Vom Dunkel ins Licht. - Ein Tagebuch
Verfasst: Samstag 29. März 2008, 17:53
28. Lenzing 251
Nun sitze ich hier im Gasthaus zu Tirell und denke über das Geschehene nach. Wie bin ich hier hergekommen? Warum habe ich unser Gut verlassen? - Ich weiß es nicht.
Es ist seltsam aufzuwachen und sich in einem so fremdartigen, aber doch vertrauten Land, wiederzufinden. Es erscheint mir geradezu, als könne ich ganz von vorn beginnen, niemand wird mich aufgrund dessen beurteilen, was ich bisher war. Nein, hier zählen nur die Taten, welche ich in der kommenden Zeit vollbringen werde. Niemand wird fragen, warum ich aus meinem Dienst als Knappe entlassen wurde – oder werden sie doch? Ich hoffe nicht, denn ich fürchte, dass ich selbst noch nicht dazu bereit bin, das geschehene zu begreifen, mich damit auseinanderzusetzen.
Am heutigen Abend bot ich mein Schwert einer Vereinigung reichstreuer Streiter an und sie erschienen dankbar dafür. Ich will sie am morgigen Abend erneut aufsuchen, denn Sie scheinen mir der geeignete Hafen in diesem noch fremden Land zu sein. Der Barmann bestätigte mir die aufrichtigen Ziele dieser Allianz und die Aussagen einiger Bürger der nahen Stadt, Varuna, untermauerten dieses – dennoch fühle ich eine tiefe Beunruhigung in mir. Ist es Recht meinen Schwertarm jemandem zu bieten, dessen Ziele wohl klingen aber dessen Taten ich nicht kenne? Ich fürchte mich vor einem weiteren Gewissenskonflikt, der mein Herz zerreißt.
Aber Furcht kann überwunden werden – und so will ich sehen, was der morgige Tag für mich bereit hält.

Nun sitze ich hier im Gasthaus zu Tirell und denke über das Geschehene nach. Wie bin ich hier hergekommen? Warum habe ich unser Gut verlassen? - Ich weiß es nicht.
Es ist seltsam aufzuwachen und sich in einem so fremdartigen, aber doch vertrauten Land, wiederzufinden. Es erscheint mir geradezu, als könne ich ganz von vorn beginnen, niemand wird mich aufgrund dessen beurteilen, was ich bisher war. Nein, hier zählen nur die Taten, welche ich in der kommenden Zeit vollbringen werde. Niemand wird fragen, warum ich aus meinem Dienst als Knappe entlassen wurde – oder werden sie doch? Ich hoffe nicht, denn ich fürchte, dass ich selbst noch nicht dazu bereit bin, das geschehene zu begreifen, mich damit auseinanderzusetzen.
Am heutigen Abend bot ich mein Schwert einer Vereinigung reichstreuer Streiter an und sie erschienen dankbar dafür. Ich will sie am morgigen Abend erneut aufsuchen, denn Sie scheinen mir der geeignete Hafen in diesem noch fremden Land zu sein. Der Barmann bestätigte mir die aufrichtigen Ziele dieser Allianz und die Aussagen einiger Bürger der nahen Stadt, Varuna, untermauerten dieses – dennoch fühle ich eine tiefe Beunruhigung in mir. Ist es Recht meinen Schwertarm jemandem zu bieten, dessen Ziele wohl klingen aber dessen Taten ich nicht kenne? Ich fürchte mich vor einem weiteren Gewissenskonflikt, der mein Herz zerreißt.
Aber Furcht kann überwunden werden – und so will ich sehen, was der morgige Tag für mich bereit hält.