Zu Gast bei Reensdorf
Verfasst: Montag 14. Juli 2008, 14:07
Es war schon Spät in der Nacht, als die beiden maskierten Söldner Reensdorf erreichten. Durch die Vorhänge eines Ladens mit Hof schien die Beleuchtung von Feuer durch. Es musste jemand zuhause sein...
Der Hauptmann gab seinem Kameraden einen Wink und beide sprangen von ihren Pferden ab. Sie näherten sich der Ladentür, wobei sich der Kopf des Hauptmanns plötzlich intuitiv zu einer Nebentür des Hauses drehte, als hätte er dort eine Person wahrgenommen... diese schien aber schon ins Haus geeilt zu sein, so ging er weiter auf die Ladentüre zu.
Er klopfte einige male mit Kraft gegen das Holz der Türe, selbst ein Tauber hätte es gemerkt, zumin. am Beben der Tür... "Wohl keiner Zuhause was?", zischte der Krähen Leutnant hinter seinem Hauptmann. Letzterer gab einen Wink und sie inspizierten das Haus von Außen, im Schein der Laterne, welche der Hauptmann in der rechten Hand trug. Die Vorhänge waren zugezogen, alle Türen waren verschlossen. Anschliessend begutachteten sie den Hof, worauf der Leutnant zische: "Lass uns als Andenken wenigstens die Köpfe der Pferde abhacken und sie dort verteilen, wo sie sie beim Rauskommen zu Gesicht bekommen koennen.."
Der Hauptmann hob die Hand abwertend in die Höhe..
Sie gingen nun nochmals zu Türe, die Lichter brannten weiterhin. Vorsichtig schob der Hauptmann einen Vorhang, der ausnahmsweise außerhalb des Ladens befestig war, zur Seite und versuchte einen Blick hineinzuwerfen. Ja es war ein Laden, es sah nicht wirklich aufgeräumt aus, es brannten viele Lichter... "Wollen die uns verarschen?"...
"Brennen wir doch einfach das Haus nieder" - entfuhr es dem anderen Söldner. Dachte er überhaupt mit? - "Wenn die da drinnen mitbrennen, koennen wir unsere Trophäen nicht vorweisen, außerdem koennten Kinder darin untergebracht sein, Kinder töten wir nicht." Der Leutnant hob eine Augenbraue an, wohl noch unwissend über die neue Regel, nickte jedoch anschliessend zustimmend.
Sie gingen an der kleinen Schmiede vorbei, nichts großes, auffälliges, eine Ecke zum Schmieden, mit einem kleinen Dach darüber, angelehnt am Laden. "Hinterlassen wir ein kleines Andenken?", fragte sein Kamerad. Der Hauptmann nickte ob dieser Frage und ließ den Söldner machen, was er wünschte.
Dieser holte eine eiserne Keule hervor und stellt sich zum einzigen Holzpfosten, welcher dem Schmiededach Halt gab. Der Söldner holte weit aus und lies die Keule gegen das Holz schmettern. Er tat dies mit Kraft und Fleis, mind. 20 Schläge besuchten das Holz, welches langsam aber doch Splitter von sich abwarf. Der Hauptmann fragte sich, warum er dies mit einer Keule versuche, und nicht mit... "Reich mir mal bitte deine Hellebarde, Diego" ... Der SK Leutnant hilt verdutzt inne, nickte hastig und schnallte die Hellebarde ab. Der Hauptmann nahm diese an sich und meinte "Ich zeig dir mal wie das geht, hm?" ... Er machte einen Schritt abseits vom Pfosten, fasste die Hellebarde mit beiden Händen fest, dass diese vom Blut zufuhr abgeschnitten wurden, und holte in einem Radius von zumind. 180 Grad nach hinten aus... "Dann mal los!", gab sein Kamerad erfreut von sich und zog die Pferde weiter weg von Alexyos, damit er den Pferden nicht die Beine statt dem Pfosten abhacken würde. Alexyos zog die kalte Luft tief ein und schwang mit aller Kraft, jedoch gezielt, in die Richtung des Holzpfostens ein. KRRRRRRRRR, weinte das Holz, die Hellebarde hatte den Pfosten bis zur Mitte durchtrennt.
Nun machten die beiden Söldnern einige Schritte nach hinten und beobachteten Ihr Werk. Der Pfosten stand noch, aber es belustigte sie zu sehen, wie er langsam nachgab und das Dach zum Zusammenbrechen zwingen würde. Schlussendlich kippte das Dach nach unten, blieb jedoch noch etwas haften, so dass es nicht zum völligen Zusammenbruch der Schmiedeecke kam. Doch die Verwüstung war nicht zu übersehen.
Beide schmunzelten etwas, doch ihre Freude wich aus ihrer Mimik sogleich wieder und sie sprangen wieder auf ihre Pferde, die unruhig geworden waren. "Morgen ist auch noch ein Tag", meinte der Leutnant. Alexyos nickte und sagte ruhig, jedoch bestimmt, wobei seine Gesichtszüge die gewohnte Strenge bildeten: "Gewiss. Wir kommen wieder."
