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Unter falscher Flagge (Vallas Hune)

Verfasst: Montag 22. September 2008, 11:07
von Vallas Amarth
Untergang der Chronik

Das Mondlicht spiegelte sich in dem ruhigen Wasser der Bucht von La Cabeza. Die Mondstrahlen erleuchteten das ernste Gesicht von Vallas Hune. Er saß in einer Ansammlung von Fässern und Kisten die mit Segeln zu einem bequemen Plätzchen umgebaut waren. Tot! Er hatte zu viele Verwandte zu Grabe getragen. Immer und immer wieder waren sie in seinen Träumen erschienen und hatten ihn gerufen. Vallas hatte Angst zu Schlafen er mochte nicht mehr ihre Schreie ertragen. Er war nicht ans Ende der Welt geflohen um immer noch unter ihrem Fluch zu leiden. Sein herrischer Vater seine falsche Mutter, er hörte ihre Worte sogar schon wenn er wach war. Und dann auch noch Luzcillas finstere Brut. So dunkel wie unter Luzcilla waren die Taten der Amarth noch nie. Ein Seufzen kam aus seiner Lunge hervor. Warum hatte sie ihn besucht, damit er sie begräbt? Sicher nicht, er war nicht der Totengräber der Familie. Seine Hand glitt in die Innenseite des Mantels. Er hatte sogar etwas geerbt, dieses verdammte Buch. Schwarzes Leder und goldene Lettern auf teurem Papier. Was hatte Luzcilla sich dabei gedacht. Er blätterte darin herum. Unnützens Wissen! Vallas holte aus und warf es Richtung Hafenbeckens. Geh unter, du verdammtes Buch! Forderte Vallas es auf, als es glitzernd durch die Luft flog. Sein Herz wurde leichter mit jedem Meter das das Buch dem Wasser näher kam. Platsch! Welch tolles Geräusch dachte sich Vallas. Eine Last fiel von seinen Schultern und er beschloss dieses Ereignis zu feiern. Rum war immer eine Gute Art zu feiern. Ein Lächeln funkelte über sein Gesicht und forderte den Mond heraus mehr zu strahlen.

Ambrosio bring mir deinen besten Rum ich habe etwas zu feiern. Der alte Smutje der Neggro brachte eine alte Flasche zum Tisch von Vallas. Pass aber auf Jungchen der lässt dich Meerjungfrauen sehen. Vallas schmunzelte nur und goss sich ein. Frei! Endlich befreit von seinem Fluch. Wenn er gewusst hätte dass es so einfach ist hätte er es schon viel früher getan. Außer ihm und Hudgarr waren alle Tot, kein böses Blut der Amarth hatte überlebt. Er lehnte sich zurück. Dieser Abend könnte ein Neuanfang sein. Die Flasche leerte sich schnell und die Laune stieg. Es war schon fast Morgen als er aus der Taverne stolperte. Ein Lächeln überzog sein Gesicht. Er ging auf sein Schlafplatz zu, krabbelte auf die Kisten und bevor er den Hut ins Gesicht schieben konnte war er bereits eingeschlafen.

Verfasst: Montag 22. September 2008, 11:08
von Vallas Amarth
Ein Alptraum mit Folgen.


Zusammengerollt machte Vallas einen friedlichen Eindruck doch der Rum zeigte im Schlaf seine Wirkung. Vallas träumte, träumte von orten aus seiner lange vergessenen Vergangenheit.

