Die Auslese
Verfasst: Donnerstag 6. November 2008, 15:38
Die letzten Sonnenstrahlen berührten die Baumkronen Lameriast. Im Galopp ritt ein Pferd den Waldweg entlang zur eisenwartschen Burg. Die schweren Tore wurden aufgezogen und ließen die Reiterin passieren. Im Innenhof schwang sie sich vom Pferd und warf die Zügel wortlos dem Stallburschen hin. In der Ferne hörte sie aufgebrachte Worte. Ein Streit? Als sie sich dem Getümmel langsam näherte sah sie Aventius, Asmodan und Kaithlyn in einer Reihe vor Leon. Sie stellte sich neben die Drei und sah zu Leon hinauf. „Was geht hier vor sich?“ Es wurde durcheinander geredet, oft wurde die Stimme lauter erhoben. Man erklärte ihr, Leon würde nicht den Befehl des Fürsten, drei Runden um die Burg zu laufen, ausführen und müsse nun festgenommen werden. Der Blick glitt an den Dreien vorbei. „Und warum macht es dann keiner?“ Niemand gab ihr antwort, sie sah zu Leon hinauf und bot ihm an, mit ihm die drei Runden zu laufen, alles was sie erntete war Hohn. Uneinsichtig also. Selbst als sie erwähnte das der ehemalige Tribun drei Runden nackt lief als es der Fürst befehlte, stimme es ihn nicht um. Weshalb er dies tun musste, verschwieg sie jedoch. Mittlerweile stieß der Zenturio hinzu und beobachtete das Geschehen. „Gut Prätorianer, ihr seid hiermit festgenommen, bitte steigt ab und beugt euch.“ Sie sah an den drei Legionären vorbei und seufzte aus. Verflucht bin ich eine Legionärin?! Muss ich jetzt diesen Befehl ausführen, sind die Anderen zu feig? Sie erntete wieder Hohn von Leon, woraufhin sie nun ihren Bogen zog. „Nochmals, steigt ab.“ Nun warf Leon einen Trank und alle Vier waren Paralysiert. Fluchend wollte Kalisha gerade einen Pfeil einlegen. Leon ritt an ihnen vorbei. Und das alles nur wegen drei Runden! „Amtaris er griff uns an, greift ein!“, kam es nun lauter über Kalishas Lippen. Doch der Zenturio rührte sich nicht. „Ich habe keinen Befehl.“, er ließ Leon passieren. „Der Befehl der Festnahme kam vom Fürsten und wurde von den Legionären an euer Ohr getragen!“ Wieder berief er sich darauf, keinen Befehl vom Fürsten zu haben. Verdammt noch mal sind hier alle Inkompetent?! Nun verlies auch Aventius seine Geduld und er regte sich über das Verhalten des Zenturios auf. Als die Wirkung des Tranks nachließ stürmte sie los gen Tor. Dort angekommen sah sie Leon vor dem Fürsten stehen. Es schien nun alles seinen Lauf zu nehmen. Leon wurde aus der Burg verbannt, er legte seine Wappen ab, färbte seine Klamotten um und galoppierte daraufhin wieder aus der Burg. Derweile standen sich der Zenturio Silva und Legionär Aventius Vandokir gegenüber und beschuldigten sich. Der Legionär Khota kam nun ebenfalls zu dem Aufgebot der Legion hinzu. Irgendwann riss dem Zenturio der Geduldsfaden und zog seine Waffe, er stiefelte zu Aventius welcher nun eingekesselt war von Legionär Khota und dem Zenturio. Die Übriggebliebenen verfolgten das Geschehen fassungslos. Dann ging ein lauter Ruf durch die Reihen – „Was zum Geier ist hier los?!“ – Und es wurde Still. Khazkal trat an die Mannen heran, ohne lange zu reden deutete er an Aventius mitzukommen. Er setzte ihn in sein Büro, schnappte sich den Zenturio und redete mit ihm allein.
