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Studien....
Verfasst: Mittwoch 1. Oktober 2008, 00:31
von Wihelt Pranerova
Auszüge aus dem Tagebuch des Xul`Lagesh
Menschen.............
Teils begehrenswert, teils unwichtig. Heute jedoch habe ich sie gefunden, eine Seele schwach von aussen betrachte, stark weitet man den Blick aus. So zerbrechlich wirkt sie doch glimmt Trotz in ihr auf. Trotz welchen es gilt zu brechen, doch ihr Hass treibt sie an. Hass auf vergangenes, treue zu ihrem Grafen gibt ihr Kraft sich zu wiedersetzen.
Schmerz oftmals ein wirkungsvolles Mittel doch nicht bei ihr. Worte schier unmöglich doch finde ich einen Weg sie gefügig zu machen...........
Die Zeit wird mir zum Verhängnis, schweigen, Schreie, doch kein Winseln. Vieleicht ist es einsamkeit welche sie bricht, Einsamkeit in einem Raum Blut zu Boden, Knochen um sie herum. Nur ein Kerzenflackern welches ihr die tiefe Dunkelheit etwas versüsst. Der morgige Tag wird zeigen welch Wirkung es hat..........
01. Goldblatt 251
Wirkung zeigte es doch ging es über in Verzweiflung, Auflehnung gegenüber meiner Person. Den Körper mit Schmerz beherrschen, den Willen so habe ich es heute erfahren mit Eckel. Gestank bricht ihr schweigen, Emotionen platzen aus ihr heraus. Tränen, ein erbärmlicher Anblick doch brach sie ihr schweigen wenn auch nur mit Hass und Verachtung in der Stimme. Doch lenkte sie heute ebnso ein, der Grundsatz aus ihr einen neuen Diener meiner selbst zu machen ist Vorhanden. Es gilt nur ihren Hass zu Bändigen..........
Bändigen? Vielmehr ihn dazu zu nutzen sie gefügig zu machen. Ihre Heilerischen fähigkeiten sie würde sie nie an mich verschwenden. Wählerisch ein Vorteil welchen ich mir zu nutze mache. Es gilt nur die Wahl zu beeinflussen, vieleicht erzielt ihr heutige Bürde neue Ergebnisse. Vieleicht gewöhnt sie sich an diejenigen die ihr Leben verwirkten, jene welche umherstreifen um nur einem Ziel zu folgen..........
Doch wie wird sie reagieren geht man auf ihre Vertrauten ein? Der Graf wird mir morgen behilflich sein, vieleicht wird ihr ihre Loyalität zum Verhängnis werden..........
Zeit....ich muss mich sputen, bald werde ich sie ziehen lassen müssen, doch soll nicht eine Gebrochene Person meine Obhut verlassen, eine Marionette soll einzug beim Graf halten. Stets gebunden an meinen Willen, ihm verständlich machen, die Achtung vor den wandelnden Toten. Wird er es doch sein welche unabdinbar für meine Pläne ist..........
Doch warten wir ab in welch verfassung ich sie morgen auffinde. Hunger solle sie leiden, schwäche welche von innen aufkeimt oder aber Nahrung welche mir Zugang zu ihr ermöglicht. Ich sollte eine meiner Schwestern aufsuchen, sie sammelte Erfahrung in diese Richtung.........
Nein das würde zuviel Zeit kosten vieleicht sollte ich die Nacht nutzen, die Bücher werden mir aufschluss geben können ob dieser Möglichkeit.......
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Verfasst: Montag 6. Oktober 2008, 18:17
von Angelina Tjorven
Die knochigen Finger der Untoten umschlangen ihre Arme fest, ließen sie vom Boden abheben und trugen sie auf Befehl hinter ihrem Herrn mit sich.
"Ihr wisst was ihr getan habt, und jenes Handeln war genug um euch nun in mein Anwesen zu befördern."
