Auf Traumes Pfaden
Verfasst: Montag 2. Juni 2008, 00:42
Die Woche neigte sich ihrem Ende zu - und noch immer kein Zeichen von Taralea. Langsam machte sich Nuria Sorgen. Wo steckte sie nur? Sie hatte sie nun schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen... und sie brauchte sie nun dringend. Die Natur war einem unschönen Wandel unterworfen, doch sie brauchte die Kraft der Schwester, um jenen Untrieben Einhalt zu gebieten. Es blieb ihr nichts anderes übrig: Sie würde sie zu sich rufen. Mit einer unmissverständlichen Botschaft in ihren Träumen.
Sie legte sich angezogen, wie sie war, auf die Felle und starrte an die Decke. Suchte nach dem richtigen Bild... ehe sie schließlich mit einem leichten Lächeln die Augen schloss und einschlief, obgleich ihre Konzentration nach wie vor geradezu greifbar war.
Zielstrebig wandelte sie in Taraleas Traum. Wenn sie eine Melodie auch im Schlaf auf Anhieb im Gedächtnis hatte, dann ihre. Sie sah, wie sie gerade auf einem Holzschemel saß, Kartoffeln schälte, die Schale auf dem Schoß. Eine Frau stand am Herdfeuer und setzte gerade einen Topf mit Wasser darauf. Taralea blickte auf, um etwas zu ihr zu sagen ... Nurias Einsatz. Das Bild der Frau veränderte sich schlagartig. Statt ihr stand dort Nuria... der Blick besorgt, sie wirkte irgendwie erschöpft, matt, blässlich. Augenringe zeugten von wenig Schlaf, eine weiße Strähne hatte sich in das ansonsten pechschwarze Haar gemischt. Sie blickte Taralea an - geradezu flehend. Die Umgebung änderte sich: Statt der Küche lag vor ihr der Platz der Kraft. Nuria stand im Norden. Etwas im Hintergrund ein Baum in vollem Grün, wenige Sekunden später vollkommen ausgelaugt, tot. Die Perspektive schwenkte um: sie blickte aus den Augen Nurias. Sie sah Larissa, wie sie außerhalb des Kreises stand. Und dann ging der Blick an einen leeren Platz - Taraleas Platz. Abermals wechselte die Perspektive. Abermals Nuria, doch ganz nah, nur ihr Gesicht. Und in ihren Augen lag ein stummes Flehen...
Sie legte sich angezogen, wie sie war, auf die Felle und starrte an die Decke. Suchte nach dem richtigen Bild... ehe sie schließlich mit einem leichten Lächeln die Augen schloss und einschlief, obgleich ihre Konzentration nach wie vor geradezu greifbar war.
Zielstrebig wandelte sie in Taraleas Traum. Wenn sie eine Melodie auch im Schlaf auf Anhieb im Gedächtnis hatte, dann ihre. Sie sah, wie sie gerade auf einem Holzschemel saß, Kartoffeln schälte, die Schale auf dem Schoß. Eine Frau stand am Herdfeuer und setzte gerade einen Topf mit Wasser darauf. Taralea blickte auf, um etwas zu ihr zu sagen ... Nurias Einsatz. Das Bild der Frau veränderte sich schlagartig. Statt ihr stand dort Nuria... der Blick besorgt, sie wirkte irgendwie erschöpft, matt, blässlich. Augenringe zeugten von wenig Schlaf, eine weiße Strähne hatte sich in das ansonsten pechschwarze Haar gemischt. Sie blickte Taralea an - geradezu flehend. Die Umgebung änderte sich: Statt der Küche lag vor ihr der Platz der Kraft. Nuria stand im Norden. Etwas im Hintergrund ein Baum in vollem Grün, wenige Sekunden später vollkommen ausgelaugt, tot. Die Perspektive schwenkte um: sie blickte aus den Augen Nurias. Sie sah Larissa, wie sie außerhalb des Kreises stand. Und dann ging der Blick an einen leeren Platz - Taraleas Platz. Abermals wechselte die Perspektive. Abermals Nuria, doch ganz nah, nur ihr Gesicht. Und in ihren Augen lag ein stummes Flehen...