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Samuel und der BHR

Verfasst: Mittwoch 10. September 2008, 17:33
von Samuel Estargo
Schon als Samuel dem Bund des Handwerks zu Rahal beitrat merkte er das die Mitglieder jenes Bundes eher selten da waren. Doch ihn küpmmerte das wenig. Er wollte nur seiner Schneiderkunst nachgehen und seine AUsbildung beenden.
Doch im Bnd würde er dies nicht tun.
Schon einige Monatsläufe ist es her seit man fast garkein Mitglied des Bundes des Handwerks zu Rahal antrifft, geschweigedenn einen offenen Laden sieht.
Doch wo sind die ganzen handwerker hin?
Was war mit Alexa N'Yota dem Oberhaupt der Gilde?
Was ist mit Bospa ihrem Nachvolger?
Das letzte mal als er jenen sah gab er sein Amt an Samuel ab.
Doch damit er das Oberhaupt des Bundes werden konnte mussten die anderen Mitglieder für ihn stimmen..
aber genau _das_ war ja das Problem an der Sache..
die andere konnten nicht für ihn stimmen weilsie nicht da waren...

Samuel saß einige Nächte verzweifelnd in seinem Haus und dachte über den Bund nach.
Doch das einzige ergebniss, auf welches er immer und immer wieder stieß, war, dass der Bund des handwerks zu Rahal verloren ist.
Die Mitglieder sonst wo..
die Leitung am Ende..
einfach nichts ging mehr..
keinen Schritt konnten sie mehr nach vorne tun..
also gab es nur eine Lösung.
Den Schritt zurück..
den Bund auflösen.
es war zwar nicht leicht.. aber die einzig logische Möglichkeit..

Er wollte gerade los, leutete jemand an der Glocke seines Ladens.
Samuel blickte leicht verwundert aber auch teils erfreut auf zur Tür.
Sein erster Kunde..
Hastigen Schrittes ging er zur Tür um jene zu öffnen und seinem Gegenüber freundlich zu zu lächeln.
Doch das einzige was er nach dem öffnen seiner Tür sah, war ein etwas, welches auf ihn zu rasste und ihn Bewustlos schlug.

Als er bewustlos am Boden lag räumten Bandieten seinen laden aus, stahlen ihm alles was er hatte und zündeten schlussendlich sein Haus an.

Samuel lag noch immer mitten im Haus, als jenes schon lichterloh brannte.
Er wachte auf..
Panik in seinem Gesichtsausdruck..
Angst in seinen Augen..
vor schrek war sein Leib erstarrt und er konnte sich nicht bewegen, so sehr er es auch versuchte.
Langsam aber sicher kamen die Flammen näher an ihn herran..
das letzt was ihm blieb als er völlig von den Flammen umgeben war, waren seine Kleidung und eine Laute.
So laut er konnte spielte er die Laute, doch es hörte ihn niemand.
Mein Gott.. warum hört ihn denn niemand?
war das jetzt das Todsichere Ende seines Lebens?
Verbrennen im eigenem Haus, beim Lautespielen..?
es gab keinen Ausweg..
es gab niemanden der ihn hätte retten können.
Er musste seinem Grausamen Schiksal, in Flammen zu Sterben ins Auge blicken.
Doch furcht zeigte er am Ende nicht vor dem Tod..
er empfang ihn mit offenen Armen..
das Sterben.. das war es was ihm Angst machte..
und nun war es soweit..
doch würde jemals jemand um ihn trauern?
würde irgendjemand eine Träne um ihn vergiessen?
Irgendjemand?



...


..


.

Verfasst: Mittwoch 17. September 2008, 17:33
von Karina DelMur
http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=34842


Die bedauerliche Nachricht mag auch bei Karina Montyr plötzlich im Briefkasten liegen und bald von der jungen Frau gefunden werden. Keiner außer den Bauernhoftieren, die sie umgeben, wird beobachten können, wie ihre Laune umschlägt. Das sonst stets heitere und freundliche Gesichtchen spiegelt mit einem Mal Unglauben und große Betroffenheit wieder. Je mehr Momente vergehen, desto häufiger lesen die geweiteten Augen die Zeilen nach, bis sie - vor Anstrengung oder Trauer? - schillern. Mit einem erstickten Laut und das Papier zusammenfaltend wendet sich Karina wieder ins Haus. Dabei suchen ihre Augen in der Weite ihrer Gedanken nach Vergangenem, so scheint es.
Wer mag den Brief geschrieben haben? War es ein makab'rer Scherz oder.. tatsächlich Wirklichkeit? Samuel.. ihr ehemaliger Sami.. tot? Einfach so?

Mit einem Mal tat ihr alles leid, was passiert war. Dass es zwischen ihnen nicht geklappt hatte, nicht klappen konnte.. dass sie danach nicht mehr miteinander zurecht kamen.. dass sie selbst so selten in den Bund gekommen war. Jetzt wurde alles aufgelöst, was Karina mit Samuel einst verbunden hatte - zuerst die Liebe, dann die Freundschaft, die Nachbarschaft, schließlich der Bund des Handwerks zu Rahal; und nun wurde auch die letzte Spur "Samis" aus Karinas Leben getilgt..
.. um einem neuen Leben, einer neuen Art Liebe Platz zu machen.

Vor der Eingangstür stehen geblieben, strich die Landwirtin sanft mit der Hand über die leichte Wölbung ihres Bauches - und lächelte melancholisch-ruhig.
"Wir beide erweisen Samuel eine letzte Ehre, ja? Gehen wir zu seinem Grab, dem Meer." sprach sie nur leise zu dem Ungeborenen.

Kurz darauf sah man sie in Richtung Küste verschwinden - mit einem großem Strauß strahlend weißer Blumen.