Er saß auf einem Stuhl, er kannte den Raum es war der Keller seines Vaters. Dann eine Gestallt im Dunkeln grade ihre Fassette war zu sehen. Ein großer Mann mit blondem Haar kam auf ihn zu. Er hatte den Mann schon mal gesehen, als er wach war, nur wo. Eine Faust traf sein Gesicht mit voller Härte. Der Schmerz des Traums war in der Wachwelt zu verspüren. Dann eine Stimme, sie war süß wie Hönig und spann sich um seine Gedanken. Hallo Vallas. Krachend spürte er wieder Schmerz als die Faust des großen Mannes ihn wieder traf. Er kannte die Stimme die mit so ruhiger Melodie seinen Geist vergiftete. Seine Mutter!
Vallas du warst ein böser Junge, ungezogen. Du hast dein Erbe weggeworfen! Ein weiterer Schlag flog heran und auch dieser zeigte Wirkung. Wie kannst du das Luu nur antun. Die Kleine hat den weiten Weg gemacht um dich zu retten. Du sollst den Platz an der Seite deines Vaters einnehmen. Der nächste Hieb traf ihn. Als er sich im Raum umsah sah er mehrere Gestallten. Doch viele kannte er nur von Bildern und Erzählungen und doch waren sie fast greifbar und Real. Da war zu einem seine Mutter die ihn liebe voll anlächelte, doch immer wenn das Licht der baumelnden Lampe ihr Gesicht erhellte war nur eine Fratze mit einer züngelnden Schlange zu sehen. Neben ihr war eine Frau mit blutroten Haaren die sich an Luzcilla schmiegte. Das mussten die Schwestern sein. Tiefer im Raum stand sein Bruder Richard und neben ihn der Ritter Amarths Artos. Wieder holte der Blonde Hüne aus und traf ihn. Es fiel ihm wieder ein es war Tarrak der „Knecht“ der Familie. Er wand sich im Schlaf, er wollte aufwachen diesen Traum aus seinen Gedanken vertreiben. Wieder ihre Stimme die in seinen Kopf drang und 1000mal Widerhallte. Du machst was wir dir sagen, du willst doch sicher endlich deinen Frieden haben oder? Natürlich wollte er das, er war nicht ans Ende der Welt geflohen um immer noch an seine Familie erinnert zu werden. Luzcilla löste sich von Ciesa und stampfte auf ihn zu. Ihr Gesicht war verwest und nur ihr goldenes Auge funkelte ihn an. Sie streckte den Arm aus und hatte das Buch in der Hand. Sie beugte sich vor und steckte es in seine Manteltasche. Dann sah er den Fuß von Tarrak der ihn mit dem Stuhl rücklings auf den Boden beförderte. Im Fallen das ihm wie eine Ewigkeit vorkam hörte er das Lachen seiner Familie. Dann der Aufprall und er war wach. Vallas schreckte hoch und die Sonne brannte in seinen Augen. Alles nur ein Traum! Er blickte sich um der Tag war schon fortgeschritten und es würde bald wieder Abend werden. Alles nur ein Traum

Stimmen

Verfasst: Montag 10. November 2008, 12:06
von Vallas Amarth
Stimmen

Vallas saß auf dem Ausguck am Rande von La Cabeza, seine Beine übereinander geschlagen, blickte er verträumt auf die See. Dann wurde er aus seinen Tagträumen gerissen. Freiheit hallte es in seinem Kopf. Er schüttelte sich kurz doch die Worte hallten nach und immer wieder nach. Tage lang schon konnte er nicht schlafen, er träumte von Orten und Menschen die er nie gesehen hatte aber sie zu kennen schien. Er sah immer wieder wie sie starben, sie lagen auf den Schlachtfeldern und klagten ihn an. Er sah all die Gräueltaten die seine Familie angerichtet hatten. Luzcilla hatte ihn gewarnt. Doch er hatte ihr nicht geglaubt, wie auch an einen Fluch glauben der so wahnwitzig war. Vallas schüttelte den Kopf und die Stimme verstummte. Er blickte aufs Meer hinaus, Freiheit ist alles war er wollte, seid 20 Jahren hatte er sich befreit von diesem Fluch und nun hatte er ihn sogar auf La Cabeza gefunden. Er wollte nicht enden wie seine Cousine die von innen heraus nur noch ein Schatten ihrer selbst war. Verstümmelt und krank, hinkend und einsam. Ein Wrack das auf einem Meer der Seelen trieb. Nein so wollte er nicht enden. Er würde Stärke zeigen, er würde kämpfen und Siegen wie es sich für einen Amarth gehörte.

Aber wo gegen kämpfen, gegen Stimmen in seinem Kopf? Das konnte er nicht, er brauchte eine Lösung. Er stieg vom Ausguck hinab und schlenderte am Strand entlang. Nach wenigen schritten hielt er inne, sein Blick starrte auf den Sand vor ihm. Das konnte nicht war sein er hatte sie vernichtet, er hatte diese verdammte Chronik dem Meer übergeben. Und als er sich bückte um das Buch aufzuheben war wieder die Stimme in seinem Kopf. Freiheit! Er wollte es schon zurück ins Meer werfen, doch sein Arm rührte sich nicht. Was bei allen silbernen Dukaten. Sein Blick wanderte zum Buch in seiner Hand, es blutete, aber … Ein Buch kann nicht bluten. Er senkte den Arm und schlug es auf, leer. Es war leer alles was Luzcilla rein geschrieben hatte war weg. Er hatte schon viel Seemannsgarn erlebt aber das war Zauberei. Auf einmal bildete sich eine zarte Handschrift im Buch. Freiheit! Vallas blickte hoch und sah die Siedlung von La Cabeza und er verstand. Er würde nicht gegen die Stimmen kämpfen sondern für die Freiheit von La Cabeza, die strafen die es wagten gegen La Cabeza vorzugehen. Er wäre ein Racheengel der unter der Flagge von La Cabeza segeln würde und die gegeißelte Welt vom den Puppenspielern befreien würde. Er war Anarchie er war Chaos er würde den Menschen wieder Freiheit schenken. Schöne Freiheit … Schöne Rache! Bella Vindicta!

