Abendlicher Besuch mit schmerzlichen Folgen...
Verfasst: Samstag 1. November 2008, 21:25
Die Dämmerung war bereits voll eingesetzt, als sich Victoria dazu entschloss noch einmal im Handelskontor zu Varuna vorbei zu schauen. Auf dem Weg dorthin lief ihr ein Herr über den Weg der sie bat ihn zu eben jenem Kontor zu bringen, wo er in Zulunft eine Lehre als Schreiner beginnen wollte. So geschah es auch und als Falco diesen Herren Pelates Formos in die Gemeinschaft aufgenommen hatte bat er Victoria darum ihm alles notwendige zu zeigen und zu erklären. Die junge Schneiderin nahm sich der Aufgabe voller Freude an und führte das neueste Mitglied ihrer kleinen Familie, wie sie sie bezeichneten, in den Räumlichkeiten herum.
Nachdem sich Pelates von ihr verabschiedet hatte und die Türe soeben wieder geschlossen wurde, vergingen nur wenige Augenblicke ehe die Klingel betätigt wurde. Mit einem Seufzen ging sie der Türe entgegen, denn eigentlich wollte sie soeben zuschließen und sich auf den Heimweg begeben. Doch alles kam anders als erwartet. Als die Türe aufgedrückt wurde, stand eine junge blonde Dame vor ihr, welche etwas eingeschüchtert und nervös wirkte. Kurzerhand bat Victoria die Fremde hinein, mit der Erwartung, dass die neue Kundschaft bedeute. Doch ehe sie die Türe wieder schließen konnte stand eine weitere Person darin. Seine Statur wie auch die Kleidung ließen darauf schließen, dass es sich um eine männliche Person handelte. Das Gesicht wurde von einer Maske wie auch von einer Kaputze verdeckt. Sein Auftreten wie auch die Tatsache, dass die junge Fremde sich immer weiter hinter sie bewegte, flößten der Schneiderin größtes Unbehagen ein.
Die Kaputze wurde gelüftet, weißes Haar kam zum Vorschein ebenso wie dunkel blau gefärbte Haut und ehe sie sich versah, spürte sie eine in Metall gehüllte Faust sich in ihrer Magen graben. Ein heißer Schmerz hüllte ihren Körper wie eine Decke ein und als dieser ihren Kopf erreichte gaben ihre Beine nach. Sie sackte auf die Knie und rang nach Luft als der Angreifer zu sprechen begann. Zischend und voller Argwohn gab er von sich, dass ihre untersetzte Statur wie auch ihr verseuchtes Blut Grund genug seien um sie ohne zu zögern zu töten. Unzählige Gedanken schossen Victoria durch den Kopf, doch der klarste war, dass sie ihr Leben noch nicht einmal richtig gelebt hatte und nun schon sterben soll....
Sie zwang sich aufzustehen und niemand hinderte sie daran. Ein eiskaltes dämonisches Grinsen legte sich auf sein Gesicht und plötzlich holte dieser zu einem kräftigen Tritt gegen ihr rechtes Bein aus. Unter Schmerzen schrieh sie einmal laut auf, ehe sie sich auf die Lippe biss, ihr Bein hielt und sich auf der Stuhllehne abstützte.
Ein zweiter Fremder war nun in das Gebäude eingetreten, ebenso gekleidet wie der Erste. Dieser stellte sich direkt vor die Türe um diese scheinbar zu bewachen. Gebete durchströmten ihre Gedanken, in denen sie darum flehte diese Attacken zu überleben.
Nur kurze Wimpernschläge später sah sie seine Faust auf sich zufliegen. Er traf sie direkt auf dem Nasenbein und dank der hohen Wucht wurde sie hintenüber auf den Boden geworfen.
Blitzschnell wurde ihr schwarz vor Augen und sie verlor das Bewusstsein...
