Die Kriegerin in Gold
Verfasst: Montag 29. September 2008, 00:13
Vor langer Zeit bereits hatte sie es in den alten Schriften der Nyame gelesen: Die Kriegerinnen, güldenen Antlitzes, verdienten nichts weniger als Gold auf ihrer Haut, auf dass ihre Feinde bereits aus der Ferne die stolzen Schwestern der Nyame fürchteten. Schon lange waren Cynthia und Torina auf der Suche nach einer Substanz, mit der man Rüstungen und Kleidung entsprechend färben konnte, ohne dass sie sich all zu leicht entfernen ließ.
Dass es an Respekt mangelte, den man sogar einem dahergelaufenen Bettler entgegenbringen würde, war Xinthra schon lange ein Dorn im Auge. Doch wer Respekt will, muss Taten sprechen lassen. Seitdem die neue Festung Sturmwipfel errichtet war und die Schwestern nun wehrhafter waren als je zuvor, hatten sie nichts mehr vollbracht. Die Tatsache, eine Pfandträgerin von Lameriast unter sich zu haben war bei den wenigsten Außenstehenden bekannt, ebensowenig wie deren Bedeutung. Erzählte man ihnen davon, war der Unglaube meist größer. Besonders von diesem selbsternannten Lameriaster Fürsten. Ein eingebildeter Fatzke, er schickte seine Männer umher und zeigte sich selbst kaum. So jemand will Anführer sein?
Leider waren viele Schwestern auf Reisen, zu viele, wie immer. Daran gewöhnen wollte sie sich nicht. Oft dachte sie ans Aufgeben, aber Nyame holte sie gnadenlos immer wieder ein. Wo ist dein Stolz geblieben? Du wolltest nie mehr weglaufen und tust genau das jetzt! waren häufig ihre Gedanken. Nicht selten schlief sie beim denken ein, auf ihrem Kaminsessel.
Dass es an Respekt mangelte, den man sogar einem dahergelaufenen Bettler entgegenbringen würde, war Xinthra schon lange ein Dorn im Auge. Doch wer Respekt will, muss Taten sprechen lassen. Seitdem die neue Festung Sturmwipfel errichtet war und die Schwestern nun wehrhafter waren als je zuvor, hatten sie nichts mehr vollbracht. Die Tatsache, eine Pfandträgerin von Lameriast unter sich zu haben war bei den wenigsten Außenstehenden bekannt, ebensowenig wie deren Bedeutung. Erzählte man ihnen davon, war der Unglaube meist größer. Besonders von diesem selbsternannten Lameriaster Fürsten. Ein eingebildeter Fatzke, er schickte seine Männer umher und zeigte sich selbst kaum. So jemand will Anführer sein?
Leider waren viele Schwestern auf Reisen, zu viele, wie immer. Daran gewöhnen wollte sie sich nicht. Oft dachte sie ans Aufgeben, aber Nyame holte sie gnadenlos immer wieder ein. Wo ist dein Stolz geblieben? Du wolltest nie mehr weglaufen und tust genau das jetzt! waren häufig ihre Gedanken. Nicht selten schlief sie beim denken ein, auf ihrem Kaminsessel.