Verfasst: Mittwoch 20. Januar 2010, 12:37
von Vallas Amarth
Die Übernahme einer Insel

Der dunkle Mond lag über La Cabeza und es war nur das Rauschen des Meeres zu hören. Die Neggro spiegelte sich im seichten Wasser der Hafenbucht. Es war eine trügerische Stille über der Insel die ein Unheil mit sich brachte. Überall auf der Insel huschten schattige Gestallten und auch im Wasser schwammen Gestallten auf die Neggro zu, geräuschlos wie die Flut am Morgen. Vallas trat aus der alten Villa hervor und blickte zum Mond auf. Heute ist ein guter Tag für eine Meuterei lächelte er den Mond an. Er schritt in die Nacht heraus und machte sich auf den Weg zu den Beibooten der Neggro.

Ruderschlag um Ruderschlag kam er dem mächtigen Stolz der Piraten näher. Immer noch war ein unerklärliches Lächeln auf den Lippen des schifflosen Kapitäns zu sehen. Und leise summte er ein düsteres Lied. Tote, nasse Glieder griffen nach den Planken des Schiffes. Wie eine langsame Welle erhoben sich, vor nässe triefende, Körper dem Wasser und kletterten fast lautlos an dem Schiffsrumpf empor. Mit jedem Ruderschlag des kleinen Beibootes strömten mehr Untote auf das Deck der Neggro und im Mondschein sah man das Lächeln des Piraten Vallas. Schimmelnde Körper fielen über die Wachen der Neggro her und nur stumme erstickende Schreie drangen durch die modernden Leichen in die Nacht. Auf den Wegen der Insel schwankten ehemalige Piraten der Gräber erstiegen auf die markierten Häuser hin und brachen Türen und Fenster auf. Alle Feinde der neuen Ordnung würden diese Nacht ausgelöscht werden. Das magische Pulver des „Totenmanns“ hatten die gefallenen Piraten diese Nacht unter den Befehl Vallas gestellt. Tausend Seelen hatte Vallas dem Totenführer versprochen für diese Chance das Ruder auf der Insel rum zu reißen.

Doch Vallas wusste das die paar Seelen der Piraten dieser Nacht nicht ausreichen würden. Er hatte einen waghalsigen Plan. Und dafür brauchte er dieses Schiff. Er dankte einem unsichtbaren Gott für den günstigen Umstand das Hein und Jo der Insel fern waren. Endlich konnte er in die Fußstapfen seiner Familie treten. Sobald das Meer der Neggro die Chance gab auszulaufen würde er die fehlenden Seelen sammeln. Bajard würde sein Ziel sein, eine Plünderung hatte er seiner Crew versprochen und die sollten sie bekommen. Sie mussten nicht wissen dass er Verträge mit den Totenmännern vereinbart hatte. Diese Nacht würde ein Umschwung sein. Er würde seine Crew weiter ausbauen, mehr Männer anwerben. Männer ohne Moral und Furcht. Er hatte ein Ziel und der Weg dahin würde mit Tot und Chaos gepflastert sein.

Vallas stieg die Leiter der Neggro empor. Die paar wenigen Männer die von den Ghulen verschont blieben fielen zu Vallas Füssen, Furcht war ihnen ins Gesicht geschrieben. Niemand sollte diese Nacht vergessen, die Piraten würden sich erheben und Unheil über die Festlande bringen. Vallas erhob das Wort. Brüder im Geiste, Halsabschneider und Schinder uns stehen goldene Zeiten bevor. Es wird Wein regnen und ihr werdet in Gold schwimmen. In 4 Tagen laufen wir aus, in Richtung Bajard! Wir werden das Dorf plündern uns das nehmen was uns zusteht. Ich will dass ihr brandschatzt, mordet und Chaos verbreitet denn wir sind Piraten. Und nun auf ihr faulen Kielschweine wir müssen Gefechtsbereit sein. LOS LOS LOS Segel hissen Kanonen Laden wir müssen fit sein.

