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Ein Schreiben, mit dem Siegel der Ifrey, findet sich ...

Verfasst: Dienstag 15. Juli 2008, 17:16
von Fuad Ifrey
in den Räumen der Führerschaft der Yazir ein.

Schon einige Zeit sind die Forderungen Seiten Fuads, zur Antragsstellung Rivkahs, gesprochen wurden.
Der stolze Bruder ließ bis zu diesem Tage nicht von dem Verlangen der offenen Wiedergutmachung ab.
So solle folgendes Schreiben, den Bemühungen Irfaans, Bekräftigung um den ernst der Lage schenken.

Möge Eluive den kommenden Ereignissen, mit Bedacht und Fürsorge entgegen sehen…



Salam Fadi, Wesir des Geküssten, Sohn des Hause Yazir
Salam Raakin, Vertrauter des Geküssten und gleichsam Großwesir des Reiche, Oberhaupt des Hause Yazir

Fuad, Oberhaupt des Hause Ifrey und gleichsam persönliche Leibwache des Erhabenen selbst, schenkt den Führern des alten Hause Yazir die besten Grüße.

Lange ist es her, das sich einst alte Freunde, Waffenbrüder, Mentoren und Schüler sich Auge in Auge standen.
Mit Wehmut blicke ich in dieser Zeit zurück.
So ist viel geschehen in all der Zeit.
Gar sind es die weniger erfreulichen Ereignisse, die unter anderen „Du“, Fadi, und dein Schüler Zhenzrael mit gleichsamen Wege einten und mir bis zu diesem Tage, wie ein dunkler Schatten, nachhängen.
Auch waren es Ereignisse, die dem Hause Yazir nur unwirklich und augenscheinlich ohne sichtbare Narben nachhängen.

Viele Prüfungen oblagen uns. Vor allem dem meinigen Haus. Vom Verrat bis hin zu Rufmord und anderen Intrigen reichte all dies. Und ohne mich nun in Sicherheit zu wägen, gar den vernichtenden Schachzug in der Hinterhand zu haben, suche ich den offenen Weg der längst hinfälligen Einigung.

Eine Einigung, die Begrabung der Stillen Verachtung und der Angst voreinander sollte in unser Aller Wünsche ruhen.
Sind es nicht nur beide Häuser, die darunter leiden.
Vielmehr das Volk, gar das Hause Omar wird mit unnützen Schmerz befleckt, so diese still kriechende Fehde weiter ihre Bahnen zieht.

So sehe ich Hoffnung, wenn ich zu den jungen Söhnen und Töchtern unserer beider Häuser blicke, welche wohl nur durch Geschichten, von dem tiefen Ausmaß des Schmerzes und Enttäuschung sich eine Ahnung machen können.

Irfaan aus dem Hause Yazir hat um die Hand, Rivkahs aus dem Hause Ifrey angehalten. Eben meiner, bis vor etwa 4 Jahren todgeglaubten, Schwester.
Man kann sich den Wert einer Bindung, zwischen Bruder und Schwester, zwischen zwei sich auseinander gelebten Häusern zu vorstellen.

Um es klar zu sagen, ohne das ich die Herzen zweier unschuldiger Seelen gefühlskalt brechen will, ich kann und werde einen, der Sitte gerechten, Segen, unter all schmerzlichen Ereignissen, nicht geben.

Zu sehr brach das Ansehen, gar das Vertrauen gegenüber dem Hause Yazir.
Auch sehe ich es nicht an meiner Person, gleich einem nach Anerkennung bettelnden Hund, einen Preis zu bieten, um dem Hause Ifrey die Achtung und Anerkennung zu erkaufen, welches in der Stellung und seinem Handeln im und für das Reich widerspruchslos verdient.

Dennoch komme ich auf das Haus Yazir zu.
Um zum einen dem Unsegen ein Ende zu bereiten.
Um die Herzen zweier Liebender geeint zu sehen.
Um euch einen Weg und ein Angebot zu unterbreiten.

Um den Segen der beiden sich Liebenden erteilen zu können, sehe ich mit Freuden entgegen, wenn auch das Yazir dem selbstlosen Zug, der Namensannahme zu Gunsten des Hause Ifrey zustimmt.
In keinster Weise möchte ich noch mehr Missachtung, als sie bereits in so manch einer Seele herrscht, schüren.
Doch sollte es durchaus, den Vergessenden wieder in die Gedanken gerufen werden, nicht geklärten Sorgen und leidliche Wunden auf Menek’ur herrschen.