Sie gaben ihren Pferden die sporen und verschwanden in der Dunkelheit der Nacht...
Der Hauptmann gab seinem Kameraden einen Wink und beide sprangen von ihren Pferden ab. Sie näherten sich der Ladentür, wobei sich der Kopf des Hauptmanns plötzlich intuitiv zu einer Nebentür des Hauses drehte, als hätte er dort eine Person wahrgenommen... diese schien aber schon ins Haus geeilt zu sein, so ging er weiter auf die Ladentüre zu.
Er klopfte einige male mit Kraft gegen das Holz der Türe, selbst ein Tauber hätte es gemerkt, zumin. am Beben der Tür... "Wohl keiner Zuhause was?", zischte der Krähen Leutnant hinter seinem Hauptmann. Letzterer gab einen Wink und sie inspizierten das Haus von Außen, im Schein der Laterne, welche der Hauptmann in der rechten Hand trug. Die Vorhänge waren zugezogen, alle Türen waren verschlossen. Anschliessend begutachteten sie den Hof, worauf der Leutnant zische: "Lass uns als Andenken wenigstens die Köpfe der Pferde abhacken und sie dort verteilen, wo sie sie beim Rauskommen zu Gesicht bekommen koennen.."
Der Hauptmann hob die Hand abwertend in die Höhe..
Sie gingen nun nochmals zu Türe, die Lichter brannten weiterhin. Vorsichtig schob der Hauptmann einen Vorhang, der ausnahmsweise außerhalb des Ladens befestig war, zur Seite und versuchte einen Blick hineinzuwerfen. Ja es war ein Laden, es sah nicht wirklich aufgeräumt aus, es brannten viele Lichter... "Wollen die uns verarschen?"...
"Brennen wir doch einfach das Haus nieder" - entfuhr es dem anderen Söldner. Dachte er überhaupt mit? - "Wenn die da drinnen mitbrennen, koennen wir unsere Trophäen nicht vorweisen, außerdem koennten Kinder darin untergebracht sein, Kinder töten wir nicht." Der Leutnant hob eine Augenbraue an, wohl noch unwissend über die neue Regel, nickte jedoch anschliessend zustimmend.
Sie gingen an der kleinen Schmiede vorbei, nichts großes, auffälliges, eine Ecke zum Schmieden, mit einem kleinen Dach darüber, angelehnt am Laden. "Hinterlassen wir ein kleines Andenken?", fragte sein Kamerad. Der Hauptmann nickte ob dieser Frage und ließ den Söldner machen, was er wünschte.
Dieser holte eine eiserne Keule hervor und stellt sich zum einzigen Holzpfosten, welcher dem Schmiededach Halt gab. Der Söldner holte weit aus und lies die Keule gegen das Holz schmettern. Er tat dies mit Kraft und Fleis, mind. 20 Schläge besuchten das Holz, welches langsam aber doch Splitter von sich abwarf. Der Hauptmann fragte sich, warum er dies mit einer Keule versuche, und nicht mit... "Reich mir mal bitte deine Hellebarde, Diego" ... Der SK Leutnant hilt verdutzt inne, nickte hastig und schnallte die Hellebarde ab. Der Hauptmann nahm diese an sich und meinte "Ich zeig dir mal wie das geht, hm?" ... Er machte einen Schritt abseits vom Pfosten, fasste die Hellebarde mit beiden Händen fest, dass diese vom Blut zufuhr abgeschnitten wurden, und holte in einem Radius von zumind. 180 Grad nach hinten aus... "Dann mal los!", gab sein Kamerad erfreut von sich und zog die Pferde weiter weg von Alexyos, damit er den Pferden nicht die Beine statt dem Pfosten abhacken würde. Alexyos zog die kalte Luft tief ein und schwang mit aller Kraft, jedoch gezielt, in die Richtung des Holzpfostens ein. KRRRRRRRRR, weinte das Holz, die Hellebarde hatte den Pfosten bis zur Mitte durchtrennt.
Nun machten die beiden Söldnern einige Schritte nach hinten und beobachteten Ihr Werk. Der Pfosten stand noch, aber es belustigte sie zu sehen, wie er langsam nachgab und das Dach zum Zusammenbrechen zwingen würde. Schlussendlich kippte das Dach nach unten, blieb jedoch noch etwas haften, so dass es nicht zum völligen Zusammenbruch der Schmiedeecke kam. Doch die Verwüstung war nicht zu übersehen.
Beide schmunzelten etwas, doch ihre Freude wich aus ihrer Mimik sogleich wieder und sie sprangen wieder auf ihre Pferde, die unruhig geworden waren. "Morgen ist auch noch ein Tag", meinte der Leutnant. Alexyos nickte und sagte ruhig, jedoch bestimmt, wobei seine Gesichtszüge die gewohnte Strenge bildeten: "Gewiss. Wir kommen wieder."
Sie gaben ihren Pferden die sporen und verschwanden in der Dunkelheit der Nacht...