*Ich hab das alles nur geträumt....das ist nur ein böser Alptraum.... öffne die Augen und du liegst in Taras Haus in deinem Bett!* diese Worte sprach sie in Gedanken zu sich selbst. Doch die starken Schmerzen ihrer blutenden Nase, wie auch ein brennender unerträglicher Schmerz am linken Oberarm zerrte sie in die Realität zurück. Unter lauten Schmerzensschreien riss sie die Augen wieder auf und blickte in eine unbeschreibliche Fratze. Ihr Angreifer hockte nun direkt über ihr und blickte mit einem fiesen Grinsen auf sie hinunter. Das Blutverschmierte Messer in der Hand genoss er sichtlich diese Situation. Panik stieg in Victoria auf und so kroch sie unter starker Anstrengung von ihrem Angreifer weg. Doch bot sich so nun ein schrecklicher Anblick, denn die Kleider auf dem Auslagentisch brannten lichterloh. Die junge Dame wie auch der zweite Fremde liefen von Raum zu Raum, scheinbar nach Beute suchend. *Sie gehört also dazu, das war alles geplant, was suchen sie? Was wollen sie hier?* Doch Geräusche von außen rissen sie aus ihren Gedanken. War Hilfe da? War da draußen jemand der sie aus dieser Miesäre hätte retten können? Die zwei Letharen wie sie nun erkannt hatte und die Frau entfernten sich hastig aus dem Kontor doch konnte Victoria trotz geöffneter Türe in dem Dunkel nichts erkennen.
Ein Blick auf ihren Arm brachen die ganzen Gefühle über sie zusammen. Trännen rannen ihr unter lautem Schluchzen übers Gesicht. Eine Pranke war auf ihren Arm verewigt worden. Sie war fürs Leben von diesen finsteren Wesen gezeichnet worden. Es war draußen leiser geworden, die Stimmen schienen sich entfernt zu haben und so ergriff sie die Gelegenheit und stemmte sich auf um zur Türe zu humpeln. Doch dort angekommen stand wieder die fremde Frau vor ihr und warnte sie wieder zurück zu gehen, wenn sie es nicht noch schlimmer machen wollte.
So geheißen trat sie in den Raum zurück, doch benötigte sie Wasser um den Brand zu löschen.
Sie biss die Zähne zusammen und bahnte sich einen Weg die Treppe hinauf um aus der Küche eine Wanne voll Wasser zu holen.
Schnell war diese über den Tisch ergossen, doch gänzlich waren die Flammen noch nicht bezwungen. Erneut wagte sie den Schritt vor die Türe und tatsächlich sie waren verschwunden. Schnell humpelte sie zum Brunnen hinaus und zog dort einen gefüllten Eimer heraus. Auch dieser wurde über den Tisch ergossen und somit waren die Flammen endlich erloschen, doch der Schaden war schon zu groß gewesen, die Waren konnten nicht mehr gebraucht werden.
So entschloss sie sich letzten Endes hinaus zu gehen und nachzusehen ob sie gefahrlos nach Varuna eilen konnte.
Um die Häuserecke herumgetreten erblickte sie eine reglose Gestalt am Boden. Victoria eilte zu dieser hinüber und erkannte Cuno der am Kopf wie auch aus der Nase blutete. Sie hockte sich seitlich neben ihn und versorgte seine Wunden mit zerissenen Stoffstücken und etwas Wasser aus einem Ledereutel. Sie klopfte ihm mehrmals gegen die Wange und erhoffte sich so, dass er das Bewusstsein wieder erlangte. Mit Erfolg! Er schlug die Augen auf und fragte sich wo er sei, wer sie wäre und was geschehen sei... Er hatte sein Gedächtnis verloren... er konnte ihr nichtmal mehr sagen wer er selbst war... Völlig verzweifelt rannen erneut zahlreiche Tränen über ihre geröteten Wangen.
In diesem Augenblick trat Pelates um die Ecke und schaute mehr amüsiert als schockiert zu den beiden hinüber, die Situation scheinbar völlig falsch einschätzend. Sie rief zu ihm rüber er solle nach Varuna eilen und Hilfe holen, sie seien überfallen worden und bräuchten einen Heiler! Er tat wie befohlen und nachdem sie Cuno geholfen hatte in den Kontor zu gelangen wo er sich setzen konnte, trat Pelates mit einem Herren in Magierroben ein, der, wie sich später herausstellte Arenvir van Tilianas hieß. Dieser tat alles um die Wunden von Cuno und der nun völlig zusammengebrochenen Victoria zu versorgen. Doch eines wurde ihr unmissverständlich klar gemacht. Die Narbe der sogenannten Panter-Pranke war für immer auf ihrer Haut eingraviert. Ein schrecklicher Tag mit Folgen für die Ewigkeit. Doch hoffentlich würde dies nicht auch für Cuno gelten...
