Nach all den Jahren: Endlich Rache
Verfasst: Donnerstag 10. April 2008, 18:53
Es war ein warmer Tag als in dem kleinen Städtchen mit dem Namen „Loronia“ die Leute ein- und ausgingen um den hiesigen Markt zu besuchen. Es herrschte ein geschäftiges Treiben, die Händler boten ihre Waren an und interessierte Käufer besichtigten das große Angebot an unterschiedlichen Handelsgütern, über die feinen Hemden der Schneidereien bis hin zu den edlen Waffen der Schmiede. Loronia lag weiter entfernt von Gerimor, um ganz genau zu sein war es eine kleine Insel im Osten, die Stadt ein Hort der Neutralität, hier fanden sich alle Arten von Menschen, unterschiedlichsten Glaubens und auch Gesinnung.
Eine jene Person die gerade pfeifend über den Markt schlenderte war braun gebrannt von der warmen Sonne, der Mann hatte nur einfache Stoffkleidung an und sah sich mit einem Pfeifen auf den Lippen gerade ein paar frische Äpfel an. Das lange, schwarze Haar fiel ihm in den Nacken und ein Lächeln umspielte das bereits leicht ältere Gesicht. Er war seit einigen Jahren nun Bewohner dieser Stadt und damals hergekommen weil er auf der Flucht war, das Ergebnis eines fehlgeschlagenen Handels welcher ihm keine andere Möglichkeit gab als schnellstens das Weite zu suchen. Nun hatte er sich hier niedergelassen, er genoss sein Leben und es gab fast nichts Schöneres als den ruhigen und friedlichen Alltag.
Nicht fern von ihm stand eine junge Frau an einem der Stände. In der Hand hielt sie ein paar Schreinerwaren, doch jene waren nicht das eigentliche Interessante für sie. Ihre Augen wanderten immer wieder zu dem Mann, die Augen fixierten ihn und ab und an strich sie sich ein paar Strähnen des rabenschwarzen Haares aus dem Gesicht. Viola Ser’Rhal war weit ab von Zuhause, Loronia war jedoch kein Urlaubsort den sie sich auserkoren hatte um etwas an Abstand zu gewinnen, nein, sie war hier aus persönlichen Gründen und seit jenem Moment an dem sie diesen Mann wieder gesehen hatte, wusste sie dass sie am Ziel war.
Sie kannte seinen genauen Namen nicht, damals hatte man ihn nur Jared genannt. Er war es der damals die Fäden gezogen hatte, er war derjenige der sie damals mit seinen beiden Kumpanen verfolgt hatte, sie niederschlug und sie mit zerrte. Er war es gewesen der sich an ihr vergriffen hatte, der sie anspuckte und geschlagen hatte und ihr klarmachte dass er sie als Sklavin verschiffen würde. Wieso? Sie war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen. Er war es auch gewesen der ihr damals das heiße Brandeisen auf den Bauch drückte und dort für immer ein eingebranntes Muster hinterließ; eine Rose, eingebrannt in ihr Fleisch.
Jared war der einzige seiner Kumpanen der heute noch lebt. Viola konnte gerettet werden, er war geflohen, hatte seine Mitstreiter verraten und sie einer wütenden Meute Tiefländer überlassen die sie förmlich ausgeweidet hatten. Noch zu gut blieb ihr das Gemetzel im Kopf dass Falk damals hinterlassen hatte, aber Jared war fort und nie wieder gab es ein Zeichen von ihm; bis jetzt.
Bestimmt war es nur der reine Zufall gewesen aber sie war an ein Kopfgeldaushang geraten, seine Zeichnung, sein Name und auch sein etwaiger Aufenthaltsort; Loronia, Stadt der Flüchtlinge. Er hatte sich hierhin verkrochen, er wiegte sich hier in Sicherheit aber diese Sicherheit würde enden. Viola hatte ihn verfolgt, sich durchgefragt und auch einige Münzen springen lassen, nun war dieser Bastard zum Greifen nahe und sie konnte ihn nicht töten, zuviel Ärger hätte es bedeutet. Aber sie würde sich alle Zeit der Welt gönnen, sie hatte all die Jahre immer darauf gehofft ihm all die Schmerzen heimzahlen zu können.
