Seite 1 von 1

Wilder Unfrieden [BEW-Q]

Verfasst: Sonntag 20. Juli 2008, 22:32
von Armoran Mares
Ein lautes und oft zu hörendes Gebrüll von Befehlen und Anweisungen war zu hören als man an diesem Abend nahe der Eisenwart vorbeikam. Die Stimme des Tribuns, der die Legion für eine Jagd bereit machte. Kam man näher an die Mauern heran konnte man das scheppern von Legionären vernehmen die eiligst in voller Rüstung umhersteuerten, auf die Befehle die sie entgegennahmen.

Das Ziel war das Orklager. Die Torwachen zogen an den Hebeln welche die schweren Eisentore langsam öffneten. Ein Trupp von Legionären trat hindurch und nahm davor Stellung auf. Einige Parolen die mittlerweile unter den Legionären üblich war wurden ausgerufen. Alle huldigten auf irgendeine Weise ihren Fürsten Khazkal Deslon. Kurz darauf ging es schon los in Richtung des Orklagers.

Durch die schwer gepanzerten Legionäre kamen sie dem Lager nur langsam näher. Sodass auch die Lautstärke der dort lebenden Orken, Oger und Trolle zunahm.

..

Der Legionär war im vollen Einsatz. Er wurde frontal von einem der grässlichsten Orken angegriffen der wohl je gesehen wurde. Er prügelte auf das Schild des Legionärs ein. Dann war es soweit, der Legionär setzte zum Angriff an und durchbohrte den Orken mit seinem Schwert. Von der Seite wurde er im selben Moment von einem anderen Orken angesprungen, der ihn umrammte und auf ihm landete. Doch weiter geschah nichts. Überrascht rollte er den Orken von sich und einer der Schützen half ihm auf, genauso wie er ihm vor einem Augenblick half, als sein Pfeil dem Orken das Leben raubte. Alles und jeder der am Boden lag und kein Legionär war wurde geplündert.

Das nächste Ziel war schnell ausgemacht, der nahe anliegende Wald, der auch kurz darauf schon anmarschiert wurde.

Der Trampelpfad dem sie folgten führte sie zu dem üblichen Weg, aber wie es der Zufall wollte kam ein Legionär darauf es sich zu erlauben einen anderen Weg zu nutzen. Einer der Schützen. Erst bemerkten sie es gar nicht, doch als er nach Hilfe rufend und verletzt zurückkam war es allen bewusst. Ein verwilderter Mann in einem Ledenschurz und mit einem primitiven Speer folgte ihm auf schnellen Fuß. Es brauchte nicht mehr als einen kurzen Befehl, dann wurde der Wilde schon von 2 Pfeilen durchbohrt. Es hinderte ihm nicht dabei dem verletzten Schützen zu folgen, doch er wurde sichtlich langsamer. Der verletzte Schütze war hinter den Reihen von schwer gepanzerten Legionären in Sicherheit. Der Wilde prallte gegen die Turmschilder und wurde anschließend eingekreist und von gezielten Schwert- und Axthieben zerfleischt. Die Legionäre traten allesamt drei Schritte zurück, als wäre dies alles ein eingespieltes Scenario. Der Tribun trat an die Leiche heran und beugt sich zu ihr herab. Nachdem er sich einen kurzen Überblick von den restlichen Teilen des Wilden verschaffte, nahm er ihm einen Beutel sowie eine Kette am Handgelenk ab.

Schmuck.. Edelsteine und Gold.. bei einem Wilden? Hatte er es geklaut..? Aber so eine schlechte Qualität würde kein Feinschmied abliefern. Ein kurzer Blickwechsel mit seinen zwei anvertrauen Kaim und Amtaris die ebenfalls anwesend waren. Beide machten bereits Große Augen.

Ob Zufall oder nicht, das war es Wert! Zudem hatten sie einen Legionär verletzt. Mehr Gründe brauchte es nicht. Der Fürst würde davon erfahren...

Die Legionäre zogen mit ihrem Tribun ab. Die Leiche im 'Gepäck' dabei. Ein Leinensack. - Eingestimmt in lauter Hymne.. Richtung Eisenwart!

Verfasst: Montag 21. Juli 2008, 10:02
von Amtaris Silva
Still stand er in einer Ecke während der Tribun Befehle gab und die übrigen Legionäre emsig dabei waren, sich zu Rüsten. Gelassen spannte er die Sehne seines Bogens und überprüfte ihre Zuverlässigkeit, auf das sie auch gewissenhaft ihren Dienst verrichte. Die Pfeile in seinem Köcher sollten ausreichen, dem war er sich gewiss, ganz gleich welch ein Gegner sich gegen sie stellen würde.