Kaithlyn, Asmodan und Kalisha standen nachdenklich vor dem Büro. Irgendetwas würde heut noch passieren, etwas.. was schlimmer war als der Austritt eines kampffähigen Prätorianers. Mittlerweile hielt sie schon eine Schnapsflasche in der Hand, sie ertrug dies alles nur noch mit ein wenig Schnaps. Irgendwann stiefelte der Zenturio an den Dreien vorbei mit Legionär Khota. Dann verschwand der fürst in das Büro, es dauerte nicht lang und Aventius kam heraus. Er schnappte sich seinen Bruder Asmodan und sie verschwanden, nun verschwand auch Kaithlyn. Der Fürst schnaubte und stiefelte vor Wut in der Burg herum. Ihr Blick glitt durch die große Halle. Schnaps. Sie hatte sich einst vorgenommen nicht mehr so viel zu trinken, aber dies erforderte eine Menge an Schnaps! Gerade als sie die erste Flasche vernichtet hatte kam ihr Lynred entgegen. „Ah Lange nicht mehr gesehen!“, kam es sofort von ihr und Lynred musste grinsen. Ashtar kam hinzu und fragte was den Tag über alles passiert sei. Als Kalisha in ihrem kleinen Suff alles herunter lallte weiteten sich die Augen des Heilers, auch Lynred war überrascht. Dann betrachtete er sie ein Stück länger und meinte kurzerhand: „Du siehst heiß in deiner Rüstung aus.“ Nun streifte ihr Blick an sich hinab. „Da muss ich dem Legionären zustimmen Frau Deslon, es steht euch ausgezeichnet.“, bestätigte der Heiler. Der Blick hob sich und sie sah von einem zum anderen. „Sucht euch eine Frau – Beide!“ Als Lynred einen Arm um sie legte und irgendwas labberte was sie eh nicht mehr verstand entschied sie sich in der Taverne nach noch mehr Schnaps zu suchen. Sie ließ ihn zurück, irgendjemand kam noch hinzu, doch wusste sie nicht mehr genau wer es war.
In der Taverne kamen sie dann alle zusammen. Aventius, Asmodan, Kaithlyn, Lynred, Ashtar und sie saßen um einen der Tische herum. Die Legionäre unterhielten sich energisch über die Zukunft der Burg und das es nicht so weitergehen konnte. Sie selbst schweifte langsam ab, der Schnaps verlor im Laufe des Abends seine Wirkung.
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Die Tür wurde aufgestoßen, der Zenturio Silva kam mit Legionär Khota in die Taverne. „Legionär Vandokir ihr werdet des Hochverrats angeklagt!“ Nun klatsche Kalishas Kopf auf den Tisch. Verfluchter Kindergarten das kann doch nicht sein! Kalisha reichte es, sie stand auf um mit dem Zenturio zu reden. Sie flüsterte Aventius zu, sich wieder zu setzen und er und sein Bruder befolgte ihren Ratschlag sogleich. In dem flüsternden Gespräch mit Amtaris kam nichts heraus. „Ihr habt mir nichts zu sagen.“ – „Richtig, aber ich kann Ratschläge bringen. Auch wenn ich nur eine Frau vom Fürsten bin. Ich sehe was hier vorsich geht und so erlangt ihr den Respekt der Legionäre nicht.“ – „Hört auf über meinen Ruf zu sprechen und hindert mich nicht daran einen Verräter festzunehmen.“ Sie seufzte aus. Es würde Folgen haben. Das wusste sie und sie hatte ihn gewarnt, nicht weil er sie beleidigte und ihr keinerlei Respekt zollte – sondern weil er sich wie ein kleines beleidigtes Kind verhielt weil sein Freund aus der Burg verbannt wurde. Sie wandte sich zur Seite und hielt den Zenturio nicht auf. Aventius ging mit ihm, ließ sich abführen ohne einen großen Aufstand zu machen.
Als die Türen hinter den dreien zuflog sah Kalisha zum Tisch. Die entsetzten Gesichter bereiteten ihr Sorge. Was konnte sie tun? Sie musst eirgendetwas tun, er war Deslonit und dem Fürsten treu ergeben, diese Anklage war lächerlich, aber es war das Recht des Zenturio. „Ich werde nachgehen und sehen das ihm nichts geschieht, er wird die Nacht in Ruhe verbringen.“ – „Sollen wir mit?“ – „Nein, mich kann er nicht hinaus werfen, euch schon ihr untersteht dem Zenturio.“ Sie wandte sich herum und machte sich in den Kerker auf. Dort wurde Aventius gerade in eine Zelle gebracht, der Legionär Khota und der Zenturio gingen an Kalisha vorbei und Kalisha war allein mit Aventius. Sie redeten über all dies. „Ich habe Angst um den Fürsten. Leon Amtaris und Rhem agierten immer zusammen. Sie sind gut befreundet und ich glaube, wir werden noch einen Eidbruch erleben. Oder es wird noch schlimmer, sie werden Leon einschmuggeln und den Fürsten etwas..“, sie stockte und seufzte aus: „Ich rede nur Blödsinn.“ – „Nein, das tut ihr nicht, es sind berechtigte Bedenken.“ – „Ich sehe so viel, ich höre vom Fürsten all politischen Informationen, doch sehe ich auch die Legion und Dinge, die er nicht mitbekommt. So, mache ich mir Sorgen.. wir werden noch einiges erleben glaube ich.“
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Sie hörte Schritte und hob den Blick. Asmodan, Lynred und Ashtar kamen, nun musste Kalisha lächeln. Wer behauptete es gäbe hier keinen Zusammenhalt? So ein Blödsinn. Sie gesellten sich zu ihnen, Aventius wurden Bücher gereicht, Kalisha holte Kissen und Decke damit er die Nacht gut überstand. Die Legion hielt zusammen, nur wurde dieser Zusammenhalt, von Oben, von denen welche die Macht besaßen, immer wieder auf eine Probe gestellt.
