"Mein Herz gehört euch"- Dinner für Zwei und mehr
Verfasst: Donnerstag 3. April 2008, 18:09
Das glühende tageslichtspendende Himmelsgestirn – verehrt und oftmals vergöttert- hatte seinen Dienst für den heutigen Tag getan und sich weit hinter dem Horizont verkrochen. Nur noch wenige matte Sonnenstrahlen stahlen sich hervor, um den Himmel am Ende der Abenddämmerung in ein dunkles Blutrot zu tauchen. Hoch auf den Zinnen des Burgturmes verharrte die junge Frau, deren standhafte Erscheinung nicht über die wilden Windböen hinwegtäuschte, die unbarmherzig am Stoff ihrer Kleidung zerrten und somit ihr zerbrechliches Äußeres noch mehr hervorstach als sonst.
Die langen dürren Finger tasteten behutsam über den funkelnden Saphiredelstein ihrer Halskette, glitten langsam über die samtweiche Haut ihres Halses, um schließlich zu der kleinen vernarbten Stelle zu gelangen, die auf der makellosen Haut mit der edlen Blässe hinterlassen wurde.
Sie erinnerte sich noch zu gut an ihre Begegnung mit dem Templer Alatars, der mit seiner schneidenden Stimme beinahe ihr Leben ausgelöscht hatte und nun hatte sie endlich eine Möglichkeit gefunden es ihm und seiner Schergenbande heimzuzahlen- sie hoffte inständig sein Herz zu gewinnen. Das blutende noch schlagende Herz des Mannes, der auf ihrem Rücken einen kleinen Schauer auslöste, jedes Mal wenn sie Gedanken an ihm verschwendete.
Es würde alles mit einem kleinen harmlosen Brief- an die Führung der Templerschaft gerichtet- anfangen, der keinerlei Begrüßungsfloskel enthielt und sogleich zur Sache kam:
„Die Zusammenarbeit mit dem Volk der auserwählten Kinder Alatars war äußerst befruchtend und so möchten die Diener des Totenfürsten weitere nützliche Banden mit Rahal knüpfen, um das Fundament eines zweckdienlichen Paktes zu formen. Unsere Reihen wurden durch den Angriff der Streiter des lichten Pantheons beträchtlich ausgedünnt und so erbitten wir die Hilfe des Tempels, um den Hurendienern einen vergeltenden Schlag zu versetzen.
Tief in den Verliesen der Burg Schwertwacht befindet sich ein Artefakt, der von der Insel Lameriast geborgen wurde und dort dem Herren des Berges gute Dienste leistete. Mit der Hilfe, dem Wissen und dem Geschick eurer Templerschaft könnten wir unter gemeinsamer Anstrengung das Artefakt verändern, so dass seine verzerrende Präsenz den Geist der Burgbewohner vergiftet und diese in den Wahnsinn treibt. Jedoch würde man das Artefakt nicht für längere Zeit aus dem Keller der Burg entführen können und so sollte weiteres Vorgehen wohlgeplant und gut durchdacht sein. Es ist von eminent wichtiger Bedeutung, dass die Bewohner der Burg nicht bemerken, dass das Artefakt kurzweilig entwendet wurde. Falls ihr Interesse habt, den Streitern der Bruderschaft Temoras einen empfindlichen Dolchstoß zu versetzen, so erscheint als Einzelperson verkleidet am sechsten Tag der Woche zur achten Stund’ am Fluss südöstlich der Burg Schwertwacht, um das Artefakt in Augenschein zu nehmen und euch persönlich von der Wahrheit der niedergeschriebenen Zeilen zu überzeugen. Die Streiter der Bruderschaft werden an diesen Tagen zu Feierlichkeiten auf dem Schloss des Grafen von Hohenfels verweilen und so wird wahrscheinlich niemand den zeitweiligen Verlust bemerken. Das Eisen sollte verschmiedet werden solange es noch heiß ist...“
Genauso wie der Brief angefangen wurde, hören die Zeilen ebenso abrupt auf. Der Verfasser scheint sich nicht mit sinnlosen Worten verausgaben zu wollen. Das mit schlichtem Wachs versiegelte schreiben trifft beim Tempel Rahals ein...
Die langen dürren Finger tasteten behutsam über den funkelnden Saphiredelstein ihrer Halskette, glitten langsam über die samtweiche Haut ihres Halses, um schließlich zu der kleinen vernarbten Stelle zu gelangen, die auf der makellosen Haut mit der edlen Blässe hinterlassen wurde.
Sie erinnerte sich noch zu gut an ihre Begegnung mit dem Templer Alatars, der mit seiner schneidenden Stimme beinahe ihr Leben ausgelöscht hatte und nun hatte sie endlich eine Möglichkeit gefunden es ihm und seiner Schergenbande heimzuzahlen- sie hoffte inständig sein Herz zu gewinnen. Das blutende noch schlagende Herz des Mannes, der auf ihrem Rücken einen kleinen Schauer auslöste, jedes Mal wenn sie Gedanken an ihm verschwendete.
Es würde alles mit einem kleinen harmlosen Brief- an die Führung der Templerschaft gerichtet- anfangen, der keinerlei Begrüßungsfloskel enthielt und sogleich zur Sache kam:
„Die Zusammenarbeit mit dem Volk der auserwählten Kinder Alatars war äußerst befruchtend und so möchten die Diener des Totenfürsten weitere nützliche Banden mit Rahal knüpfen, um das Fundament eines zweckdienlichen Paktes zu formen. Unsere Reihen wurden durch den Angriff der Streiter des lichten Pantheons beträchtlich ausgedünnt und so erbitten wir die Hilfe des Tempels, um den Hurendienern einen vergeltenden Schlag zu versetzen.
Tief in den Verliesen der Burg Schwertwacht befindet sich ein Artefakt, der von der Insel Lameriast geborgen wurde und dort dem Herren des Berges gute Dienste leistete. Mit der Hilfe, dem Wissen und dem Geschick eurer Templerschaft könnten wir unter gemeinsamer Anstrengung das Artefakt verändern, so dass seine verzerrende Präsenz den Geist der Burgbewohner vergiftet und diese in den Wahnsinn treibt. Jedoch würde man das Artefakt nicht für längere Zeit aus dem Keller der Burg entführen können und so sollte weiteres Vorgehen wohlgeplant und gut durchdacht sein. Es ist von eminent wichtiger Bedeutung, dass die Bewohner der Burg nicht bemerken, dass das Artefakt kurzweilig entwendet wurde. Falls ihr Interesse habt, den Streitern der Bruderschaft Temoras einen empfindlichen Dolchstoß zu versetzen, so erscheint als Einzelperson verkleidet am sechsten Tag der Woche zur achten Stund’ am Fluss südöstlich der Burg Schwertwacht, um das Artefakt in Augenschein zu nehmen und euch persönlich von der Wahrheit der niedergeschriebenen Zeilen zu überzeugen. Die Streiter der Bruderschaft werden an diesen Tagen zu Feierlichkeiten auf dem Schloss des Grafen von Hohenfels verweilen und so wird wahrscheinlich niemand den zeitweiligen Verlust bemerken. Das Eisen sollte verschmiedet werden solange es noch heiß ist...“
Genauso wie der Brief angefangen wurde, hören die Zeilen ebenso abrupt auf. Der Verfasser scheint sich nicht mit sinnlosen Worten verausgaben zu wollen. Das mit schlichtem Wachs versiegelte schreiben trifft beim Tempel Rahals ein...