Seine Stimme erklang in ihren Ohren wie irre Melodie, falsche Töne die gespielt wurden, welches sich als starker Schmerz in ihrem Kopf entpuppte. Es hämmerte gar gegen ihre Schädelwand, wie harte Schläge mit einem Beil die ihr zugefügt wurden - immer wiederholend, stärker... fester, bis sie das Bewusstsein verlor und in der angehobenen Haltung der Skelette in sich zusammen sackte. Schlaff und unbrauchbar wurde der Körper in das Anwesen verschleppt ...
Kaltes Wasser ergoss sich über ihr makelloses Antlitz als sie auf dem kahlen kalten Boden inmitten eines Pentagrammes regungslos lag. Vereinzelte Strähnen klebten ihr an Stirn und Wangenknochen, benetzt von Wasser, sowie das Kleid sog es in den Stoff auf. Ihre Augenlider zuckten empor, sie musste Husten während ihr Kopf nach jeder kleinsten Bewegung dröhnte - der Schmerz saß noch tief - anhaltend, aber doch allmählich abklingend.
Angelina wusste mit wem sie es zu tun hatte, denn den Raum, diesen düster gestaltenen Keller kannte sie bereits. Wie hätte sie ihn auch jemals vergessen können? In jenem wurde bereits eine hoch angesehene Person gequält, gefoltert und letztendlich deren Sinne geraubt.
Ihr Oberkörper bäumte sich auf, schmerzvoll und doch versuchte sie dem stand zu halten - bewusst wollte sie die Schmerzen ihm nicht zeigen, sie wollte Stärke beweisen. Ihm beweisen das sie kein Kind mehr ist sondern eine junge erwachsene Frau.
"Es war ein Fehler...", durchbohrten die Worte ihre linke Brustkorb-Hälfte wie Stiche eines Dolches. Immer wieder entspannte und formte sich seine Hand erneut zu einer Faust während der Schmerz in ihr stärker wurde, sie belastete und regelrecht vor ihm auf die Knie gezwungen wurde.
Ihr Gesicht geplagt vor jedem heranwachsenden Schmerz, schweres Atmen, verkrampfen ihrer Muskeln... Sie wollte Schreien, doch ging es nach jedem unkontrollierten Atemzug unter - Tränen stießen in ihre Augen, ihre Hand die sie am Boden abstützte verlor an Halt und sie rutschte bis zur Elle tiefer vor ihm nieder.
"Ihr möchtet noch immer nicht mit mir reden?", hallte es fragend durch den Keller zu ihr hinab während seine Faust sich löste und er sich vor ihr in die Hocke begab.
"Schweig, Bastard!", fauchte sie ihn an. Sie konnte nicht mehr, sie musste sich zur Seite wegrollen - ihre Brust reiben und tief durchatmen. In dem Moment war es ihr gleich ob sie vor seinen Füßen lag - Was sollte er ihr tun? Würde sie ihn unterhalten - in ein Gespräch verwickeln - täte er ihr nichts böses. Würde sie Schweigen - erleidet sie Schmerzen.
"Ich hasse jeden von euch! Warum sollte ich mit dir reden?". Entwich es ihr Zähne knirschend, warme Tränen quollen aus ihren Augenwinkeln heraus und tanzten geradewegs den Wangenknochen hinab. Er nahm eine Träne mit seinem Zeigefinger auf, begutachtete sie regelrecht mit einem Schmunzeln auf den Lippen - Mitleid zeigte er nicht, empfand er es denn überhaupt? Es war ihm egal wie er Handeln musste, solange sie zu ihm sprach.
Angelina schwieg wieder, sie wollte nicht reden - nicht mit jemanden der genau dem Menschen weh tat, den sie mochte. Somit wurden beide von der Stille umworben, während seine Blicke abwartend auf sie gerichtet waren.
Das stumpfe Messer fiel ihr in Gedanken, sie trug es noch nach dem Vorfall vor wenigen Tagen bei sich von dem er aber nichts wusste - wie auch, er klapperte ihren Körper nicht vor scharfen Gegenständen ab, somit heckte sie in diesen stillen Minuten des Schweigens einen Plan aus - wie sie ihn überwältigen könnte... ihn alle male ausschalten kann.
Mühselig gelang es ihr sich zu erheben, sie durfte es von ihm aus - sie musste es, sowie sie es müsse mit ihm zu reden. Er wollte Klarheit schaffen, aber sie ihm keinen Glauben schenken...
