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Alte Bücher, Rätsel und andere Schwierigkeiten

Verfasst: Donnerstag 30. Oktober 2008, 09:35
von Leonar Torin
Es wurde immer kälter in den Landen, das ende dieses Jahres läutete schon vor der Tür. Leonar verbrachte viel Zeit mit seinem Ritter um möglichst viel zu lernen. Beide stellten auch fest, dass er große Fortschritte machte doch Sire Nevyn musste auf Reisen gehen. Damit seinem Knappen nicht langweilig wird hatte der schlaue Fuchs sich etwas ausgedacht. Am Tag seiner Abreise schmiss er Leonar ein altes Buch mit vielen Flecken und Rissen in die Truhe. Misstrauisch begutachtete er seine Aufgabe. Langsam öffnete er das Buch um zu lesen was zu tun war. Die Seiten klebten teilweise aneinander und waren vergilbt. Dennoch ließen sich die meisten Textpassagen noch gut lesen. Was er da las war ein Rätsel und Leonar hasste Rätsel weil es meistens nur eine Lösung gab aber er auf alle anderen kam die nur teilweise richtig wären. Das Rätsel lautete…

„Meine Botschaft trage ich bei mir, tief in der Erde bin ich zu finden. Nicht lebendig und nicht tot bin ich, und ich hinterlasse Worte ohne zu sprechen. Um zu mir zu gelangen musst über Seen du wandeln, doch stoße Dir nicht den Kopf. Wenn du mich gefunden hast, trage meine Worte mit Dir zurück.“

Ein dickes Ding was Nevyn ihm da gab. Er wusste, dass er ihn nicht enttäuschen würde und vertraute ihm blind. Leonar las mehrmals die Seiten um Ansätze zur Lösung zu finden. Zum Glück gab Nevyn ihm zu verstehen das er mit Hilfe Anderer zur Lösung kommen konnte also brauchte Leonar jemand Geistigen. Rabeya Travier, Priesterin und neu in der Bruderschaft konnte ihm sicherlich weiterhelfen. Was für ein Zufall, dass sie zu dem Tag eine Lehrstunde in der Bruderschaft über den Brudermord lehrte. Nach dem Unterricht trat er vorsichtig an Rabeya heran um sie um Hilfe zu bitten. Rasch las sie die Zeilen aus dem Buche und schmunzelte zugleich. Sie sagte ihm, dass dies mit dem Unterricht zutun hatte und er solle nochmals in den Lehren Eluvies stöbern.

Dies tat er auch in der Klosterbibliothek las er erneut die Geschichte über Alathair mit der besonderen Textpassage über die Rettung der Welt. Eluvie war es die sich aufopferte, verschlossen im Meer unter der Erde die Welt aufrecht zu erhalten. Das könnte es sein dachte sich Leonar, die Lösung. Doch wie sollte er die Erkenntnis Nevyn beibringen. Er stöberte noch etwas über das Volk Eluvies und dessen Bestimmung. Menek’ Ur dort würde er ein Symbol Eluvies finden. Die Tränen Eluvies waren auch bekannt als Salz. Salz war etwas Heiliges für das Volk und auch etwas Besonderes in Leonars Augen. Er wollte schon immer nach Menek’Ur doch durfte er bisher nie dorthin. Nach Vorfällen mit Lady Sorcha und anderen Frauen indem es ihn an Etikette fehlte folgte auch der Verbot zur hinreise. Mittlerweile hatte er sich mehr als Positiv gesteigert und ging sogar als gutes Beispiel voran also führte ihn die Reise nach Bajard. In normaler Kleidung der Bruderschaft schritt er durch das Fischerdorf und blickte sich um. Warum hatten sie überhaupt eine Holzpalisade dort hingebaut wenn hier keiner drin ist? Er zuckte mit den Schultern und betrat das Schiff. Auf nach Menek’ Ur sprach er freundlich zum Fährmann. Die Segel wurden gesetzt es ging über das Meer zu einer wärmeren Gegend.

Dort angekommen Stieg ihm auch schon die Hitze zu Kopf. Die Sonne schien prall in jede Richtung. Es gab seiner Meinung nach dort keine Schatten. Er war fasziniert von der schönen Stadt Menek’Urs und er war gerade mal am Eingang der Stadt. Aber zuerst wollte er nochmals die Gesetzestafel durchlesen um auch ja gewappnet zu sein, denn Menekaner gelten als besonders streng, stolz und ehrenvoll. Er wollte einfach seine Körperteile behalten und etwas Salz kaufen. Er irrte quer durch die Gassen und Winkel und stoppte an einem offenen Platz. Dort stand eine für Menekaner üblich vermummte Frau namens Khalida Yazir welche ihm half sich in Menek’Ur zurrecht zu finden. Er stand bereits am Tempelplatz Eluvies und zu seiner linken war der Tempel. Er bedankte sich höflichst und wurde zum Anfang der Stadt geschickt dort wo der Basar sein sollte.

