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Ein Pergament erreicht den Basar edler Künste

Verfasst: Sonntag 12. Oktober 2008, 21:16
von Azucinnia von Seranyth
Am späten Nachmittag betritt ein Bote aus Rahal den Boden Menek'Urs. Langsam nimmt er seinen Weg zum Kontor der Wüstenstadt auf, um ein Schreiben, mit dem Siegel der heiligen Stadt dem Basar der edlen Künste zu überreichen. Wird das Siegel gebrochen, wird in einer ordentlichen Schrift folgendes zu erblicken sein...


Seid gegrüßt, Kinder der Wüste!

Am 02. Rabenmond, zur vierten Stunde am Nachmittag wird im Herzen Rahals ein Herbstmarkt stattfinden, wo man mit wohlwollen und Freude auch euch erblicken und somit einladen möchte.
Anbei übersende ich euch einen der Aushänge, mit der Hoffnung alsbald Nachricht aus der Wüstenstadt zu erfahren, um womöglich Fragen und andere Dinge zu besprechen.

gez.

Azucinnia von Seranyth
Statthalterin im Dienste der heiligen Stadt

Verfasst: Montag 20. Oktober 2008, 13:28
von Rivkah Yazir
*....gehalten in sauberer Schrift auf dem hauchdünnen Pergament des Wüstenvolkes werden einige Zeilen nach Rahal entsendet. Die Nachricht wird im Rathaus von einem menschlichen Boten abgegeben der sich in seiner Umgebung nicht ganz wohl zu fühlen scheint....*


Salam euch Azucinnia aus dem Hause von Seranyth, Statthalterin Rahals

geraume Zeit verstrich seit eure Einladung das goldene Menek'Ur erreichte. Freude erhellte unsere Gesichter als wir eure Zeilen studierten und gerne will sich das Wüstenvolk am 2. Rabendmond auf dem Herbstmarkt einfinden. Gewiss wird eurer scharfer Verstand rasch erfassen das wir, die Kinder der Wüste, ob des letzten Vorfalls innerhalb der Mauern Rahals einige Bedenken hegen was unsere Sicherheit und die Zuverlässigkeit der auf Handel basierten Beziehungen betrifft. So sieht das Reich der Sonne eurer Zustimmung über bewaffnete Wachen bei unseren Packtieren und Marktständen erwartend entgegen. Gleichsam möchten sich die menekanischen Händler und Kämpfer der gemütsberuhigenden Abwesenheit der Letharen erfreuen. So ihr uns zusagt jene Zuvorkommenheiten für uns zu arrangieren werden wir den Markt mit dem weißen Gold Menek'urs und anderen, wertvollen Kostbarkeiten unterstützen. Über den Umfang der Handelsgüter werden wir euch nach entsprechender Antwort informieren.

Bis dahin möget ihr stets Wasser und Schatten finden


Rivkah Yazir

Verfasst: Mittwoch 29. Oktober 2008, 12:14
von Azucinnia von Seranyth
Ein Pergament, mit dem Siegel der heiligen Stadt versehen, findet seinen Weg wieder nach Menenk'Ur, wo es am Kontor des Basars, zu Händen der Dame Rivkah Yazir, ausgehändigt wird. Bricht sie das Siegel, wird in einer ordentlichen Schrift folgendes zu erblicken sein...


Seid gegrüßt, Rivkah Yazir!

mit Freude vernahm ich die Kunde, das auch die Kinder der Wüste dem kommenden Herbstmarkt beiwohnen werden.
So nehmt jenes Schreiben als Zuspruch, das die Sicherheit des Wüstenvolkes in Rahal gesichert ist, auch durch das Wohlwollen seiner Heiligkeit.
Die Zustimmung, ob eurer eigenen Wachen an eurem Stand, sei hiermit erteilt die Dame Yazir.
Eure Sorge betreffend der allgemeinen Grundstimmung der Kinder des Einen ist löblich, jedoch hoffe ich auf die Einsicht, das es in keiner Macht steht, die Kinder des Einen aus der heiligen Stadt auszuschließen. Es spräche gegen Rahal, wenn fortan Bewohner ob eines Festes ausgeschlossen werden.
Dennoch möchte ich euch zusichern, das an diesem Tage alle Besucher und auch Bürger ihre Gemüter geziemt mit sich führen.
Schließlich haben wir an jenen Tag alle das selbe Ziel, einen erfolgreichen Tag und Markt gemeinsam zu erleben!

gez.