Stunden voller Schmerzen vergingen.
Erst der graue Nebel, derartig dicht als plötzlich aus jenem ein kreischender Schädel entsprang. Er war so faszinierend echt - stach regelrecht wie aus einem Bild heraus um ihr näher kommen zu können. Das Kreischen verstummte, der Schädel zersprang in abertausend scharfe Splitter, die auf Angelina zuflogen – ihre Haut an jeglichen Stellen einschnitt. Schützend hielt sie ihre Arme vor das Gesicht, die Einschnitte wie Nadelstiche an ihrem Leib verspürend – ihre Schreie unterbrach die Stille im Raum. Fast war sie schon am aufgeben, wandte ihre Blicke auf die Schmerzen – kein einziger Einschnitt! Er hatte ihr nur den Schmerz zugefügt, ihre Wunden wieder geschlossen.
Dort wo sie den Schädel sah, starrte sie nun eine derart verweste Gestalt an, sie schleifte sich durch den Nebel der langsam vor ihr verblasste. Der Unterkiefer hing ausgehakt herab, ein Arm des Untoten baumelte nur noch an ein Stück verwesten Hautfetzen – sogar Einblick zu den Innereien konnte sie sich verschaffen...
„Ihr werdet tun was ich euch sage.“, sogleich schwang die aus Metall gefertigte Gittertür des Kerkers auf, wenngleich auch etwas laut quietschend, doch bat sie Einblick und Eintritt in jene.
„Du willst mich einsperren?“, entsetzt stand sie vor der Zelle, sie sah Bilder vor ihren Augen, deutlich... Rafael wie er gekettet an der Wand sich halten musste, sein Körper voller Blut überströmt – die tiefen Einstichwunden an Brust und Schulter. Als wäre es gestern gewesen, so hat sie dieses Schauspiel vor Augen – wie ihre warmen Hände sich an seine Wangen legten, seine Augen verdreht als er sie öffnete...
Sie versuchte sich zu beherrschen, nicht zu Weinen, ihren Gefühlen nicht den Freipass zu schenken... So betrat sie die Zelle, während der Zombie ihr folgte und sich vor der Zellentüre aufzubauen. Der Gestank betörte ihre Sinne, immer wieder musste sie Husten, sich fast schon übergeben.
„Mein Diener wird die Nacht auf euch achten. Vielleicht werdet ihr dann zur Vernunft kommen.“, als sie zu ihm aufblicken wollte fiel bereits die eiserne Türe ins Schloss. Sie war alleine – alleine mit dem Zombie und es dauerte auch nicht lange als sie den Kerker mit ihrem Erbrochenem besudelte.
Verfasst: Montag 6. Oktober 2008, 20:20
von Wihelt Pranerova
Tage vergingen, die Studien gingen zu seiner Zufriedenheit voran. Eine neue Erkenntnis gewann er jedoch, Sorge um derer die man liebt ist mächtiger als Schmerz.
Er Stieg zu ihr hinab, die Wesende Gestalt welche die Nacht über, über sie wachte war Reglos. Die Scherben vor ihr zu Boden gaben ihn aufschluss darüber was geschah. Sie zu durchsuchen nie verlor er auch nur einen Gedanken daran, es würde den Reiz rauben, den Lernprozess behindern. Auch die Nacht brachte sie nicht dazu ihr Schweigen zu brechen, erst als er jemanden erwähnte ohne Namen doch wusste sie genau wer gemeint war. Jetzt erst zeigte sie Einsicht, vieleicht aber auch nur Furcht? Viele Worte lies er auf sie Wirken, ihr Wille war noch immer stark, stark genug um ein Messer zu führen. Der Schnitt über seine Wange drang tief, die Strafe jedoch hinterlies weitere Erkenntnise. Blut floss die Wange hinab, tropfte zu Boden und es schien als wolle das Pentagram gezeichnet aus vertrocknetem Blut es in sich aufsaugen. Magnetisch zog es sein Blut an, doch nicht lange und es könne auch an ihrem zehren. Spass war es das er nun begehrte, sie begannen um das Messer zu ringen. Sie gezeichnet von Schmerz und Furcht hielt nicht lange aus bis die Klinge des Dolches ihren Oberschenkel durchstiess. Getrieben von Schmerz lag sie ein weiteres mal vor ihm. Es gefiel ihm der Anblick des leidenden Körpers, der flehende Blick doch das Ziel lag weit entfernt.
