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[BEW-Quest] Treue bis in den Tod
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 00:25
von Armoran Mares
[BEW-Quest] Treue bis in den Tod
Der 27. Lenzing im Jahre 251 war es, an dem die Legion der Eisenwart zu einer Versammlung im Rittersaal des Bergfriedes einberufen wurde.
Die Legion war Anwesend! Eine angemessene Zahl von 11 Legionären, darunter der Fürst, der Tribun und der Prätorianer. Gerade als die Besprechung beginnen sollte und der Fürst die Thematika ansprechen wollte läuteten die Glocken am Torhaus der Eisenwart.
Ein Bote. Er überbrachte Khazkal eine Nachricht und wurde, wie man Boten behandelt die von fremden Auftraggebern gesand wurden, wieder aus der Burg geschickt mit einer halben Krone als Wertschätzung des Vertrauens. Der Brief war ohne viel Belang, das übliche. Die Besprechung konnte fortgeführt werden...
Es ging um das Dorf wie es Armoran nannte, das Fischkaff!
Abermals hatte Leandro die Eisenwart verraten. Es zeigte sich das der Verrat nicht der Richtige Weg war. Jene die ihn zu dem Verrat an der mächtigen Eisenwart und dessen Gefolge brachten entführten ihn. Wie wollen wir weiter vorgehen? Eine gute Frage wie alle fanden, doch der Fürst fand Lösung und erklärte alles ausführlich.
Das war aber nur ein abgehaktes Thema. Im nächsten ging es um das ehrlose und unakzeptabele Verhalten der Legionärin Synessia. Auf der letzten Säuberung durch die Höhlen der Erdberge kritisierte sie den Tribun und dessen Qualifizierung. Somit auch den Fürsten, das Vertrauen des Fürsten zum Tribun und vieles mehr... Sie musste Bestrafung erlangen!
Auch dies musste nun warten, Amtaris Silva - ein junger Herr der um Audienz bat war nun endlich gekommen. Er wollte dem Fürsten dienlich sein, wie alle anderen.. die Treue bis in den Tod. Sie erfuhren viel über den jungen Schützen! Er war eindeutig zu gebrauchen, was sich auch an den Worten des Fürsten bemerkbar macht, denn er bekam eine Chance. Die Chance sich zu beweisen, den Eid zu sprechen und auf Ewigkeit dem Fürsten und der Legion zu dienen.
Es war die übliche Tradition. Die Legion bildete einen Gang, am Ende des Ganges stand der Fürst vor ihm Amtaris auf Knien. Alle nahmen ihre Haltung ein und salutierten während Tribun Mares den Eid sprach und Amtaris jenen nachsprach.
Alles ging seinen Weg und die Legion wuchs um ein weiteres ehrbares Mitglied.
Doch nun war es die Zeit um zum letzteren Thema zu kommen, die Bestrafung!
Synessia hatte Gelegenheit ihre Verhalten zu erklären - sie verschlimmerte es. Armoran geleitete die Legionärin auf Befehl des Fürsten in den Burghof. Kurz darauf folgte der Fürst mit der gesamten Legion, allesamt bewaffnet mit Knüppel. Es ging ganz schnell.. Synessia bekam den ersten Schlag direkt ab und ging zu Boden.
Es war Rechtens dies zu tun, doch als Heerführer und Umsorger der Legion war Armoran für all seine Legionäre verantwortlich und stellte sich dazu, um die Prügel mit ihr einzustecken.
Eine Legion - Eine Gemeinschaft - Ein Zusammenhalt
Das waren die Worte des Tribuns als der Erste Knüppel eines Legionärs auf ihn eindonnerte. Anschließend entschuldigte sich jener und stellte sich zu seinem Tribun und Synessia. Die Legion war auf der Seite des Tribuns! Allesamt stellten sie sich in die Reihe zu ihm. Nur der Fürst nicht, welcher nun offensichtlich vor Wut kochte... man konnte ihm ansehen was er vor hat....
to be continued..
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 03:01
von Shessidyr Shartir
"Eine lästernde Verräterin für ihre schändlichen Reden bestrafen..."
Es klang wie Musik in ihren Ohren. Bereits als Fürst Deslon ihr eine schwere, hölzerne Prügelkeule in die Hand drückte, spürte sie es.
Man erzählte ihr in den letzten Wochen schon öfters, dass sie "damals" sehr sadistisch veranlagt war - und ihr wurde in diesem Moment mehr als nur klar, dass sie es noch immer und vor allem auch GERNE war.
Wie ein perverser Tagtraum flog es ihr vor dem geistigen Auge herum, wie der schwere Eichenknüppel wohl am effektivsten welche Schmerzen an welchem Körperteil auslösen würde, als sie sich leisen Schrittes mit der metallen klappernden Meute der Legionäre das Treppenhaus hinab bewegte, durch die große Halle schritt und schliesslich auf dem Burghof stand.
Wie kleine Kinder sich auf Süßigkeiten freuen, freute sie sich schon darauf, jemandem Schmerzen zuzufügen. Es war ein so grausames und doch so prickelndes Gefühl, welches sich wie eine Erregung in ihrer Magengegend erkenntlich machte.
Der Meister sprach. Sie hörte seine Stimme so gerne - sie klang so rein, so unantastbar - so mächtig. Und was diese angenehmen Töne vermittelten war noch schöner: Ein jeder soll nach vorne gehen und mit diesem Prügel nach der schandhaften Legionärin schlagen. Eigentlich eine simple Bestrafung, welche schnell abgegolten gewesen wäre. Man musste nur die Zähne zusammenbeißen und hoffen, dass es schnell vorbei war.