Schwere Schritte hallten bis zu den Kerkerzellen. Ein Mann in einer Robe gekleidet, welche die Farbe der Burg trugen kam näher. Er begrüßte alle mit dem eisenwartschen Gruß. Als er seine Maske lüftete stockten alle: „Leon..“ Er schlich sich wieder ein. Kalisha trat an den Kerker und Aventius steckte ihr einen Schlüssel zu, sie verstand welcher Schlüssel dies war und sah zu Leon zurück. „Er hat noch eine Rüstung von mir, die will ich haben.“ Der Zenturio und Legionär Rhem kamen Leon nach und stellten sich hinter ihn. „Gebt ihm die Rüstung.“ – „Legt sofort diese Farbe ab, ihr seid nicht befugt sie zu tragen!“, rief Kalisha aus und zeigte auf Leon. Er durchschnitt die Robe und deutete gen Aventius. „Ich will meine Rüstung.“ – „Wie seid ihr hier hinein gekommen?“ – „Ich habe nur eure kleine Schützin als Geisel genommen.“ Es reicht! Wieso sieht der Zenturio zu? Er soll Befehl geben ihn zu töten, was ist hier los zum Geier! Nun hallte wieder ein lauter ruf durch die Gänge. „Was ist das hier?!“ Die Stimme des Fürsten lies alle inne halten. Als er Leon sah gab er endlich den Befehl auf welchen Kalisha wartete. „Was macht Leon hier! Tötet diesen Eindringling!“ Sie zog ihren Bogen, öffnete die Kerkerzelle Aventius, welcher sich sofort rüstete und hinaus trat. Ashtar ging beiseite, Asmodan rüstete sich. Und es kam zum Kampf. Kaithlyn stieß hinzu. Doch Amtaris und Rhem rührten sich nicht. Sie redeten davon, das es nun genug sei.. das wir aufhören sollten. Was sollte dieser Müll, Befehl war Befehl! Alle schlugen sie auf Leon ein, Kaithlyns und Kalishas Pfeile hagelten nieder, ehe die ersten beiden Krieger lagen. Dann hatte es Leon auf Kalisha abgesehen, drehte sich herum und durchbrach die Reihe von den übrigen Kriegern. Verfluchter Mist, scheisse! Weg hier! Der schwere Krieger stürmte ihr nach, mit erhobenen Schwert. Sie huschte die Treppe hinauf und rannte durch die Große Halle. Hinterher der Fürst und andere Krieger. „Amtaris, greift an! Rhem!“ Doch sie standen nur herum und sahen zu. Kalisha floh weiter, irgendwann schien es Leon zu reichen und er wandte sich wieder den Kriegern zu. Nun sah Kalisha wie Amtaris mitangriff, doch mitten im Kampf wandte er sich herum und schlug in den eigenen Reihen. „Verräter!“ schallte sie sofort, dreht den Bogen herum und schoss auf ihn. Es war ein guter Treffer und Amtaris wurde sofort auf sie Aufmerksam. Er zog seine Armbrust und anstatt einen Fehler seiner seits oder anderes einzuräumen, griff er sie an. „Amtaris schlachtet in den eigenen Reihen!“, warnte sie die Anderen lauthals, dann traf sie auch schon ein Bolzen Amtaris, Leon wandte sich herum und folgte Kalisha, durch den Bolzen im Oberschenkel gehindert, streckte sie der Krieger im Nahkampf zu Boden. Als sie gerade wieder auf die Beine kam sah sie die drei aus der Burg fliehen, sie folgte und beobachtete noch wie sie Hals über Kopf aus der Burg galoppierten. „Solche Bastarde, Mistkerle!“, schrie der Fürst laut durch die Burg. Aventius zog mit einem Ruck den Kalishas Bolzen aus dem Oberschenkel, Ahstar verteilte gerade Heiltränke. Sie wickelte kurz eine Bandage um die Wunde im Oberschenkel und wandte sich den Anderen zu. „Verräter!“, schrie der Fürst. „Vielleicht war es ja..“, die Stimme Kaithlyns nervte Kalisha gerade und sie hörte nur wie der Fürst ihr noch entgegen rief: „Aber sie griffen mich an! MICH den Fürsten! MICH! Verräter!“ Sie kamen zur Ruhe. „Es ist ein Neuanfang, es kehrt Ruhe in die Burg.“ Gab Kalisha in die Runde. Nun sind wir wieder bereit.. zu Vertrauen. Es war eine Auslese, diejenigen die dem Fürsten nicht bedingungslos gehorchten wurden verjagt.
