Seite 1 von 1

Die Flucht vor der Burg

Verfasst: Montag 26. Mai 2008, 09:09
von Agrus Kos
I - Der erste Kontakt mit Legionären nach der Flucht aus der Burg

Agrus wusste nicht mehr ob es noch Abend war oder schon spät in der Nacht, als er bei der Taverne nahe Bajards saß und über seine Zukunft nachdachte. Er genoss die Ruhe die dort herrschte, das leise Geräusch, wenn der Wind durch die Bläter der Bäume weht, diese völlig Menschenleere Gegend, einfach alles war völlig ruhig.
Er blickte gen der Flamme der Kerze, welche auf dem Tisch stand, an welchem er saß. Die Kerze war der einzige Lichtspender in seiner Naehe, wodurch er nur ehr schlecht erkennen konnte was hinter dem Ende des Kerzenscheins war. Ihn interessierte es eigendlich auch garnicht, er war froh endlich wieder von der Burg weg zu sein, er wollte sein Leben nun nur noch mit Tea verbringen und glücklich und in Ruhe leben.
Er hörte einige schritte naeher kommen. Das Geräusch der Schritte kam aus dem unbekannten Dunnkeln, er konnte nicht erkennen wer oder was dort kam. Seine schlimmste Befürchtung war, dass es Legionäre der Burg waren, weclhe gekommen sind ihn zu holen und zu töten. Doch im Prinzip war es ihm egal was da jetzt auf ih zu kommen würde. Weiterhin Blickte er stur gen der Flamme der Kerze und lauschte nur den Schritte, welche immer aneher kamen, mitlerweile konnte er erkennen das es sich um zwei Personen handelte welche da immer näher kamen. Er sah nur aus dem Augenwinkel wie eine recht dunkel gekleidete Persohn auf die andere Seite des Tisches ging und sich auf der Bank niederlies. Agrus blickte jedoch recht uninteressiert weiter gen der Flamme der Kerze und würdigte der Gestallt keines Blickes. Als dan jedoch eine zweite Person dazu kam, benfals recht dunkel gekleidet, und sich neben die erste dunkle Person setzte blickte Agrus gen der beiden Gestallten. Sein Blick traf auf die beiden und in Agrus breitete sich, fast schon schlagartig, ein Angstgefühl aus, welches er nach Aussen jedoch nicht zeigte. Auf der anderen Seite des Tisches, an welchem nun Agrus und die beiden Gestallten saßen, haben sich zwei, ihm wohl bekannte Legionäre der Burg niedergelassen. Agrus schwieg jedoch vorerst. Leon begann zu Sprechen, doch Agrus achtete eher weniger auf die Worte, welche er sprach, als auf die Tatsache das ihm zwei potenziele Mörder gegenübersaßen. Leon, Trishia und Agrus unterhielten sich eine, eher kurze, Weile, ehe Trishia sich erhebte und fuer eine recht kurze Zeit verschwand. Als er wieder Schritte von hinten hörte, hörte er jedoch nicht nur eine Person, sondern drei. Das Angstgefühl in Agrus wurde immer stärker und wurde nun von einem Furchtgefühl begleitet. Als er keine Schritte mehr hörte war ihm klar, dass sich Trishia und die anderen beiden Personen irgendwo hinter ihn hingestellt hatten.
Eine Stimme erklang, eine Stimme welche Das Angsgefühl von Agrus nur noch verstärkte, es war die Stimme Armorans. Agrus drehte sich auf der Bank um und blickte zu jenem auf. Armoran meinte, dass Agrus im namen der Burg festgenommen sein und ging auf ihn zu. Als er ihm de Knauf seiner Waffe ins Gesicht schlug blieb Agrus eher unbeeindruckt und ruhig, da er ohnehin nicht mehr fliehen konnte, nur noch ein Wunder würde ihn jetzt och retten. Leon versperte den Eingang Trishia stand etwas abseits mit einem gespanten und auf Agrus gerichteten Bogen. Was die vierte Person tat wusste er nicht da Agrus in Gedanken gefallen war und nichts unternahm um sich zu wehren, da er wusste das es in nicht alt zu verner Zukunft mit ihm vorbei ist.