Der hölzerne Knüppel trug sich langsam lästig schwer für den Arm, welcher bisher nur filigrane Klingen gewohnt war und sie hoffte, dass es endlich losging. Sie malte es sich gerade so schön aus. Auf das Ziel zustürmen und im vorbeirennen den Knüppel mit der flachen Seite in den Bauch schlagen - das hätte wohl den interessantesten Effekt, an dem der Körper der Legionärin wohl noch am längsten zu leiden hätte. Ja, so würde sie es machen.
Doch was war das? Eine Stimme sprach. Irgendein Trottel erzählte etwas, dass er die Strafe mit der Legionärin teilen wolle. Zusammenhalt? Eine Legion? Welcher Idiot würde so etwas sagen?
Gerade wollte ein verachtender Blick nach vorne schweifen, als mit einem Male eine ganze Welt für den Moment zusammenbrach. Der "Trottel", der diese Worte sprach, war niemand anderes als ihr Vater Armoran!
Eine knappe Minute verging, als wäre es ein ganzer Tag gewesen. Sie hoffte, dass das alles nur Einbildung sei, eine Halluzination, eine Luftspiegelung oder sonstwas unwirkliches! Das durfte nicht wahr sein... wieso ER! Wieso kein anderer?
Sie wusste, was geschehen würde... der Meister würde auf das sinnlose "Opfer" ihres Vaters nicht eingehen und würde nur befehlen, diesen ebenfalls zu schlagen.
Gut, sie würde es tun... wenn der Meister es befielt... Verdammt! Was um alles in der Welt war das? Sie würde doch ihren Vater nicht schlagen! Vor allem... warum?
Von diesem Moment an ging alles sehr schnell... sehr hastig... unkontrolliert. Ihre Befürchtung würde wahr... ihr Vater stellte sich allen Ernstes bereitwillig auf die Seite der schändlichen Verräterin.
Und niemand tat etwas dagegen! Da war es schon soweit! Der Legionär Rabenstein schlug ihrem Vater bereits die Keule über...
Sie hörte seinen unterdrückten Schmerzensruf... sah sein verzerrtes Gesicht... er hatte Schmerzen... sie musste etwas unternehmen! Ihn schützen!
Sie hörte ihre eigene Stimme schon nicht mehr, als sie nach vorne stürmte. Den Blick nur noch auf ihren Vater und das zu vernichtende Ziel, den ihn schlagenden Legionär, gerichtet und nichts von der Umwelt mehr registrierend.
Als sie den verhassten Menschen gerade in Schlagweite hatte, wurde es ihr jedoch schwarz vor Augen. Fürst Deslon hatte bemerkt, wie sie herangerannt kam und duldete keine Einmischung in sein Tun - woraufhin er sie mit einem gezielten Schlag auf den Hinterkopf bewusstlos schlug...
Dunkelheit umfing sie...
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 10:14
von Leon Dellen
...Nachdem Shessidyr Keldaron niesegeschlagen hatte und Khazkal Shessydir lies Leon den Knüppel fallen und mit den Worten "Mein Fürst? Vergebt mir ich kann meinen Tribun und Heerführer nicht schlagen* stellte er sich zu den anderen.
Der Fürst kahm nie mit dem Knüppel bei ihm an. Als Synessia ihn Schlug folgte er ihm zum Tor. Dort angekommen Stellte er sich vor den Fürst worauf hin dieser sein Schwert zog. Leon Sprach zu ihm mit ernsten Gesichtsausdruck "Mein Fürst ihr habt mir beigebracht was Zusammenhalt bedeutet nichts anderes habe ich getan Ich habe zur Legion gehalten. Mit diesen Worten breitete er die Arme aus und hielt ihm seien Brust entgegen und Sprach "Stecht zu ich habe euch Verraten und es verdient".
Nach diesen Worten rammte der Fürst ihm das Schwert Seitlich in die Rechte Brust. Ein Stechender Schmerz ging durch seinen Körper und er sackte auf die Knie und gleichdarauf wurde alles Dunkel um ihn.
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 10:53
von Amarissa
Still stand sie in der Reihe als der Burgherr und der Tribun Synessia in den Hof brachten. "Was würden sie wohl mit jener anstellen? "dachte sie sich. Zweifel kamen in ihr auf...denn eignetlich kam es ja nur wegen ihr zu diesem ganzen Desaster.
Immerhin war sie es selbst gewesen, die vor lauter Dunkelheit in jenen Höhlen dem Befehl des Tribuns nicht folge leisten konnte. Sie sah vor Dunkelheit noch nicht mal den Bogen in ihrer Hand und so solte sie den anderen folgen?
Nur Synessia blieb zurück um Amarissa den Weg zu zeigen. Doch auch jene verlor irgendwann die Orrientierung und so irrten sie im Düsteren umher, bis irgendwann eines jener Spinnenartigen Tiere Amarissa anfiel und für kurze Zeit Ohnmächtig schlug, mit seinen unzähligen Beinen.
Synessia hatte mit ihrem Zurück bleiben Amarissa wohl das Leben gerettet. Allein hätte sie nicht mehr zurück zur Legion gefunden.
Irgendwann kam der Tribun wieder heran und führte die beiden wieder zur Truppe.
Nach längerem Verweilen in voller Truppenstärke suchten sie sich den Weg hinaus und so kam es, dass Synessia den Tribun anzweifelte.