Nachdem sich Pelates von ihr verabschiedet hatte und die Türe soeben wieder geschlossen wurde, vergingen nur wenige Augenblicke ehe die Klingel betätigt wurde. Mit einem Seufzen ging sie der Türe entgegen, denn eigentlich wollte sie soeben zuschließen und sich auf den Heimweg begeben. Doch alles kam anders als erwartet. Als die Türe aufgedrückt wurde, stand eine junge blonde Dame vor ihr, welche etwas eingeschüchtert und nervös wirkte. Kurzerhand bat Victoria die Fremde hinein, mit der Erwartung, dass die neue Kundschaft bedeute. Doch ehe sie die Türe wieder schließen konnte stand eine weitere Person darin. Seine Statur wie auch die Kleidung ließen darauf schließen, dass es sich um eine männliche Person handelte. Das Gesicht wurde von einer Maske wie auch von einer Kaputze verdeckt. Sein Auftreten wie auch die Tatsache, dass die junge Fremde sich immer weiter hinter sie bewegte, flößten der Schneiderin größtes Unbehagen ein.
Die Kaputze wurde gelüftet, weißes Haar kam zum Vorschein ebenso wie dunkel blau gefärbte Haut und ehe sie sich versah, spürte sie eine in Metall gehüllte Faust sich in ihrer Magen graben. Ein heißer Schmerz hüllte ihren Körper wie eine Decke ein und als dieser ihren Kopf erreichte gaben ihre Beine nach. Sie sackte auf die Knie und rang nach Luft als der Angreifer zu sprechen begann. Zischend und voller Argwohn gab er von sich, dass ihre untersetzte Statur wie auch ihr verseuchtes Blut Grund genug seien um sie ohne zu zögern zu töten. Unzählige Gedanken schossen Victoria durch den Kopf, doch der klarste war, dass sie ihr Leben noch nicht einmal richtig gelebt hatte und nun schon sterben soll....
Sie zwang sich aufzustehen und niemand hinderte sie daran. Ein eiskaltes dämonisches Grinsen legte sich auf sein Gesicht und plötzlich holte dieser zu einem kräftigen Tritt gegen ihr rechtes Bein aus. Unter Schmerzen schrieh sie einmal laut auf, ehe sie sich auf die Lippe biss, ihr Bein hielt und sich auf der Stuhllehne abstützte.
Ein zweiter Fremder war nun in das Gebäude eingetreten, ebenso gekleidet wie der Erste. Dieser stellte sich direkt vor die Türe um diese scheinbar zu bewachen. Gebete durchströmten ihre Gedanken, in denen sie darum flehte diese Attacken zu überleben.
Nur kurze Wimpernschläge später sah sie seine Faust auf sich zufliegen. Er traf sie direkt auf dem Nasenbein und dank der hohen Wucht wurde sie hintenüber auf den Boden geworfen.
Blitzschnell wurde ihr schwarz vor Augen und sie verlor das Bewusstsein...