Es sei eine Unterbreitung eines Versuches der erneuten Zueinanderfindung, welche nicht Achtlos oder auch Bedingungslos vom Hause Yazir angenommen werden solle.
Fordergründlich stehen die Findung der Häuser zueinander, so sie überhaupt gewollt ist, und die Erfüllung zweier Herzenswünsche, welche nicht unter dem Unsegen, sich missachtender Häuser, stehen.


Möge Eluive den kommenden Ereignissen, mit Bedacht und Fürsorge entgegen sehen…
Wasser und Schatten den Getreuen des Erhabenen

Fuad Ifrey
Oberhaupt des Hause Ifrey
Leibwache des Geküssten

Verfasst: Dienstag 15. Juli 2008, 17:58
von Fadi Yazir
Alsbald wird ein Bote ein Schreiben zu Fuad bringen.

Salam Fuad, Oberhaupt des Hauses der Ifrey,

es betrübt mich sehr die nachfolgenden Zeilen schreiben zu müssen, da auch ich im Herzen hoffe, dass alle Menekaner wertvoll für das Reich sein könnten.

Nachfolgende Zeilen stehen bis auf Weiteres unter dem Vorbehalt der Worte Raakins, auch wenn ich nicht annehme, dass mein Bruder zu einer anderen Auffassung kommen wird als ich.

Ich mag nicht behaupten, dass ich das Wesen eines Streiters für das Reich bis in die letzten Winkel ergründet habe und doch muss ich mich stark über dein Schreiben wundern. Du schreibst davon die Vergangenheit zu begraben und die Häuser zu einen und das alles soll dadurch geschehen, dass das Haus der Yazir, somit alle Yazir, auf ihr Blut beleidigt werden. Ich kann mich jener Logik nicht öffnen. Dies auch noch ein Angebot zu nennen ist überaus mutig. Ich denke dein Verstand ist überaus scharf. Jener hat dir geraten, mir dein Angebot nicht von Angesicht zu Angesicht zu übermitteln. Meine mir sonst inne wohnende Zurückhaltung wäre einer schweren Probe ausgesetzt gewesen.

Das was du empfindest Fuad, Oberhaupt der Ifrey, sind die Lasten deines Hauses. Die Last des Sayid, die schon von deinen Schultern genommen war, bis die Last erneut auf Euch geladen wurde, durch die Taten des Sahlim. Ich bin mir sicher, dass man schwer am Verrat am geheiligten Hause der Omar trägt Fuad, doch jenes steht nicht in unserem Verschulden.

Weiter magst du die Last tragen der Verschmähung, weil Zhenzrael damals dein Nachfolger wurde. Auch diese Last mag schwer auf deiner Brust liegen, doch ist dies deine eigene Last und du trägst sie nicht der Yazir wegen.

Hätte ich nicht Rivkah aus deinem Hause persönlich erlebt, würde ich womöglich einer Verbindung schon wegen eurer Lasten nicht zustimmen wollen. Doch bin ich mir sicher, sie könnte eine hoch ehrbare Yazir werden.

Ich, Fuad Oberhaupt der Ifrey, werde nun dir ein Angebot machen. Ein Angebot, um unsere Häuser wieder mehr zu einen. Solltest du dich ausdrücklich entschuldigen für dein anmaßendes Schreiben und dem Hause der Yazir ein entsprechendes Versöhnungsgeschenk unterbreiten, werde ich nicht zu dir kommen und dir deines Schreibens wegen zeigen, wie schmerzhaft mein Stab auf deinem Kopf erklingen mag. Ferner werde ich dann auch vergessen, dass du wegen der vielen Hitze mir gedankenlose Zeilen geschrieben hast. So etwas kann passieren aber man sollte dann in Ehre hervortreten und sich für seine Dreistigkeit entschuldigen.

Sofern dies geschehen ist, werde ich mich auch den beiden Herzen widmen, Fuad, Oberhaupt der Ifrey.

Eluive möge Jenen Einsicht und Weisheit gewähren, die sie so bitter benötigen.

Fadi aus dem Hause der Yazir
Wesir des erwählten, gütigen, weisen Aasim aus dem Hause der Omar.
Stellvertretendes Oberhaupt der Yazir, dem Hause, das nicht das erwählte Haus zweimal verraten hat und jenem Haus seit jeher treu dient.