Ihm wurde ein Sack ueber den Kopf gezogen, ab wo er nichts mehr sehen konnte, jedoch konnte er hören was weiterhin gescha. Ihm wurden die Hände auf dem Rücken zusammen gebunden und die Beine an den Knöcheln. Er wurde auf ein Pferd gesetzt, welches von einem der vier gefürt wurde. Sie gingen eine Weile, Agrus wusste nicht wo lang, jedoch wusste er das die Burg das Ziel war. Agrus wankte etwas und viel vom Pferd hinunter, da er jedoch nichts sehen konnte wusste er auch nicht wie die Burgler darauf reagieren. Er verspürte irgendetwas am Bein oder zumindest in der Nähe, jedoch wusste er nicht was es war und ignorierte es, denn an seine Beine wurde nun ein Seil gebunden und er wurde nun, scheinbar vom Pferd, über den Boden geschliffen. Als er Holz unter sich spürte war er sich recht sicher das sie am Hafen Bajards angekommen waren und das sie nun mit dem Schiff weiter reisen würden. Er wurde unter Deck geschaft und das Schiff legte ab. Agrus sein herz schlug immer schneller da er sich sicher war, dass sein Ende immer näher kommt.
Das Schiff fing an zu wanken und ausserhalb des Schiffen schien einSturm zu toben. Agrus wusste nicht was weiter passierte. Er viel in Ohnmacht. Als er aufwachte spürte er immernoch Holz unter sich, doch waren sie Seile an seinen Knöcheln und an seinen Handgelenken nicht mehr da, auch der Sack über seinem Kopf war verschwunden.
Ihm war egal wo er war, er wollte nur ganz schnell weg. Er richtete sich sich auf, was ihm recht schwer viel, da seine Klamoten völlig durchnesst waren, er ziterte am ganzen Körper, an welchem er zugleich überall nass war. Der Wind an dem Ort wo er war lies ihm nur noch mehr vor Kälte zitern. Er hustete stark wobei er wasser spuckte. Torkelnd setzte er sich in Bewegung, ohne ziel und völlig Planlos. Er wusste nicht wo er war, troz merfachem umschauens. Er konnte die Gebäude, welche sich um ihn befanden einfach nicht zuordnen. Er torkelte noch eine ganze weile ehe er eher nur beiläufig eine gestallt sah, jedoch torkelte er an jener vorbei und weiter den Weg entlang. Er verlor das gleichgewicht als er gegen einen recht kleinen Stein trat und viel zu Boden. Agrus hörte die Gestallt, sie sagte irgendwas, jedoch konnte er sie nicht verstehen. Sie kam näher und begann wieder zu sprechen, wieder verstand er sie nicht. Er versuchte sich dann aufzurichten, jedoch erfolglos. Wieder viel er zu boden. Hustend und flehend meinte er dann stockend gen der Gestallt, er erkannte nun das es sich um eine Frau handelte, er solle ihr helfen. Was sie auch tat, sie stütze ihn beim nächsten Versuch von Agrus sich aufzurichten. Agrus meinte nur das er ihr zur Kutsche helfen sollte. Sie setzten sich in Bewegung und kamen nacht einer, für diese kurze Strecke, recht langen Zei an. Sie half ihm in die Kutsche, welche sich auf den Weg nach Bajard machtre, denn sein Pferd stand noch an der Taverne. Als sie endlich ankamen half die Frau Agrus weiter bis zur taverne, wo sie nach recht langer Zeit ankamen. Agrus zog sich auf sein Pferd und lag eher als auf jenem zu sitzen. Er bedanke sich mehrmals bei er Frau, welche ihm geholfen hatte. Er verstand nun zum ersten mal was sie sagte, sie meinte rer solle sich zu einem Heiler begeben. Agrus dahcte kurz darüber nach und beschlos das er es tuhen würde, da es sicherlich besser war. Sein Pferd ritt los, durch die Wälder nördlich der Taverne, irgendwo hin. Als das Pferd stopte befand er sich irgendwo auf Gerimor, jedoch wusste er nicht wo.
Er ritt an einen nahegelegenen, gut geschützten Ort, nahe der Berge, an welchen er sich befand. Er schlug ein kleines lager auf, mit den Kräften welche ihm noch blieben, das Lager sah dementsprechend aus.
Nach einigem unruhigem Welzen auf dem Boden schlief er endlich ein.

Verfasst: Montag 26. Mai 2008, 12:32
von Armoran Mares
Nun war das Urteil klar, er würde sterben. Seine recht geheimnisvolle Flucht lies Armoran noch wütender werden als zuvor.