*Ich hab das alles nur geträumt....das ist nur ein böser Alptraum.... öffne die Augen und du liegst in Taras Haus in deinem Bett!* diese Worte sprach sie in Gedanken zu sich selbst. Doch die starken Schmerzen ihrer blutenden Nase, wie auch ein brennender unerträglicher Schmerz am linken Oberarm zerrte sie in die Realität zurück. Unter lauten Schmerzensschreien riss sie die Augen wieder auf und blickte in eine unbeschreibliche Fratze. Ihr Angreifer hockte nun direkt über ihr und blickte mit einem fiesen Grinsen auf sie hinunter. Das Blutverschmierte Messer in der Hand genoss er sichtlich diese Situation. Panik stieg in Victoria auf und so kroch sie unter starker Anstrengung von ihrem Angreifer weg. Doch bot sich so nun ein schrecklicher Anblick, denn die Kleider auf dem Auslagentisch brannten lichterloh. Die junge Dame wie auch der zweite Fremde liefen von Raum zu Raum, scheinbar nach Beute suchend. *Sie gehört also dazu, das war alles geplant, was suchen sie? Was wollen sie hier?* Doch Geräusche von außen rissen sie aus ihren Gedanken. War Hilfe da? War da draußen jemand der sie aus dieser Miesäre hätte retten können? Die zwei Letharen wie sie nun erkannt hatte und die Frau entfernten sich hastig aus dem Kontor doch konnte Victoria trotz geöffneter Türe in dem Dunkel nichts erkennen.
Ein Blick auf ihren Arm brachen die ganzen Gefühle über sie zusammen. Trännen rannen ihr unter lautem Schluchzen übers Gesicht. Eine Pranke war auf ihren Arm verewigt worden. Sie war fürs Leben von diesen finsteren Wesen gezeichnet worden. Es war draußen leiser geworden, die Stimmen schienen sich entfernt zu haben und so ergriff sie die Gelegenheit und stemmte sich auf um zur Türe zu humpeln. Doch dort angekommen stand wieder die fremde Frau vor ihr und warnte sie wieder zurück zu gehen, wenn sie es nicht noch schlimmer machen wollte.
So geheißen trat sie in den Raum zurück, doch benötigte sie Wasser um den Brand zu löschen.
Sie biss die Zähne zusammen und bahnte sich einen Weg die Treppe hinauf um aus der Küche eine Wanne voll Wasser zu holen.
Schnell war diese über den Tisch ergossen, doch gänzlich waren die Flammen noch nicht bezwungen. Erneut wagte sie den Schritt vor die Türe und tatsächlich sie waren verschwunden. Schnell humpelte sie zum Brunnen hinaus und zog dort einen gefüllten Eimer heraus. Auch dieser wurde über den Tisch ergossen und somit waren die Flammen endlich erloschen, doch der Schaden war schon zu groß gewesen, die Waren konnten nicht mehr gebraucht werden.
So entschloss sie sich letzten Endes hinaus zu gehen und nachzusehen ob sie gefahrlos nach Varuna eilen konnte.
Um die Häuserecke herumgetreten erblickte sie eine reglose Gestalt am Boden. Victoria eilte zu dieser hinüber und erkannte Cuno der am Kopf wie auch aus der Nase blutete. Sie hockte sich seitlich neben ihn und versorgte seine Wunden mit zerissenen Stoffstücken und etwas Wasser aus einem Ledereutel. Sie klopfte ihm mehrmals gegen die Wange und erhoffte sich so, dass er das Bewusstsein wieder erlangte. Mit Erfolg! Er schlug die Augen auf und fragte sich wo er sei, wer sie wäre und was geschehen sei... Er hatte sein Gedächtnis verloren... er konnte ihr nichtmal mehr sagen wer er selbst war... Völlig verzweifelt rannen erneut zahlreiche Tränen über ihre geröteten Wangen.
In diesem Augenblick trat Pelates um die Ecke und schaute mehr amüsiert als schockiert zu den beiden hinüber, die Situation scheinbar völlig falsch einschätzend. Sie rief zu ihm rüber er solle nach Varuna eilen und Hilfe holen, sie seien überfallen worden und bräuchten einen Heiler! Er tat wie befohlen und nachdem sie Cuno geholfen hatte in den Kontor zu gelangen wo er sich setzen konnte, trat Pelates mit einem Herren in Magierroben ein, der, wie sich später herausstellte Arenvir van Tilianas hieß. Dieser tat alles um die Wunden von Cuno und der nun völlig zusammengebrochenen Victoria zu versorgen. Doch eines wurde ihr unmissverständlich klar gemacht. Die Narbe der sogenannten Panter-Pranke war für immer auf ihrer Haut eingraviert. Ein schrecklicher Tag mit Folgen für die Ewigkeit. Doch hoffentlich würde dies nicht auch für Cuno gelten...