Verfasst: Mittwoch 16. Juli 2008, 19:46
von Fuad Ifrey
Des Abends erst bekam er die Zeilen zu Gesicht. Das Oberhaupt trank nur selten, wenn er sich mit gewissen Schreiben in der Vergangenheit befasste. Gar befasste er sich meist in den frühen Morgenstunden, zu einem kühlen Krug Ziegenmilch. Ziegenmilch war stets ein allheilmittel im Hause Ifrey, um klare Gedanken fassen zu können.
So hätte er es bei diesem folgenden Schreiben vielleicht auch halten sollen. Doch waren es zwei gut gefüllte Kaktusschnappsgläser die ihm des Abends begleiteten.

Verfasst am 15. Cirmiasum 251


Wieder würde sich ein Schreiben mit dem Siegel der Ifrey, nun aber gleich im Hause Fadi’s, einfinden.



Salam Fadi, Wesir des Geküssten und Sohn der Yazir

Ich muss gestehen, ich war nicht sonderlich überrascht über deine, mir zu gesandten, Worte.
Sind es Worte, die die Gelehrten des Hause Yazir zeitig genug unterbinden zu wissen.
Dafür erntete das Haus Yazir stets stillen Respekt von mir.

Ist es auch die Dankbarkeit, die ich dir zu Teil kommen lasse, einst mich als dein Schriftenführer und Zögling nennen zu dürfen.
Ich durfte viel lernen, vom Jenem, der sich als gesegnet ansehen durfte und so vom weisesten des menekanischen Volkes seine Schulung beziehen durfte.

Doch leider kann ich deiner Bitte nicht nachkommen.
Sehe ich, Fuad, Oberhaupt des Hause Ifrey, keinen Grund dazu, mich für meine Worte entschuldigen zu müssen. Gar mich für die Prüfungen, die mir und dem Hause Ifrey, in all der Zeit auferlegt wurden, abermals zu entschuldigen.
Das Haus Omar möge es bezeugen, dies wurde und wird zu genüge, ebenso in tiefster Demut und Treue getan.
Blickt man in die Vergangenheit, war es das Haus Ifrey seit jeher, welches die großen Schlachten und Geschicke mit ihren Kampfesgeist und der Treue zum Reiche zum Guten entschieden.
Möchte ich dir nahe bringen, dass es das Haus Ifrey war, welches sich im kleinen Verband gegen eine Übermacht der Burg Eisenwart stellte und die Kapitulation zum Wohle Menek’ur, von dieser Burg einfuhr.
Hierzu brauche ich dir nicht nahe bringen, dass es Sayid war, der an vorderster Front für seinen Emir, Aasim, aus dem gepriesenen Haus Omar, Einstand und so Schlüsselfigur für den Sieg war.

Möchte ich dir nahe bringen, dass ich es war, welcher den schändlichen Angriff in Bajard, der dem Gepriesenen selbst galt, ausgeübt von dem verschwundenen Bund der Schwerter, mit Treue, Überzeugung und der nötigen Härte ein gebührendes Machtwort schenkte.
Mir liegt es hierbei fern, Ruhm für diese selbstverständliche und vor allem selbstlose Tat zu ernten.
Doch sollte es dir anhand dieser kleinen Geschichtsauffrischung nicht entgehen, dass das Haus Ifrey nicht minderschwere Taten zum Ruhm und dem Wohle des Reiches vollbrachte.

Möchte ich dir nahe bringen, dass ich es bereits war, welcher dem Frevelhaften Orden, gegenüber eines mächtigen Priester, die Haltung aber vor allem den tiefen Schmerz Menek’urs siegreich entgegen brachte.

Ich hielt es zu Anfangs nicht für nötig gewisse Geschichte wieder hervor zu bringen.
Gestehe ich die dunklen Augenblicke des Hause Ifrey ein.
War ich zu langsam, um die Kriegsleiden des Namenlosen zu erblicken.
War ich gebunden in meinen Pflichten, als der geküsste und weise Aasim Omar den Thron im Palast bestieg.
Stet es mir hierzu nicht zu, ein Urteil über geschehenes zu formen.

Doch möchte ich dir nahe bringen, dass die Tat des Namenlosen, wohl nur zu deinem Gunsten geschah. Und so deine gewohnte Kampfweise, für welche du tiefsten Respekt von mir erwarten darfst, gegenüber den Dornen in deinen Augen, nur zu diesem Gunsten entgegen kam.