... Der Burgherr kam nach ein paar Minuten läufen wieder in den Saal hinauf mit einem Beutek in der Hand. Ein jeder der Legionäre solte sich aus jenem Beutel einen Knüppel nehmen. Jeder nahm sich einen solchen und als der Burgherr vor Amarissa stand, damit auch sie sich solch einen jenem konnte zögerte sie. Verzweifelt schaute sie zu ihrem Fürsten auf und dann wieder hinab in den Beutel. Wenn sie nun den Knüppel nicht nehmen solte würde auch ihr eine Bestrafung zu teil kommen. So griff sie, wenn auch sehr zögerlich zu einem der Knüppel und nahm ihn in ihre Hand.
Die anderen Legionäre waren schon hinab geganngen in den Hof während Amarissa noch im Saal stand und diesen Knüppel betrachtete. Erst dann folgte sie den anderen langsam und stellte sich weiter hinten in die Reihe.
Nachdem auch Armoran nun dort stand um eine Strafe über sich ergehen zu lassen konnte Amarissa nicht anders. Sie warf den Knüppel bei Seite, legte ihren Umhang ab und stellte sich direkt neben Synessia.
Denn sie war es gewesen die den an deren nicht folgen konnte und wieso solte also nur Synessia bestraft werden. Eben so hätte es Amarissa nie übers Herz gebracht dem Tribun auch nur annähernd etwas anzutun.
Einer nach dem anderen der Legionäre stellte sich nun eben so in die Reihe dazu. Alle konnten es nicht mit ansehen.
Denn sie sind Eine Legion-Eine Gemeinschaft-Ein Zusammenhalt
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 15:03
von Khazkal Deslon
Khazkal war zornig. Wirklich zornig war er schon lange nicht mehr gewesen, doch nun hatte man es überreizt.
Shessidyr war gerade vorgestürmt, um ihrem Vater zu helfen, als Khazkal den Knüppel in seiner Hand hob und ihn direkt auf ihren Kopf hernieder gehen lies. Sie kippte zur Seite.
In seinem nun offensichtlich gewordenem Wutsturm ging er direkt zum Anfang der Reihe und prügelte auf die dort stehenden ein. Er nahm nichtmal mehr wahr, wen er nun schlug.. er sah nur jedes Mal einen Verräter vor sich. Als er nun vor einer Frau mit blonden Haaren stand und er direkt zum verheerenden Schlag ausholte, zu welchem er nicht mehr kam. Jemand hatte ihn gerammt ! Ungezogenes Verräterpack ! Synessia war es .. dann war er auch schon mit dem Rücken an der Burgmauer. Der Knüppel schnellte vor, um Synessia zu lehren, allerdings stiess diese mit einem Dolch zu. Die Klinge fuhr übel über seinen Waffenarm, die Keule fiel ihm aus der Hand und landete auf dem Boden. Synessia wollte wieder auf ihn losgehen, doch jemand schob sich dazwischen. Khazkal rutschte kurz an der Burgmauer entlang gen des Tores des Bergfriedes, wo er fast über die Stufen stolperte, seine Widersacher weiterhin im Blick habend. Er vernahm Getöse, Schreie, Gebrüll. Verhöhnten sie ihn ?! Er ging davon .. fast rannte er. Sein Ziel war das Burgtor. Er musste diesen Verrätern entkommen. Vor das Tor drängte sich ein Mann .. ein Legionär ... Dellen. Er etwa auch ? Ja .. gewiss .. sie alle ..
Er war jedoch Manns genug, seinen Verrat zu gestehen und forderte den Richtspruch seines Herren .. ja .. in ihm schien noch etwas von einem Legionär zu sein. Khazkal stiess zu, die Klinge drang in den Leib des Legionärs ein, welcher kurz darauf auf die Knie viel und zur Seite kippte. Khazkal stieg gerade über den Leib des Gefallenen hinweg und schritt zum Tor. Hinter ihm ertönten Schritte. Schnelle, hastige Schritte. Jemand lief. Khazkal lies sich nicht weiter beirren. Er musste hinaus. Er musste dem Wahnsinn ein Ende bereiten. Er fummelte am Tor herum, es öffnete sich nicht... was zum Geier? Da erst bemerkte er, warum es nicht ging. seine Hand war zu schwach, zitterte ... das Blut lief den Arm herunter. Doch er fühlte den Schmerz nicht, schien ihn in seinem endlosen Zorn völlig vergessen, genauso, wie sich seine Weltansicht verdramatisiert hatte. Auf einmal wurde er von hinten angesprungen. Etwas bohrte sich bis tief in seinen Rücken hinein. Ein Dolch. "Wahnsinniger!", er vernahm diese Worte noch, dann spürte er , wie seine Beine nachgaben. Er wollte sich am Türring festhalten, doch er fand keinen Halt mit seiner verletzten Hand. Langsam rutschte er das Burgtor hinab .. Blut rann den schwarzen Mantel hinab. Groteskt anmutend blieb er liegen.
Er vernahm gedämpfte Stimmen. Dann einen dumpfen Aufschlag, als klatsche etwas gegen eine Wand. Starke Hände packten ihn.. nun hatten sie ihn .. er versank in Dunkelheit.
