebenso wie für ihn ebenfalls interessant zu sein wie der andere in einer Gefahrensituation reagierte.
Im Vergleich zu Samantha war ihre Art um einiges ruhiger und sie lies Kreaturen für sich die Arbeit machen wo Samantha lieber ihre Form änderte um sich in die Gegnerhorden zu werfen und ein paar Knochen zum bersten zu bringen.
Doch ihn sollte es nicht stören, sie war wahrlich mächtig und geübt in jenen Dingen die sie tat, so das auch eine Zusammenarbeit auf jener Ebene durchaus seinen Reiz für Varoth hätte.

Immer öfter traf man sich des Nachts an stillen Orten wo man immer wieder versuchte dem Gegenüber Informationen zu entlocken und Varoth geizte nicht sonderlich, sollte sie ruhig wissen was er wollte und was er sich durch eine Zusammenarbeit mit dem Orden und die Ausbildung die er dort machen wollte erhoffte.

Langsam lies sie sogar die Hüllen vor ihm fallen so das ihm der Blick auf ein makelloses wahrlich ansehnliches Gesicht zu Teil wurde. Es schien perfekt zu ihrem Körper zu passen welchen er nur durch ihre Kleidung erahnen konnte. Bedauerlich das sie nur schon an einen Anderen vergeben war, wäre sie doch wie Samantha eine passende Ergänzung in seinem Leben gewesen der er nicht nur Körperlich nicht abgeneigt wäre auch den Einfluss und die Macht welche sie mit sich führte wäre durchaus für ihn annehmbar gewesen.

Wie dem auch sei, sie schien es wohl recht eilig zu haben scheinbar dem Orden von seinen Plänen und seinen Ideen zu erzählen, welcher zu seinem Erstaunen scheinbar nicht mal von vornherein abgeneigt war. Testen müsste sie ihn, ebenso ihn besser kennen lernen um seine Person kennen zu lernen. Es war wie eine Verkuppelung zweier Familien die Sohn und Tochter ob mit oder ohne ihrem Einverständniss zusammen brachten und erwarteten das diese miteinander auskamen.

Die Tage zogen ins Lande und man schmiedete gemeinsam an der Rückeroberung der Gebeine Samanthas, er wusste schon damals das der Orden stets darauf Wert legte die Überreste der seiner Mitglieder nach ihrem Tode in der Festung aufzuheben.
Gewiss würden noch einige Nächte in Anspruch genommen werden um das Vorhaben bis ins kleinste Detail auszuarbeiten.

Varoth war sich im Voraus bereits bewusst das sein Vorhaben für welches der Orden unabdingbar war preislich sehr hoch liegen würde. Doch den Preis wie immer er auch aussah würde Varoth schon bezahlen, um sein neues Ziel welches er sich in den Kopf setzte erreichen zu können. Varoth war einer wie viele es waren, alle strebten sie nach Macht und Reichtum doch er hingegen würde keinen Stein auf dem anderen lassen und an keiner Barriere scheitern.
Varoth's Wille war einfach den vielen Anderen weitaus überlegen und selbst wenn er mit dem Dämon welcher in der Maestra inne hauste einen Tanz durch Flammen wagen müsste so würde er dies tun nur um die Macht zu erlangen seinem Herrn der beste und mächtigste Diener zu sein.


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Verfasst: Sonntag 4. Januar 2009, 05:54
von Varoth Lycron
Der Lebenserhaltungstrieb auf dem Nullpunkt

Heute traf er er endlich seit Langem mal wieder Savira, man unterhielt sich über jenes was in den vergangenen Wochen geschehen war und was noch zu erledigen war.
Der Mond stand schon weit oben am Himmel, es war eine klare wenn auch kalte Nacht.
Und man entschied sich auf einen kleinen Spaziergang welcher Richtung des Dorfes Bajard führte, dort angekommen merkten die Beiden das dort etwas nicht stimmte. Recht schnell stellte man fest das ein Haus brannte und die Dorfbewohner, welche sich versammelt hatten scheinbar auch schon der vermutlichen Brandstifter auf knüpfen wollten.

