Ein Bote erreicht Menek'ur, trägt Nachricht für Fadi Yazir..
Verfasst: Sonntag 6. April 2008, 21:31
Der Bote, der sich auf den Weg nach Menek'Ur macht, trägt eine lederne Röhre mit sich, auf der sich das Wappen der Freiherrin eingeprägt findet. Rot-weiß-blaue Kordeln verschnüren das Objekt, das mit einem dicken Wachssiegel und präzisem Siegelringabdruck eher zierend verschlossen ist, die Lederhülle ist mit Blei auch noch verplombt.
Das Pergament ist kaum weniger aufwendig bearbeitet, allerdings hier, was die Kunstfertigkeit, nicht die Sicherheit angeht. Der Inhalt verrät schlußendlich:
Gegeben am Tag des Mondes, dem 31. Lenzing des Jahres 251 nach Temoras Sieg
im Anwesen derer von Elbenau in der Grafschaft Hohenfels
Den Segen der Weltenmutter und ihrer streitbaren Tochter mit Euch und dem Volke Menek'Urs,
ehrenwerter Wesir Fadi aus dem Hause der Yazir!
Es sei Teil meines Dankes für gegebene Hilfe wie auch selbstverständliche Pflicht in meiner Aufgabe als Paladin der ritterlichen Göttin, Euch über ein Geschehnis trauriger Tragweite zu informieren und dem Volke Menek'Urs womöglich eine schützende Warnung zuteil kommen zu lassen.
Es begab sich am 29. Lenzing, daß in Rahal an öffentlichem Orte Serendo, Ältester und Anführer des gerimorer Druidenzirkels und in Funktion wie Lebenswerk hoher Diener der Göttermutter Eluive, Hüter allen reinen Lebens, von Dienern des Panthers getötet wurde. Grund des Verbrechens war eine Glaubensdiskussion, in der Serendo die Werte des Eluiveglaubens vertrat und dafür mit dem Leben bezahlte.
Bei der Tötung alleine blieb es nicht. Rahal stellte seinen Leichnam öffentlich zur Schau, um warnend aufzuzeigen, was mit jenen geschehe, die diesem Glauben anhängen und ihn in der Stadt des gefallenen Brudermörders vertreten.
Einen Tag nach dem Verbrechen wurde ich von Herrn Kilyan über das Geschehen informiert, zudem hatte eine den Druiden nahestehende Frau namens Larissa Feanaro mit eigenen Augen gesehen, wie Serendo starb und mitgehört, was die Rahaler mit ihm zu tun gedachten. Statt den Leichnam Nahestehenden zu überlassen, wie es die Ehre gebietet, trugen seine Freunde Sorge, daß Rahal den Leichnam zu verbrennen gedenke - ich bot meine Hilfe an, um zu retten, was auch immer zu retten sei.
Am Abend des gestrigen Tages brachte Frau Larissa neue Kunde, und zusammen mit ihr und Herrn Kanubio brachen wir zu den Grenzen Rahals auf, um Serendos Leichnam zu bergen.
Die sterblichen Überreste des Druiden hat man an einem Galgenbaum, der sich etwa am Orte des früheren Stadttores befindet, gekreuzigt. Der Körper zeigte noch alle Spuren der Mißhandlung und zu seinem Füßen lag zerbrochen der Stab als Zeichen seiner Würde. Wir haben dieser Schändung ein Ende bereitet und den Leichnam in Sicherheit gebracht, damit ihm die letzten Ehren erwiesen werden können.
Wie mit Serendo verfahren wurde, weil er treu seinen Glauben lebte, wird als Bild des Grauens in meiner Erinnerung verweilen, als einer der vielfältigen Beweise der Lebensverachtung und Grausamkeit Rahals. Ich weiß, daß die innige Ergebenheit und Liebe zur Göttermutter der Druiden sich von der Art jener eines Menekaners unterscheidet, doch ich fürchte, vor Rahals Augen sei solches gleich - es dient nicht dem Panther.
Und so möge jenes Geschehen den treuen Kindern Eluives eine neue Warnung sein, was von dem Brudermörder und seinen Schergen zu halten ist und wie sie das Wesen der Friedfertigkeit vergelten.
Ich bitte Euch, ehrenwerter Wesir, lasst es euren Landsleuten eine Warnung sein, weiß ich doch von der unerschütterlichen Ergebenheit, mit der die Menekaner die Güte der Weltenmutter preisen... auf daß meine Augen nimmer solch Leichenschändung an einem der Euren erblicken müssen.