~ Stille ~
Khazkal schlug die Augen auf. Er lag auf dem Bauch auf einem einfachen Bett. Es war nicht das Seine. Träge sah er vor sich hin. Der Schleier vor seinen Augen ließ ihn im Nebel. Doch bald wurde es klar und er erkannte, wo er war. Auf der Burg Eisenwart. Er sah langsam zur Seite. In den Betten wurde geschlafen, doch weiteres konnte er nicht erkennen. Etwas war auf seinem Rücken .. mh? Schleim? Er tastete mit der linken Hand nach seinem Rücken. Tatsächlich .. Schleim .. er roch daran. Nein .. es war eine Tinktur. Ein Heilmittel ? Ah .. man wollte ihn lebend, um sich an ihm für etwas zu rechen, das rechtens war. Dazu durfte es nicht kommen, der Gerechtigkeit musste Genüge getan sein. Er erhob sich leise. Ebenso leise schritt er zur Türe, welche zum Lagerraum führte. Durch die Haupttür zum Flur wollte er nicht gehen. Gewiss würde dort eine Wache postiert sein. Er griff sich eine dunkle Robe und warf sie sich über. Den Geheimgang, den er einst für einen Ausfall oder eine Flucht für seine eigenen Mannen eingebaut hatte, wurde nun benutzt, um sich selbst vor dem Gesindel, dass sich Gefolge.. ja, die Legion Eisenwart nannte, zu retten. Khazkal wusste um die Aufmerksamkeit der wachhabenden Legionäre, und diese nutzend, gelangte er ohne erkannt zu werden bis zum Tor. Er legte den Hebel um, erst jetzt war ein Wachposten, so jener auf dem Tor stand, aufmerksam geworden. Blickte er die Zinnen hinab, sah er eine Gestalt in die Wälder laufen, mit der Dunkelheit verschmelzend.
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 15:41
von Armoran Mares
Der Tag danach...
Es war spät am Mittag als Armoran durch die Gebrüll einiger Legionäre aufwachte. Sein Körper fühlte sie von Blei bestückt an, ein kupfernder faulender Geschmack lag auf seiner Zunge. Er hob seinen Oberkörper an und keuchte nach Luft, um anschließend einen verklummpten Blutschwall auszuspeien. Nie zuvor fühlte er sich so schwach, kaum das er die Augen aufhalten konnte. Sein Hände, sein Wappenrock... alles voller Blut. Ein stechender Schmerz am Kopf, eine Beule.
Tribun! Tribun! Der Fürst ist verschwunden!
Verdammt. Er kannte Khazkal lange, lang genug um zu wissen was nun in im Vorging. Für Khazkal waren nun alle Verräter, eine Art Meuterung musste er wohl denken. Ganz allein Armoran war daran Schuld...
Ein Teil soll ausreiten und nach der Verräterin Synessia suchen! Um den Fürsten macht euch keine Sorgen, darum kümmere ich mich!
...
Jawohl mein Tribun!
Kurze Momente später hörte man das Wiehern von Pferden das Schlagen von Hufen und dann eine im Galopp ausreitende Schar mit Gebrüll und anderen Zurufen.
Nur Armoran war an der ganzen Situation Schuld. Ob Synessia vielleicht doch Recht hatte und er den Posten des Tribuns gar nicht würdig war.
Shessidyr..
Leon..
Tyrius..
Synessia..
Er selbst..
und Khazkal..
sie alle trugen mehr oder minder schwerer Verletzungen wegen dem Widersetzen Armorans entgegen der Strafe einer seiner Legionärin. Obwohl sie es eigentlich verdient hatte, denn nun wird sie eh hingerichtet so man jene erwischt. Doch nun musste er Khazkal finden. Ihm alles erklären und ihn zur Eisenwart zurückholen, denn es waren nicht die Zeit für solch einen Bruch der Gemeinschaft. Sie standen kurz vor einem Krieg..
Es dauerte noch ein wenig bis er bereit war um auszureiten, er musste das Blut abwaschen.. sich um seine Wunde am Kopf kümmern..Dienste einteilen und Notversorgung mitnehmen, dann sattelte er sein Steggar und war mit jenem nun auf dem Wege durch das Torhaus...
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 17:02
von Leon Dellen
Durch das Geschrei wurde er wach - kurz sah er sich um - und dann wusste er, wo er war. Seine Wunde war sorgfältig verbunden, er musste sich also in den mannschaftsquartieren befinden. Als der erste Trupp herausritt und der Tribun sich auf die Suche machte, schleifte er sich aus dem Bett und versuchte, ihm unauffällig zu folgen. Sein Ziel war es, den Fürsten zu finden und zurück zur Eisenwart zu bringen.
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 17:11
von Amarissa
Amarissa war wohl eine der Wenigen die unverletzt geblieben waren. Die ganze Nacht über hatte sie Wunden gesäubert, jene mit heilender Salbe eingerieben und danach sorgfältig verbunden.
Die drei Wachen die sie dafür um Hilfe gebeten hatte warne ihr eben so die ganze Nacht zur Hand geganngen.
Total übermüdet sank sie schließlich irgendwann mitten in der Nacht an der Wand hinab und schlief ein.
Auch sie wurde am Morgen, der für sie viel zu früh kam durch das Geschrei geweckt.
Sie sah den Legionären und dem Tribun zu wie sie hinaus ritten um den Burgherrn zu suchen.
Sie selbst blieb für einige Zeit auf dem Wehrgang stehen und schaute in den noch recht düsteren Wald hinaus. Nichts regte sich dort nur von Fern hörte man die Legionäre rufen.
Danach ging sie wieder die Treppe hinab und überquerte den Hof um ins Hauptgebäude der Burg zu gelangen. Im Mannschaftsraum angekommen kümmerte sie sich erneut um die Verletzten die dort noch lagen.
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 17:51
von Lynred Yuiai
An jenem Abend, an dem sich die Burgler zusammen fanden um über vieles zu sprechen, befand sich auch Lynred Yuiai mit am Tisch.