Wir wissen beide sehr genau. Es war meine Treue und Loyalität zum Volke, welches stets meine Aufgaben, auch die des Statthalters Menek’urs, prägten.
Ich weiß sehr genau und auch du wirst es dir wohl eingestehen, dass Pflichtausübung dir, gewiss unverschuldet, so manch Bauchschmerz bereitet hätte.
Zhenzrael, jener junge aufstrebende Politiker, war hierbei nur ein unverhoffter Spielball, gewisser Geschicke. Bin ich noch immer der Meinung, dass dieser sich den Respekt gegenüber dem Volk in seinen Leistungen nicht verdient hat.
Man sollte sich im Grunde schämen, einen Tranam für diese Dinge zu benutzen.

Überblicke ich diese Zeilen, schmerzt es mich sehr zu deinen Mitteln des Kampfes greifen zu müssen.
Ich konnte nicht erahnen wie tief deine Abneigung gegenüber deinem einstigen Schützling aber auch gegenüber dem siegeseinbringenden Hause Ifrey ist.

Noch immer reiche ich meine Hand, um all die tief liegenden und schmerzlichen Gedanken, Abneigungen, ebenso die wohl scheinliche Verachtung zu begraben.
Auf das die Häuser Yazir und Ifrey, Menek’ur und Alathair, nur ein Vorzeigebild der Freundschaft und des Vertrauens sein werden.

Somit überdenke das ausgesprochene Angebot nochmals. Oder mache mir ein besseres, um all diese Kränkungen zu bereinigen. Auf das sich liebende zwei Herzen die Bindung geschenkt werden kann.

Möge Eluive den kommenden Ereignissen, mit Bedacht und Fürsorge entgegen sehen…
Wasser und Schatten den Getreuen des Erhabenen

Fuad Ifrey
Oberhaupt des Hause Ifrey
Leibwache des Geküssten



(Ooc: Es sei gesagt und beteuert, dass in diesem Schriftenverkehr kein Po oder Gruppe persönlich irgendwie angegriffen wird. Vielmehr ist es eine Abhandlung von Dingen, um eine -Machtspielausreizung- abzuhandeln.)

Verfasst: Donnerstag 17. Juli 2008, 16:06
von Fadi Yazir
Alsbald ergeht eine Antwort an Fuad.

Salam Fuad, Oberhaupt der Ifrey,

dein Schreiben überraschte mich doch sehr. Die Hitze scheint dir mehr anzuhaben, als ich zuvor in Erwägung ziehen wollte. Ich hoffe doch sehr, dass Deine Hitzeempfindlichkeit nicht von unmenekanischem Blut in deiner Linie zeugt.

Leider hast du mein Schreiben nicht verstanden. Ich dachte, mein ehemaliger Schüler wäre befähigt ein Schreiben des Wesirs richtig zu lesen. Bitte entschuldige die irrige Annahme. Bei Zeiten werde ich mich erkundigen, an welcher Stelle ich eine Entschuldigung für die Taten deines Hauses gegenüber der Omar forderte. Fuad, ich fordere sie deines Schreibens wegen - nur deinetwegen. Auch wenn sich hier wieder einmal zeigt, dass du gerne auf andere verweist, wenn sich Mißerfolg einstellt.

Dann verweilst du scheinbar in der irrigen Annahme mir eine Lektion in der unsrigen Geschichte erteilen zu müssen. Die Wertung der Ereignisse mutet teilweise an, als wenn du mich Erheitern wollen würdest. Das siegbringende Haus der Ifrey hat es also tatsächlich geschafft, die Kapitulation einer Burg zu erreichen. Wenn das Haus der Ifrey solch geringe Maßstäbe setzt, was erwähnenswerte Ereignisse unserer Geschichte sind, dann habt ihr vergessen zu erwähnen, dass kürzlich auch ein Sack Salz im Kontorkeller umgefallen ist. Ebenfalls interessant sein könnte, dass sich das Haus der Ifrey bei der Schlacht um jene Burg der Kräfte der Falah bemühen musste. Das beide Häuser leicht Gemeinsamkeiten finden war mir aber bereits bekannt. Hasib Falah reihte sich in die Liste ein, auf welcher auch Sayid und Sahlim zu finden sind.