Wacht und Wehr der Herrin mit Euch und dem ehrenwerten Volke Menek'Urs,

Paladin in Diensten der Herrin Temora
Das Pergament ist kaum weniger aufwendig bearbeitet, allerdings hier, was die Kunstfertigkeit, nicht die Sicherheit angeht. Der Inhalt verrät schlußendlich:
Gegeben am Tag des Mondes, dem 31. Lenzing des Jahres 251 nach Temoras Sieg
im Anwesen derer von Elbenau in der Grafschaft Hohenfels
Den Segen der Weltenmutter und ihrer streitbaren Tochter mit Euch und dem Volke Menek'Urs,
ehrenwerter Wesir Fadi aus dem Hause der Yazir!
Es sei Teil meines Dankes für gegebene Hilfe wie auch selbstverständliche Pflicht in meiner Aufgabe als Paladin der ritterlichen Göttin, Euch über ein Geschehnis trauriger Tragweite zu informieren und dem Volke Menek'Urs womöglich eine schützende Warnung zuteil kommen zu lassen.
Es begab sich am 29. Lenzing, daß in Rahal an öffentlichem Orte Serendo, Ältester und Anführer des gerimorer Druidenzirkels und in Funktion wie Lebenswerk hoher Diener der Göttermutter Eluive, Hüter allen reinen Lebens, von Dienern des Panthers getötet wurde. Grund des Verbrechens war eine Glaubensdiskussion, in der Serendo die Werte des Eluiveglaubens vertrat und dafür mit dem Leben bezahlte.
Bei der Tötung alleine blieb es nicht. Rahal stellte seinen Leichnam öffentlich zur Schau, um warnend aufzuzeigen, was mit jenen geschehe, die diesem Glauben anhängen und ihn in der Stadt des gefallenen Brudermörders vertreten.
Einen Tag nach dem Verbrechen wurde ich von Herrn Kilyan über das Geschehen informiert, zudem hatte eine den Druiden nahestehende Frau namens Larissa Feanaro mit eigenen Augen gesehen, wie Serendo starb und mitgehört, was die Rahaler mit ihm zu tun gedachten. Statt den Leichnam Nahestehenden zu überlassen, wie es die Ehre gebietet, trugen seine Freunde Sorge, daß Rahal den Leichnam zu verbrennen gedenke - ich bot meine Hilfe an, um zu retten, was auch immer zu retten sei.
Am Abend des gestrigen Tages brachte Frau Larissa neue Kunde, und zusammen mit ihr und Herrn Kanubio brachen wir zu den Grenzen Rahals auf, um Serendos Leichnam zu bergen.
Die sterblichen Überreste des Druiden hat man an einem Galgenbaum, der sich etwa am Orte des früheren Stadttores befindet, gekreuzigt. Der Körper zeigte noch alle Spuren der Mißhandlung und zu seinem Füßen lag zerbrochen der Stab als Zeichen seiner Würde. Wir haben dieser Schändung ein Ende bereitet und den Leichnam in Sicherheit gebracht, damit ihm die letzten Ehren erwiesen werden können.
Wie mit Serendo verfahren wurde, weil er treu seinen Glauben lebte, wird als Bild des Grauens in meiner Erinnerung verweilen, als einer der vielfältigen Beweise der Lebensverachtung und Grausamkeit Rahals. Ich weiß, daß die innige Ergebenheit und Liebe zur Göttermutter der Druiden sich von der Art jener eines Menekaners unterscheidet, doch ich fürchte, vor Rahals Augen sei solches gleich - es dient nicht dem Panther.
Und so möge jenes Geschehen den treuen Kindern Eluives eine neue Warnung sein, was von dem Brudermörder und seinen Schergen zu halten ist und wie sie das Wesen der Friedfertigkeit vergelten.
Ich bitte Euch, ehrenwerter Wesir, lasst es euren Landsleuten eine Warnung sein, weiß ich doch von der unerschütterlichen Ergebenheit, mit der die Menekaner die Güte der Weltenmutter preisen... auf daß meine Augen nimmer solch Leichenschändung an einem der Euren erblicken müssen.
Wacht und Wehr der Herrin mit Euch und dem ehrenwerten Volke Menek'Urs,
Paladin in Diensten der Herrin Temora