Nachdem die Unruhe nachgelassen hatte und alles bereit war stellte er sich in Reih und Glied zu den anderen Legionären vor die Burg. Nach einigen BEfehlen und Anweisungen über den weiteren Verlauf der Jagd ging es auch schon ins nahe gelegene Orklager, das schon seit einiger Zeit ein Dorn im Auge der Eisenwart war. Nun sollten sie wieder einmal in ihre Grenzen verwiesen werden.

Im LAger angekommen traf ein Pfeil nach dem anderen sein Ziel, auch wenn er bei dem einen oder anderen Gegner ein paar Pfeile mehr brauchte, doch bestand seine Aufgabe primär darin seine Kameraden zu unterstützen. Daher konzentrierte er sein Feuer auf keinen einzelnen Gegner sondern immer wieder auf einen anderen, um diesen durch die Wucht des Pfeiles taumeln zu lassen, damit der Krieger zum Todesstoß ansetzen konnte. Zu seinem Vorteil standen die Krieger im Halbkreis vor ihm, wodurch er vor Angriffen sicher war, dennoch musste er gelegentlich den Kopf einziehen oder einen schritt beiseite tun, wenn wieder ein Stein geflogen kam.
Auf einmal bemerkte er einen Legionär, der mit dem Rücken zu einem Orken stand und diesen wohl nicht bemerkte. Wütend und schnaubend stürmte der Ork in Richtung seines Kameraden. Schnell griff er einen Pfeil aus dem Köcher um den Ork nieder zu strecken, doch er traf nur die Schulter. Schnell griff er einen neuen Pfeil, jener musste besser sitzen, andernfalls würde es seinem Kameraden schlecht ergehen. Nur noch wenige Schritte trennten die beiden, als der Orken zum Sprung ansetzte. Genau in diesem Moment schnellte der Pfeil von der Sehne und traf den Orken, der im FLug noch auf seinem Kameraden landete.
Amtaris eilte zu ihm, zog seinen Dolch, den er dem Orken sicherheitshalber noch in den Nacken rammte, und reichte seinem Kameraden die Hand um ihn unter dem Orken weg zu ziehen.
Nun war es ruhig geworden und viele Abgetrennte Arme, Beine, Hände und was auch immer einem Ork abgehackt werden konnte lagen am Boden verstreut. Die ersten Legionäre waren schon damit beschäftigt die Geldbörsen aufzusammeln, die jene bei sich trugen.

Als die Arbeit verrichtet war entspannte er seinen Bogen und wartete auf weitere Order. DIese war schnell gegeben, es sollte in den nahe gelegenen Wald gehen. Ihm war der Sinn des ganzen fremd, doch beugte er sich den Befehlen und trabte den anderen wohlwollend hinterher. War er sich doch sicher ausser ein paar Tieren nichts weiter dort vor zu finden.

Am Wald angekommen bemerkte Amtaris ein paar Fußspuren auf einem kleinen bisher nie beachteten Trampelpfad. Mit Erlaubnis seines Tribun folgte er dem Pfad einige Meter als plötzlich ein nur mit Lendenschurz gekleideter Mann hinter einem Baum vorsprang und den Speer den er trug nach vorne absinken ließ. Mit einem wilden Schrei rannte er auf Amtaris zu. Amtaris schnaufte einmal kurz auf so viel Dummheit, griff zu seinem Köcher und wollte grade den Bogen spannen, als er bemerkte, dass er seine Sehne entspannt hatte. Ein kühler Blick nach vorne und ein stumpfer Schmerz später lag er am Boden, den Speer des Mannes in seiner Seite steckend. Als der Mann den Speer aus ihm herauszug gelang es Amtaris auf zu stehen und zu seinen Leuten zurück zu rennen. Doch auf Grund der Schmerzen kam er nur langsam vorran. Er begann zu rufen, um auf sich aufmerksam zu machen seine Kameraden mussten sich bereit machen. Wenige Schritte später sah er sie schon wie sie ihre Schwerter zogen und ihm entgegen eilten. Hinter ihren Reihen ließ er sich auf den Boden fallen und lockerte seine Rüstung um besser an die Wunde zu kommen.
Einen kurzen Moment später hörte er wie die Legionäre das Leben des Mannes beendeten.
Der mitgeführte Heiler hatte sich schnell um die Wunde gekümmert, auch wenn sie noch ein wenig der nachbehandlung erfordern würde.
Er kehrte zu dem Mann zurück um zu sehen wer ihn angegriffen hatte, doch nach den Angriffen der Legionäre konnte man das nicht mehr sagen.