Dann erwähnst du, dass du selbst dem Treiben des ehemaligen Bund der Schwerter ein Machtwort schenktest. Das du es wagst, diesen für unser Volk doch so unrühmlich augegangenen Vorfall als eine Leistung der Ifrey darzustellen bedarf keiner weiteren Kommentierung. Wenn die Ifrey sich solche Ereignisse als Leistung zu schreiben, ist es ein weiterer grandioser Verdienst der Ifrey, dass ihr selbstständig Luft holen könnt.

Dann schreibst du, du hättest einen Priester niedergerungen. Fuad, soll ich wirklich näher darauf eingehen?

Bitte Fuad, in besten Absichten um deiner selbst, versuche nicht mehr, mir die Geschichte unseres Volkes näher zu bringen. Ich bemühe mich wirklich ernsthaft, mir die verbliebene Achtung dir gegenüber zu bewahren. Solche Schreiben erschweren mir die Aufgabe doch sehr.

Wie verzweifelt magst du sein Fuad, wenn du nun versuchst mir zu erklären, die verräterischen Handlungen der Ifrey wären zu meinem Nutzen geschehen. So heiß kann auch die Sonne nicht scheinen Fuad. Ich hoffe, du stehst nicht im Bunde mit dunklen Mächten, deren heimatliche Gefilde noch wesentlich heißer sein sollen, als unsere Sonne auf das gelobte Reich erstrahlt.

Weiter könnte ich mich noch über deine Anmaßungen ereifern, wenn du schreibst, dass Pflichtausübung gegenüber Reich und Emir, mir Bauchschmerzen bereitet hätten. Doch leider hatte ich schon weiter oben einsehen müssen, dass sich dein Verstand vor Niederschrift deiner Zeilen, von dir, zumindest zeitweilig, getrennt hat, womöglich um nicht mit dir diesen Weg gehen zu müssen. Damit würde er sich im Übrigen auch in guter Gesellschaft befinden. Auch die erhabene Esra, die ursprünglich den Ifrey entstammt, hat sich von jenen gelöst. Rivkah hat dies wohl auch vor. Beides sind zufällig Geborene deines Hauses, die allgemein geschätzt werden. Wenn gerade jene Personen das Haus verlassen....
Aber es ist dein Haus und du wirst wissen was du für jenes willst, mit oder ohne der Beihilfe deines Verstandes.

Abschließend möchte ich anmerken Fuad, wenn deine Antwort alles war, mit dem du dich mit mir messen möchtest, hättest du nicht beginnen sollen. Lang scheint die Lehre bei mir her. Übe vielleicht vorerst mit kurzen Schreiben. Schreibe Einkaufslisten oder ähnliches.

Ich werde meinen Teil dafür tun, dass die beiden Herzen zu einander finden. Ich werde ihnen meinen Segen geben für eine Hochzeit unter dem Namen Yazir, auch entgegen deinem Willen. Du scheinst keinerlei Interesse an dem Paar zu haben.

Du verschwendest lieber deine Zeit mit wirrem Geist Geschichten von gestern umzudichten, anstatt wahre und neue zu Geschichten zu schreiben. Zücke deinen Säbel und zeige, dass das Haus der Ifrey wahrhaft siegeinbringend für das Reich sein kann. Zeige die Größe deines Hauses, wenn schon deine eigene Größe nicht ausreicht, um dir einzugestehen, dass es vollkommen außer deiner Macht steht, einer Verbindung weitere Forderungen aufzuzwingen. Ich hoffe, dein Verstand ist schnell und findet wieder zu dir, auf das du nicht zwei unschuldige Seelen trennst durch deinen falschen Stolz. Die Entscheidung liegt jedoch letztlich bei dir. Es wird eine Vermählung nach unserem Recht, unseren Sitten und unseren Traditionen geben oder keine. Ich werde nicht die heiligen Worte der Omar mißachten, die einst jene Regeln begründeten. Aber die Mißachtung von Worten der Omar ist ja auch keine Eigenschaft, die man insbesondere den Yazir nachsagt.

Möge Eluive ein Wunder vollbringen und diejenigen mit Verstand versorgen, die ihn benötigen.

Wesir Fadi aus dem Hause der Yazir
Wesir und ehemaliger Statthalter des Reiches, der einen Verstand schulte, welcher sich in diesen Zeiten scheinbar auf Wanderschaft befinden mag.

[ooc: siehe PO Fuad]