Varoth fand dieses Schauspiel sehr amüsant, wenn sich die Bauern gegenseitig an die Kehle gingen und hierbei garnicht bemerkten das zwei Rabendiener unmittelbar das Dorf betreten hatten.... zumindest im ersten Augenblick nicht.
Im nächsten Augenblick hörte man auch schon die wohl bekannte Stimme des fetten Priesters welcher heran rollte und schon wieder irgendetwas auf seinem merkwürdigem Dialekt herum brüllte was Savira und Varoth garnicht mochten. Warum musste dieser Priester immer so laut sein?

Diese und viele weitere Fragen stellte sich Varoth oft, nunja wie zu befürchten war bildeten sich schon zwei klare Fronten. Auf der einen Seite befanden sich zwei Rabendiener auf der anderen die Schweinshachsen Walze und ein kleiner Mob an Leuten welche er wohl gen die Rabendiener aufwiegeln wollte. Mit den wenigen Leuten sollte man fertig werden, und der das wandelnde Bierfass sollte für Savira und Varoth ebenfals ein harter wenn auch schaffbarer Gegner sein, wären da nicht in den wenigen Minuten in denen sie sich Wortgefechte lieferten aus allen Gassen Winkeln Bajards die Ratten gekommen. Ja man könnte meinen Bajard habe ein wahres Rattenproblem welches den Rabendienern an den Kragen wollte. Eine Flucht war nun undenkbar waren es einfach zu viele geworden.

Varoth nahm ein Fläschchen aus seinem Tränkegurt und zerschlug jenes an seiner Brust worauf hin die Dämpfe welche freigesetzt wurden, sich zu einem schemenhaften Schild auf seinen Körper absetzten. Varoth wusste die Gefahr welche von dem Fleischklops ausging und war deshalb vorsichtiger als scheinbar Savira welche die Gefahr wohl unterschätzte und nach wenigen Augenblicken bewusstlos von mehreren Feuersäulen getroffen zu Boden ging. Der Priester war scheinbar doch nicht so dumm wie Varoth dachte, er nutzten den aufgewiegelten Mob als Schild um wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Die ruhige Nacht wurde von den einschlagenden Blitzen und dem Klirren der Waffen die sich kreuzten durchbrochen. Auch dieses Feuer spuckende Wahlross trug dazu bei das die Gassen Bajards immer wieder kurzerhand erleuchtet wurden.

Das Lied überschlug sich im wahrsten Sinne des Wortes, und Varoth schoss das Adrenalin in jeden einzelnen Teil seines Körpers. Immer wieder versuchte dieser Irre Priester aus dem Hinterhalt Varoth in Flammen auf gehen zu lassen doch waren die Tränke welche Varoth besaß durchaus wirksam gegen jene Art von Angriff.
Ewig würden sie nicht halten und unendlich viele hatte Varoth ebenfals nicht somit setzte er den Priester schlicht außer Gefecht indem er über Krathors Seegen welchen er in sich trug in das Lied eingriff und ihn lähmte. Ebenso erging es einigen anderen Kämpfern welche ihn immer behakten.

Varoth kämpfte mit allen was ihm zu Verfügung stand und doch immer wieder spürte er wie der Stahl der Kämpfer in sein Fleisch eindrang.
Würde er nicht so lange durchhalten ehe Savira sich in Sicherheit hätte bringen können hätte er sich das nie verziehen.
Es war wie ein Kampf auf Zeit, je länger er diese unzähligen Gegnern von ihr ablenkte um so größer war die Überlebenschance der Beiden. Savira war schon fast in den Wald gerobbt als einer der angeschlagenen Krieger ihr nacheilte um ihr den Gnadenstoß zu geben was ihm aber nicht gelang da er nach einem weiteren Blitz welchen Varoth herbei rief rauchend zu Boden sank.

Savira war wohl außer Gefahr, nun wäre es wohl für Varoth ebenfals an der Zeit gewesen sich zurück zu ziehen. Warum kämpfte er nur weiter ? War es eine Wohltat zu sehen wie weit er gekommen war und zu was er in der Lage war um seine Gegner zu Boden zu ringen?
Varoth wusste er hatte seine Kräfte schon ins Bodenlose gereizt, das Fleisch brannte jedoch nicht mehr, er spürte diese Schmerzen nicht mehr welche er eigentlich spüren sollte die ihm die unzähligen Schwert und Axthiebe zugefügt hatten. Irgendetwas gab ihm scheinbar Kraft in diesem Moment und er kostete sie aus jeden Moment den er sich länger mit den unzähligen Streitern herum schlug.

