Niia Sivija -Knospe der Dornenfeste
Verfasst: Mittwoch 5. November 2008, 17:48
Es war einst vor vielen Jahren... im Winter vor gerade mal 15 Wintern.
Schnee fiel vom Himmel und legte sich wie ein Teppich über diese Welt. Stille herrschte. Die Stille des Winters, wenn die Welt schläft... Stille, bis dann auf einmal der Schrei einer jungen Frau in dem Landen wieder hallten und schlussendlich von denen eines neuen Lebens abgelöst wurde...
In einem kleinen Häuschen am Rande eines Dorfes lag eine junge, einsame Frau dar nieder, an ihre dunkle Haut wurde ein Mädchen gedrückt, welche eine hellere Farbe trug als die schwarzhaarige, um sich an der Milch ihrer mütterlichen Brust zu laben... ein seltsames Bild muss dies abgegeben haben: Die Frau, lange, rabenschwarze Haare und eine dunkle Haut zeichneten ihr Sein und dieses kleine Bündel, mit den schneeweißen Haaren. Wahrlich, ein seltsames Bild.... doch so man die Geschichte kannte, so ward es wohl nicht verwunderlich...
Damals, vor gar mehreren Monden, in einem fernen Lande trafen sich jene schwarze Schönheit und einem weißhaarigen, edlen Jüngling... einem Mann von bleicher Haut, gleich Alabaster und Haaren so weiß wie der jungfräuliche Schnee. Doch mag er von hochgewachsener Statur und männlich breiter Schultern geziert sein.
Das gar ungleiche Paar schien wahrlich in innigem Gefühle einander zugetan, obwohl sie doch keine lange Zeit den anderen kannten. Der Frühling zog des Landes und eben so in die ihren Herzen der zwei Seelen... und in einer lauen Sommernacht, nachdem man auf einem Ball der Garde getanzt und getrunken hatte, musste es kommen, wie es kam und eine Nacht wurde einander in inniger Liebe verbracht. Eine Nacht, deren Frucht sich im Leibe der jungen Frau bettete und als jene verspürte, dass sie schwanger war, da entschloss sie sich alleine in die weiten des Landes zurück zu ziehen... Doch tat sie dies nicht aus Angst vor Ablehnung oder gar das jener junge Mann ihr keine Liebe entgegen bringen würde.
Nein...
...sie tat es, weil sie jenen baldigen Knappen so sehr liebte und wusste, das er für sie und das seine Blut, welches in ihrem Leibe heran wuchs alles zu geben bereit sein würde. Das er die seine Zukunft, das seine Leben und all jenes für seine Familie aufgeben würde...
Er würde es, dessen ward sie gewiss... ...und doch würde er leiden und seine Zukunft im Winde verstreut werden, wie die Asche der Verstorbenen. So verließ sie erneut das Land, welches nicht einmal ihre Heimat genannt, doch noch schlimmer... verließ sie ihren Geliebten...
Er sollte nie etwas erfahren...
...von seinem Blute... jenem friedlich, auf dem dunklen Leibe ihrer Mutter liegenden Mädchen mit den schneeweißen Haaren.
Schnee fiel vom Himmel und legte sich wie ein Teppich über diese Welt. Stille herrschte. Die Stille des Winters, wenn die Welt schläft... Stille, bis dann auf einmal der Schrei einer jungen Frau in dem Landen wieder hallten und schlussendlich von denen eines neuen Lebens abgelöst wurde...
In einem kleinen Häuschen am Rande eines Dorfes lag eine junge, einsame Frau dar nieder, an ihre dunkle Haut wurde ein Mädchen gedrückt, welche eine hellere Farbe trug als die schwarzhaarige, um sich an der Milch ihrer mütterlichen Brust zu laben... ein seltsames Bild muss dies abgegeben haben: Die Frau, lange, rabenschwarze Haare und eine dunkle Haut zeichneten ihr Sein und dieses kleine Bündel, mit den schneeweißen Haaren. Wahrlich, ein seltsames Bild.... doch so man die Geschichte kannte, so ward es wohl nicht verwunderlich...
Damals, vor gar mehreren Monden, in einem fernen Lande trafen sich jene schwarze Schönheit und einem weißhaarigen, edlen Jüngling... einem Mann von bleicher Haut, gleich Alabaster und Haaren so weiß wie der jungfräuliche Schnee. Doch mag er von hochgewachsener Statur und männlich breiter Schultern geziert sein.
Das gar ungleiche Paar schien wahrlich in innigem Gefühle einander zugetan, obwohl sie doch keine lange Zeit den anderen kannten. Der Frühling zog des Landes und eben so in die ihren Herzen der zwei Seelen... und in einer lauen Sommernacht, nachdem man auf einem Ball der Garde getanzt und getrunken hatte, musste es kommen, wie es kam und eine Nacht wurde einander in inniger Liebe verbracht. Eine Nacht, deren Frucht sich im Leibe der jungen Frau bettete und als jene verspürte, dass sie schwanger war, da entschloss sie sich alleine in die weiten des Landes zurück zu ziehen... Doch tat sie dies nicht aus Angst vor Ablehnung oder gar das jener junge Mann ihr keine Liebe entgegen bringen würde.
Nein...
...sie tat es, weil sie jenen baldigen Knappen so sehr liebte und wusste, das er für sie und das seine Blut, welches in ihrem Leibe heran wuchs alles zu geben bereit sein würde. Das er die seine Zukunft, das seine Leben und all jenes für seine Familie aufgeben würde...
Er würde es, dessen ward sie gewiss... ...und doch würde er leiden und seine Zukunft im Winde verstreut werden, wie die Asche der Verstorbenen. So verließ sie erneut das Land, welches nicht einmal ihre Heimat genannt, doch noch schlimmer... verließ sie ihren Geliebten...
Er sollte nie etwas erfahren...
...von seinem Blute... jenem friedlich, auf dem dunklen Leibe ihrer Mutter liegenden Mädchen mit den schneeweißen Haaren.