Azucinnia von Seranyth
Statthalterin, im Dienste der heiligen Stadt

Verfasst: Montag 3. November 2008, 16:40
von Azucinnia von Seranyth
Nachdem die ersten Herbstsonnenstrahlen Rahal aufsuchten, saß die junge Frau bereits in ihrem Zimmer im Rathaus, um mit einer nachdenklichen Mimik, vielleicht auch mit der ein oder anderen Sorgenfalte beschmückt, vor einem noch leeren Pergament.
Es mögen noch Stunden verstreichen, ehe ein junger Bote seinen Weg zum Hafen Rahals ansetzt, um den Seemann ein Schreiben, mit dem Siegel der heiligen Stadt auszuhändigen, mit der Bitte jenes an die Dame Rivkah Yazir zu geben.
Bricht sie das Siegel, wird ihr in einer ordentlichen Schrift folgendes verkündet...



Seid gegrüßt, Rivkah Yazir!

mit großem bedauern blicke ich auf den gestrigen Abend zurück. Bedauern mein Wort, welches ich euch gab, nicht gänzlich gehalten zu haben. Bedauern, das nicht nur ein Wüstenkind verletzt wurde, ebenso viele unschuldige Bewohner Rahals.
Mit jenen Schreiben erhoffe ich auf Kunde, wie es um die junge Dame aus eurem Volk steht, auch wenn mir bewusst ist, das die äußerlichen Wunden schneller verheilen werden als die inneren.

Es betrübt mich, das die Wege, die bis dato ein aufeinander zu gehen verhießen, durch die jüngsten Ereignisse mehr als steinig nun verlaufen.
Mit jenen Schreiben möchte ich mich vorerst auf diesem Wege bei euch und eurem Volk entschuldigen, war der Markt, der berauschend und frohlockend verlief, am Ende mit dunklen Wolken besehen.

Ich hoffe inständig, das wir den gestrigen Vorfall auf einen Weg entsteinen können.

gez.

Azucinnia von Seranyth
Statthalterin, im Dienste der heiligen Stadt

Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 17:14
von Rivkah Yazir
*... mit fliegenden Fingern verfasste die junge Menekanerin eine Abschrift des Schreibens welche sie zu Hause auf dem Arbeitstisch ihres Mannes deponierte. Das Orginal fand bald schon in die Finger der Esra während bisweilen keine Nachricht über den Zustand der Menekanerin nach Rahal entsendet wurde... *

Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 17:40
von Safiya Omar
Nur wenig später, nachdem Safiya sich den Schrieb angesehen hatte, landete dieser auch schon auf dem Schreibtisch für Fuad hinterlegt.

Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 19:04
von Fuad Ifrey
Im laufe des Tages, ereilte ihm wohl die Abschrift in seinem Arbeitszimmer.
Dem Diplomaten gingen derweil viele Dinge durch den Kopf.
So sind es keine rosige Zeit, die Menek’ur dieser Tage ereilt.
Ein nahender Sturm aus dem Süden, ein machtvoller Shanun im Westen, ein böswilliger Übergriff und Vertrauensbruch im Norden.
Fuad ging es alles andere als gut. Denn nirgends konnte er den Platz bisweilen einnehmen, den er sich für sein Leben ersonn.
Doch eines brannte in ihm mehr als die Sorge vor jenem Wüstensturm, gar jener dunklen Gefahr vom Ahnengrab.
Der Angriff aus seine Schwestern des Hause und der Karavane überhaupt. Aber vor allem die sich nun bestätigte Tatsache, dass Rahal Rahal ist.
In den folgenden Zeilen, an den Statthalter Rahals bemüte er sich sichtlich, so man ihm bei seiner Arbeit betrachten konnte, um Ruhe und der geforderten diplomatischen Höfflichkeit.