Schon allein die Tatsache wie er den Helden spielte als die Vier Eisenwarter vor ihm standen und ihn schlugen. Er zuckte nichtmal mit der Wimper als Armoran die Worte sprach. Schon gar nicht beschwerte er sich über den übelen Faustschlag mit dem Waffenknauf voran, der selbst ihn umgehaun hätte.

Einst war Agrus schonmal einer seiner Legionäre, er schien sich gebessert zu haben. Doch der Schein trügte, er war wieder abgehaun. Warum diesesmal war Armoran egal, die Tatsache allein lies seine Meinung über ihn endgültig setzen.

Die gesamte Legion, alle die nicht an Wachdienst beordert waren wurden befehligt in Gruppen nach ihm zu suchen und alle Menschen nach ihm zu fragen. Es wurde bereits eine Zeichnung des Gesichts angefertigt. Sie war nicht perfekt doch erfüllte sie ihren Zweck.

Der Befehl war klar:

Sucht ihn.. Findet ihn.. Bringt ihn zur Burg! Lebendig!

Jedem war es klar, ein doppelter Verrat war nicht minder zu bestrafen als mit der Hinrichtung des Flüchtenden.

Er würde gefunden werden, das war sicher.. wann und wie, entschied sich wohl an der Arbeit der Legionäre..

Verfasst: Montag 26. Mai 2008, 15:00
von Agrus Kos
II - Nur ein Traum?

Agrus saß an dem Feuer, welches er sich angezündet hatte, um seine Sachen vollkommen trocknen zu lassen. Sein Blick lag zwar abwartend auf jenen, jedoch konzentrierte er sich genaustens auf seine Umgebung, die Geräusche, das was er aus dem Augenwinkel sahund was er roch. Doch das einzige was er hörte war das Knistern des Feuers und den Gesang einiger Vögel, das einzige wass er roch war der Gestank von dem bereits verbrantem Holz, das einzige was er sah war der ruhige Rasen vor ihn und zu seinen Seiten und hinter ihm der Berg.
Als seine Sachen endlich trocken waren zog er diese wieder an und setzte sich wieder neben das Feuer. Er machte sich gedanken darüber wie es jetzt weiter gehen würde. Wie kann er die Burg davon abhalten ihn zu finden? Was kann er machen das er in Frieden leben kann? Das waren nur Zwei der Fragen, welche in seinem Kopf vergeblich nach einer Antwort suchten.
Es war mitlerweile ruhiger geworden, das Knistern des Feuers wurde immer leise und leiser, die Vögel haben schon aufgehört zu singen und nichtmal der Wind machte Geräusche. Agrus traute der Ruhe nicht und erhob sich. Als er sich nach seinem Rucksack beugte, um jenen über seine Shculter auf seinen Rücken zu hiefen, schlug ihn etwas sehr starkes von hinten an den Kopf, sodass er sofort bewustlos wurde. Er wusste nicht wie lange, oder ob es überhaupt lange gedauert hatte und nicht nur kurz, als er in einem sehr dunklen Raum, welcher nur von einer einzige Fackel an einer Wand beleuchtet wurde, wieder zu sich kam. Der Raum war recht groß, jedoch hielten ihn viele Metallsatangen mit einem recht geringem abstand zueinander auf einen recht engen Raum. Er war in einem Gefängnis. Irgendwas kam ihm an diesem Gefängnis bekannt vor, doch wusste er nicht was.
Es verging ein geraume Zeit in einsamkeit und Dunkelheit in dem Gefängnis. Als eine Tür an dem einen Ende des Raumes Aufschlug, Agrus wunderte sich das sie überhaupt aufschlug, da sie ziemlich schwer schien und eher nr langsam geöffnet werden konnte, trat eine Gestallt ein, welche recht dunkel gekleidet und recht groß war, doch mehr konnte Agrus wegen der Dunkelheit nicht erkennen. Die Gestallt begann zu reden.
"Endlich haben wir dich. So lange hatt es ja garnicht gedauert." Irgendetwas an der Stimme kam ihm bekannt vor, doch er wusste nicht was es war. Er beugte sich etwas nach vorne um die Gestallt besser sehen zu können. Dich vergeblich, sie blieb genauso dunkel wie alles um ihn herum. Die gestallt ging zu einer Fackel, welche sie dann entbrannte. Als Agrus dann sah wer, oder auch was diese Gestallt war kamn wieder die Angst und die Furcht zurück, welche er am Vortag bereits verspürte. Es war ein Legionär der Burg Eisenwart. Sie hatten es also tatsächlich geschaft ihn zu fangen, und das in so kurzer Zeit. Agrus konnte garnicht fassen das er sich so schnell packen lassen hatt. Der Legionär ging nach einer Weile wieder, nachdem er Agrus mit völlig sinnlosen Fragen schon fast in den Wahnsinn trieb. Agrus wusste das sein Tod näher war als jemals zuvor. Und er hatte nicht unrecht, den nicht alt zu lange später kamen 3, 4 oder auch 5 Legionäre zu ihm und meinten das er nun hingerichtet werde. 2 der Legionäre kamen in seine Zelle und schlepten ihn heraus, der erste Legionär ging vor, der zweite und dritte trugen Agrus, welcher vorher noch geknebelt wurde, aus der Zelle, der vierte und fünfte gingen hinterher. Sie trugen ihn aus dem Keller hinaus, raus aus der Burg und letzten Endes zum Trainingsplatzt, wo bereits fast alle andern Legionäre, der Tribun under Burgherr warteten. Agrus wollte sich wehren, doch er konnte es nicht, er wollte sich losreißen und irgendwie weg rennen, was mit dem Seil um seine Knöchel sowiso nicht gehen würde, trozdem konnte er es nicht, aber nicht weil er nicht die Kraft dazu hatte, irgendetwas hielt ihn auf, es schien fast so als würde er nur noch als Zuschauer an dem Ereigniss teil nehmen und garnicht mehr ind as Geschehen eingreifen können.
Er wurde auf dem Trainingsplatzt abgesetzt, wo er nun, mit dem Kopf nach unten kniete. EIner der Legionäre trug vor welcher Vergehen Agrus sich schuldig gemacht hatte und das diese mit dem Tode bestraft werden. Neben Agrus standen 2 Legionäre mit je einem Speer, der Burgherr saß mit ewas anbsand direkt vor ihm, neben welchem der Tribun stand, der Rest der Legion stand Quadratisch drum rum.
Nachdem das Urteil vorgetragen wurde bekam Agrus noch die Chance auf ein letztes Wort, doch er konnte nicht, genauso wie er sich nicht wehren konnte, er wollte etwas sagen, aber es ging einfach nicht. Der Burgherr gab ein kurzes Handzeichen, worauf die Legionäre neben Agrus ihre Speere senkrecht in die Richtung Agrus's drehten und zum tödlichen Stoß ansetzten.


