Berufung
Verfasst: Sonntag 13. April 2008, 17:45
Es war eine dieser Nächte, man bekommt kein Auge zu und irgendeine innere Unruhe bringt einen dazu, zu grübeln, Dinge immer und immer wieder in Frage zu stellen und am Ende geht die Sonne auf - eine schlaflose Nacht liegt hinter einem.
Seit dem Tag als das Dorf so gut wie vernichtet war, die Schwestern fliehen mussten um nun ihr dasein auf dem Bauernhof zu fristen bis reperaturen und neubauten abgeschlossen wurden, durchlebte Ronya jene Nächte immer und immer wieder.
Manchmal saß sie Stundenlang am Meer, manchmal auch nur draussen im Wald auf einer Lichtung und starte in den Himmel.
Gedankenverloren, Kraftlos und Enttäuscht über sich selbst.
Immer wieder warf sie die Fragen auf, ob das alles richtig war oder ob sie als Anführerin versagt hatte.
Sie kam zu keinem Schluss, nichts war da was sie das eine oder auch das andere bestätigen lies.
Nur die Gewissheit das die Gefährtinnen überlebten gab ihr ein wenig Trost.
Sie hüllte sich mehr und mehr in schweigen, tagsüber hielt sie sich aus fast allem heraus.
Sie wusste, Xinthra war da.
Sie wusste auch das ihre eigenen Tage als Anführerin gezählt waren.
Doch woher ?
Alles begann vor einigen Tagen, wieder mal saß sie im Wald und schaute grüblerisch in die Sterne, da war diese Stimme und die Person das erste mal.
" Es ist nicht einfach alles zerbrechen zu sehen hm ?"
Ronya griff zum Dolch an ihrer Seite und fuhr herum.
Da saß Sie, ein Schemen im Zwielicht, des Mondes.
Eine recht zarte Person, viel kleiner als Ronya selbst, doch mit einem entschlossenem und erhabenem Ausdruck.
" Das wirst du nicht brauchen Schwester. "
Sprach die Fremde und deutete auf den Dolch.
"Ich bin nicht wirklich hier und töten kannst du mich nicht, das hat die Zeit bereits getan. "
Ronya musterte die Fremde misstrauisch.
" Wer bist du ? " Fragte sie.
" Dein Gesicht wirkt mir vertraut und doch kenne ich dich nicht."
" Oh du kennst mich genau, Du und alle deine Schwestern und jene die Du bereits begraben hast, kennen mich. "
" Du und die anderen Schwören auf mein Blut und in meinem Namen, schon seit Jahrzehnten. "
Ronya schaute fassungslos, denn nur eine Person kam hierfür in frage und diese war tatsächlich seit Jahrzehnten tot, sie starb lange vor Ronyas eigener geburt.
" Ja du vermutest Richtig Ronya "
" Woher weist du meinen Na . . . "
" Ich weis alles über dich und die, die du anführtest und jetzt anführst.
Ich bin hier dich von dieser Bürde zu erlösen mein Kind "
" Du hast dich als würdig erwiesen, die Schwestern zu führen, du hast sie in den Tod gesandt, du hast um sie geweint um jede einzelne, du hast denoch nicht aufgegeben.
Im Grunde warst du stärker als ich je sein durfte.
Zu meiner zeit war die Schwesternschaft eine in frieden lebende Gemeinschaft, du hast sie durch hingegen durch einige Kriege geführt.
Es wird Zeit das du nun zur Ruhe kommst."
Fragend schaute sie die Frau an.
Musterte ihre Mimik und Gestik und hörte der Stimme zu.
Ein Laut aus dem Unterholz lies sie herumfahren.
" Was tust du hier draussen ? " Fragte die Stimme.
" Ich . . Ich . . . rede mit . . " Sie drehte sich herum und wollte auf die Frau deuten, doch da war niemand. "
" Ich hab nur laut nachgedacht "
Brachte sie den Satz zu ende und erhob sich.
Lass uns reingehen, Xin.
Die Zwei Frauen gingen von der Lichtung und mehrmals warf Ronya einen Blick zurück.