Auch erhalten der Statthalter und Khalida, wie der Basar je eine Abschrift dieses Schreiben



Salam Statthalterin Azucinnia von Seranyth

Üblich wären wohl folgend noch ein oder zwei höffliche und ernst gemeinte Zusprüche Eurer Person und dem Emir den ihr vorsteht.
Doch trüben die jüngsten Geschehen das Antlitz auf den starken Norden tiefschwarz, vor Enttäuschung, Trauer und gar dem Erwecken früherer Haltungen.

Im Auftrag des Hause Omar und dem Volke des Reiche Menek’ur entsendte ich, Fuad Ifrey, Diplomat Menek’ur und Ratsmitglied unter Gnaden Aasim Omar, euch folgende Zeilen.

Zu tiefst bestürzt nimmt das Hause Omar und auch das bisweilen wohlwollende Volk Menek’ur die jüngsten Geschehen auf, die sich am Tage des Basar in Rahal vollzogen.
Versprach dem Handelsliebenden Volk Sicherheit und einen friedlichen Handel.
Gar unter den zusprechenden Worten des angesehen Alkas, legte das menekanische Volk die Sorge, vor einem böswilligen Übergriff dieser Letharen, nieder.
Doch was geschehen ist, hat nicht nur das friedliebende spüren Volk Menek’urs spüren dürfen.
Wie Euer schreiben mir sagt, haben auch friedliebende Stadtbewohner Rahals und vielleicht auch einfach gemeine Bürger und Händler Gerimors die sichtlich unberechenbare Gefahr dieser dunklen Brut spüren dürfen.
Es sei wohl Eluive zu danken, jene liebende Schöpferin, die sich um all ihre Kinder sorgt, dass keine Todesopfer bis auf ein Lama gegeben hat. Doch trauert Menek’ur um ein jedes Geschöpf, welches sinnlos sein Leben geben musste.

Die Trauer aber vor allem auch die Enttäuschung, Ihr könnt es sicher nachvollziehen, liegt sehr tief.
Ihr selbst solltet euch nun die Fragen stellen, was das Beste für, es wurde gar in der Vergangenheit so oft betont, friedliebendes Reich Rahal ist.
Eine Unterjochung einer dunklen Brut, bei welcher man sich um die Einhaltung seiner eigenen Versprechen stets besorgt sein muss?
Und Unterjochung beginnt unter dem friedliebenden Volk Menek’ur gar da, wenn man gezwungen ist nicht handeln zu dürfen, auch wenn den Worten der Obrigkeit nicht einmal Achtung geschenkt wird.

Der Kopf dieses respektlosen und ruchlosen Letharenmagiers wäre somit das mindeste Übel, um die Achtung und Anerkennung der Obrigkeit Rahals zu sichern und diesen dunklen Tag im kleinen Maße zu sühnen.

Mein Begehr im Namen des Hause Omar ist folgender, euch folgende Dinge vor Augen zu halten.
Wir kamen als Freunde. Wir kamen als Händler.
Wir gingen in Trauer und Schmerz.
So sehen wir den Verlust nicht nur in dem Sterben eines Lamas, eines uns so heiligem Tieres, sondern auch im Verlust des Vertrauens zu Rahal und den früheren Bemühungen um Handel und einem friedliebenden zusammen sein.
Auch befindet sich das Volke Menek’ur zu tiefst gekränkt gar in der Stellung minderer ausgebeuteter Händler, nach diesem Ausgang des Basars.

Es sei nun an Euch und Rahal verursachte Wunden zu verpflegen und wieder zu heilen.
Euer versprechen einer schnellen Klärung und Bereinigung dieses schwarzen Tages einzuhalten.