Schweißgebadet wachte Agrus auf, an demPlatzt an welchem er sich gestern niederlegte und winschlief. Er fasste sich an die Stirn und wischte sich den Schweiß von jener.
"Alles nur ein Traum?"

Verfasst: Montag 26. Mai 2008, 20:42
von Saldor Falkenau
DER TRAUM WIRD REALITÄT



Die Sonne stand hoch über Bajard, als ein Schiff an dem hiesigen Hafen anlandete. In dem wankenden Bauch des Schiffes sassen mehrere Legionäre der Feste Eisenwart und machten sich bereit für ihren Einsatz in dem Fischerdorf. Das Unterdeck war daher erfüllt vom Klacken der Rüstschnallen, vom lederknarrenden Anlegen der Waffengurte und vom Spannen der Armbrüste.


Als man die kehlige Stimme das Schiffers unter Deck vernahm, dass das Schiff in Bajard im Begriff wäre anzulegen, befahl der Fürst mit harrschen Worten, dass Aufstellung zu beziehen sei. Sogleich machten sich die Legionäre gen der Pferdekoppeln des Frachtkahns auf und führten ihre Gäule an Deck, von wo aus sie aufsattelten und vor dem Hafen in Bajard in einer Reihe antrabten. Der Hafen war sogleich vom Hufgetrampel der Schlachtrösser auf den Planken des Landungsstegs erfüllt, wodurch einige Bürger des Fischerdorfes neugierig ihre Köpfe aus ihren Hütten streckten oder gar gleich zum Hafen liefen. Den Burgherren und seine Mannen scherte jenes allerdings wenig, denn die Legion Eisenwarts nahm zu einem ganz bestimmten Zweck Aufstellung vor dem Hafen in Bajard. Ihr Ziel war nicht mehr und nicht minder der Verräter der Burg Agrus Kos, dessen Aufenthalt in Bajard verraten worden war.