Ihr wurde schummrig, sie schob es aus den Alkohol der noch in ihrem Körper steckte und verabschiedete sich. „Heil der Eisenwart!“, rief sie laut und ging in ihr Gemach. Kurz darauf kam auch der Fürst nach. Sie redeten eine Weile, Kalisha musste sich hinlegen. Nun wurde es schwarz vor ihren Augen und ihr war schwindelig. Khazkal kam zu ihr ans Bett, tupfte ihr Schweiß von der Stirn und sie bekam nicht mehr wirklich mit was geschah. Ashtar war da und versorgte sie, er redete irgendetwas von Fieber und dreckiger Wunde. Ihr Wurde heiß, kalt, sie zitterte und verfluchte sich für diesen verdammten Abend. Als sie die Stimme Khazkals hörte: „Ich bin da Kalisha, ich bin für dich da..“, wurde sie ruhiger und fiel endlich in einen unruhigen Schlaf. Er wachte über sie, die gesamte Nacht.
Kaithlyn, Asmodan und Kalisha standen nachdenklich vor dem Büro. Irgendetwas würde heut noch passieren, etwas.. was schlimmer war als der Austritt eines kampffähigen Prätorianers. Mittlerweile hielt sie schon eine Schnapsflasche in der Hand, sie ertrug dies alles nur noch mit ein wenig Schnaps. Irgendwann stiefelte der Zenturio an den Dreien vorbei mit Legionär Khota. Dann verschwand der fürst in das Büro, es dauerte nicht lang und Aventius kam heraus. Er schnappte sich seinen Bruder Asmodan und sie verschwanden, nun verschwand auch Kaithlyn. Der Fürst schnaubte und stiefelte vor Wut in der Burg herum. Ihr Blick glitt durch die große Halle. Schnaps. Sie hatte sich einst vorgenommen nicht mehr so viel zu trinken, aber dies erforderte eine Menge an Schnaps! Gerade als sie die erste Flasche vernichtet hatte kam ihr Lynred entgegen. „Ah Lange nicht mehr gesehen!“, kam es sofort von ihr und Lynred musste grinsen. Ashtar kam hinzu und fragte was den Tag über alles passiert sei. Als Kalisha in ihrem kleinen Suff alles herunter lallte weiteten sich die Augen des Heilers, auch Lynred war überrascht. Dann betrachtete er sie ein Stück länger und meinte kurzerhand: „Du siehst heiß in deiner Rüstung aus.“ Nun streifte ihr Blick an sich hinab. „Da muss ich dem Legionären zustimmen Frau Deslon, es steht euch ausgezeichnet.“, bestätigte der Heiler. Der Blick hob sich und sie sah von einem zum anderen. „Sucht euch eine Frau – Beide!“ Als Lynred einen Arm um sie legte und irgendwas labberte was sie eh nicht mehr verstand entschied sie sich in der Taverne nach noch mehr Schnaps zu suchen. Sie ließ ihn zurück, irgendjemand kam noch hinzu, doch wusste sie nicht mehr genau wer es war.
In der Taverne kamen sie dann alle zusammen. Aventius, Asmodan, Kaithlyn, Lynred, Ashtar und sie saßen um einen der Tische herum. Die Legionäre unterhielten sich energisch über die Zukunft der Burg und das es nicht so weitergehen konnte. Sie selbst schweifte langsam ab, der Schnaps verlor im Laufe des Abends seine Wirkung.