Bis diese Dinge zu beider Seiten Zufriedenheit vollzogen sind, wird jedoch Menek’ur keinem weiteren Handel mit dem Reiche Rahals eingehen.

Schenke Euch der Wille um ein friedliches Miteinader den nötigen Mut und die nötige Weitsicht

Fuad Ifrey
Diplomat des Reiche Menek’ur
Leibwache des Hause Omar
Oberhaupt des Hause Ifrey

Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 20:54
von Azucinnia von Seranyth
Eine Abschrift des Schreibens aus Menek'Ur findet seinen Weg zu seiner Heiligkeit und Diplomat Blutfaust.
Ebenso wird ein separates Schreiben beigelegt, auf dem die Blutgeboren um einen Termin bittet, um die Ereignisse, minder Forderungen und zukünftigen Pläne, wie Vorgehensweisen, zu bereden.

Verfasst: Montag 10. November 2008, 14:54
von Azucinnia von Seranyth
Es vergingen einige Tage, Tage an denen noch immer die Ereignisse des Markttages durch den Kopf der jungen Frau tanzten.
Entscheidungen, Konsequenzen wurden getroffen, mussten folgen.
Es würde viel Arbeit und Mühe kosten die Wogen wieder zu glätten.
So griff sie in ihre Schublade, um ein Pergament hervor zu ziehen, auf jenen nach und nach die folgenden Zeilen hinterlegt wurden.
So Fuad aus dem Haus Ifrey, das Siegel der heiligen Stadt bricht, wird er in einer ordentlichen Schrift, folgendes lesen..


Seid gegrüßt Fuad Ifrey, Diplomat Menek’urs,

fasst das späte Schreiben, aus dem Reich des Einen nicht mit Desinteresse auf, liegt den Menschen aus Rahal ebenso viel daran, das furchtbare Ereignis, welches bis in den Abendstunden, mit Freude und Spaß versehenen Marktes, aus der Welt zu schaffen, auf dass das Verhältnis, was bis zu besagten Tag angenehm und frohlockend einher ging, wieder auf einen ordentlichen, für einen jeden zufriedenstellenden Weg zu ebnen.

Es betrübt mich zu lesen, das die Kinder der Wüste die Meinung vertreten, das die Bürger Rahals nichts für die Sicherheit des Wüstenvolkes taten. Jenes möchte ich hiermit als nichtig erachten, waren es die Mitglieder der Garde, die ebenso ein Auge stets auf die Kinder der Wüste hielten. Ebenso möchte ich anmerken, das der Markt mehrere Stunden zu aller Zufriedenheit und jenes möchte ich hervorheben, mit Ruhe von statten ging.
Nicht abzustreiten ist der Vorfall eines Letharen, jener die Vereinbarung, die meine Wenigkeit mit dem Volk der Letharen hielt, brach.
Darüber hinaus, auch wenn es mich noch immer bestürzt das ein Mitglied eures Hauses verletzt wurde, so möchte ich an eure Vernunft und Verstand appellieren, das neben der jungen Menekanerin viele Bürger und Besucher Rahals verletzt wurden, was einen Angriff nicht nur auf das Volk der Menekaner bedeutet, sondern auf die Menschen des Festlandes ebenso.

Trauer und Enttäuschung tragen nicht nur eure Herzen mit sich, auch die unsrigen sind noch immer schwer bestürzt ob der jüngsten Ereignisse.
Eure Ratschläge, minder die Fragen, welche nicht nur ich mir des öfteren stellte, werden eine Antwort finden.
Es wäre nicht Rahal, wenn wir ob der dunklen Wolken die über unserem Haupt schweben, nicht die Stärke und Kraft aufbringen, um wieder auf die alten Wege zurück zu kehren.
Seid euch sicher, Fuad aus dem Haus Ifrey, das seine Heiligkeit jenen Frevel des Kind des Einen nicht einfach so hinnehmen wird. Seid euch sicher, das der Lethar, welcher es wagte in seinem Unmut nicht nur die Gäste des Reiches zu verletzen, minder noch die Bürger Rahals, seine gerechte Strafe unterzogen wird.