An die zehn Legionäre sassen in gerader Haltung auf ihren Rössern und folgten auf den Wink des Fürsten hin ihrem Gebieter Khazkal Deslon. Der Tross setzte sich unter dem Schnauben der Pferde in Bewegung und steuerte auf den kleinen Leuchtturm des Fischerdorfes zu. Wie eine unheilvolle Woge aus blau glänzendem Rüststahl bahnte sich die Legion ihren Weg durch die Gassen Bajards, bis sie schliesslich den kleinen Turm erreicht hatte. Die Recken sassen sogleich unverzüglich ab und umstellten den Hafenturm sowie den Zugangsweg zu jenem, wonach sich ein kleiner Trupp aus Legionären sowie dem Fürsten aufmachte, um an die schwere Eisentür des Turmes zu pochen.


Kurz vernahm man von drinnen ein Poltern, doch recht unverzüglich öffnete sich unter einem rostigen Quietschen die alternde Tür des Leuchtturmes und ohne weitere Umschweife wurde der kleine Trupp Eisenwarter hineingewunken, während die restliche Kohorte weiter das Anwesen sicherte. Wohl abgeschreckt von dem Aufmarsch war der kleine Weg zum Turm allerdings menschenleer und die Legionäre verharrten in ruhiger Wachstellung am Eingang und am Weg. Nur ab und an drangen Stimmen von drinnen heraus, die aber so leise gesprochen waren, dass man jene kaum deuten konnte.


Nach kurzer Zeit allerdings trat fast huschend eine in Tücher verhüllte Frau aus dem Turm heraus, die ohne weitere Fragen sofort von den Legionären passieren gelassen wurde. Und kaum war die Frau entschwunden trat der Fürst Deslon in schillernd blauer Rüste auf die Brüstung des Leuchtturmes und verkündete: "Legion wir haben unser Ziel erreicht. Der Verräter Agrus Kos befindet sich in unserer Gewalt und wir werden ihn sogleich hier vor dem Turme richten. Auf dass jeder sehen könne, dass die Eisenwart jene vernichte, die die Burg verraten. Kos wollte sich hier im Turm verstecken, doch er ahnte nicht, dass der Arm des Fürsten überall hinreiche und nun wird ihn dieser Arm zerschmettern. "


Auf jene Worte hin wandte sich der Fürst ab und sogleich wurden die Türen aufgestossen und zwei Legionäre unter Führung des Tribuns schleiften einen Mann heraus, der in eine weisse Robe gewandet war und vielen unter dem Namen Agrus Kos bekannt zu sein schien. Die Legionäre bildeten rasch einen Kreis um den Delinquenten, der schon stark im Gesicht blutete und in der Hütte wohl offensichtlich zusammengeschlagen worden war, sodass er nun schlaff dahing in den Armen zweier Legionäre. Da der Tribun wollte, dass Agrus einen möglichst schweren Tod haben solle, liess er den Bewusstlosen mit etwas Zitronensaft erwecken, während er selbst sein grosses Richtschwert von dem Sattel eines Rosses abschnallte. Das Schwert war an die zwei Schritt lang und nach oben hin gebogen.


Sodenn trat der Tribun vor Agrus und als der Fürst ihn aufforderte, die Strafe zu vollstrecken, schlug der Tribun mit dem Schwert auf Agrus ein. Allerdings waren die ersten Hiebe nicht tödlich, sodass Agrus zwar schlimme Schmerzen durch jene erfuhr aber nicht vollends darunter verendete. Erst der letzte erlösende Hieb trennte Agrus sein Haupt von den Schultern und sein schlaffer lebloser Körper sank vor dem Leuchtturm Bajards in den Dreck des Weges.


Mittlerweile hatte sich schon ein recht grosser Auflauf Neugieriger gebildet, dem dann der Tribun das Haupt des Verräters präsentierte. Auch wenn hier und da ein Murren durch die Schaulustigen ging beim Anblick des enthaupteten Schädels, da wohl auch einige darunter waren, die Agrus einen Freund nannten, blieb die Lage ruhig. Die Übermacht der Legion war zu gross, als dass irgendwer sich gewagt hätte, eine Klinge zu ziehen, um gegen die Hinrichtung vorzugehen. Der Fürst befahl sodann den Abzug gen Burg, während der Tribun den Kopf von Agrus wie eine Trophäe auf seinem Pferde mit sich führte und der enthauptete Körper von einem Pferd eines Legionärs mitgeschlieft wurde.