Viele Punkte wurden besprochen, als sie nun von einem Wachmann unterborchen wurden und jener meinte es wäre jemand am Tor der eine Audienz hätte. Amtaris Silvas ist sein Name fügte er noch an.
Khazkal Deslon nickte darauf und meinte zu Lynred er solle ihn her holen, dies er schließlich auch tat. Nachdem sie sich mit im gründlich unterhielten kam es zum Schluss, dass Amtaris Silvas sich tauglich erwieß.
Bevor sie ihn in ihre Reihen aufnahmen sprach Lynred mit seinem Burgherren.
Er bat ihm, ob er nun gehen könnte.
Khazkal nickte ihm und sagte ja verschwindet. Lynred verbeugte sich tief vor ihm und begab sich auf die reise nach Gerimor, denn dort hatte er noch eine geheime Aufgabe zu erledigen.
Nichts ahnend kam er früh am Morgen zurück zur Burg um sich schlafen zu legen.
Es war sehr still auf der Burg.
Er erblickte vor der Tür eine Wache die dort sonst nie stand. Salutierend grüßte er ihm zu, danach schob er die Türe auf.
Er traute seinen Augen nicht was er da sah!
Als Begrüßung bekam er ein aggressieves schaun mit einem schmerzhaften stöhnen begleitet von Shessidyr. Sie lag noch wach da, neben ihr stand Keldaron der nach Lynred´s ankunft in sein Bett ging. Sonst war keiner mehr wach.
Sie wollte sich auf Lynred stürtzen, doch ihre Schmerzen hielten sie davon ab. Es kam nur ein halb lautes gestöhne hervor das er als Veeeräääter wahr nam.
Behutsam ging er auf sie zu, dabei redete er ihr mit einer sanften vertraulichen Stimme zu, bis er schließlich ihr Vertrauen gewann und sie ihm über jenem Tag alles schilderte.
Nach einiger Zeit wollte er sich nun auch zu Ruh legen und machte sich auf den Weg zu seinem Bett. Doch da lag schon einer er identifizierte ihn als Khazkal Deslon. Er stand nun vor seinem Bett und kratzte sich an seinem Kopf dabei dachte er sich ...nun wenn mein Burgherr in meinem Bett schläft, dann werde ich mich in seinem vergnügen... schließlich musste er sich ein grinsen verkneifen. So schnell wie er dies dachte vergas er es auch wieder und setzte sich auf einen Stuhl der im Raum stand. Dort schlief er tief und fest ein, sodass er auch nicht das verschwinden von Khazkal bemerkte...
In der Früh wurde er wie auch alle anderen von einem lauten Geschrei geweckt. Auch er machte sich auf den Weg um seinen verehrten Fürsten zu suchen.
Verfasst: Freitag 28. März 2008, 18:58
von Synessia Maydra
Der Fürst war durchgeknallt.
Ganz eindeutig.
Die Strafe die man Synessia hatte angedeihen lassen wollen wurde zur Farce für die gesamte Burg. Wahllos schlug er denen auf den Kopf, die er für Verräter hielt. Anscheinend zählte in diesem Moment jeder dazu. Gerade als er Amarissa den Knüppel überziehen wollte, hetzte Synessia sich auf ihn, sie sprang gegen ihn um das drohende Unheil zu verhindern und sie hatte Erfolg. Wenn auch der Knüppel noch immer in seiner Hand lag, so hatte sie jeden nach ihr vor dessen Wucht gerettet. Oh und diese Tat würde sicherlich nicht ungesühnt bleiben.
Doch nein, nachdem sie den Fürsten verletzt hatte, und sie die Gunst der Sekunde nutzte, die die anderen perplex in der Gegend herum standen um zum Tor zu rennen, rannte der Fürst selbst los. Es war ein Spießrutenlauf, Syn musste sich manches mal losreißen um zum Tor zu gelangen. Vor diesem stach der Fürst gerade einen seiner Kämpfer ab - ja, er war eindeutig verrückt. Synessia näherte sich dem Geschehen in Windeseile, ihren zweiten Dolch hatte sie schon gezückt, da sprang sie über den Körper Leon Dellens, auf den Fürsten zu. "Wahnsinniger!" brüllte sie und jagte dem Fürsten die Klinge in den Rücken. Dieser knickte ein, sackte zusammen, Blut lief den ledernen Mantel hinab. Hinter ihr näherten sich Armoran und Amarissa, und diese verrückte Shessidyr. Syn konnte wirklich nicht sagen, wen von beiden sie für verrückter hielt, diese Frau oder den Fürsten.
Das Tor war verschlossen und ehe sie dem Fürsten die Schlüssel nehmen konnte, hatte sie ein Wurfmesser im Rücken, genauer gesagt im Fleisch nahe am Schulterblatt, nicht tödlich aber durchaus schmerzhaft. Vom Schmerz benommen bemerkte sie, wie jemand ihre Arme packte und sie fort schleuderte. Just gegen jene Verrückte, die ihre Giftkrallen und ihr elendes Fauchen in Syns Richtung warf. Doch der Zusammenprall verursachte, dass beide sich auf dem Boden wiederfanden. Syn schaffte es, sich aufzurappeln bemerkte jedoch, dass sich jemand an ihren Stiefel klammerte. Es war die Verrückte, die sich wie eine Raubkatze an den Stiefel zu heften versuchte um Synessia nicht zu verlieren. Einige gezielte Tritte mit dem festgehaltenen Fuß gegen das Gesicht der Frau, die mit dieser Aktion nicht rechnete, und ihr Fuß kam frei. Sie rannte davon, wieder zurück zur Burgtaverne. Am Bergfried sah sie Tyrius liegen, die Beine blutend und in seinem Lebenssaft liegend, keine Regung von ihm.