Auch im Namen seiner Heiligkeit, möchte ich mich nochmals für die Ereignisse am Markttag bei dem Volk der Menekaner entschuldigen.
Es obliegt ganz in dem Ermessen des Emirs, ob zukünftige, neue Bände geknüpft werden können.
Dennoch möchte ich an eure Vernunft, die stets mit euch weilt appellieren, das durch das Verbot auf einen Handel, ihr alle Bürger Rahals bestraft, die wahrlich nichts für den Ausbruch eines Letharen können. Jene die sich auf euch und den Markt freuten verdienen wahrlich keine Strafe.

So verbleibe ich mit der Hoffnung das ihr unser Bedauern und Mitgefühl als jenes seht, welches es ist. Ehrliche Worte, die mit noch immer ruhender Bestürzung gepackt sind.

Um es mit euren weisen und wunderbaren Worten wiederzugeben, möge der Wille um ein friedliches Miteinander einen neuen, aber gemeinsamen Weg ebnen.

Azucinnia von Seranyth
Statthalterin, im Dienste der heiligen Stadt

Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 15:57
von Safiya Omar
Der Schriftverkehr findet seinen Weg auf den Schreibtisch des Emirs.

Verfasst: Donnerstag 8. Januar 2009, 18:08
von Fuad Ifrey
Nach langen warten Entschloss er sich abermals ein Schreiben aufzusetzen.
Waren sie wirklich so stolz, dass sie meinten mit einem schlichten Brief einer Statthalterin, würde der Sache genüge getan sein.
Oder hatten sie gar ein so gut getarntes Netzwerk an Unterhändlern, dass ihnen offener Handel egal ist.
Der Menekaner sinnierte oft über die Menschen Rahals.
Und seltsamerweise kam er irgendwie nicht vom den Gedanken weg, dass die Menschen Rahals, nicht alle gleich setzen darf.



Salam

Erneut entsende ich, Fuad aus dem Hause Ifrey, Diplomat unter dem Segen des gepriesenen Aasim Omar, euch folgende Zeilen als Zeichen der Hoffnung, jene erschütternden Taten endlich bereinigt zu sehen.
Möget Ihr in den folgenden Zeilen die unermessliche Güte und Hoffnung Eluives erkennen, welche das Volk der Menekaner stets leitet.
Doch komme ich nicht drum herum auch im Namen des Hause Omar und im Namen des Volkes der Menekaner unsere tiefe Enttäuschung und unser Bedauern zum Ausdruck zu bringen.
Es mag den Anschein haben, dass sich Rahal als Gastgeber und Veranstalter des Basars, mit einem schlicht verfassten Brief, welcher das Bedauern und eine Entschuldigung zum Ausdruck brachte, sich nun im reinen fühlt. Und scheinbar nur darauf wartet, dass Menek’ur, in seiner Emsigkeit den Handel wieder aufnehmen zu wollen, seine Forten wieder öffnet.
Jedoch muss ich euch mitteilen, dass dem nicht so geschehen wird.
Unsere Haltung ist gewiss nicht aus böswillen gegenüber den einfachen Menschen, die in Rahal leben.
Dies zeigten wir wohl auch klar, mit dem Vertrauen was Menek’ur Rahal schenkte, als es die Einladung zum Basar annahm.
Auch ist es nicht die Folge des ruchlosen Überfalls dieses gebranntmarkten Abschaums, was den bis dahin friedlichen Handel beenden ließ.
So hat und wird Menek’ur auch weiterhin, den friedliebenden Menschen Rahals die Hand reichen, um gewisse Handelsbeziehungen wieder aufnehmen zu können.
Doch liegt es an Rahal, an den freien Menschen dieser Stadt, die sich der Willkür dieser Brut nicht unterwerfen wollen. Und man dadurch gar riskieren mag, einmal alle freien Händler von den Märkten Rahals zu vertreiben.
Es sei ein Rat von einem Volk, welches weiß wie wichtig Handel zum Erhalt des Wohlstandes ist.
Es sei ein Rat von einem Volk, welches weiß wie man Schwarzhändler und Strauchdiebe entlarvt und mit ihnen umzugehen hat.
Es sei ein Rat von einem Volk, welches weiß wie Lange Vorräte in den Lagern der Stadt ausreichen.
So seien die Worte schlicht ein Rat, von einem Volk, welches trotz der Enttäuschung seine Hoffnung nicht gänzlich verschließt.