Per Zufall fiel sein Blick auf die Kette, die der Tribun in Händen hielt. Erstaunt darüber wie ein solcher Mensch so etwas bei sich trug blickte er sich um, um sicher zu gehen, dass nicht noch einer aus dem Hinterhalt angriff. Zur Sicherheit spannte er vorsichtshalber seinen Bogen, damit ihm solch ein Fehler nicht nochmal passieren sollte.
Doch es passierte nichts mehr. Die Leiche wurde aufgeladen und es ging eiligst zurück zur Burg, dem Fürsten mussten von den hier ruhenden Reichtümern berichtet werden.

Verfasst: Montag 21. Juli 2008, 22:31
von Kaim
Ein tiefes seufzen entfuhr Kaim als der Tribun Anweisungen gab sich für die Jagd vorzubereiten. Natürlich war Kaim schon seit langem bereit, und die Zeit in der andere Legionäre durch die Burg huschten um noch dies und das mitzunehmen nutzte er um in sich zu gehen.
Er selbst hatte als Schütze zwar nicht viel zu befürchten, die größte Schwierigkeit bei seiner Aufgabe lag darin nicht aus versehen einen der Legionäre zu verletzen. Viel Ruhe hatte er nicht gerade, da er unentwegt von dem lauten Scheppern der Rüstungen aus den Gedanken gerissen wurde, und dann erteilte der Tribun auch schon den Marschbefehl.

Das Orklager also. Kaim mochte die Orks nicht, zum einen waren die meisten recht schnell und zum anderen hatte man kaum freie Sicht da sie im Kampfgetümmel die Legionäre nicht sehr weit überragten. Zum Glück war das Orklager auch voll von Ogern und Trollen. Kaim würde sich wohl an diese halten.
Im Lager angekommen hielten sie sich nicht lange auf, sondern begannen gleich mit der Säuberung. Alle schienen hektisch umherzurennen, begierig darauf Blut zu vergießen, aber nicht er. Er suchte sich seine Ziele genau aus. Das wichtigste war es die Magier sofort ausfindig zu machen und zu töten. Körperlich waren diese zwar schwach, aber ein starker Zauber an der richtigen Stelle konnte verheerend sein. Es war besser es kam erst garnicht soweit. Die Schlacht war schon im Gange, und Kaim hatte noch nicht einen Pfeil abgefeuert. Es war einfach noch nicht nötig, bis er diesen Grünling entdeckte. Er stand hinter den feindlichen Reihen, gestikulierte wild herum und rief Beschwörungen in einer unverständlichen Sprache. Was diese bewirken sollten würde die Legion nie erfahren, denn bevor er zum Ende kam ging sein Geschrei in unverständliches Gurgeln über. Zuerst schien er garnicht zu bemerken warum er den Zauber nicht vollenden konnte, bis er sich schließlich den Pfeil in seinem Hals mit der Hand ertastete und tot zu Boden fiel. Nun widmete sich Kaim den größeren Gegnern. Durch einen undurchdringlichen Wall aus Stahl geschützt konnte er sich beim Aussuchen seiner Ziele und beim Zielen selbst Zeit lassen, und so trafen die Pfeile auch.

Lange hatte es nicht gedauert, und während die Krieger blutüberströmt und schmutzig waren hätte man von Kaim glauben können er wäre gerade erst aus der Burg gekommen. Die Legion verstand eben ihr Handwerk. Auf Befehl des Tribuns sammelte die Legion sich nun und marschierte weiter gen Westen. Was genau sie dort hinführte war für ihn nicht wichtig, er folgte nur den Befehlen. Der Marsch war recht langweilig, bis auf einmal ein verletzter Schütze, er glaubte Amtaris zu erkennen, aus einem dicht durchwucherten Waldstück kam, verfolgt von irgendeinem Wilden.
Als der Befehl zum Feuern kam hatte Kaim bereits den Bogen gespannt und gezielt, er wartete nur noch auf den Befehl. Der Wilde hatte der Legion natürlich nichts entgegenzusetzen. Er trug nur einen Lendenschurz und einen Speer aus Knochen soweit Kaim das erkennen konnte. Erst als der Leichnam durchsucht wurde fiel Kaim das Schmuckstück auf. Grob gearbeitet, von primitivster weise, und doch aus purem Gold mit einem Edelstein besetzt.
Interessant...
Dieser Mann schien wohl nur eine einfache Wache zu sein, doch wenn dieser solchen Reichtum besaß war da sicherlich noch mehr zu holen. Dies war jedoch eine Entscheidung die nicht Kaim zu treffen hatte, und so überließ er es dem Tribun dies in seinen Bericht an den Fürsten aufzunehmen.

