Eine Sonne für Larissa
Verfasst: Freitag 20. Juni 2008, 23:14
Was war er doch für ein Narr! Er würde sich am liebsten mit seinem besten Plattenhandschuh selbst eine feste auf die Nase hauen!
Auf seiner Reise in jenes Land, in dem er aufwuchs, hatte er einen Feinschmied gefunden, der die allerliebsten Dinge herstellte. Ein Anhänger mit dem Symbol der Sonne stach ihm ganz besonders ins Auge. Er erstand ihn nach langem Handeln – für sie.
Larissa begleitete ihn stets in seinen Gedanken und er war selbst darüber verwundert, dass er so oft an sie dachte. Er freute sich schon darauf, ihr das hübsche Geschenk zu überreichen, doch die schlechten Botschaften und der Umstand, dass sein Vater in Rahal im Kerker gefangen gehalten wurde, verzögerten dies.
Rahal – diese große, dunkle Stadt, in der er sich nicht auskannte und dennoch wollte er herausfinden, wo man seinen Vater gefangen hielt. Er verkleidete sich und Larissa begleitete ihn dorthin. Als er merkte, dass er in ihrem Kielwasser unbehelligt durch die Straßen streifen konnte, legte sich seine Nervosität und seine Laune besserte sich.
Bis sie diesen Gardisten Seite an Seite mit Gerard de Fouquet trafen! Als Gerard herumzuflöten begann, sie auf ein Glas Wein einlud, das doch schon lange fällig wäre, als sie zurückflötete im Stile, wie es die besseren Leute tun, und er daneben stand wie ein Häufchen Elend, zähneknirschend (aber ganz unauffällig!), und verdammt dazu untätig zu bleiben, um seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen, brodelte die Eifersucht in ihm auf.
Endlich entließ sie Gerard aus seinen schmierigen Klauen und sie fuhren nach Bajard. Dort sagte Kanubio ihr die Meinung – und sie ihm. Kein Schlag eines Angurenkriegers konnte so hart treffen wie dieser. Aber er verstand. Die Gesellschaft eines rahaler Gecken war ihr wohl lieber als die eines einfachen ehemaligen Seemannes. Und sie hatte ja recht – er sah seufzend ein, dass es keinerlei triftigen Grund gab, sie missbilligend anzusehen, wenn sie mit anderen durch die Gegend zog oder was sonst auch immer tat.
[img]http://www.tjaky.at/alathair/screens/sonnenanhaenger.jpg[/img]
Trotzdem – sie sollte den Anhänger bekommen. Er war für sie bestimmt.
Also fasste er sich ein Herz, schrieb ihr einen Brief, in dem er sich noch mals für sein dummes Verhalten entschuldigte und legte ihn ihr samt dem Sonnenanhänger in den Postkasten.
Auf seiner Reise in jenes Land, in dem er aufwuchs, hatte er einen Feinschmied gefunden, der die allerliebsten Dinge herstellte. Ein Anhänger mit dem Symbol der Sonne stach ihm ganz besonders ins Auge. Er erstand ihn nach langem Handeln – für sie.
Larissa begleitete ihn stets in seinen Gedanken und er war selbst darüber verwundert, dass er so oft an sie dachte. Er freute sich schon darauf, ihr das hübsche Geschenk zu überreichen, doch die schlechten Botschaften und der Umstand, dass sein Vater in Rahal im Kerker gefangen gehalten wurde, verzögerten dies.
Rahal – diese große, dunkle Stadt, in der er sich nicht auskannte und dennoch wollte er herausfinden, wo man seinen Vater gefangen hielt. Er verkleidete sich und Larissa begleitete ihn dorthin. Als er merkte, dass er in ihrem Kielwasser unbehelligt durch die Straßen streifen konnte, legte sich seine Nervosität und seine Laune besserte sich.
Bis sie diesen Gardisten Seite an Seite mit Gerard de Fouquet trafen! Als Gerard herumzuflöten begann, sie auf ein Glas Wein einlud, das doch schon lange fällig wäre, als sie zurückflötete im Stile, wie es die besseren Leute tun, und er daneben stand wie ein Häufchen Elend, zähneknirschend (aber ganz unauffällig!), und verdammt dazu untätig zu bleiben, um seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen, brodelte die Eifersucht in ihm auf.
Endlich entließ sie Gerard aus seinen schmierigen Klauen und sie fuhren nach Bajard. Dort sagte Kanubio ihr die Meinung – und sie ihm. Kein Schlag eines Angurenkriegers konnte so hart treffen wie dieser. Aber er verstand. Die Gesellschaft eines rahaler Gecken war ihr wohl lieber als die eines einfachen ehemaligen Seemannes. Und sie hatte ja recht – er sah seufzend ein, dass es keinerlei triftigen Grund gab, sie missbilligend anzusehen, wenn sie mit anderen durch die Gegend zog oder was sonst auch immer tat.
[img]http://www.tjaky.at/alathair/screens/sonnenanhaenger.jpg[/img]
Trotzdem – sie sollte den Anhänger bekommen. Er war für sie bestimmt.
Also fasste er sich ein Herz, schrieb ihr einen Brief, in dem er sich noch mals für sein dummes Verhalten entschuldigte und legte ihn ihr samt dem Sonnenanhänger in den Postkasten.