Was würden da nun ein paar Tage mehr oder weniger noch ausmachen? Die Rache würde letztendlich die Ihre sein und sie würde ihn nicht einfach nur töten. Er würde leiden, leiden für jeden Schlag, jedes bisschen Speichel und jede Sekunde des unendlichen Schmerzens als man ihr das Brandeisen auf das Fleisch presste. Er würde leiden, er würde sterben wollen … und sie würde endlich ihre Rache kriegen. Bald.
Eine jene Person die gerade pfeifend über den Markt schlenderte war braun gebrannt von der warmen Sonne, der Mann hatte nur einfache Stoffkleidung an und sah sich mit einem Pfeifen auf den Lippen gerade ein paar frische Äpfel an. Das lange, schwarze Haar fiel ihm in den Nacken und ein Lächeln umspielte das bereits leicht ältere Gesicht. Er war seit einigen Jahren nun Bewohner dieser Stadt und damals hergekommen weil er auf der Flucht war, das Ergebnis eines fehlgeschlagenen Handels welcher ihm keine andere Möglichkeit gab als schnellstens das Weite zu suchen. Nun hatte er sich hier niedergelassen, er genoss sein Leben und es gab fast nichts Schöneres als den ruhigen und friedlichen Alltag.
Nicht fern von ihm stand eine junge Frau an einem der Stände. In der Hand hielt sie ein paar Schreinerwaren, doch jene waren nicht das eigentliche Interessante für sie. Ihre Augen wanderten immer wieder zu dem Mann, die Augen fixierten ihn und ab und an strich sie sich ein paar Strähnen des rabenschwarzen Haares aus dem Gesicht. Viola Ser’Rhal war weit ab von Zuhause, Loronia war jedoch kein Urlaubsort den sie sich auserkoren hatte um etwas an Abstand zu gewinnen, nein, sie war hier aus persönlichen Gründen und seit jenem Moment an dem sie diesen Mann wieder gesehen hatte, wusste sie dass sie am Ziel war.
Sie kannte seinen genauen Namen nicht, damals hatte man ihn nur Jared genannt. Er war es der damals die Fäden gezogen hatte, er war derjenige der sie damals mit seinen beiden Kumpanen verfolgt hatte, sie niederschlug und sie mit zerrte. Er war es gewesen der sich an ihr vergriffen hatte, der sie anspuckte und geschlagen hatte und ihr klarmachte dass er sie als Sklavin verschiffen würde. Wieso? Sie war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen. Er war es auch gewesen der ihr damals das heiße Brandeisen auf den Bauch drückte und dort für immer ein eingebranntes Muster hinterließ; eine Rose, eingebrannt in ihr Fleisch.
Jared war der einzige seiner Kumpanen der heute noch lebt. Viola konnte gerettet werden, er war geflohen, hatte seine Mitstreiter verraten und sie einer wütenden Meute Tiefländer überlassen die sie förmlich ausgeweidet hatten. Noch zu gut blieb ihr das Gemetzel im Kopf dass Falk damals hinterlassen hatte, aber Jared war fort und nie wieder gab es ein Zeichen von ihm; bis jetzt.
Bestimmt war es nur der reine Zufall gewesen aber sie war an ein Kopfgeldaushang geraten, seine Zeichnung, sein Name und auch sein etwaiger Aufenthaltsort; Loronia, Stadt der Flüchtlinge. Er hatte sich hierhin verkrochen, er wiegte sich hier in Sicherheit aber diese Sicherheit würde enden. Viola hatte ihn verfolgt, sich durchgefragt und auch einige Münzen springen lassen, nun war dieser Bastard zum Greifen nahe und sie konnte ihn nicht töten, zuviel Ärger hätte es bedeutet. Aber sie würde sich alle Zeit der Welt gönnen, sie hatte all die Jahre immer darauf gehofft ihm all die Schmerzen heimzahlen zu können.
Was würden da nun ein paar Tage mehr oder weniger noch ausmachen? Die Rache würde letztendlich die Ihre sein und sie würde ihn nicht einfach nur töten. Er würde leiden, leiden für jeden Schlag, jedes bisschen Speichel und jede Sekunde des unendlichen Schmerzens als man ihr das Brandeisen auf das Fleisch presste. Er würde leiden, er würde sterben wollen … und sie würde endlich ihre Rache kriegen. Bald.