Zurück blieb in Bajard nur eine Blutlache vor dem Leuchtturm und die Gewissheit, dass der Fürst der Eisenwart sein Recht vollstreckt hatte.



Ein Exempel war statuiert worden, blutig und abschreckend.

Verfasst: Montag 26. Mai 2008, 21:30
von Aventius Vandokir
Rache!

Endlich kommt sie!

Endlich bekommt er seine Strafe! Die Strafe die er verdient!
Schon einmal verriet er die Eisenwart!
Schon einmal die Legion!
Schon einmal den Fürsten!
Sein Vertrauen wurde missbraucht...
Erneut...

Endlich aber bekomme dieser Kreatur was ihm zusteht!

Der sichere Tod...


Ein ziemlich großer Haufen...
Dachte sich Aventius als die Legion mit dem Meister vor dem Turm in Bajard stand.
Vollgerüstet und auf hohen Rösser machte diese Legion... Dieser Trupp... einen Furcht einflößenden Eindruck. Die Blicke die sich die Legion auf sich zog waren der Beweis dafür. Es wäre nur töricht gewesen sich der Macht entgegen zu stellen.

Wie eine Dunkle Wolke zog dieses Heer vorerst über Lameriast.
Auf ihren Weg ... Agrus Kos zu holen. Nein! Ihn zu Töten!


Es war der Befehl des Fürsten selbst, der im Turm verhallte er solle mit dem Tribun, diesen Verräter herausholen. Leblos lag Agrus zwar im Keller... Doch das rettete ihn nicht vor den Schmerzen die er bald erleiden müsse...

Schmerzen!
Schmerzen und der sichere Tod...!
Tod durch die Hände des Tribunes..!


Es wart vielleicht einige Augenblicke als auch der Rest der Legion diesen Verräter sehen konnte.
Einige Grinsten... Andere Kicherten... Andere wiederum sahen ihn emotionslos an.

Mehr hat er auch nicht verdient... !
Ein Verräter muss gepeinigt werden...!
Nicht ein bisschen Mitleid darf aufkommen für einen Legionär...!


Letztendlich... Endlich... Wird er auf die Knie gezwungen...

Dieses Zitronenzeug wirkt manchmal Wunder...

Endlich wird er seine Strafe bekommen...

Dafür, dass er die Burg verriet...
Dafür, dass er die Legion verriet...
Dafür, dass er den Meister verriet...

Endlich wird er Büßen!



Die ersten Schwerthiebe lässt Aventius auflachen als er die klaffenden Wunden an Agrus Körper sieht.

Herrlich...
Wunderbar...
Stirb du Bastard!


Dann endlich.. Endlich kommt der Gnadenstoß!

Gnade...

Das war es was dieser Verräter verlangte als wir ihn aufnahmen...
Diesmal würde er keine bekommen!


Der Gnadenstoß enthauptete Agrus Kos.

Seine ehrenlose Seele wird nun ewig in Unruhe dahinschwinden.


Endlich bekam er was er verdiente...

Rache!
Rache
für diese... Schandtat!

Verfasst: Montag 26. Mai 2008, 22:58
von Agrus Kos
Kalisha hatte ihn in einen Hinterhalt gelockt.
Die Burg hatte ihn gefangen genommen.
Der Tribun würde ihn töten.

Das wusste Agrus als er vor dem Tribun kniete.
Er wusste das er sterben würde.
Er wusste das er dem Tod nichtmehr entrinnen konnte.
Das Ende seines Lebens stand kurz bevor.
Doch anstadt unter den Schmerkzen der vom tribun zugefügten Wunden schmerzvoll zuschreihen gönnte er der Legion nicht.
NEIN. Schreihen kam für ihn nicht in frage.
Er wusste das er sterben würde.
Dan bringt schreihen auch nichts mehr.
Als er hingerichtet wurde tat er nur eins.

Grinsen.

Er war sich bewusst das er sterben würde.
Und die letzte emotion die er der Welt vor seinem Tode zeigen wollte war eine froehliche Emotion.
Egal was fuer Schmerzen ihn der Tribun zugefuegt hatte, Agrus grinste.