Wieder kam ER zur Sprache, ein Namenloser und doch waren sich beide sicher die selbe Person zu meinen. Schweigen abermals ruhe in dem Raum nur das leise winseln von ihr. Abermals ein Ringen der beiden, als er erneut versucht den Dolchsgriff zu umgreifen. Lang dauerte bis er ihn aus ihrem Bein riss. Doch nicht um ihre Qual zu beenden, nein es war ihm nach mehr als wäre er besessen von ihrem Leid. Sein ganzes Körpergewicht, das des Rüstwerkes lagen auf ihrem Rücken, das stumpfe Messer trieb er mit genuss durch ihren rechten Handrücken. Die Wucht reichte in Verbindung mit dem Schmerz aus um sie an den Steinboden zu binden. Ein blitzen in seinen Augen, ein kurzes surren eines weiteren Dolches und auch die Linke teilt das Schicksal der Rechten. Gefesselt von Schmerz war sie ihm ausgeliefert und doch drang nur eine Frage auf sie ein. "Würdest du deine Seele für seine geben?" Erstmals schien er überrascht zu sein als ein "Ja" regelrecht aus ihrem Mund schoss. Zufrieden löste er die Dolche befreite ihre Hände, und doch hielt sie der Schmerz sowie die schwindenden Sinne am Boden. Ihr Blut erst war der Auslöser um das Pentagram zu erwecken. Die Kerzen erhellten den Raum stäker das Pentagram selbst begann leicht zu leuchten. Blut floss stetig die Bahnen am Boden entlang, die offenen Hände dienten wie ein Tunnel und doch war der einzige nutzen eine Bindung. Nun müsse sie Leben, Leben um seine Dienerin zu werden. Zwar verband sie Tags darauf etwas doch wiegte der Hass noch immer stark in ihr, stärker als Demut welche sie in den letzten Tagen lernen musste. Eine nächste Prüfung als er ihr zwei Stoffetzen für ihre Hände reichte, doch noch immer war es ihr Hass der sie bewegte. Vieleicht wollter ihr nur die Bindung aufzeigen, vieleicht aber nur sehen wie es um ihren Hass stand. Er nahm ihr die Schmerzen vereinigte sie in seinem Körper. Gekrümmt, schwach stand er an der Mauer und blickte auf ihr tun. Die Stoffetzen lagen zum greifen nah vor ihr im Pentagram. Mit viel Mühe nur sprach er eine Warnung aus: "Verlässt du das Blutspentagram so wird dein Leiden zurückkehren."
Endlich hat er es geschafft ihren Hass zu brechen, sie wollte ihm helfen. Zugeben würde sie es niemals. Sie missachtete sie seine Worte, trat auf ihn zu um ihm zu helfen. Ihre Fussspitze überschritt die Linie aus Blut und schlagartig kehrte zurück was ihr gehöre. Kraftlos krachte ihr Leib zu Boden.
Er musste sich sputen, Rafael wartete bereits mit einer Ritterin. Ausgerechnet er solle ihm helfen seine Pläne zu verwirklichen. Er welcher vor kurzem erst aus den Qualen der Rabendiener entkommen konnte. Bewusst war ihm was geschehen würde, welch Worte er ihm entlocken würde und doch war Rafaels Denken nur bei seiner Gespielin. Hasspredigten durchstriffen immer wieder den Vorplatz der Taverne, Worte welche nur seine Gespielen erfahren würde. Seine Entäuschung würde nur sie zu spüren bekommen. So bleibt für heute nur noch Vorbereitungen zu treffen. Ihre Seele wird Kra`thor gehören, ihr handeln bis zu ihrem Ende wird ihm selbst gehören. Eine weitere Marionette in seinem Plan den Krieg erneut zu entfachen.