Die Piraten stellten sich auf, Schüsse fielen und das Jubeln der Unholde erfüllte die Nacht. Aus allen Häusern strömten in dieser Nacht schlimme Schurken und Piraten. Es war Blut in der Luft, der Wille zu Morden war zu spüren. Diese Hunde der See würden das Festland besuchen und endlich verkünden dass die Piraten von La Cabeza erwacht waren zu neuen Schandtaten. Der Mond färbte sich fein Rot diese Nacht. Munition Rum und Proviant wurden verladen. Das Schiff setzte die grauen Segel. Und Vallas wusste das er auf dem richtigen Kurs war. Die Untoten verschwanden so schnell wie sie erschienen war. Und würde man den Schrecken nicht noch spüren wären sie wohl vergessen worden.

Verfasst: Mittwoch 20. Januar 2010, 12:38
von Vallas Amarth
Das Donnern der Freiheit

Vallas blickte aus den bunten Fenstern der Kapitäns Kajüte auf La Cabeza. Das Rauschen des Meeres beruhigte ihn. Er hatte die Insel unter seine Gewalt gebracht, das Schiff geentert und den Piraten das gelobte Zeitalter versprochen. Er spielte mit verträumten Blick mit seiner doppelköpfgen Golddublone. Er hatte sich weit über die Rehling gebeugt und er hoffte inständig das sein Mut belohnt werden würde.

Wochenlang schon übten die Kanoniere das gezielt Kanonenfeuer auf Bajard. Ettliche Palmen von La Cabeza mussten unter dem Training ihr Leben lassen. Sie mussten schnell sein, um sie aus dem Nebel zu überraschen. Das Wetter und alle Faktoren mussten den Seeleuten hold sein um sein Vorhaben durchzusetzen. Es war aber noch zuviel Zufall in dem Vorhaben. Sie wollten keinen direkten Angriff wagen. Sie waren zu schwach kaum noch freie Seeleute lebten auf LA Cabeza. Die Zahl der kampfbereiten Freibeuter war erschreckend gering. So gering das er sich mit dem Totenmann zu einer Alianz arrangieren musste. Er traute dem Knochenpack nicht, wie auch es waren Totgeweihte die die Welt ins Unheils stürzen wollten.

Vallas schritt aus der Kajüte und blickte übers Deck der Neggro. Der warme Tropenwind seiner Insel strich durch sein Haar. Er sah mutige Männer, auch sie waren bereit für eine Handvoll Gold und einen Funken Ruhm ihr Leben zu lassen. Soviel unterschied die Diener des Raben und die Piraten kaum. Ausser das wir nicht Totgeweiht sind, dachte Vallas als er über die dunklen Planken des Piratenstolzes schritt.
Die Neggro streifte das flache Wasser der Bucht und die Kanonenschächte platzen auf. Unruhe kam auf und Vallas stellte sich an die Rehling. Knappe Befehle drangen an sein Ohr.

So ihr Kielschweine und wehe ihr verfehlt sie wieder dann gibts heute keinen Rum. Gebrumme war zu vernehmen und Vallas musste schmunzeln. Das kratzen der hölzernen Raeder war zu vernehmen. Dann das dumpfe Geraeusch der Feuerrohre die gegen das Holz schlugen. Baterie Eins .... FEUER. Schwefel Dampf und Lärm drang aus der ersten Kanonenluke des Schiffes. Dann der Blick auf den Wald aus Palmen. Krachen und das Ächtzen von Holz war zu vernehmen und eine riesige Palme gab der Kugel nach. Batterie Eins Treffer Skipper!
Ein Jubeln unter Deck war zu vernehmen. RUHE ihr Rumschlampen. Der SKipper streckte sein Kopf aus Luke 2. Noch Fünf, Vier, Drei,.... Batterie Zwei FEUER. Wieder Lärm und der Geruch von verbrannter Erde quoll aus der zweiten Luke. Auch die nächste Palme war vernichtet. Vallas nickte zufrieden noch 2 Treffer udn sie konnten auslaufen. Wie konnte es der Totenmann nur wagen zu behaupten das der fette Priester sich mit seinem Gefuchtel gegen diese Waffen wehren könnten. NACHLADEN. Vallas blickte auf Luke eins während die anderen der Reihe nach feuerten udn trafen. Langsam im Geiste zählte er. Einundzwanzig, Zweiundzwanzig.... weitere 19 Sekunden vergingen und die Kanone Eins wurde wieder ausgerichtet. Verdammt sind die Jungs schnell dachte sich Vallas. Wenn er doch nur mehr solcher Männer hatte.

Heute Abend würde er den Totenmann treffen und seine Chancen fuer einen Sieg noch verbessern. Er hatte versprochen ein Teil der Munition zu segnen. Sie sollten damit das Haus des Dicken vernichten. Er würde sehen was der Totenmann wirklich wert war. Ein interesanter abend stand ihm bevor.