Verfasst: Freitag 25. Juli 2008, 17:53
von Helena Velheyn
Nachdenklich saß sie am Fenster und schaute hinaus. Regentropfen hatten begonnen an das Glas zu klopfen und den wenigen Staub, den der Sommerwind an die Scheibe geworfen hatte, abzuspülen. Es war nun gut eine Stunde her, dass der Tribun und seine Mannen von der Jagd zurückgekehrt waren. Im Gepäck einen Toten, der nicht zur Eisenwart gehörte. Sie selbst hatte nur kurz nachgeschaut, um wen es sich handelte, ihre Spähversuche dann aber ob der sich in Scharen um den Toten ringenden Legionäre wieder abgebrochen. Sie hatte etwas von Gold und Schmuck gehört. Erneut musste sie unweigerlich die Brauen heben. Das einzige tote, was sich auf Lameriast finden ließ, und ansatzweise in Verbindung mit Schmuck zu bringen war, waren für gewöhnlich ausgeraubte Kaufmänner, die man auf der Durchreise niedergestreckt hatte. Wie also sollte ein Wilder – so viel hatte sie vernehmen können – an solchen Schmuck gekommen sein?
Kopfschüttelnd lehnte sie sich an die Fensterscheibe und schaute hinunter in den Hof, der sich wegen des Sommerschauers langsam in eine Schlammgrube verwandelte. Ihr Warten galt ganz allein Armoran, in der Hoffnung, er könne ihr sagen, was man herausgefunden hatte.

Verfasst: Montag 28. Juli 2008, 00:43
von Amtaris Silva
Benommen wachte er an einem Morgen wenige Tage nach diesen Ereignissen auf. Der Speerstoß hatte eine klaffende Wunde hinterlassen, die zwar versorgt aber nicht verheilt war. Schweißgebadet und vor Schmerzen benommen saß er auf seinem Bett. Er zog sein Hemd aus und wickelte den blutgetränkten Verband ab. Die Wunde war aufgeplatz und Blutete stark. Ein Glück hatte sie sich nicht entzündet und der Wund- und Gasbrandt blieben aus. Er griff neben sich und nahm einige Kräuter die ihm der Heiler da ließ in den Mund und kaute ein wenig auf ihnen. Die breiige Masse der Käuter legte er dann auf die Wunde auf und wickelte den Verband wieder über.
Mit einem Lappen wischte er sih den Schweiß von der Stirne und trank einen großen Schluck kühles Wasser. Es erfrischte ihn, doch hatte er dennoch große Schmerzen. Immer noch benommen stand er auf und torkelte ein wenig in seinem Haus umher auf der Suche nach, ... , nach was eigentlich? er wusste es nicht mehr, hatten die Schmerzen ihn nun vergesslich gemacht??
Eine weitere Schmerenswelle hatte seinen Körper ergriffen und er sank zu Boden. Er biss die Zähne zusammen vor Scherzen, unfähig einen Laut von sich zu geben. Wenig später ließen die Schmerzen zum Glück nach und er konnte sich am Tisch hochziehen um wieder auf die Beine zu kommen. Krampfhaft versuchte er zurück ins Bett zu kommen wo er ein kleines Fläschchen stehen hatte in dem sich eine schmerzstillende Flüssigkeit befand. Leider hatte diese zum Nachteil, dass sie die Sinne vernebelte und ihn in eine schreckliche Nach mit den wildesten Träumen riss. Doch dies war ein geringer Preis im vergleich zu den Schmerzen die er sonst verspürte.

Es vergingen einige Tage bis er wieder vollkommen genesen war und ohne Schmerzen laufen konnte. Die lange Zeit in der er nur im Bett lag hatte an seinen Kräften und seinem Körper gezährt. Dünn und ausgemergelt sah er aus. Die Wangenknochen stachen hervor, die Haut war blass, die Augen eingefallen und glasig. Die Kleider hingen an ihm wie ein alter Lumpensack so stark hatte er abgenommen. Er ging hinauf in die Küche um sich etwas zu kochen, doch als das Essen fertig war, bekam er kaum einen Bissen herunter. Er aß vorsichtig und nur kleine Happen um wenigstens etwas im Magen zu haben. Er ließ die Teller stehen, ebenso die Schüsseln und die Krüge, weil er sich dachte, dass er das Essen auch später noch zu sich nehmen könne.