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Die Tür wurde aufgestoßen, der Zenturio Silva kam mit Legionär Khota in die Taverne. „Legionär Vandokir ihr werdet des Hochverrats angeklagt!“ Nun klatsche Kalishas Kopf auf den Tisch. Verfluchter Kindergarten das kann doch nicht sein! Kalisha reichte es, sie stand auf um mit dem Zenturio zu reden. Sie flüsterte Aventius zu, sich wieder zu setzen und er und sein Bruder befolgte ihren Ratschlag sogleich. In dem flüsternden Gespräch mit Amtaris kam nichts heraus. „Ihr habt mir nichts zu sagen.“ – „Richtig, aber ich kann Ratschläge bringen. Auch wenn ich nur eine Frau vom Fürsten bin. Ich sehe was hier vorsich geht und so erlangt ihr den Respekt der Legionäre nicht.“ – „Hört auf über meinen Ruf zu sprechen und hindert mich nicht daran einen Verräter festzunehmen.“ Sie seufzte aus. Es würde Folgen haben. Das wusste sie und sie hatte ihn gewarnt, nicht weil er sie beleidigte und ihr keinerlei Respekt zollte – sondern weil er sich wie ein kleines beleidigtes Kind verhielt weil sein Freund aus der Burg verbannt wurde. Sie wandte sich zur Seite und hielt den Zenturio nicht auf. Aventius ging mit ihm, ließ sich abführen ohne einen großen Aufstand zu machen.
Als die Türen hinter den dreien zuflog sah Kalisha zum Tisch. Die entsetzten Gesichter bereiteten ihr Sorge. Was konnte sie tun? Sie musst eirgendetwas tun, er war Deslonit und dem Fürsten treu ergeben, diese Anklage war lächerlich, aber es war das Recht des Zenturio. „Ich werde nachgehen und sehen das ihm nichts geschieht, er wird die Nacht in Ruhe verbringen.“ – „Sollen wir mit?“ – „Nein, mich kann er nicht hinaus werfen, euch schon ihr untersteht dem Zenturio.“ Sie wandte sich herum und machte sich in den Kerker auf. Dort wurde Aventius gerade in eine Zelle gebracht, der Legionär Khota und der Zenturio gingen an Kalisha vorbei und Kalisha war allein mit Aventius. Sie redeten über all dies. „Ich habe Angst um den Fürsten. Leon Amtaris und Rhem agierten immer zusammen. Sie sind gut befreundet und ich glaube, wir werden noch einen Eidbruch erleben. Oder es wird noch schlimmer, sie werden Leon einschmuggeln und den Fürsten etwas..“, sie stockte und seufzte aus: „Ich rede nur Blödsinn.“ – „Nein, das tut ihr nicht, es sind berechtigte Bedenken.“ – „Ich sehe so viel, ich höre vom Fürsten all politischen Informationen, doch sehe ich auch die Legion und Dinge, die er nicht mitbekommt. So, mache ich mir Sorgen.. wir werden noch einiges erleben glaube ich.“
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Sie hörte Schritte und hob den Blick. Asmodan, Lynred und Ashtar kamen, nun musste Kalisha lächeln. Wer behauptete es gäbe hier keinen Zusammenhalt? So ein Blödsinn. Sie gesellten sich zu ihnen, Aventius wurden Bücher gereicht, Kalisha holte Kissen und Decke damit er die Nacht gut überstand. Die Legion hielt zusammen, nur wurde dieser Zusammenhalt, von Oben, von denen welche die Macht besaßen, immer wieder auf eine Probe gestellt.