Er wusste Krathor würde ihm beistehen um das zu beenden was er angefangen hatte, so kämpfte er weiter und immer weiter, ging er schon soweit das er jenen welche die Flucht vor ihm ergriffen nachsetzte und sie mit einem Blitz nach dem anderen bis auch jener rauchend zu Boden fiel. Als er schwer schnaufend und Blut verschmiert an den Platz zurück kam wo alles anfing hatten sie bereits begonnen jenen zu Helfen welche es überlebt hatten und sich am Boden vor schmerzen krümmten und schrien. Varoth blickte sich um, keiner wagte es seine Waffe gegen ihn zu erheben, er sah die Furcht in vielen Gesichtern derer die sich raus gehalten hatten und hilflos den Verwundeten halfen wo sie nur konnten.

Es war ein großartiges Gefühl jene Männer und Frauen gebrochen zu haben, so anders Gläubige unter ihnen waren vielleicht sogar gezeigt zu haben das ihr Glaube auch nicht den Willen Krathors aufhalten kann. Ein scheinbar Wahnsinniger schien es doch noch zu Wagen sein Schwert auf ihn zu richten, als diesen auch schon ein weiterer Blitz vom Himmel traf und jenen rauchend mit einem kurzen Aufschrei zu Boden schickte.

Varoth spürte erst jetzt wie weit er gegangen war, er hatte zu viel Blut verloren und auch die Wunden in seinem Fleisch begannen wieder zu brennen, war es fast so als konnte er sich kaum noch auf den Beinen halten. Er wollte gehen, sein Ziel sollte für den heutigen Abend erreicht gewesen sein.

Feigling !

Die pure Wut und der Hass stieg in ihm auf, als er jenes Wort aus dem Munde einer Frau vernahm.
Er drehte sich um, es war ein Gesicht voller Hohn und Spott aber durchaus ansehnlich.
Ein hübsches Kleid trug jene Frau, durchaus ihren Körper betonend.
Er schnaufte tief, sein Körper zitterte, er wusste er würde nicht mehr lange durchhalten doch der Zorn und der Hass gen jene Person war einfach zu groß.

Varoth konzentrierte sich was ihm sehr schwer viel und schaffte es doch noch einen Blitz hervorzurufen und ihn auf sie hinab sausen zu lassen.
Einen Moment später fühlte er die Schmerzen welche seinen Körper durchschlugen und Blut spuckend einen Moment fast die Besinnung geraubt bekam. Als er sich wieder zusammen riss spürte er schon wie sich sich Schlingen um seinen Körper schlangen und ihn weiterhin in jener unterwürfigen Haltung verharren ließen ohne das er etwas dagegen machen konnte. Sie hatte den Blitz wohl auf ihn umgelenkt anders konnte er es sich nicht erklären warum er nun jenen abbekam und nicht sie.

Varoth war zu weit gegangen, viel zu weit er hatte sich berauschen lassen und war nicht mehr Herr seines Verstands so das er in jenem Moment versagte. Weiterhin kochte der Hass und die Wut in ihm, es war wie eine antreibende Kraft die ihn immer weiter machen lies und er sich irgendwann aus diesen Schlingen befreien konnte. Es war zu spät sie schien etwas von ihrer Berufung zu verstehen und hatte sich bereits zwei Elementare zu Hilfe gerufen welche sich sogleich auf ihn stürzten und ihn zurichteten als wäre er ein nasser Sandsack auf den man einschlug.
Er konnte es noch etwas hinaus zögern doch es war unumgänglich.

Immer wieder fühlte er weitere Schmerzen welche seinen Körper durchströmten und auch der Fette Priester war schon wieder zur Stelle um ihm gemeinsam mit jener Frau den Rest zu geben.
Dunkelheit umfiel ihn als eines der Elementare ihn am Kopf erwischte und seinen Knochenhelm zum splittern brachte. Varoth ging zu Boden, der Kampf war für ihn vorbei, zu sehr hatte er seine Kräfte überschätzt und sich von Wut, Hass und Macht leiten lassen.



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