"Es tut mir leid, Tyrius" meinte sie, mit einer Träne ringend, bevor sie in der Herberge verschwand, in einem der oberen Stockwerke aus dem Fenster in die Büsche am Fuß der Mauer sprang. Schmerzen von den Ästen, die sich in ihre Haut bohrten und Zweige, die sie stachen, durch die Kleidung die zerfetzte, das Wurfmesser rutschte aus der Wunde. Synessia floh Richtung Neuhaven und verbarg sich dort im Wald. Man würde sie suchen und dann würde die Strafe nicht nur einfaches verprügeln sein.
Verfasst: Samstag 29. März 2008, 00:20
von Shessidyr Shartir
Die Nacht auf den 28. Lenzing...
Die Mannschaftsquartiere Eisenwarts dienten seit Sonnenuntergang als provisorisches Massenlazarett. Bisher wurden Kranke und Verletzte zur Behandlung in die Kerker gebracht und auf die Fesselbänke gekettet... in gewissem Masse unterschieden sich ein Krankenlager und eine Folterbank nicht in vielen Aspekten - denn jemand, der unter schweren Verletzungen litt, neigte dazu, mehr zu zappeln als mancher Folterdelinquent. Doch diesmal... es waren zuviele.
"Was in Alatars Namen ist nur über diesen Haufen Wahnsinniger gekommen, dass sie es schafften, ohne fremdes Zutun sich gegenseitig halbtot zu prügeln?" sagte Shessidyr sich in Gedanken.
Ihr Kopf schmerzte höllisch, als sie diesen zur rechten Seite drehte und dort Tyrius liegen sah. Ein selbstgefälliges Grinsen bildete sich auf ihren Lippen, als sie sich daran erinnerte, wie sie den Narren abstach, als er sich ihr in den Weg stellte.
In Gedanken ging sie die Situation nochmals durch... zuerst bekam er die Klinge quer über den Bauch. Dann war sie unvorsichtig und bekam einen Schlag von ihm ab... doch die Rache folgte gleich, als die diamantene Klinge ihren gefährlichen Weg in seinen linken Oberschenkel suchte. Wie geplant warf es den weichlichen Kerl vor Schmerz zu Boden. Doch der Anlauf war schlecht geschätzt und sie stürzte vorne über mit ihm zu Boden. Doch sie hatte Erfolg... er war schon weggetreten. Um sicherzugehen, dass der Stümper sie nicht nochmal aufhalten könnte, suchte die Klinge instinktiv ihren Weg in die Wade des anderen Beines... schliesslich musste er nur ausgeschalten werden, kurzzeitig, nicht für immer. Der Meister würde das nicht gutheißen...
In der Zwischenzeit bemerkte sie, wie Legionär Keldaron Rabenstein zornig den Raum verliess. Wo kam DER denn her? Hatte sie etwa wieder vor lauter Gedankenwerk nicht gemerkt, wie jemand bei ihr stand und mit ihr sprach? Sie muss anscheinend irgendwas gesagt haben, was dem Schwachkopf nicht gepasst haben muss... und was war das? Da stand ja noch einer...
Lynred Yuiai hiess er, wenn sie sich richtig entsann. War auch ein Legionär... aber wohl ein Stück heller im Kopf als der Rest. Egal.. hoffentlich wäre er bald verschwunden... sie HASSTE es, wenn jemand sie in diesem Zustand der Schwäche sehen konnte.
Sie spielte ihm einen Schwächeanfall vor, damit sie endlich ihre Ruhe hätte - und es klappte auch wunderbar. Der sie wie ein süßes Kind behandelnde Typ machte sich endlich vom Acker und sie hatte wieder Zeit ... Zeit zum nachdenken.
Es musste etwas geschehen - und nach kurzer Zeit des stillen Nachsinnens, Lauschens und wutentbrannten Kalkulierens stand ihr ausgeklügelter und gewagter Plan bereits fest. Noch in dieser Nacht würde sie aufbrechen und die Ehre des Meisters wiederherstellen.
Diese elende Hure würde sterben... doch erst, nachdem sie sie gefesselt und an den Haaren zur Burg zurückgezerrt und der Meister sie angemessen bestraft hätte! Ja, das würde er... und er würde nicht zimperlich sein.
Ausserdem hatte sie noch eine persönliche Rechnung zu begleichen.
Sie sah an ihrem rechten Arm herab, welcher in einer provisorischen Stütze hing, welche aus aus Schwertscheiden und Ledergurten bestand. Diese Schmerzen! Das räudige Flittchen musste ihr nicht nur den Arm gebrochen sondern auch noch ausgekugelt haben... von den Kopfschmerzen und den blauen Flecken am ganzen Körper mal abgesehen!
Doch es war egal - für diesen Moment - als sie sich aufraffte und in ihrem gebrochenen Zustand die große Halle der Eisenwart verliess. Die Legionäre würden sie um diese Uhrzeit und in DIESEM Zustand sicher nicht hinauslassen. Und sie wäre auch nicht kräftig genug, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Was wäre also zu tun?
Genau... den Berichten nach sprang die Deserteurin von den Mauern in die Büsche. Und was DIE konnte, konnte sie schon lange.