Er nahm seinen Mantel und einen Stab um etwas wandern zu gehen. Seine Rucksack ließ er zu Hause, fehlte ihm zu diesem Zeitpunkt noch immer die Kraft ihn zu tragen.
Er verließ sein Haus un ging wein wenig auf Lameriast umher. Die frische Luft war eine angenehme Abwechslung zu der stickigen Luft in seinem Haus die nach Krankheit und Heilkräutern roch.
Der Tag war wundervoll, die Sonne schien die Vögel sangen ihr Lied und die Blumen konnten schöner nicht blühen.

Wie weit er wandern würde wusste er nicht aber nun wollte er erst mal wieder Bewegung und der Burg einen Besuch abstatten, um sich über die vergangenen Vorkommnise zu erkundigen, hatte er doch einges verpasst. Er hatte es ncht weit bis zur Burg und dort angekommen freute er sich schon auf die Legionäre und auf interessante Neuigkeiten. Doch an der Burg angekommen musste er feststellen, dass keiner in der Burg war. Anschläge konnte er keine finden, auch sonst schien die Eisenwart schon seit einigen Tagen nicht mehr aufgesucht worden zu sein. Er fragte sich, was die Legionäre dazu veranlasst haben könnte die Burg zu meiden. Die Tiere hatten wohl auch schon seit einiger eit keine Nahrung mehr bekommen, also musste er sich erst mal um diese kümmern bevor er sich auf die Suche nach den Legionären machte.

Er versuchte einen Hinweis darüber zu finden, wo die Legionäre abgeblieben waren. Doch es gelang ihm nicht. Es gab keine Spur und keine Hinweis, keine Nachricht, einfach nichts, was ihm hätte Aufschluss geben können. Verwundert und nachdenklich verließ er die Burg und setzte seinen Weg fort. Er dacht lange drüber nach was passiert sein könnte, dass die Legionäre alle verschwunden waren. Waren sie bereits im Krieg?? Hatte der Fürst den Angriff bereits in die Wege geleitet?? Waren die Legionäre gar mit was anderem beschäftigt?? Er wusste es nicht. Vermutlich würde er es auch nicht so schnell erfahren.

An seinem Haus angekommen wollte er grade die Tür aufschließen als er sich Gedanken darüber macht, was ihm im Wald wiederfahren war. Er zögerte lange bis er den Entschluss fasste nocheinmal in den Wald zu gehen. Seine Neugierde war so stark, dass sie über seine Furcht siegte. Dennoch achtete er darauf die Umgebung besser im Auge zu halten. Vorsichtig näherte er sich dem Wald, doch sah er weder Eisenwarter, noch Ureinwohner noch irgendwelche Spuren. Langsam ging er tiefer in den Wald, doch er konnte immer noch nichts sehen. Langsam näherte er sich einem Dorf. Aus der Entfernung konnte er weder Geräusche noch Gerüche ausmachen, ebensowenig konnte er etwas sehen. Er blieb abgehockt hinter einem haum stehen und blickte in das Dorf. Er konnte nichts auffälliges sehen.
Was war hier los? Die Ureinwohner schienen ebenso wie die Legionäre verschwunden zu sein. Was ging hier vor? Böser Zauber ? Er wusste es nicht.
Auf einmal hörte er Trommeln und Gesang, bald darauf konnte er einen Fackelzug sehen. Mehrere Krieger der Ureinwohner gingen in einer Art Marschformation durch den Wald, kamen sie von einem heidnischen Ritual? Hatten sie gar Menschen geopfert? Nun das wollte er nicht näher herausfinden und so schlich er leise durch das Unterholz fort um nicht entdeckt zu werden. Als er sich ausserhalb der Sichweite der Ureinwohner vermutete legte er einen Schritt zu und kehrte zu seinem Haus zurück. Dort angekommen setzte er sich an den noch gedeckten Tisch und aß während er sich seine Gedanken darüber machte, was mit der Legion passiert war. Es wunderte ihn sehr, da man ihm nicht einen Hinweis hinterlassen hatte.

Verwirrt legte er sich an diesem Abend schlafen, doch war er fest entschlossen heraus zu finden, was vor sich ging. Er würde herrausfinden was mit der Eisenwarter Legion passiert war und warum sich nicht einer mehr auf der Burg aufhielt.