Dort wartete er etwas bis ihn der Durst plagte. Ein wenig umgesehen war gleich beim Basar eine Taverne die er betrat um dort etwas zu trinken. Fremde Sprachen schallten durch den Raum. Die Personen grüßte er freundlich wobei er eilig zum Wirt schritt um sich Wasser die Kehle herunter zu schütten. Nach einer weile schritt eine Frau auf ihn zu um zu erfragen was er in Menek’Ur wolle. Er hoffte innigst, dass sie Gastfreundlich war. Er erklärte ihr auf ungeschickter weise, dass er einen Sack Salz benötigte, um dies in seiner Knappschaft von Sire Nevyn vor zu zeigen. Es war für die Lösung einer Aufgabe die ihm erteilt wurde. Sie teilte ihm mit, dass es an diesem Tage ein wenig unpassend wäre dort zu erscheinen. Leonar lauschte kurz noch mal den Stimmen. Es hörte sich nach einer starken Diskussion an. Doch die Frau führte ihn aus der Taverne Richtung Bank.

Nun kannte er auch ihren Namen Safiya Omar und er hatte sich nicht vorher vorgestellt worüber er sich ärgerte schließlich war dies Etikette. Nebenbei erwähnte Safiya, dass man in deren Häusern keine Schuhe trage. Wieder ärgerte Leonar sich über solch einen Fehler. Doch wie sollte man so etwas rückgängig machen. In der Bank zog er schnell die Stiefel aus und wartete bis Safiya wieder zu ihm trat und ihm einen Sack Salz mit folgenden Worten überreichte:

„Ihr werdet alles über dieses Symbol lernen, was Ihr erlernen könnt. Und ich erwarte Euch dann vor mir zu stehen mit wohl gesprochenen Worten, Wissen und einer angemessenen Opfergabe für Eluive. Die Wahl der Opfergabe obliegt Euch, doch wählt mit. Bedacht es wird zeigen, ob Ihr wahrlich fähig ward zu lernen.“

Er schluckte schwerfällig doch willigte er natürlich ein um sich selber Respekt zu verschaffen und auch das Volk Menek’Ur zu ehren. Nevyn hielt seine Hand über Menek’Ur also durfte er einfach keine Fehler dort machen. Leonar verabschiedete sich von Ihr um schnell zurück zum Schiff zu gelangen. Eine neue Aufgabe wurde ihm gegeben, Temora wollte ihn wahrlich prüfen. Die Stiefel wieder angezogen ging es wieder zurück zur Heimat.

Verfasst: Donnerstag 30. Oktober 2008, 22:25
von Rabeya Travier
Langsam lenkte sie den Blick über das Land was vor ihr sich ausbreitete wie ein breiter Teppisch. Vereinzelt sah sie die Häuser die von den Gläubigen erbaut worden waren.
Sie bildeten eine kleine Siedlung, die auf eine gewisse weise zerstreut wirkte und doch so einig.
Es war ein Stück ihres Traumes der sich langsam erfüllte.
Ein Ort, wo der Glauben heimisch war, wo der Glauben sich ausbreitete und wuchs wie eine Pflanze. Sie wendete sich langsam herum und ging die Treppen hinab in die Burg hinein.
Sie trug immer noch das Kleid welches sie zum Herbstfest getragen hatte. Zwar war es auf dem Heimweg nass geworden und hing nun schwer an ihrem Körper. Aber dennoch fühlte es sich leicht und warm an.
Wohl nicht ohne Mithilfe von Leonar. Der Knappe des Sir Silberhand, hatte Potenzial, man merkte es bei jedem Treffen mehr,
Zuerst hatte sie ihn für jemanden gehalten, der nie den Sinn der Tugenden vollends verstehen würde.
Doch mitlerweil hatte sich ihre Meinung geändert. Er hatte viele Fragen, er strengte sich an um an sich selbst Maßzuregeln.
Er war auf dem Weg ein Diener der Tugenden zu werden. Ein Adlerritter, eine neue Generation die die Kirche und den Glauben an Temora schützen würde.
Und sie würde ihm dabei helfen und wenn sie ihm Tag und Nacht auf die FInger schauen müsste um die Tugenden in seinem Herzen inne zu halten.
Denn wenn er WEisheit erlangen würde, würde er verstehen, welche Fehler er noch tat die ihm von seinem Weg fernhielten.