Der Weg zu sich selbst
Verfasst: Mittwoch 23. April 2008, 09:59
Die ersten Tage vergingen relativ ruhig als der Sire das Lehen für eine Reise verliess. Er übertrug die Verantwortung in seiner Abwesendheit an Richard und Cedric. Beide waren von dieser Aufgabe begeistert, wussten aber nicht wie viel Kraft diese Aufgabe am Ende aufbrauchen würde. Nach und nach schlichen sich die ersten Merkmale des Verschleißes über jene beide die vor kurzem noch mit einer Menge Energie sich an die Aufgabe ranwagten. Richard selber merkte es in Form von Schlafmangel. Die Nächte wurden immer kürzen, da ihn die Träume immer wieder auf die Schlachtfelder der vergangen Tage zurück brachte und ihn die Geister der Vergangenheit heimsuchten. Er schreckt hoch, blickte sich an und merkte das er völlig verschwitzt in seinem Bett saß. Benommen von den ganzen setzte er sich dann an den Rand des Bettes und legte seine Stirn in Falten, da er das ganze nicht richtig verstehen konnte. Einige Tage später ausgesaugt und mit Augenrändern eher in einem Dämmerzustand schritt er durch die Welt. Die Personen um ihn herum huschten wie Schatten an ihm vorbei. Er merkte das etwas nicht stimmen würde, dennoch wagte er es nicht sich darüber zu äußern, da er keine Schwäche zeigen durfte. Es war so als würden sich derzeit 2 Seelen einen Körper teilen, die immer und immer wieder um die Vorherrschaft um diesen kämpfen würden. Die Finger taub, keinen klaren Gedanken fassend und keinerlei Gefühl schossen ihm durch den Körper als er sich zu seinem Ritter aufmachte. Auf dem Weg dorthin kam es zu einer Situation, wo Richard einfach nicht in der Lage war diese Neutral zu beurteilen und sich für das richtige zu entscheiden. Nachdem sein Ritter einschritt und das ganze aufklärte ritten beide sich in das Schloss und setzten sich dort zusammen. Dort angekommen brach es förmlich aus Richard heraus und man würde sicher mitbekommen, das er derzeit richtig leiden würde. Als man die Erklärung für sein Handeln heraus bekommen hatte, schickte man ihn auf den Friedhof in der nähe des Klosters wo er sich Gedanken über jene Gräber machen sollte, die die 7 Tugenden darstellen. Nachdem er sich rasch verabschiedete ritt er zum Kontor, erklärt kurz Derya was er aufgetragen bekommen hat, packte rasch einige Sachen und machte sich auf um die Nacht auf dem Friedhof dort zu verbringen und über sein weiteres Vorgehen nachzudenken.