Ein Land wird verlassen
Verfasst: Montag 3. Oktober 2005, 19:17
„Eluive, die noch immer im Herzen Alathairs weilte, damit Alathair nicht auseinander bräche, segnete die Edhil die den Wald geschützt hatten und ihm nun halfen wieder zu genesen. Der Wald erhörte fortan die Bitten diesen Edhil, und dieses Zusammenspiel ließ die Elfen nicht mehr los. Gebannt waren sie von dem Einklang, der sich ihnen nun auftat.“
So oder so ähnlich lauteten die Zeilen im gespinnst des Schicksals, welches zu jeder Zeit alles auf zeichnet was sich in der Welt ereignet. Es ist die Wahrheit und auch wieder nicht, es ist vielmehr nur ein Teil dessen was sich damals ereignet hat, die bloßen Fakten, ohne jedes Detail. Ich muss es wissen, denn einst war ich einer der Edhil, die damals gesegnet wurden, doch nun bin ich ein Lairfey, kein Geschöpf der Häuser aus Stein oder der Städte mehr sondern ein Wesen des Waldes. Eluive segnete uns mit einzigartigen Gaben und auch hielten wir stets Kontakt zu den Edhil, welche auch weiterhin unsere Brüder und Schwestern sind.
Doch dann kam der Tag an dem sich das Schicksal wenden sollte, mein Volk beschloss diese Insel, die die Menschen Gerimor nennen, zu verlassen und irgendwo eine neue bleibe zu suchen. In aller Ruhe wurden Sachen zusammen gesucht, in der Zwischenzeit wurden Schiffe aus lebendem Holz erschaffen. Manch einer wird sich jetzt bestimmt fragen wieso verlassen die Lairfey’y das Land das sie eigentlich beschützen sollten, die antwort auf diese Frage ist recht einfach. Wir verließen das Land, weil es nichts mehr zu beschützen gab, Alatars Macht war weitest gehend gebrochen. Auch die Menschen, diese kurzlebige Rasse, welche auch von Eluive geschaffen wurde, und doch nicht mit der Natur im Einklang leben kann, breiten sich immer Weiter aus, dringen immer tiefer in die Wälder vor um Holz zu hacken oder auf sonstige weise der Natur zu schaden.
Diese beiden Gründe trieben uns zum Aufbruch und der suche nach neuem ruhigerem Land. Nahe der alten Heimstädte welche bald verlassen und der Natur überlassen da liegen würde, schufen wir einen Hafen von dem aus wir aufbrechen wollten. Dort wurden auch unsere Schiffe aus einzelnen Bäumen geformt. Mach einer der besonders nahe mit der Natur verbunden war, besaß die Gabe Bäume so wachsen zu lassen wie es ihm richtig erschien. Auf diese weise wurden auch die Schiffe „gebaut“, die wuchsen aus jeweils einem einzigen Baum.
Mit großer Trauer wurde der Abschied von dem Volk der Edhil und der Lairfey’y, welche durch ihre gemeinsame Vergangenheit so eng miteinander verbunden waren, gefeiert. Auch wenn ein Gefühl der Entzweiung entstand so blieb meinem Volk kein anderer Ausweg mehr als sein Glück in einem neuen noch unberührtem Land zu suchen. Segel wurden gehießt und langsam nahmen die großen Schiffe fahrt auf, Richtung neuer Ufer.
So oder so ähnlich lauteten die Zeilen im gespinnst des Schicksals, welches zu jeder Zeit alles auf zeichnet was sich in der Welt ereignet. Es ist die Wahrheit und auch wieder nicht, es ist vielmehr nur ein Teil dessen was sich damals ereignet hat, die bloßen Fakten, ohne jedes Detail. Ich muss es wissen, denn einst war ich einer der Edhil, die damals gesegnet wurden, doch nun bin ich ein Lairfey, kein Geschöpf der Häuser aus Stein oder der Städte mehr sondern ein Wesen des Waldes. Eluive segnete uns mit einzigartigen Gaben und auch hielten wir stets Kontakt zu den Edhil, welche auch weiterhin unsere Brüder und Schwestern sind.
Doch dann kam der Tag an dem sich das Schicksal wenden sollte, mein Volk beschloss diese Insel, die die Menschen Gerimor nennen, zu verlassen und irgendwo eine neue bleibe zu suchen. In aller Ruhe wurden Sachen zusammen gesucht, in der Zwischenzeit wurden Schiffe aus lebendem Holz erschaffen. Manch einer wird sich jetzt bestimmt fragen wieso verlassen die Lairfey’y das Land das sie eigentlich beschützen sollten, die antwort auf diese Frage ist recht einfach. Wir verließen das Land, weil es nichts mehr zu beschützen gab, Alatars Macht war weitest gehend gebrochen. Auch die Menschen, diese kurzlebige Rasse, welche auch von Eluive geschaffen wurde, und doch nicht mit der Natur im Einklang leben kann, breiten sich immer Weiter aus, dringen immer tiefer in die Wälder vor um Holz zu hacken oder auf sonstige weise der Natur zu schaden.
Diese beiden Gründe trieben uns zum Aufbruch und der suche nach neuem ruhigerem Land. Nahe der alten Heimstädte welche bald verlassen und der Natur überlassen da liegen würde, schufen wir einen Hafen von dem aus wir aufbrechen wollten. Dort wurden auch unsere Schiffe aus einzelnen Bäumen geformt. Mach einer der besonders nahe mit der Natur verbunden war, besaß die Gabe Bäume so wachsen zu lassen wie es ihm richtig erschien. Auf diese weise wurden auch die Schiffe „gebaut“, die wuchsen aus jeweils einem einzigen Baum.
Mit großer Trauer wurde der Abschied von dem Volk der Edhil und der Lairfey’y, welche durch ihre gemeinsame Vergangenheit so eng miteinander verbunden waren, gefeiert. Auch wenn ein Gefühl der Entzweiung entstand so blieb meinem Volk kein anderer Ausweg mehr als sein Glück in einem neuen noch unberührtem Land zu suchen. Segel wurden gehießt und langsam nahmen die großen Schiffe fahrt auf, Richtung neuer Ufer.