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Eine neue Art von Pest?

Verfasst: Sonntag 1. Juni 2008, 11:10
von Rafael von Arganta
Nachdem der Brief von Tea Mante ihn erreicht hatte, zog Rafael sich Sachen über die er gut vermissen konnte, dann ließ er seinen Knappen kommen, und sich Roben und Masken aufsetzend ritten sie gemeinsam nach Bajard.

Der Bankier sollte Tod sein ... es sollten überall Leichen liegen ...
Gut .. der Bankier war fort. Das Dorf wie ausgefegt, und überall diese Ratten!
Wohin man sah kreutzen Ratten den Weg.
Am Hafen zog eine verkümmerte verdorrte.. Pinie Rafaels Blick auf sich.
Was immer hier war ... etwas jedenfalls ging vor sich.
Eine neue Pest?
Rafael schüttelte sich unbestimmt.
Die Pest in Varuna hatte damals vielen Menschen das Leben gekostet.
Etwas musste geschehen nur ... Bajard war kein Ort an dem er walten durfte. Er musste warten ob man Varuna zu Hilfe rief.

Bis dahin .. würde er den Heilern des Reiches bescheid geben.
Dazu musste der Hafen Berchgard für Schiffe aus Bajard gesperrt werden, und die Patroullien an den Grenzen zu Bajard verstärkt.
Vielleicht gab es weiter Kristalle, oder dunkle Tore die man übersehen hatte, und dieses auslösten.
Rafael konnte nur Beten.
Beten für die Menschen in Bajard.
"Eluive und Temora, seid diesen Menschen Gnädig." wipserte er, dann ritt er zurück, um noch vor den Grenzen zu Varuna die Kleidung die er Trug zu verbrennen und sich neue an zu ziehen die in der Tasche des Pferdes lagen das er hier vorher vorsorglich abgestellt hatte.

Verfasst: Montag 2. Juni 2008, 22:52
von Isdaniel Nifar
Geduldig folgte er Kilyans Schritten immer tiefer durch den Wald. Schließlich erreichten sie westlich von Varuna jenen Ort den er zu vor beschrieben hatte. Ein seltsames Gefühl lag in der Luft. Langsam trat Isdaniel durch das verdorrte Gras auf den seltsam roten Baum zu und legte seine Hand auf die rauhe, kalte Rinde. Der Klang war verschwunden. Die Melodie war anders, seltsam verändert. Aufmerksam beobachtete er das Lied - versuchte jede Nuance zu entziffern und zuzuordnen. Obwohl er so viele Winter bereits hat kommen und gehen sehen - an solch einen Klang konnte er sich nicht erinnern - oder doch. Irgendetwas nagte an seinem Unterbewusstsein - aber er konnte es nicht in Worte fassen. Noch viele Schritte und an viele Orte folgte er Kilyan, doch sein Bild wurde nicht klarer. Jene weiteren Orte - gleich dem ersten - schienen ohne Einfluss. Ihr Klang im Lied war deutlich wie eh und je.

Am Ende liess er sich langsam in der Nähe eines Baumes unweit des Klosters nieder. Auch durch Bajard war er am Beginn des Tages mit offenen Augen geschritten. Hatte versucht das Lied in sich aufzunehmen und eine Veränderung auszumachen. Aber das Lied dort war stetig im Wandel und noch hatte er kein klares Bild vor Augen. Aber in Bajard hat es begonnen, so würde er nach Bajard zurückkehren. Vielleicht fand sich dort noch einen Spur die er beim ersten Besuch übersehen haben konnte. Langsam erhob er sich wieder und machte sich auf den Weg nach Bajard.