Schwere Schritte hallten bis zu den Kerkerzellen. Ein Mann in einer Robe gekleidet, welche die Farbe der Burg trugen kam näher. Er begrüßte alle mit dem eisenwartschen Gruß. Als er seine Maske lüftete stockten alle: „Leon..“ Er schlich sich wieder ein. Kalisha trat an den Kerker und Aventius steckte ihr einen Schlüssel zu, sie verstand welcher Schlüssel dies war und sah zu Leon zurück. „Er hat noch eine Rüstung von mir, die will ich haben.“ Der Zenturio und Legionär Rhem kamen Leon nach und stellten sich hinter ihn. „Gebt ihm die Rüstung.“ – „Legt sofort diese Farbe ab, ihr seid nicht befugt sie zu tragen!“, rief Kalisha aus und zeigte auf Leon. Er durchschnitt die Robe und deutete gen Aventius. „Ich will meine Rüstung.“ – „Wie seid ihr hier hinein gekommen?“ – „Ich habe nur eure kleine Schützin als Geisel genommen.“ Es reicht! Wieso sieht der Zenturio zu? Er soll Befehl geben ihn zu töten, was ist hier los zum Geier! Nun hallte wieder ein lauter ruf durch die Gänge. „Was ist das hier?!“ Die Stimme des Fürsten lies alle inne halten. Als er Leon sah gab er endlich den Befehl auf welchen Kalisha wartete. „Was macht Leon hier! Tötet diesen Eindringling!“ Sie zog ihren Bogen, öffnete die Kerkerzelle Aventius, welcher sich sofort rüstete und hinaus trat. Ashtar ging beiseite, Asmodan rüstete sich. Und es kam zum Kampf. Kaithlyn stieß hinzu. Doch Amtaris und Rhem rührten sich nicht. Sie redeten davon, das es nun genug sei.. das wir aufhören sollten. Was sollte dieser Müll, Befehl war Befehl! Alle schlugen sie auf Leon ein, Kaithlyns und Kalishas Pfeile hagelten nieder, ehe die ersten beiden Krieger lagen. Dann hatte es Leon auf Kalisha abgesehen, drehte sich herum und durchbrach die Reihe von den übrigen Kriegern. Verfluchter Mist, scheisse! Weg hier! Der schwere Krieger stürmte ihr nach, mit erhobenen Schwert. Sie huschte die Treppe hinauf und rannte durch die Große Halle. Hinterher der Fürst und andere Krieger. „Amtaris, greift an! Rhem!“ Doch sie standen nur herum und sahen zu. Kalisha floh weiter, irgendwann schien es Leon zu reichen und er wandte sich wieder den Kriegern zu. Nun sah Kalisha wie Amtaris mitangriff, doch mitten im Kampf wandte er sich herum und schlug in den eigenen Reihen. „Verräter!“ schallte sie sofort, dreht den Bogen herum und schoss auf ihn. Es war ein guter Treffer und Amtaris wurde sofort auf sie Aufmerksam. Er zog seine Armbrust und anstatt einen Fehler seiner seits oder anderes einzuräumen, griff er sie an. „Amtaris schlachtet in den eigenen Reihen!“, warnte sie die Anderen lauthals, dann traf sie auch schon ein Bolzen Amtaris, Leon wandte sich herum und folgte Kalisha, durch den Bolzen im Oberschenkel gehindert, streckte sie der Krieger im Nahkampf zu Boden. Als sie gerade wieder auf die Beine kam sah sie die drei aus der Burg fliehen, sie folgte und beobachtete noch wie sie Hals über Kopf aus der Burg galoppierten. „Solche Bastarde, Mistkerle!“, schrie der Fürst laut durch die Burg. Aventius zog mit einem Ruck den Kalishas Bolzen aus dem Oberschenkel, Ahstar verteilte gerade Heiltränke. Sie wickelte kurz eine Bandage um die Wunde im Oberschenkel und wandte sich den Anderen zu. „Verräter!“, schrie der Fürst. „Vielleicht war es ja..“, die Stimme Kaithlyns nervte Kalisha gerade und sie hörte nur wie der Fürst ihr noch entgegen rief: „Aber sie griffen mich an! MICH den Fürsten! MICH! Verräter!“ Sie kamen zur Ruhe. „Es ist ein Neuanfang, es kehrt Ruhe in die Burg.“ Gab Kalisha in die Runde. Nun sind wir wieder bereit.. zu Vertrauen. Es war eine Auslese, diejenigen die dem Fürsten nicht bedingungslos gehorchten wurden verjagt.
Ihr wurde schummrig, sie schob es aus den Alkohol der noch in ihrem Körper steckte und verabschiedete sich. „Heil der Eisenwart!“, rief sie laut und ging in ihr Gemach. Kurz darauf kam auch der Fürst nach. Sie redeten eine Weile, Kalisha musste sich hinlegen. Nun wurde es schwarz vor ihren Augen und ihr war schwindelig. Khazkal kam zu ihr ans Bett, tupfte ihr Schweiß von der Stirn und sie bekam nicht mehr wirklich mit was geschah. Ashtar war da und versorgte sie, er redete irgendetwas von Fieber und dreckiger Wunde. Ihr Wurde heiß, kalt, sie zitterte und verfluchte sich für diesen verdammten Abend. Als sie die Stimme Khazkals hörte: „Ich bin da Kalisha, ich bin für dich da..“, wurde sie ruhiger und fiel endlich in einen unruhigen Schlaf. Er wachte über sie, die gesamte Nacht.