Geschäftiges Treiben auf Festung Grimwould - Clanstage
Verfasst: Montag 12. September 2005, 12:12
Die kühle Morgenluft war über die Dielen gekrochen und hatte Falk heute zeitig geweckt, hatte den Fuss des riesigen Mannes der aus dem wunderbar warmen Fellstapel ragte mit eisigen Fingern gekitzelt. Nur wiederstrebend löste er sich von Caillean und drückte dieser noch einen sanften Kuss auf die Schläfe als das kurze Eindringen der Kälte in die Felle sie beinahe geweckt hätte. Dann stieg er in seine Hose und warf sich die schwere Fellweste über die Schultern, es gab viel zu tun und die frühen Morgenstunden im Nebelwald waren nicht nur neblig sondern auch noch kalt weil in der Nacht die eisigen Nordwinde von Fuachtero ohne jedes Hinderniss über den Wald hinweg bis nach Grimwould fegten.
In Berchgard, Varuna und Rahal mochte meistens gutes Wetter sein, in Bajard war es sogar so heiss dass dort eigentümliche Pflanzen und riesige Bäume wuchsen, die Städter nannten das "Tschunghel". Aber nördlich des Unheilsgebirges gab es nur die blauen Berge, die Ered Luin die einen gewissen Schutz bieten könnten. Doch ragten diese zu weit westlich in den Himmel, Grimwould war der Gewalt der Nordwinde voll ausgeliefert.
Doch wo Städter die morgendliche Kälte und den Nebel, der kaum zwanzig Schritt weit blicken liess, als unangenehm empfinden würden, da genoss der Tiefländer in Falk genau das. Die Kühle der Luft machte ihn frisch und wach und der dicke Nebel der oft den ganzen Tag über im Wald hing war eine der besten Verteidigungen die man sich wünschen könnte. Er selbst und die Seinen kannten diesen Teil des Waldes inzwischen auswendig. Die Geister hatten den Clan akzeptiert und würden sie als Teil des Waldes ebenso schützen wie der Clan die Geister und den Wald schützen würde. So lauerten für Feinde des Clans eine Unzahl feindlicher Wesen in einem Wald der in so dichtem Nebel lag dass sich sogar so etwas grosses wie ein Tiefländer problemlos bis auf einige Schritt an einen Gegner heran schleichen könnte.
Mit einem Lächeln trat Falk auf die Aussentreppe, fuhr sich durch das von der Nacht wirre Haar und blickte noch einmal auf die Stelle der Hauswand hinter der er seine Liebste wohlig schlummernd in seinen Fellen wusste. Dann stieg er die Treppe hinab und machte sich erst einmal daran die Pferde zu füttern. Die braven Tiere waren hier draussen ihr Gewicht in Gold wehrt und dass Aisling ihre eigene kleine Pferdezucht betrieb hatte sich schon öfter als glückliche Fügung erwiesen.
Während der Arbeit blickte er immer wieder zur Schmiede und an der Wand des gewaltigen Bauwerks empor. Wie wunderbar ruhig waren diese frühen Stunden doch.
Dabei hatte er den gestrigen Abend sehr genossen, Luciana, Lucenius, Erik und Alliestra hatten sich in Grimwould einquartiert und der Abend in geselliger Runde war genau die Art von Erfahrung für die Falk und Caillean ursprünglich her gekommen waren. Mit Glück würden sich einige der neuen Freunde dem Clan anschliessen, was wäre das für ein Gewinn! Ein Schreiner, eine Schneiderin, eine Feinschmiedin und ein Krieger. Der Clan wäre endlich wieder in der Lage sich vollständig selbst zu versorgen und seine Kunden mit wirklich allem zu beliefern.
Doch ging es Falk weniger um die Kundschaft. Er trat in die Schenke und hörte bereits das Schnarchen von Lucenius und Erik aus dem Schlafsaal dringen. Es war die Ruhe an diesem Morgen, es war das leise Schnarchen das das Haus erfüllte, das Gefühl ein Haus voller Freunde zu haben, es war das Lachen und die Freude des gestrigen Abends.
Langsam liess er sich auf seinem mit Wolfsfellen bedeckten Thron nieder, schlüpfte aus den Stiefeln und grub seine Zehen tief in die weiche Wärme der Bärenfelle die um die Feuerstelle ausgelegt waren. Mit einer langen Eisenstange stocherte er in der Nachtglut und warf schnell einige Holzscheite nach. Mit der aufgehenden Sonne würden auch Wärme und Leben nach Grimwould zurück kehren. Schon bald würde die abgelegene Festung in den Tiefen des Nebelwaldes wieder von Gelächter und dem Klang emsiger Hände die ihrer täglichen Arbeit mit Freude nachgingen erfüllt werden.