Sogar als der Tribun zum finalen Schlag ausholte grinste Agris immernoch.

Niemals würden die Legionäre seine Schreihen hören,
nein, sie würden ihn nur noch grinsen sehen.

Bis zum Tod grinsen.

Verfasst: Dienstag 27. Mai 2008, 11:00
von Kalisha Deslon
"Nun trinken wir erstmal etwas, damit sieht die Welt gleich ganz anders aus!" Sie schenkte Agrus und danach sich selbst etwas von dem Punsch ein. Nun trink schon.. Agrus nahm das Glas, bedankte sich und leerte es mit einem Zuge. Kalisha musste sich ein grinsen verkneifen. Das Gift hatte sie in hohen Mengen hinein geschüttet, es müsste nun sogar einen Elefanten in den Schlaf bringen. Agrus gähnte. Kalisha lehnte sich mit einem Lächeln zurück und sah zu ihm. "Ich bin Müde, ich muss mich wohl etwas hinlegen." - "Ja sicher, unten im Keller kannst du dich nieder lassen." Doch dazu kam es nicht mehr, ein paar Sekunden später und sein Kopf knallte auf den Tisch.

Sofort richtete sich Kalisha auf, entwaffnete ihn, packte ihn an den Schultern und zog ihn die Kellertreppe hinab. Der Keller wurde verschlossen, darüber ein Schrank geschoben. Nun musste Khazkal nur kommen.
Damit sollte ich ja meine Schuld bereinigt haben.. Der Brief wurde abgeschickt und ein paar Stunden später stand eine ganze Armee vor ihrer Haustür. Ihr Keller wurde mit Gitterstäben verrammelt, ihr Turm besetzt. "Wegen dem Kopfgeld.. behalte es." - "Das freut mich, nicht weil es Schade um das Gold wäre." Kalisha nickte und betrachtete den dreckigen Boden in ihrer Stube, die Frau und den Mann der Burg an dem Keller Aufgang und seufzte aus. "Ich werde mich dann mal zurück ziehen, irgendwohin. Ich komme schon zurecht." - "Andres hätte ich von dir nicht erwartet. Ich schreibe dir einen Brief wenn der Verräter getötet wurde." Sie griff nach ihrem Umhang und dem Köcher, beides zog sie sich über. Außen am Turm nahm sie einen Stein und zerkratzte das Hausschild, damit ihr Name in der Belagerung nicht mehr sichtbar war. Dann ging sie den Steg entlang, an den Mannen vorbei, sie hörte Khazkal auf ihrem Turm schrein und die Mannschaft gröhlen. Ehe sie davon ritt.

Sie kam gerade angeritten um nach ihrem Turm zu sehen, als sie einen Wortfetzen mitbekam. "Der Bastard hat einen Sohn?"
"Wusstest du es?" Das verweinte gesicht von Derya schwebte vor ihr. "Was wusste ich?" Kalishas Pferd schnaubte aus. Oh Derya, frag es mich nicht, ich bin nicht so lieb und unschuldig, wie du es gerne denken würdest.. "Das Agrus hier getötet wurde!" - "Ja. Ich wusste das er gesucht wird und irgendwann sterben würde. Um welchen Sohn ging es gerade?" - "Und du hast nichts getan!?" Kalisha seufzte aus und wiederholte ihre Frage: "Um welchen Sohn ging es gerade?" Derya schüttelte den Kopf. "Ich muss weg hier." Und dann ritt sie von dannen. Sie sah hinab zu der Frau welche noch übrig blieb, eine Gefährtin. "Wisst ihr um welchen Sohn es ging?" - "Ja, aber ich wüsste nicht was es euch angeht." - "Da es vielleicht mein Sohn ist. Und wenn nur irgendein Soldat wagt ihn anzufassen werde ich ihm seine Eier abschneiden!" - "Nun, der Vater hat scheinbar nicht so viel für ihn übrig." Kalisha wurde langsam wütend. "Ein Kind kann nichts für seine Eltern und im Krieg sowie in Streit sollte man Kinder hinaus halten." Die Gefährtin sagte noch irgendetwas, doch Kalisha musste erst ihre Wut auslassen und nun einen Kampf anzufangen, nur um einen anzufangen wäre sinnlos und würde nur ärger bereiten. So ritt sie von dannen. Doch Agrus hinterlies ihr noch viel Ärger..