" Alles in ordnung mit dir ? "
" Ja ja "
Erwiederte Ronya und versuchte die Gedanken zu sammeln.
- - - - to be Continue - - - -
Seit dem Tag als das Dorf so gut wie vernichtet war, die Schwestern fliehen mussten um nun ihr dasein auf dem Bauernhof zu fristen bis reperaturen und neubauten abgeschlossen wurden, durchlebte Ronya jene Nächte immer und immer wieder.
Manchmal saß sie Stundenlang am Meer, manchmal auch nur draussen im Wald auf einer Lichtung und starte in den Himmel.
Gedankenverloren, Kraftlos und Enttäuscht über sich selbst.
Immer wieder warf sie die Fragen auf, ob das alles richtig war oder ob sie als Anführerin versagt hatte.
Sie kam zu keinem Schluss, nichts war da was sie das eine oder auch das andere bestätigen lies.
Nur die Gewissheit das die Gefährtinnen überlebten gab ihr ein wenig Trost.
Sie hüllte sich mehr und mehr in schweigen, tagsüber hielt sie sich aus fast allem heraus.
Sie wusste, Xinthra war da.
Sie wusste auch das ihre eigenen Tage als Anführerin gezählt waren.
Doch woher ?
Alles begann vor einigen Tagen, wieder mal saß sie im Wald und schaute grüblerisch in die Sterne, da war diese Stimme und die Person das erste mal.
" Es ist nicht einfach alles zerbrechen zu sehen hm ?"
Ronya griff zum Dolch an ihrer Seite und fuhr herum.
Da saß Sie, ein Schemen im Zwielicht, des Mondes.
Eine recht zarte Person, viel kleiner als Ronya selbst, doch mit einem entschlossenem und erhabenem Ausdruck.
" Das wirst du nicht brauchen Schwester. "
Sprach die Fremde und deutete auf den Dolch.
"Ich bin nicht wirklich hier und töten kannst du mich nicht, das hat die Zeit bereits getan. "
Ronya musterte die Fremde misstrauisch.
" Wer bist du ? " Fragte sie.
" Dein Gesicht wirkt mir vertraut und doch kenne ich dich nicht."
" Oh du kennst mich genau, Du und alle deine Schwestern und jene die Du bereits begraben hast, kennen mich. "
" Du und die anderen Schwören auf mein Blut und in meinem Namen, schon seit Jahrzehnten. "
Ronya schaute fassungslos, denn nur eine Person kam hierfür in frage und diese war tatsächlich seit Jahrzehnten tot, sie starb lange vor Ronyas eigener geburt.
" Ja du vermutest Richtig Ronya "
" Woher weist du meinen Na . . . "
" Ich weis alles über dich und die, die du anführtest und jetzt anführst.
Ich bin hier dich von dieser Bürde zu erlösen mein Kind "
" Du hast dich als würdig erwiesen, die Schwestern zu führen, du hast sie in den Tod gesandt, du hast um sie geweint um jede einzelne, du hast denoch nicht aufgegeben.
Im Grunde warst du stärker als ich je sein durfte.
Zu meiner zeit war die Schwesternschaft eine in frieden lebende Gemeinschaft, du hast sie durch hingegen durch einige Kriege geführt.
Es wird Zeit das du nun zur Ruhe kommst."
Fragend schaute sie die Frau an.
Musterte ihre Mimik und Gestik und hörte der Stimme zu.
Ein Laut aus dem Unterholz lies sie herumfahren.
" Was tust du hier draussen ? " Fragte die Stimme.
" Ich . . Ich . . . rede mit . . " Sie drehte sich herum und wollte auf die Frau deuten, doch da war niemand. "
" Ich hab nur laut nachgedacht "
Brachte sie den Satz zu ende und erhob sich.
Lass uns reingehen, Xin.
Die Zwei Frauen gingen von der Lichtung und mehrmals warf Ronya einen Blick zurück.
" Alles in ordnung mit dir ? "
" Ja ja "
Erwiederte Ronya und versuchte die Gedanken zu sammeln.
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