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Des Panthers Pranke eine Vereinigung erwacht

Verfasst: Freitag 11. Juli 2008, 05:43
von Mirvyn Tefra
Spät war es geworden, die Laue Nacht brach längst herein und doch war ihr Durst nicht gestillt. Blut müsse am heutigen Tage noch fliessen, Kalen wartete bereits auf sie vor den Toren der Stadt. Dämonen sollten zu beginn das Ziel der beiden werden, vorbeigeschlichen an den Wachen zu Berchgard stiegen sie hinab in jene Gruft, welche den Fehlgläubigen Rebellen Varunas keine Ruhe bringt. Alatar schien ein Auge auf sie zu haben, deshalb die Leichtigkeit mit welcher die beiden regelrecht durch das Gemäuer fegten. Das erhoffte Blutvergiessens der Dämonen blieb jedoch aus. Sie schienen selbst auf Beutezug zu sein und so konnte es ihnen angesichts des Standortes gleichgültig sein wo jene Kreaturen ihr Unwesen treiben.


Der Blutdurst war nicht erloschen angekommen an der Feste welche Fehlgläubige fernab von der heiligen Stadt halten sollte. Die zweite Gruft, jene nahe an Varuna, in jener soll auch einer Kreatur ähnlich einem Dämon hausen. Selbst wenn er wie seine Artgenossen auf Beutzug ist so haben sie vor ihr eine viel angenehmere Genugtung. Zielstrebig betraten sie die Nahe Grenze, bahnten sich den Weg zu jener Ruhestätte, doch hielten sie im Schutze des Waldes inne. Zwei lausige Wachen sollten sie von ihrer Beute abhalten, den Friedhof schützen. Kein wirkliches Hinderniss, das scheppern der Schweren Rüstung kündigte sie am Waldesrand an und wie erwartet versuchten sie ihrer Sinnlosen Pflicht nachzugehen. Eine erfahrene Ritterin welche die Gunst Alatars geniesst und ein weiterer Recke welcher sich nur zu gut auf den Kampf versteht. Sie kämpften tapfer das muss man ihnen lassen, nicht lange jedoch und die Blutsklinge fordete ein was ihrem Namen selbst gleichkam. Ein streich über die Schulter hinab auf die Brust zu entledigte ihm seiner Waffe. Ein tiefe Schnittwunde klaffte hervor, der Kampfeswille verliess ihn unter einem heftigen Aufschrei welcher sicher bis an die nahen Stallungen herantrat. Eile war nun geboten und so beendete ein weiterer Schwertstreich das Leben des Jungen von Lügen geleitetem Mann. Das Metall welches den Hals zierte klirrte auf und kaum später quoll Blut seitlich unter dem Metall hervor. Leere Augen starrten die Ritterin an als er zu Boden sackte und ihr blick auf den Mitstreiter ging der ebenfalls das Schwert durch den Oberkörper des Angreifers trieb.

Die letzte Wache welche den Stall bewachte eilte heran ein Streich Kalens, ein trudeln daraufhin und die Blutsklinge trieb sich durch seinen Oberschenkel. Höllenschmerzen muss er ganz gewiss erleiden doch ist es auch er dem die Gnade zuteil wird das weiterleben zu erhoffen. Sie stiegen hinab in die Gruft, die ersten Meter waren geschafft bis ihnen eine weitere Frau entgegen trat. Der übliche Gruss erfolgte und sogleich begann sie ebenso Fehlverhalten zu zeigen. Sie grüsste mit der Mutter, drohte die Wachen zu verständigen und doch hatten die beiden soetwas wie Genugtung durch das vorangegangene Blutbad. Mit ungläubigen Blicken wurden sie gestraft als sie der Vermeindlichen Heilerin von dem Schicksal der Wachen erzählten. Hohn und Spott fand man dabei in der Stimmlage, Gleichgültigkeit in ihren Augen welche sie unter dem Schweren Helm verbarg. Heilerin sei sie so hätte sie genug damit zu tun den Ausgang der Schlacht zu Diagnostizieren und so konnten sie etwas tiefer in die Gruft eindringen..........

Der vermeintlich überlebende Gardist blickte ihr mit blasser Haut entgegen, die stimme selbst war verwirkt und nur ein Röcheln trat der Heilerin entgegen.
"Es waren zwei......." Eine Pause erfolgte welche ein grausam nach Tod klingendem Husten gleichkam. "Des Panthers Pranke nannten sie sich doch kamen sie nicht im auftrag der Stadt des Brudermörders sagten sie" Ein weiteres Husten und die Augen drehten sich nach oben, ein schwacher Puls hält noch inne.

Nur schwer kamen die beiden voran, und angesichts der Möglichkeit bald Gardisten im Rücken zu haben kehrten sie um. Der Gardist lag plötzlich an der Mauer der Hecke gelehnt, ein Dicker Verband welcher mittlerweile wieder durchtränkt von Blut war verschloss den Einstich des Oberschenkels. Zierde würde es sein, ein nettes Geschenk würde einer der Toten sicherlich werden. Somit schleiften sie einen der Toten Gardisten hinter sich her, die Blutspur welche der Kadaver nach sich zog offenbarte den Weg zum ursprung jener Tat. Eine Ruine, eine alte Grenzfestung Rahals dort nahm sie ein abruptes Ende.

Am nächsten Morgen machten sich drei Boten gezeichnet von Angst auf den Weg, jeder von ihnen trug eine Holzkiste in Richtung der Grafschaft.

Verfasst: Freitag 11. Juli 2008, 12:30
von Myra Myrtol
Ein Schaudern nach dem anderen ging durch ihren Körper während sie auf dem Bett lag, versuchte einzuschlafen..Aber sie bekam die Bilder der beiden Gardisten nicht mehr aus dem Kopf.
Elend, wenigstens der eine konnte ruhig einschlafen ohne spur von schmerz, so hoffte sie.
Was auch immer sie geritten hat so spät noch die unteren Höhlen des Friedhofs zu besuchen es war sicher richtig, ansonsten würden die beiden tapferen Gardisten gar sang und klanglos gestorben sein ohne das etwas an die Stadtmauern drang.

Sie wälzte sich auf die andere Seite..Soviel grausamkeit machte ihr Angst, was für Menschen sind zu so etwas fähig?Waren sie noch Menschen?
In ihren Augen waren sie Bestien, unfähig das Leben was Eluive ihnen geschenkt hat so wertvoll zu behandeln wie es sein sollte.
An die ersten Toten in ihrem Schülerdasein konnte sie sich einfach nicht gewöhnen, sie verfluchte sich selbst, das beide starben, der eine hatte doch gute Chancen gehabt, wäre sie nicht zur Stadt gelaufen.

Bedrückt liefen noch ein paar Tränen über die Wangen der jungen Frau. Sie brauchte eine Möglichkeit dies zu überwinden. Sie brauchte Zeit..
Langsam nahm die Müdigkeit Oberhand..
Sie hoffte das die beiden Krieger Alatars gefangen wurden und bestraft für solch eine Greueltat..