Und so kam es, dass Shessidyr neben der Taverne auf den Mauern der Eisenwart stand und zum ersten Mal an sich selbst zweifelnd in die Dunkelheit hinab sah. Es war hoch. Verdammt hoch!
Jedoch waren dort unten die einzigen Büsche, die einen Sturz in verletztem Zustand auffangen würden, ohne dabei lebensgefährliche Folgen zu bescheren.
Sie merkte nicht, dass ihre Lippen vor Angst zitterten und sie mit sich selber sprach...
"Spring... nein! "
"Spring... ich bin doch nicht irre! "
"Spring... für den ... Meister... "
"Spring... SPRUNG!!!"
Ihre Pupillen verkleinerten sich vor Entsetzen, als ihr Körper ohne ihren Willen ansetzte und hinab in die Dunkelheit sprang und dort wie erhofft in abfangendem Zweig- und Blattwerk hängen blieb.
Ein gedämpfter Schrei entkam ihr, als sie härter als erwartet aufkam... und der sowieso schon angeknackste Arm noch zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Selten verfluchte sie ihren schwachen Körper so sehr wie in diesem Moment. Sie müsste die Verräterin finden... und wenn es das letzte wäre!
Als die Schmerzen sie abermals übermannten und erneut Dunkelheit sich über ihre Augen legte...
Prätorianer
Verfasst: Samstag 29. März 2008, 01:13
von Deso OConner
Ja einer jeder wusste wie Laskan zu seinem Herren stand. Ewigve Treue und gehorsam bis in den Tod. War es das was Laskan wollte, so dachte er am Abend noch nach als er allein auf dein Zinnen stand. Die Burg,.... nein sein Fürst war es dem er sein Leben zu verdanken hat.
Als er dazu aufgefordert ar den Tribun zu schlagen, ihm hatte er einem menge seines Könnes zu verdanken, wurde ihm mulmlig jedoch wusste er welchen Eid er als Prätorianer geschworen hat,einen anderen als die Legionöre.
, jedoch mochte der den Tribun, auf eine art und weise wie es seine Prinzipien wohl nicht verstehen würden.
Aber dennoch war Laskan davon überzeugt das des Burgherren anweisungen richtig waren und somit befolgte er sie
(sry mim flaschen gepostet)
Verfasst: Samstag 29. März 2008, 12:18
von Tyrius Sendar
‚Undankbares mickriges Geschöpf…‘, war das erste, was Tyrius wieder durch den Kopf ging, als er sich in dem kleinen Raum im Bergfried umblickte und seine Augen Shessidyr fixiert hatten.
Erst wenige Wochenläufe war es her, dass er mehrfach sich selbst an die Leistungsgrenze des Möglichen heran katapultiert hatte um sie von dem was in ihr war zu befreien… und der Dank dafür?
Zwei durchstoßene Beine um ihn am Laufen zu hindern.
Aber sie würde noch früh genug dafür zahlen. Synessia hies es zu bestrafen, oder besser ausgedrückt, ihr Benimmregeln beizubringen… welch eine Farce… Für einen einfachen Zweifel eine solche Bestrafung zu bekommen während andere nicht einmal das Wort Respekt und Gehorsam richtig aussprechen können.
Reinreden ohne gefragt zu werden…
Schlafen während Sitzungen…
Zu spät kommen und dann auch noch Ansprüche stellen…
Was war nur aus der Disziplin geworden? Wo war sie hin?
Wie war der Abend so eskaliert?
Es hatte eine einfache Bestrafung werden sollen… Eine Bestrafung vor der sich Tyrius seit Wochenläufen nun schon gefürchtet hatte. Es war klar, dass es irgendwann wieder dazu kommen würde, denn dazu war Synessia zu sehr darauf bedacht ihren Dickkopf durchzusetzen, doch hatte er innig gehofft gehabt, dass diese Strafe aus einer normalen Bestehen würde.
Peitschenhiebe oder Schläge mit einem Brett, das könnte man ja noch überstehen, doch von jedem Mitglied der Burg mit einem Holzprügel einen Schlag zu bekommen.
Das hätte ihren Tod bedeutet.
Ein Zweifel den er selbst gewagt hatte anzumerken. Doch statt einer Predigt darüber, wem er gehorsam geschworen habe, nahm der Fürst es hin und änderte darauf das Urteil. Dabei hatte Tyrius schon fest mit einer Strafpredigt oder einer Bestrafung selbst gerechnet.
Irgendetwas war dann geschehen.
Ob es daran lag, dass Shessidyr sich nicht zusammen reißen konnte und ihren ‚Vater‘ schützen wollte, ob es daran lag, dass mehr und mehr Legionäre sich auf die Seite des Tribuns stellten, oder
ob es daran lag, dass Synessia ihrem Hieb entging und ehe der Fürst dann Amarissa schlagen konnte, sie ihn ansprang und zu Boden beförderte.
Alles ging drunter und drüber. Das nächste aus dem Chaos, was sich Tyrius eingeprägt hatte, war der Umstand, dass er sich selbst Shessidyr in den Weg stellte, als diese Synessia folgen wollte.
Niemand hatte den Befehl zur Verfolgung gegeben. Niemand.. der Befehl hatte gelautet.. Kümmert euch um den Fürsten…
Aber nein sie wollte schon wieder ihr hitziges Temperament durchsetzen.
Das Rapier blitzte auf und ein leises Klirren. Shessidyr hatte ihn getroffen gehabt, doch zum Glück hatte er auf jene Rüstung vertraut, welche er erst vor kurzem vom Fürsten und dem Tribun überreicht bekommen hatte.