Abschließend sei es nochmals gesagt. Es ist nicht an Menek’ur den nächsten Schritt des Entgegen kommen zu gehen.
Es ist an Rahal, die niedergeschriebenen Worte des Bedauerns mit Taten zu bekräftigen.
Sei es eine Entschädigungsleitung im Gold oder anderem Sachwert.
Seien es persönlich überreichte Zugeständnisse, die die Brandnarben und den Verlust von Handelsgütern wieder aufwiegen.
Doch das größte Geschenk und das deutliche Zeichen des Bedauerns, wäre für Menek’ur das Erkennen der Stärke und der deutliche Wille, des Rahaler Volkes, sich nicht länger der Willkür der Letharen ohnmächtig hinzugeben.

Denjenigen dem Geschenk des Lebens stets danken ereile stets ausreichend Wasser und Schatten


Fuad Ifrey
Diplomat unter dem Segen Aasim Omar
Leibwache des Hause Omar
Oberhaupt des Hause Ifrey

Verfasst: Freitag 23. Januar 2009, 12:17
von Aasim Omar
Abwartend betrachtete der Emir das Gemälde seines Vorgängers Said Omar dem Beherzten. Vorsicht und die Liebe zu seinem Volke machten ihn groß und sein diplomatisches Geschick war von je her dem aller Menekaner weit überlegen. Was lief schief? Warum stellte sich Rahal nicht seiner Pflicht die Händler welche ihre Gäste waren zu schützen? Wie kamen diese Letharen so nah an das heilige Gut?

Schweigen war die Antwort der Rahaler auf den Wunsch der Einigung seitens der Menekaner. Konnte Rahal sich leisten die Menekaner so zu verärgern? Was trieb sie zu dem Wahnsinn eines der einzigen Völker das Handel mit ihnen trieb in solch eine Verlegenheit zu bringen?

Verfasst: Montag 26. Januar 2009, 00:31
von Azucinnia von Seranyth
Genau 18 Tage später, wird ein schlichter Brief, mit dem Siegel der heiligen Stadt nach Menek'Ur geschickt, wo der Kapitän des Schiffes einen Menekaner jenen aushändigt. Wird das Siegel gebrochen, wird man in einer ordentlichen Schrift folgendes lesen..

Des Herrn Segen mit euch!

erneut ergehen die Zeilen aus Rahal nach Menek'Ur. Wir nahmen eure Zeilen zur Kenntnis.

Auch wenn die Ereignisse für alle Seiten wahrlich nicht zufriedenstellend verliefen, so ist es nun an uns einen Punkt zu setzen.
Ihr werdet keine Bürger Rahals kriechen noch betteln sehen. Ihr bekamt von uns ernst gemeinte Worte entgegen gebracht.
Mehr wird es nicht geben.


gez.

Azucinnia von Seranyth
Statthalterin, im Dienste der heiligen Stadt

Eine Abschrift wird ebenso an die Templer, die Ritterschaft, die Kinder des Einen und der Garde übermittelt.

Verfasst: Montag 26. Januar 2009, 09:43
von Aasim Omar
Mit einem leichten Stirnrunzeln vernahm der Emir die Worte des Schreibens. Bürger? Forderten wir nicht die Letharen? Mit einem nachdenklichen Blick legte er die Botschaft zu seinen Akten.