Tief sog er den Duft des Morgends in sich hinein, liess die Stimmung der Wohnstube auf sich wirken und nickte leicht. Das war es wofür er sein Schwert täglich schärfte, das war es wofür er sich in den Kampf warf und weshalb er immer besser werden musste. Immer und immer besser bis niemand ihn noch würde besiegen können. Das war seine Aufgabe, sein Schicksal. Diesen Clan, dieses Lachen, diese morgendliche Ruhe, diese emsigen Hände, diese Freude in den Blicken die sich des Abends einstellte zu beschützen.
In Berchgard, Varuna und Rahal mochte meistens gutes Wetter sein, in Bajard war es sogar so heiss dass dort eigentümliche Pflanzen und riesige Bäume wuchsen, die Städter nannten das "Tschunghel". Aber nördlich des Unheilsgebirges gab es nur die blauen Berge, die Ered Luin die einen gewissen Schutz bieten könnten. Doch ragten diese zu weit westlich in den Himmel, Grimwould war der Gewalt der Nordwinde voll ausgeliefert.
Doch wo Städter die morgendliche Kälte und den Nebel, der kaum zwanzig Schritt weit blicken liess, als unangenehm empfinden würden, da genoss der Tiefländer in Falk genau das. Die Kühle der Luft machte ihn frisch und wach und der dicke Nebel der oft den ganzen Tag über im Wald hing war eine der besten Verteidigungen die man sich wünschen könnte. Er selbst und die Seinen kannten diesen Teil des Waldes inzwischen auswendig. Die Geister hatten den Clan akzeptiert und würden sie als Teil des Waldes ebenso schützen wie der Clan die Geister und den Wald schützen würde. So lauerten für Feinde des Clans eine Unzahl feindlicher Wesen in einem Wald der in so dichtem Nebel lag dass sich sogar so etwas grosses wie ein Tiefländer problemlos bis auf einige Schritt an einen Gegner heran schleichen könnte.
Mit einem Lächeln trat Falk auf die Aussentreppe, fuhr sich durch das von der Nacht wirre Haar und blickte noch einmal auf die Stelle der Hauswand hinter der er seine Liebste wohlig schlummernd in seinen Fellen wusste. Dann stieg er die Treppe hinab und machte sich erst einmal daran die Pferde zu füttern. Die braven Tiere waren hier draussen ihr Gewicht in Gold wehrt und dass Aisling ihre eigene kleine Pferdezucht betrieb hatte sich schon öfter als glückliche Fügung erwiesen.
Während der Arbeit blickte er immer wieder zur Schmiede und an der Wand des gewaltigen Bauwerks empor. Wie wunderbar ruhig waren diese frühen Stunden doch.
Dabei hatte er den gestrigen Abend sehr genossen, Luciana, Lucenius, Erik und Alliestra hatten sich in Grimwould einquartiert und der Abend in geselliger Runde war genau die Art von Erfahrung für die Falk und Caillean ursprünglich her gekommen waren. Mit Glück würden sich einige der neuen Freunde dem Clan anschliessen, was wäre das für ein Gewinn! Ein Schreiner, eine Schneiderin, eine Feinschmiedin und ein Krieger. Der Clan wäre endlich wieder in der Lage sich vollständig selbst zu versorgen und seine Kunden mit wirklich allem zu beliefern.
Doch ging es Falk weniger um die Kundschaft. Er trat in die Schenke und hörte bereits das Schnarchen von Lucenius und Erik aus dem Schlafsaal dringen. Es war die Ruhe an diesem Morgen, es war das leise Schnarchen das das Haus erfüllte, das Gefühl ein Haus voller Freunde zu haben, es war das Lachen und die Freude des gestrigen Abends.
Langsam liess er sich auf seinem mit Wolfsfellen bedeckten Thron nieder, schlüpfte aus den Stiefeln und grub seine Zehen tief in die weiche Wärme der Bärenfelle die um die Feuerstelle ausgelegt waren. Mit einer langen Eisenstange stocherte er in der Nachtglut und warf schnell einige Holzscheite nach. Mit der aufgehenden Sonne würden auch Wärme und Leben nach Grimwould zurück kehren. Schon bald würde die abgelegene Festung in den Tiefen des Nebelwaldes wieder von Gelächter und dem Klang emsiger Hände die ihrer täglichen Arbeit mit Freude nachgingen erfüllt werden.
Tief sog er den Duft des Morgends in sich hinein, liess die Stimmung der Wohnstube auf sich wirken und nickte leicht. Das war es wofür er sein Schwert täglich schärfte, das war es wofür er sich in den Kampf warf und weshalb er immer besser werden musste. Immer und immer besser bis niemand ihn noch würde besiegen können. Das war seine Aufgabe, sein Schicksal. Diesen Clan, dieses Lachen, diese morgendliche Ruhe, diese emsigen Hände, diese Freude in den Blicken die sich des Abends einstellte zu beschützen.