Schabend und kratzend fuhr die Klinge so also über den diamantenen Kettenpanzer ohne auch nur eine Spur des Kratzers zu hinterlassen.
Doch ein erneuter Angriff zeigte Tyrius nun, dass auch ein Kettenpanzer seine Schwachstelle hatte und zwar dann, als Shessidyr die Klinge des Rapiers zwischen den Gliedern hindurch in sein Bein gestoßen hatte. Dann war es schwarz geworden.
Er hatte Laufschritte und Stimmen im Unterbewusstsein vernommen.
Jemand hatte nach ihm gerufen... keiner beachtete ihn...
Einzig eines der Stimmengewirre hatte schließlich an sein Ohr gefunden.
... "Es tut mir Leid, Tyrius.." ...
Eine Vertraute Stimme war da gewesen.
...
Als er später erwacht war, hatte er sich im Bett wiedergefunden. Er wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, doch dies war egal.
Er hatte Zeit verloren. Viel Zeit.
Die Wunden waren verheilt. Man hatte versucht ihm seinen Stab abzunehmen, doch nur im Unterbewusstsein hatte er mitbekommen gehabt, dass der Legionär aufgeschrien hatte, der das versucht hatte.
Vermutlich hatte es eine Entladung gegeben.. sei es drum…
Er musste nun hoch, raus aus der Burg und den einzigen Ort aufsuchen wo er Synessia vermutete.
Es war sicherlich besser mit ihr zu sprechen, ehe irgendein Legionär sie fand.
Viele Fragen gab es und wenige Antworten…
Obgleich Tyrius ahnte was geschehen war und warum sie auf diese Weise gehandelt hatte, machte er sich auf gen Stallung. Nur wenig später ritt Tyrius dann in den Wald hinaus.
Ob es die blutverschmierten Kettenglieder an seinen Beinen waren, oder aber das leichte knistern, welches den Stab in seiner Hand umfuhr, das es ermöglichte, dass die Wachen ihm das Tor öffneten, sei einerlei.
Nur eine kurze Zeit später trat er langsam über die Türschwelle seines Hauses.
Alles sah aus wie immer.
Langsam ging er dann durch die einzelnen Räume. Auf der Suche nach einem Hinweis, einem noch so kleinen Merkmal, dass jemand hier gewesen war oder noch hier war.
Verfasst: Sonntag 30. März 2008, 16:22
von Amarissa
So versorgte sie schon seit Tagen die Wunden der Verletzte. Nacheinander konnte alle wieder ihrer Arbeit nachgehen...vor allem sich auf die Suche nach dem Burgherrn machen.
Noch immer hatten sie keine Spur wohin er wohl geganngen ist.
Welch ein Glück dachte sich Amarissa als sie Saldor Falkenau seit sehr langer Zeit seiner Abwesenheit in der Burg herum laugen sah.
Sogleich begrüßte sie ihn und ihr war wirklich anzumerken, dass sie sich sehr freute.
Jedoch dauerte dies nicht lange an, denn er erkundigte sofort nach den Gegebenheiten in der Burg.
Sie setzten sich in die Taverne der Burg und sogleich begann Amarissa damit Saldor alles zu erzählen über die letzen Wochen. Alles was mit Rahal vorgefallen war, eben so die Sache mit Lameriast und den Gefährtinnen. Doch das shclimmste kam ja erst noch. So erzählte sie ihm alles was in den letzten Tagen vorgefalllen war und muste ihm klar machen, dass alle auf der Suche nach dem Burgherrn waren.
Sichtlich geschockt von all dem was sie ihm erzählte fing Saldor an laut zu Fluchen. Zum Glück konnte sie ihn etwas beruhigen und so begannen
sie darüber zu reden was man denn nun alles machen könnte. Als sie zu keinem wirklichen Ergebniss kamen kam Amarissa die Idee, sie könne ihm ja erst mal die Burg zeigen. Immerhin war er lang nicht da gewesen und vieles hatte sich verändert.
Verfasst: Sonntag 30. März 2008, 18:07
von Synessia Maydra
Sie biss die Zähne zusammen. Vor zwei Tagen war sie aus der Burg geflohen. Eine Flucht, die ihr viele Schmerzen brachte.
Schmerzen, die ihren Körper immer wieder heimsuchten, Schmerzen wie Messer in ihrem Leib. Reste von Zweigen mussten in den Wunden stecken, außerdem spürte sie noch immer die Klinge am Schulterblatt. Ein Fragment des Wurfmessers steckte wohl immer noch dort. Der Schmutz in ihren Wunden, das Metall das am Schulterknochen kratzte, es hatte sich innerhalb kurzer Zeit entzündet. Kalter Schweiß stand ihr auf der Stirn, ein verschwommener Blick mit dem sie durch den Wald irrte, irgendwo an der Küste bei Wegend. Ob es klug wäre, dort hin zu gehen? Sicherlich wusste noch niemand, dass der Inquisitor dort ein Haus bezogen hatte, doch man müsste ihm nur einmal folgen und das Haus durchsuchen. Wenn er denn noch lebte... andererseits, wo konnte sie noch hin, auf Lameriast war die Burg nicht eben beliebt, auf Gerimor noch weniger. Sie, die sie als der Burg angehörig erkannt würde. Wohin also sonst?
Die Brücke an der kleinen Landzunge kam in Sichtweite, es brauchte noch lange Minuten bis diese überschritten war. Na komm schon, noch ein paar Schritte.. noch ein paar.. Schritte... murmelte sie, das Haus wenige Meter entfernt, stürzte sie ins Gras.